Sound Denon DL103 aber als MM System

  • Ich würde auch mal das Tonar Diabolic ausrufen und dazu dann eine sphärische thakker EPS270 :)

    Das AT5V ging auch in die Richtung, war echt gut und wems zu wenig Auflösung hatte, hat auf die 7V Nadel gewechselt. Gibts leider kaum mehr. Oder "ganz blöd": altes Ortofon (OM Pro /DJ oder max. 10)

    schöne Grüße aus Wien


    Stefan

  • Moin,


    anstelle des alten AT-5V wäre das aktuelle AT VM-520 EB empfehlenswert:

    https://www.thakker.eu/tonabne…20-eb-tonabnehmer/a-9084/


    Ich hatte beide zum Vergleich zuhause und halte es für einen würdigen Nachfolger.


    Wenn es noch mehr Auflösung und Ausgewogenheit sein darf, dann das AT VM-540 ML:

    https://www.thakker.eu/tonabne…agnet-tonabnehmer/a-9086/


    Gruß

    Rainer

    AAA - Mitglied ... und das ist auch gut so. :)

  • Ich habe das Tonar in ein Alugehäuse verpflanzt und es geht in eine ähnliche Richtung wie DL 103.

    Freund hateines im Holzgehäuse und die elliptische Nadel, das geht schon sehr gut.

  • meine Epfehlung wäre das Audio Technica AT7V. Mit mehr Auflösung und unerwartet viel Druck im unteren Mitteltonbereich, bleibt sauber zurückhaltend und detailreich in der Abtastung der Höhen. Kaum noch neu zu bekommen außer in USA.

    Gruß Alex

  • Quote

    Was ist von Grados zu halten?

    nichts ... zumindest in dem Zusammenhang. Das 103 packt zu, spielt hemdsärmelig und erdig. Grados machen viel unspektakulärer Musik. Je nach Serie ehr sahnig (Serie 1) oder neutral (Serie 2). Das ist eine andere Welt. Mein Avatar ist ein modifiziertes 103 und ich habe 4 verschieden Grados. Ich weiß also, wovon ich rede.

    Das erwähnt Tonar kenne ich nicht, aber andere DJ-Systeme von Ortofon. Ich könnte mir vorstellen, dass ein modifiziertes Tonar Diabolic in die gewünschte Richtung geht. Mir stellt sich da die Frage, ob du dir so eine Modifikation zutraust.


    Da hier Audio-Technica schon erwähnt wurde: schau mal hier

    https://www.the-ear.net/news/vertere-magneto-cartridge

    Das System basiert auf der VM-5xx Serie und alle Nadeleinschübe sind kompatibel. Es ist ganz neu auf dem Markt und ich würde es selber gerne mal hören. Der Chef von Vertere Acoustics war früher der Chef von Roksan und deren Tonabnehmer klangen immer grandios. Das könnte möglicherweise deine gesuchte Lösung sein.


    Gruß

    Rainer

    AAA - Mitglied ... und das ist auch gut so. :)

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  • Die Modifikation beim Tonar ist m.M nach einfach. Das Plastikgehäuse ist nur geklebt und mit einem scharfen Skalpell ist es einfach zum ausbauen.

    Ein wenig heikler ist das abklipsen der Plastikteile der Nadel.

    Den Umbau des DL 103 fand ich schwieriger.

  • Hi,


    einige der vorgeschlagenen TA als Alternative und auch ein 103 habe ich / hatte ich..... meine Meinung:


    - Sony XL 15 - cheap Trick! Den body kriegt man billigst, mit ner neuen Nadel von Thakker für 30 ist man dabei - mein Budget Tip! Für mich wesentlich mehr 103 als die AT 95 / 91, die auch in der Preisliga spielen. Rockt, dabei passable Auflösung.


    - Ortofon DJ System - bei mir ein Electro - nur zum nebenbei hören - geht sehr, sehr gut vorwärts - aber sobald ich auf dem Sessel sitze und genauer hinhöre, fehlt sehr, sehr viel an musikalischer Information. Je nach Musikauswahl hatte ich trotzdem viel Spass damit.


    - AT7V - feiner TA, aber für mich nicht die MM Alternative zum 103 - definitiv besser, aufgelöster als die vorgenannten, hat aber nicht diese "Erdigkeit", dass ich es als echte 103 Alternative sehen würde - "ist was anderes"


    - Shelter 201 - insgesamt bei mir in verschiedenen Armen recht dunkel klingend. Dadurch verliert es etwas, trotzdem dynamisch und sehr grundtonstark. Wenn es in der jeweiligen Kombo obenrum offen ist, bestimmt eine Alternative


    - Grado Blue - keine Alternative zum 103. Dynamik fehlt. Vielleicht noch zum "Schönhören", aber auch das können das andere TA besser für mein Setup / Gehör


    Ich möchte trotzdem noch sagen, dass ein 103 in der richtigen Umgebung wirklich erheblich besser spielt als die vorgenannten. Zum Betrieb am Übertrager oder direkt am Phone Pre hatte ich hier was geschrieben.

  • Die 50 Euro für ein "Versuchs" Tonar Diabolic würde ich hinlegen. Ich habe mir eines gekauft, das Plastik vom Nadelträger weggeknipst und das Dingen montiert. Ich war und bin immer noch irritiert wie gut das Dingens spielt. Das kann eigentlich nicht sein.

  • Moin,

    Die 50 Euro für ein "Versuchs" Tonar Diabolic würde ich hinlegen

    sehe ich genauso und empfehle folgenden Thread:


    Tonar Diabolic


    Selbst wenn der TE es nicht als ähnlich (zum DL103) empfindet, was ja möglich ist, bekommt er für den geringen monetären Einsatz ein klasse System.

    Besten Gruß

    Berthold


    "Ich bin froh, einer dieser Menschen zu sein, der problemlos Musik hören kann ohne dabei joggen zu müssen!"

  • Hallo,


    das "Diabolic E" mag grob in Richtung DL103 gehen und spielt unter gewissen Voraussetzungen (u.a. Gehäusemodifikation) sehr ordentlich, wie ich es u.a. bei verschiedenen Vorführungen z.B. im Schick- Tonarm auf dem AAA-Forum in Krefeld erleben durfte.

    Ich habe jedoch meine Zweifel, daß ein Tonabnehmer mit einer Compliance von 6 x 10 – 6 cm/dyne (100 Hz) und einer empfohlenen Auflagekraft von 4.0-5.0 mN einen geeigneten Partner für den Rega-Tonarm darstellt.


    Gruß,

    Marc

  • Für den Rega Arm ist und bleibt imho die technisch passendste und ähnlichste Kombination das Sony XL-15. Wenn man das jetzt in der Wega Headshell schiesst und dann um Weihnachten rum die Headshell einzeln verkauft macht man vielleicht sogar noch Gewinn :-).


    Ein Ausleihangebot gabs auch schon. Was kann man schon verlieren?


    (Versprochen: wenn keine Fragen dazu kommen war das das letzte mal in dem Thread das ich was dazu schreib).


    Mike

  • Nochmal zum Diabolic:


    Es handelt sich dabei um einen "Nachbau" (vermutlich ist da das Patent ausgelaufen und Tonar hat es wahrscheinlich damals schon alternativ zu Nagaoka gefertigt) des Technics EPC270.

    Die hohe AK ist keineswegs zwingend - das haben viele schon bestätigt.

    Es kommt da auf den Nadeleinschub an. Am Generator konnte ich keine Unterschiede zum EPC270 messen.


    Mit einer Rundnadel (CII, von Tonar gibts ja glaub ich auch eine) oder auch einer Technics-Nachbau-Ellipse spielt das Ding - auch ohne Mods an Gehäuse und Nadel - schon, wie damals das 270 sehr anspringend dynamisch.

    Es ist preislich sicher am Besten für Versuche aller Art geeignet. Ich habe es gestern "mal eben" statt des Grado Wood am Audiomods V / Rega Arm montiert und es geht sehr, sehr gut mit 2g zur Sache.

    Mit der SAS Nadel und entsprechend höher eingestellter Verstärkung (55dB) bei 1,2g eigentlich schon nah an einer "Wunschtraummischung aus DL103 und OC9MLII" (Grobdynamik und Musikalität vom Denon und Feinauflösung und tonale Augewogenheit vom OC9). Aber das ist es so auch an nahezu jedem anderen Arm. Mit 4g und der pinken Nadel fräse ich Flohmarktplatten zwischen den Waschgängen ab.

    schöne Grüße aus Wien


    Stefan

  • Nochmal zum Diabolic:


    Es handelt sich dabei um einen "Nachbau" (vermutlich ist da das Patent ausgelaufen und Tonar hat es wahrscheinlich damals schon alternativ zu Nagaoka gefertigt) des Technics EPC270.

    Die hohe AK ist keineswegs zwingend - das haben viele schon bestätigt.

    Es kommt da auf den Nadeleinschub an. Am Generator konnte ich keine Unterschiede zum EPC270 messen.

    Hi,


    die Generatoren von Tonar Diabolic und wohl auch Nagaoka 321 BE unterscheiden sich im Vergleich zum Technics EPC 270 insofern, dass der vordere Teil des Gehäuses, wo die Einschübe anliegen, schräg abfallend, beim Technics allerdings gerade sind...


    Das hat User "Burkie" im HF mal schön dokumentiert...


    Scheinbar passen die Nadeleinschübe zwar "irgendwie" untereinander, fluchten aber wohl nicht perfekt auf dem jeweils anderen System.


    Wenn man den Plaste-Clip vom Nadelträger trennt, dürfte es dennoch keine Probleme geben...



    Das nur so am Rande... ;)


    Beste Grüße,

    Köter

  • Nochmal zum Diabolic:

    Es handelt sich dabei um einen "Nachbau" (vermutlich ist da das Patent ausgelaufen und Tonar hat es wahrscheinlich damals schon alternativ zu Nagaoka gefertigt) des Technics EPC270.

    Mit der SAS Nadel und entsprechend höher eingestellter Verstärkung (55dB) bei 1,2g eigentlich schon nah an einer "Wunschtraummischung aus DL103 und OC9MLII" (Grobdynamik und Musikalität vom Denon und Feinauflösung und tonale Augewogenheit vom OC9).

    270 sas.jpg

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