Welche Option ist die beste zur Wiedergabe von Mono-Schallplatten auf der Stereo-Anlage

  • Jungs, einfach lesen...steht unmissverständlich bei Audio Technica auf der Webseite.

    Nicht immer gleich alles glauben, was andere so daherquatschen.


    https://www.audio-technica.com…or/mono-lp-vinyl/at33mono

    AT33MONO

    Moving Coil Tonabnehmer

    Der AT33Mono ist unsere Spezialanfertigung für die Mono-Wiedergabe. Durch die Verwendung von horizontal ausgerichteten Spulen, wird nur die Seiten-Auslenkung der Rille erfasst - störende Vertikal-Auslenkungen, wie sie gerade bei verkratzten oder stark abgenutzten Platten auftreten, dagegen minimiert.Entsprechend besitzt der AT33MONO eine Klangtreue, die mit einem Stereo-System unmöglich zu erreichen ist.Selbstverständlich verfügt der der AT33Mono über ausreichend Hub in der Vertikal-Achse, um keine Schäden an Stereo-Platten entstehen zu lassen. Erleben sie, welche Klangtreue der AT33MONO aus ihrem Mono-Vinyls herauszuholen vermag.

    • Stereokompatibles Mono-System.
    • Konische Nadelbasis mit robustem Duralumin Nadelschaft
    • Kohärentes 10Ω Design
    • Horizontal-orientierte PCOCC-Spulen - unempfindlich gegen vertikale Auslenkung
    • Verwindungssteifer Aufbau durch massive Bodenplatte
    • "Hanenite" Anti-Vibrationsgummi dämpft störende Vibrationen.
    • Exzellenter Klang

    *Dieses Modell ist nicht mit Schellack-Platten kompatibel

    “ein richtiger Mono tonabnehmer”

    Durch die Verwendung horizontal ausgerichteter Spulen, wird nur die Seiten-Auslenkung der Rille erfasst

    “Verhindert störende vibrationen”

    "Hanenite" Anti-Vibrationsgummi dämpft störende Vibrationen


    Zwei interne, horizontal-orientierte Schwingspulen

    Kontaktaufnahme nur per E-Mail. Eigene Adresse ist mitzusenden.

  • Weiter gehts:


    https://www.audio-technica.com…mono-lp-vinyl/at-mono3-lp

    AT-mono3/lp

    Moving Coil Tonabnehmer

    Der speziell für Monoschallplatten konzipierte Tonabnehmer erzeugt lediglich aus horizontalen Bewegungen das Signal. Um den Rillenverschleiß zu minimieren, weist der AT-MONO3/LP jedoch auch eine angepasste vertikale Nadelnachgiebigkeit auf.

    • Sorgfältig ausgewählte Komponenten und modernste Technik in einem hochauflösenden Tonabnehmer.
    • Gerader Aluminium-Hohlnadelträger und leichte Nadel garantieren optimale Abtastfähigkeit.
    • Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt 500 Stunden. Mit dem System schonen Sie Ihre wertvollen Monoplatten.
    • Hochreiner PCOCC-Draht gewährleistet transparentere, verlustfreie Signalübertragung für hohe Klanggüte.
    • Der interne Mechanismus ist in einem soliden, im Druckgussverfahren gefertigten Aluminiumgehäuse untergebracht, dessen Steifigkeit durch die Zugabe von Kunstharz weiter erhöht wurde.

    “Ein wahrer mono-tonabnehmer”

    Der AT-MONO3/LP Tonabnehmer erzeugt nur durch horizontale Bewegungen das Signal.

    “Nutzungsdauer von 500 Stunden ”

    Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt 500 Stunden. Mit dem System schonen Sie Ihre wertvollen Monoplatten.

    Kontaktaufnahme nur per E-Mail. Eigene Adresse ist mitzusenden.

  • Ich habe einen CA25di und seinen Vorgänger den Type C mono (beide in der kürzeren Tondose) an einem schweren Tonarm und bin sehr zufrieden. Den CA25di kann man für 380 Euro reparieren lassen. Für Mono-LPs aus den 1950er Jahren funktionieren diese Mono-Systeme sehr gut (wie auch der EMT OFD25).


    -- Joachim

    Hallo Joachim,


    Hast du einen Tipp, wo ich meine alten Type C Mono begutachten und evtl. möglichst originaltreu reparieren lassen könnte?


    Viele Grüße,

    Matthias

    Viele Grüße
    Matthias


    AAA Mitglied

  • Welche "anderen quatschen etwas daher"?


    Begriffe wie "echtes Mono-System" sind unerheblich für Leute, die sich auskennen: ein rein lateral abtastender Tonabnehmer (ohne vertikalen Hub) mit nur einer Spule funktioniert halt nach einem anderen Prinzip als der oben beschriebene. Welches Prinzip nun das "echte" ist soll mir egal sein -- der Begriff stammt wohl von den Marketing-Abteilungen gewisser Firmen.


    Aber ich habe keine Lust auf eine weitere Konversation mit einer Person, die sich "hellas" nennt (und Werbematerial von Firmen, angereichert mit Beleidigungen, hier verbreitet).


    -- Joachim

  • Wie gesagt, ich habe nur das wiedergegeben was mir gesagt wurde und ich bat um Korrektur falls das Geschrieben falsch gewesen sein sollte.Allerdings verstehe ich nicht ganz was du mit der dargestellten Herstellerbeschreibung zeigen willst?


    Quote
    • Stereokompatibles Mono-System.


    Quote

    Selbstverständlich verfügt der der AT33Mono über ausreichend Hub in der Vertikal-Achse, um keine Schäden an Stereo-Platten entstehen zu lassen.

    Das widerspricht doch eigentlich der Aussage, dass es sich um ein reines "Mono-System" handelt oder nicht?


    Quote

    Durch die Verwendung von horizontal ausgerichteten Spulen, wird nur die Seiten-Auslenkung der Rille erfasst - störende Vertikal-Auslenkungen, wie sie gerade bei verkratzten oder stark abgenutzten Platten auftreten, dagegen minimiert.

    Die Spulen sind doch im Korpus des Tonabnehmers drin und haben erstmal nichts mit der Nadel zu tun oder liege ich da falsch?

    Wie gesagt, ich will hier niemandem irgendetwas aufdrängen, ich würde nur gerne für mich wissen was ein zusätzlicher Mono-TA zum reinen Betätigen der Mono-Taste bringen würde

    Nach meinem Wissensstand (bitte korrigieren) gibt es

    1. neue Mono-TA (Monogespulte Tonabnehmer) und = Selbe Funktion wie Mono-Taste Verstärker

    2. "echte" Mono-TA (Monogespult und reiner Seitenschliff) = Funktion ???

    Soweit ich es verstehe, ist es aufgrund des besonderen Nadelschliffs nicht möglich mit einer "echten Mono-Nadel" (keine Ahnung ob man das so sagen kann) auch eine Stereo-Platte abzuspielen weil die dadurch einfach die Platte kaputt geht.


    Das es sich bei den genannten Tonabnehmern um grundsätzlich gute TA handelt, steht ja erstmal nicht zur Debatte, darum gehts mir hier eigentlich auch nicht.

    Bitte korrigieren wenn das oben stehende komplett falsch ist.



    Grüße Louis

    Technics SL 1210 MK2 / SABA Direct Drive 910
    Shiit Mani Phono Pre Amp
    Luxman A-384
    KEF R3

  • Hallo Matthias,


    eines meiner CA25di MkII hat der Ortofon Reparatur-Service nicht repariert, sondern neu aufgebaut. Ich habe auch noch ein nicht repariertes CA25 di (oder C25di, ohne Mk **) und bin mit dem reparierten CA25di MkII im Vergleich zu diesem zufrieden -- obwohl die technischen Parameter etwas anders sind.


    Eine solche Ortofon-Reparatur will ich aber bei meinem Type C nicht machen lassen. Originalgetreue Reparaturmöglichkeiten kenne ich nur vom Hörensagen (derzeit funktioniert mein Type C noch gut). Jörg ("garoto") hat da mit seinen Type C schon einige Erfahrungen mit Reparaturen gemacht (nicht bei Ortofon).


    Aber dieses Thema interessiert natürlich auch mich (irgendwann wird auch bei meinem Type C eine Restauration erforderlich werden).


    Viele Grüße


    Joachim

  • „Leute, die sich auskennen“


    ja wenn du meinst, bin raus........


    Grüße Michael

    DIY TD 126, Dr.Fuß, Schick 12" + Graphit Headshell, Lyra Kleos SL, VdH DDT, Denon 103R, Ortofon Quintet Mono, Blue Amp Model 42 Mk lll, JR Concerto, Digam LD 1404, LS DIY, Loricraft PRC3.


    " Merke: Voodoo-HiFi erkennt man am symmetrischen Eingang "

  • Joachim...wer?

    Bei mir steht da: wurde ausgeblendet.


    Louis, was möchtest du denn noch hören?

    Es steht doch alles im "Werbetext". Filter das Geschwurbel raus und fokusiere dich auf die techn. Angaben. Bei den echten Monosystemen wird nur die Seitenschrift erfasst. Vertikale Nadelauslenkungen explizit nicht. Das ist der Unterschied zum Stereo-System + Mono-Taste.


    Die modernen Mono-Abtaster sind nicht hart aufgehängt und können somit auch mal, ohne gleich Kollateralschäden zu erzeugen, durch eine Stereorille pflügen. Die Nadelabmessungen entsprechen daher auch denen für eine Stereo-Mikrorille. Mit einem Mono3/SP solltest du das allerdings nicht versuchen, da dieses mit einer dicken Diamantspitze (2,5mil) ausgestattet und für ganz alte Mono-Platten mit größerer Rillenbreite gedacht ist.


    (jetzt kommt bestimmt gleich wieder ein Schlaumeier um die Ecke, der meint, dass eine Monoplatte mit Mikrorillen keine echte Monoplatte mehr ist...ich kanns schon förmlich riechen)


    Auf den meisten Covern von Mono-Platten sowas wie:

    " Für Monoplatten Mikro- oder Steroabtastspitze, für Stereoplatten nur Stereoabtastspitze verwenden."

    oder auch:

    "Mikro-Langspielplatte, nur mit staubfreiem Mikrosaphir abspielen, Einstellung M 33 U/min!"


    Das bedeutet, dass man zu dieser Zeit schon auf Mikrorillen umgestiegen war und Nadeln mit Diamantdicken um die 25µm nicht mehr eingesetzt werden durften.


    Heisst also auch für heute: Abtastdiamanten mit 25µm Dicke sind die falsche Wahl für Mikrorillen-Monoplatten. Diese wäre die richtige Wahl für alte Monoplatten ohne Mikrorille. Wenn das dann in deinen Augen die "echte Mono-Nadel" ist, dann wäre dem so.


    Zum Aufbau ganz alter Tondosen kann ich dir leider nichts sagen.

    Kontaktaufnahme nur per E-Mail. Eigene Adresse ist mitzusenden.


  • Hallo Louis,


    es gibt noch mehr Aspekte bzgl. derer sich die Mono-TA unterscheiden.


    (1) Wichtig (und bei falscher Anwendung gefährlich) ist die Nadelbewegung: rein lateral abtastende Systeme zerstören die Rillen von Stereo-LPs.


    (2) Nadelschliff (wobei ich Abtaster für Schellack mit 65µm hier nicht betrachte, ich gehe von Mono-LPs mit Mikrorille aus): die frühen Schliffe für Mono waren sphärisch mit 25µm = 1 mil Verrundung, später auch welche mit 18µm = 0.7 mil und es gibt auch noch modernere nicht sphärische Schliffe.


    Dann stellt sich die Frage, ob man mit einem lateral abtastenden Mono-TA mit 25µm Verrundung ausser den Mono-LPs aus den 1950er Jahren auch spätere Mono-Reissues, die mit einem Stereokopf geschnitten wurden und vielleicht eine geringere Rillenweite haben, abspielen kann. Ich persönlich verwende für solche Mono Reissues im Zweifelsfall einen sphärischen Stereo-TA (wie SPU-A oder Denon DL103 mit 17 oder 18µm).


    Aber andere Leute haben andere Präferenzen. Etwa der Eigentümer des Labels Coup d'Archet hat mir gesagt, dass er die Mono-Reissues auf seinem Label am liebsten mit einem Pierre Clement Mono-TA hört (dieser hat 25µm Verrundung und tastet rein lateral ab). Z.B. wurden die Coup d'Archet Reissues der Bach Solo Violinsonaten mit der Geigerin Johanna Martzy bei EMI mit einem Stereokopf geschnitten (die EMI ist die Eigentümerin der EMI/Columbia Bänder dieser Mono-Aufnahmen von 1955).


    Tatsächlich gibt es eine Untersuchung der Rillenbreiten aktueller Mono-Reissues (die überwiegend mit Stereoköpfen geschnitten sind), die zum Schluss kommt, dass man sowohl Nadeln mit 25µm als auch mit 18µm verwenden kann -- hier ist ein Artikel zu diesem Thema:


    https://dgmono.com/2018/04/06/…eat-groove-width-mystery/


    Viele Grüße


    Joachim