Welche Option ist die beste zur Wiedergabe von Mono-Schallplatten auf der Stereo-Anlage

  • Ist die Frage in der Kopfzeile schwammig gestellt ?

    Es geht nicht um einen Lautsprecher, sondern um zwei.

    Es geht nicht um sehr selten benutzte Mono-Tonabnehmer sondern um Stereo-Tonabnehmer -

    und es geht nicht um Stereo-Schallplatten, sondern um Mono-Schallplatten.

    Also Monoplatten abspielen mit Stereotonabnehmer und Stereo-(vor-)verstärker und zwei Lautsprecher - einer für links und einer für rechts.


    Welche der in post #1 unter

    https://www.diyaudio.com/forum…ono-lp-stereo-system.html

    genannten Optionen ist die beste ?

    Falls dies auch schon x-fach diskutiert wurde, reicht mir ein Link-Verweis dahin völlig aus - besten Dank.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Diese Frage habe ich mir noch nie gestellt, finde sie aber sehr interessant. Sie wurde hier kürzlich gestellt:

    https://www.diyaudio.com/forum…ono-lp-stereo-system.html


    Ich habe den zitierten Beitrag nicht ganz verstanden (Zitat s.u.).


    Der Fragensteller hat nur wenige Mono-LPs und will daher keine Mono-TA kaufen. Alternative 3 würde dann doch wegfallen: dies erfordert doch umgebaute Stereo-TA, also Mono-TA wie etwa das Denon DL-102.


    Viele Grüße


    Joachim


    (Zitat)

    What is the best way to replay mono LP on a stereo system? I have a handful of mono LPs in my collection, too few to justify a dedicated mono cartridge or listen with only a single channel active. My phono stage does not have a mono input. Assuming normal listening to dual channels, I can think of a few ways to configure the phono stage input:



    1. Stereo cartridge outputs to to dual phono input (normal stereo).


    2. L or R cartridge output identically to dual phono input (single channel mono)


    3. L+R summed cartridge outputs to dual phono input.



    I have only used option 1 and the drawback is very audible. The occasional surface noises/pops/clicks can appear to be in the L or R output and are a distraction when all the signal is meant to be dead centre. The vertical out of phase component can cause a spread to the central image. With option 2 the vertical component will appear mixed with the mono central signal. With option 3 the vertical component should be cancelled, assuming perfect gain and phase matching of L, R channels. What are the opinions on the pros and cons of these options and are there any others I have overlooked?

    Bon

  • Der Fragensteller hat nur wenige Mono-LPs und will daher keine Mono-TA kaufen. Alternative 3 würde dann doch wegfallen: dies erfordert doch umgebaute Stereo-TA, also Mono-TA wie etwa das Denon DL-102.

    Als Alternative 3 betrachte ich diese Varianten:

    Mono-Brücken am Stereo Abtaster

    Einfach den Mono-Schalter am Verstärker betätigen (ggf. nachrüsten) scheint ja nicht die beste Option zu sein. Ansonsten wäre ja das Angebot von Mono-Systemen reines Marketing ohne einen wirklich praktischen Nutzen für den Anwender.

    Dieser Thread passt auch noch zum Thema:

    Vorteil Stereosystem auf Mono brücken ?

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Meine sehr kurze Erfahrung zum Thema Mono lautet, dass eine Phonostufe mit unterschiedlichen Entzerrungen ein Muss ist. Das Experiment haben wir vor Jahren in Berlin mit Frank Schröder als DJ gemacht.


    Damit war das Thema genauso wie Tonband wegen subjektiv zu großem Aufwand abgehakt.


    Der nächste konsequente Schritt wäre wahrscheinlich ein separater Tonarm u. Tonabnehmer.


    Ich hoffe ich bin jetzt nicht zu sehr am Thema vorbei.


    Tschau, Frank

    Tschau, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Hallo "A.K.",


    der von Dir zitierte Fragensteller hat seine Voraussetzungen klar beschrieben -- er hat nur wenige Mono-LPs. In dieser Situation wäre mein pragmatischer Tipp: einfach die Mono-LPs wie Stereo-LPs behandeln (am besten einen Stereo-TA mit Rundnadel verwenden, z.B. DL-103 oder SPU). Die wenigsten von uns haben noch eine Monotaste am Verstärker -- falls vorhanden, diese drücken und vergleichen. So gehört, klingen viele Mono-LPs hervorragend. Andere klingen erbärmlich.


    Ich selbst höre zu 95 Prozent historische Aufnahmen (1950 -- 1975) und habe ca. 1000 Mono-LPs, etliche davon nicht RIAA verzerrt. Daher lohnt sich für mich ein Mono Entzerrer-VV mit einstellbaren Entzerrungskurven, diverse Mono-TA und ich verwende einen Plattenspieler für Mono und einen für Stereo.


    Viele Grüße


    Joachim

  • Moin,


    in diesem speziellen Fall würde ich auch einen Stereotonabnehmer mit Rundnadel (oder elliptischer Nadel) empfehlen und die Monotaste drücken, soweit vorhanden. Mir scheint, es geht nur sehr gelegentlich um Mono-Wiedergabe und da vermute ich, dass es nicht unbedingt die ganz alten LPs aus den 50ern sind. Da kann man notfalls auf die anderen Entzerrungen verzichten.


    So habe ich auch mal angefangen und das ging durchaus passabel. Wenn sich mit der Zeit mehr als 20 oder 25 Monoplatten ansammeln, sollte man dann aber zumindest die Anschaffung eines Mono-TA ernsthaft in Erwägung ziehen. Es gibt diese ja schon vergleichsweise günstig zu kaufen, auch wenn es sich um intern gebrückte Stereo-TA handelt. Bekanntlich kommt der Geschmack ja beim Essen ;) ... dann wird es später teurer.


    Gruß

    Rainer

    AAA - Mitglied ... und das ist auch gut so. :)

  • Hallo,

    Hier meine Mono Empfehlung nach vielen Versuchen mit Ortofon 2M. (Nebenbei auch schaltbar)


    "Black" Einschub für "neuere" Mono LPs oder für "alte" ein von Martin Göttmann gut und günstig gefertigter "25 ųm" Einschub mit konischer Nadel.


    Nur einen Kanal (bei mir li.) in der Kette hinter dem Phono VV (bei mir zw. Vor- und Endstufe) auf li. + re. legen.


    Bei mir ganz eindeutig besser als vor dem Phono VV und auch als eine klassische li.+re. Mono Schaltung.


    Meine Vermutungen für die Platzierung weiter hinten in der Kette sind höher Ströme an den Kontakten, geringer Anfälligkeit für veränderte Impedanz, Widerstand....


    Zwei Mono Kanäle (ll. + re.) eines Stereo Abnehmers könnten unterschiedlich und dadurch insgesamt schlechter klingen als einer , z.B. durch Kanungleichheit des Systems, suboptimaler Nadel Azimut, Antiskating ....sowie auf der Platte durch Phasendifferenz, Abnutzung, Dreck usw.