Quad ESL 63

  • Hi,


    Quote

    Dabei hatte ich eine ESL63 vor ein Paar Jahren im direkten Vergleich zu einer ESL57 gehört. Bei diesem Vergleich hatte die 63 damals klar den kürzeren gezogen

    mir ging es ebenso. Habe schon einige gute Vorführungen mit der 57er erlebt, aber noch keine mit der 63.

    Immer klang es so, als ob eine Decke über den Teilen hing, egal was an Verstärkung davor arbeitete.

    Da ich zudem eher Dynamikhörer als Tonalitätshörer bin ist für mich ein Konzept, das Dynamik aus dem LS quasi heraus designed unbefriedigend.

    Aber ich freue mich über jeden, der sein Glück im ESL-Land findet ;)

    Das Dynamik und Effizienz - und ja, auch Pegel- für ESLs kein Fremdwort sein müssen ist leider landläufig eher unbekannt ... macht aber die Vorführungen mit Teilen die das können umso überzeugender. :)


    jauu

    Calvin

  • Hallo Calvin,


    es war genau die fehlende Maximallautstärke, die mich damals von der ESL 57 weggebracht.


    Ich höre heute meist deutlich leiser, aber ab und an wollte und will ich doch mal so richtig Gas geben und da kam ich mit der ESL57 an ihre Grenzen.

    Klanglich gab es da gar nichts dran auszusetzen, zusammen mit meinem Dipol-Subwoofer war das schon ziemlich OK, was da passierte...

    Mit dieser Erfahrung bin ich mit einer gewissen Skepsis an die ESL63 rangegangen.

    Zu meiner großen Überraschung geht die ESL63 ziemlich laut. Ich vermute einmal, dass dies auch mit den vor nicht allzu langer Zeit überarbeiteten Panels zusammenhängt.

    Eine ESL verliert über die Jahre wohl an erzielbarer Maximallautstärke. Wenn die Panels gut und frisch sind spielt sie am knackigsten.

    Genau deswegen bin ich wohl im Moment sehr zufrieden mit meinen ESL63. Die Lautstärke reicht völlig aus.

    Dann hast Du was davon geschrieben, dass eine ESL 57 sich anhörte wie wenn Decken davor wären...

    Genau dieses Phänomen habe ich weiter oben beschrieben.

    Ich bin überzeugt, dass diese ESL mit einem unpassenden Vorverstärker betrieben wurden.

    Dann klingt es in der Tat wie eingeschlafene Füße....

    Ich habe das jetzt zweimal erlebt, einmal mit einem B1-Buffer und vor kurzem mit der Vorstufensektion meines T+A-DACs, die im übrigen ausgezeichnet beleumundet ist.

    Erst meine Röhrenvorstufe, die enorm viel Gain macht, schaffte es Leben sowohl in die ESL57 als auch jetzt in die ESL63 zu bringen.

    Ich mag übrigens beides, die feinen Details, die Auflösung, die Räumlichkeit aber auch die Dynamik.

    Nicht umsonst stehe ich neben Quad auf Klipsch, Altec und JBL...

    Im kleinen Zimmer hängen jetzt ein paar Kompakte von Klipsch am Marantz, das klingt trotz Einschränkungen oben und unten, verflucht gut.....


    Es ist zwar schon etwas her, Jonas hatte hier etwas zu meinem Setup um die ESL 57 geschrieben...

    Liebe Grüße


    Tom

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  • Hallo Mike,


    Du hast natürlich recht, meine Antwort bleibt die gleiche, da ich genau dies auch wieder, wie damals mit der ESL57, erlebt habe und es genau wie damals korrigieren konnte...

  • Hi,


    die 63er klang in all den Vorführungen denen ich beiwohnte mir immer dumpf, nicht die 57.

    Ich möchte für diese Vorführungen auch nachlassende Beschichtung und ungeeignete Elektronik eher ausschliessen (u.a. Convergent Vor- und Endstufe).

    Weil ich es dennoch nicht ausschließe würde mich das wirklich interessieren ob ich die 63 bisher nur unter Wert hörte.


    jauu

    Calvin

  • Hallo Bionear .

    Warst Du mal auf der Quad Seite ? Ich glaube nicht , den in ca 5 sec hat man eine ESL 63 QA gefunden. Und einiges anderes an "neuen" und alten Elektrostaten. Natürlich wurde der QA LSP in der Eifel "erfunden" http://www.quad-musik.de/index.php/de/produkte/elektrostaten

    Was aus China kommt heißt anders, ESL und dann drei oder vierstellige Zahlenfolgen. Zudem stehen noch neue Produkte in der "Warteschleife", komplett entwickelt in Gering. Wie bei anderen Herstellern auch. Dazu kann, darf und will ich nichts sagen.

    Die Fertigungs und Endwicklungstiefe des kleinen Betriebs ist schon sehr erstaunlich

  • Zudem stehen noch neue Produkte in der "Warteschleife", komplett entwickelt in Gering. Wie bei anderen Herstellern auch. Dazu kann, darf und will ich nichts sagen.

    Die Fertigungs und Endwicklungstiefe des kleinen Betriebs ist schon sehr erstaunlich

    Auf diese Info bezog ich mich.

  • Kann ich mal hier um Eure Hilfe bitten, denn ich suche in meinen Raum immer noch die bestmögliche Aufstellung für die ESLs57. Ich hab hier gelesen dass da doch sehr sehr viel Raumerfahrung mit den Quads ist somit, wenn es für Tom ( Reisender ) ok ist, würde ich Euch gerne fragen. Anders als jetzt? Und wenn ja wie. In kurzen Worten, dann mal ich es und poste es wieder, das visualisiert es dann.

    Boden ist Laminat, Wände... Kellermaterial eines Hauses und was weiß ich, Beton, Zement... Teppich ist zw. den Quads, es gibt noch ein CD Regal (duck und wech) da wo 70cm steht und ist 1m breit Richtung der ESL.

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    Was meint Ihr?

    Herzlichen Dank und schönes Wochenende

    Richi

  • Moin Richie,


    ich würde die Lautsprecher in einem Abstand von 1,20 sowie einer Basisbreite von 1,60m vor der Wand belassen vor der sie gegenwärtig stehen. Der Abstand zu den Seitenwänden sollte bei jedem LS gleich sein. Dann Deinen Sessel so Positionieren, dass Deine OHREN einen Abstand von ca. 1,35 von der Lautsprecherbasis haben. Dann die LS so einwinkeln, dass jede Hochtonpanele genau auf das entsprechende Ohr ausgerichtet ist.

    Die Lautsprecher sollten sich in etwa auf der Höhe der Ohren befinden, d.h. wenn Du sitzt starrst Du sozusagen in die Mitte der Hochtonpanele. Bei den originalen Quads waren die Füße viel zu niedrig, der hintere Fuß zudem kürzer, so dass die LS von unten nach oben abgestrahlt haben. Bei mir standen sie damals auf einem Podest, um sie auf Ohrenhöhe zu bringen. Entscheidend ist die Höhenausrichtung auf das Ohr, die LS müssen nicht nur zum Ohr hin angewinkelt werden, sie sollten auch auf Ohrenhöhe stehen und der rückwärtige Fuß muß so beschaffen sein, dass der LS direkt auf das Ohr abstrahlt.(evt. etwas unterlegen)

    Ist eigentlich alles ziemlich unkompliziert.

    Zwischen und hinter den Lautsprechern bleibt alles frei.

    Das Regal zwischen den Lautsprechern stört.

    Die Bühne entsteht ja letztlich durch den nach hinten abgestrahlten und reflektierten Schall.

    Mit dem Abstand zur Rückwand kannst Du die Tiefe der Bühne regulieren.

    Heute ist Samstag, also los gehts.


    Beste Grüße

    Michael


    P.S. Sollte der Beitrag gelöscht werden habe ich ihn in die Konversation eingestellt.

  • Was das Rack dahinter angeht auf jeden Fall, Du mußt bei dieser Aufstellung nur recht dicht an die Außenwände rücken...

    Ich würde es mal ausprobieren...


    Ich kann verstehen, dass man das Optimum sucht, man sollte wenn man dies nicht erreichen kann, trotzdem den Spaß an der Musik nicht verlieren. Ich denke das die ESL57 auch in der jetzigen Aufstellung nicht schlecht klingt...