Netzkabel, NF und LS Kabel

  • Ich habe damals Unterschiede gehört

    Wenn das die Vorführung mit dem VPI mit Wechseltonarmen war und den dicken Blumenhofer Kisten, kann ich das nur bestätigen. Auch ich habe damals deutliche Unterschiede gehört und dies, obwohl ich einen ziemlich bescheidenen Sitzplatz vorne links hatte und mir die Lautsprecher vom Charakter her so gar nicht zugesagt haben. IMHO spielte das Setup gemessen am Aufwand nicht ganz auf der Höhe und dennoch konnte man besagte Klangunterschiede wahrnehmen. Wenn ich mich recht erinnere hatte der Tom damals Drehmomentschraubenzieher mit, um jede Einstellung genau reproduzieren zu können...

    Wer nichts hört ist kein Doofling, sondern das ist völlig ok.

    Das sehe ich auch so, aber man muß es eben auch nicht anderen Leuten absprechen ?(

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • Richtig - eine kleine Grundklatsche hilft einem auch besser über den Tag ^^


    Davon ab halte ich -auch wenn sie Spass machen- solche Vorführungen für ungeeignet (um es allein dem Hörsinn zuzuschreiben), ich würde es anders machen um festzustellen, ob akustische Unterschiede wahrnehmbar sind ...

  • Akustische unterschiede kann man übrigens um so besser raushören je leiser man macht.


    Wer einfach in Zimmerlautstärke oder noch lauterer Musik hörvergleicht hat eigentlich schon im vornherein verloren, noch besser finde ich ist ein guter Kopfhörer bei Pegeln ebenfalls so leise wie möglich.


    Und wer jetzt denkt das ganze ist ja dann sowieso ein schmarrn weil man Klangunterschiede dann vielleicht eh nur bei leisen Pegeln raushören kann und bei lauten nicht der irrt gewaltig.

    Guter Klang hat auch was mit einer unendlichen fülle an winzigen Klanginformationen im Signal zu tun welche das Gehirn niemals alle gleichzeitig erfassen und verarbeiten kann, deshalb mache ich bei Hörtests nie zu laut, ist jedenfalls (eine) meiner ganz Persöhnlichen Erfahrungen dazu.


    Dazu ein kleines Beispiel welches ich an anderer stelle schon mal erwähnte...lasst eine feine Nadel bei lauter Musik auf den Boden fallen, ihr werdet sie nicht hören.

    Lasst ihr sie aber bei leiser Musik fallen kann man sie mit etwas konzentration raushören, man könnte dann vielleicht sogar raushören ob es eine große oder kleine Nadel ist.


    gruß

    volkmar



    ps: und zum angeschnittenen Thema Schwerhörigkeit...ich hatte heute unbemerkt auf der heimfahrt von der Arbeit aus versehen noch meine Ohrstöpsel mit hoher Dämmwirkung in den Ohren.

    Ich vermisste nicht nur im ersten moment vom Klang meiner recht hochwertigen Dynaudioanlage in meinem GTI Absolut nichts, das ist mir erst als ich ankam aufgefallen, das Gänsehautfeeling und der Wohlfühlfaktor war keinen deut schlechter als ohne, allerdings musste ich wohl etwas lauter als sonst aufdrehen8)

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Henry, alter Spaßvogel:P


    Nee, ganz im ernst, bin mir sicher das da was dran ist um nur mal das stichwort Frequenzauslöschung zu nennen, aber egal war nur ein ein hinweis was das Gehör alles aushalten muss.

    Je lauter also desto mehr schirmt es sich ab um sich zu schützen, und das ist schlecht um auf dauer auch noch allerfeinste details wahrnehmen zu können, so stell ich mir das zumindest vor.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


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  • Akustische unterschiede kann man übrigens um so besser raushören je leiser man macht.

    Das möchte ich bezweifeln, die Hörschwelle ist nicht bei allen Frequenzen gleich. Hört

    man relativ leise fehlt einiges an Informationen.

    All that we see or seem is but a dream within a dream.


    Edgar Allan Poe

  • Ich fänds (wirklich) schön, wenn man diese Dinge - also was man angabegemäß alles hört - mehr nachvollziehbar demonstrieren könnte/würde ... das würde in den Diskussionen ungemein helfen ...

    Hallo Mario,
    wir kennen uns ja noch von früher - meine ich zumindest.
    Siehe zu der Nachvollziehbarkeit meinen Post #65. Da waren zwei gleiche Geräte mit verschiedenen Netzkabeln im Test und eine A / B Vergleich ohne Umstecken usw. möglich nur Eingang umschalten. Auch da waren die Unterschiede sehr gut hörbar und von den anwesenden Personen konnten ALLE hören was sich verändert wenn die CD's an einem anderen Netzkabel liefen. Das kann ich allerdings nicht beweisen (mit Foto oder Bewertungsbogen usw.) den habe ich leider weggetan.
    Demonstrieren ist eben auch schwierig weil es durchaus sein kann, das jemand dann keinen Unterschied hört - damit kann ich inzwischen auch leben.
    Hört mehr Musik :)

    Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
    Erfinder des Phonographen, der Kohlenglühfadenlampe und des Betongiesverfahrens)

  • Und noch was zum Kabelklang.... Lies mal den Bericht von mir in Analog besucht Analog über meinen Plattenabend mit Hindernissen. Dort hatte wir nur das Chinch Kabel zwischen DAC und Endstufe gewechselt und ALLE Anwesenden haben die Veränderung (in diesem Falle Verbesserung) sofort wahrgenommen (die Leute sind auf dem Bild zu sehen) waren also nicht wenige. Solche Unterschiede zu beschreiben finde ich erlaubt und wer es liest muss einfach annehmen es war so. Das mache ich ja auch und versuche aus Erfahrung (von mir oder Anderen) zu lernen.
    Habe in diesem Zusammenhang in den letzten 3 Wochen 3 Verschiedene Chinch Kabel zwischen meinem Stepup Teil und dem Vorverstärker ausprobiert (Vovox excelsus protect, Cardas golden cross, Boenicke IC2) und wirklich klare Unterschiede herausgehört. Nicht so extrem wie damals am Plattenabend aber doch eindeutig hörbar.
    Das für mich bestklingendste habe ich nun behalten.
    Just my 5 Cent
    Link zu Plattenabend mit Hindernissen

    Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
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  • wer keine kabelunterschiede hört, ist vielleicht einfach nur physiologisch/gehörmäßig benachteiligt. wäre doch auch eine ursache. oder?

    würde bloß keiner gerne zugeben wollen, dass er möglicherweise ein wahrnehmungsdefizit hat, weniger sensibel mit den ohren ist. ist ja nicht weiter schlimm aber doch auch eine plausible erklärung.

  • wer keine kabelunterschiede hört, ist vielleicht einfach nur physiologisch/gehörmäßig benachteiligt. wäre doch auch eine ursache. oder?

    würde bloß keiner gerne zugeben wollen, dass er möglicherweise ein wahrnehmungsdefizit hat, weniger sensibel mit den ohren ist. ist ja nicht weiter schlimm aber doch auch eine plausible erklärung.

    Ich oute mich mal, denn ich höre keinen Kabelklang. Mal abgesehen von Deiner Lesart, könnte es noch andere Ursachen geben, außer einer 'Behinderung'?

  • Auch für das Gehör gibt es einen Signal-Rauschabstand. Und je leiser ich höre, des do geringer ist der. Das ist Physik, und da muss sich auch das Ohr dran halten. Tut es auch.8o

    Gruss Reiner

  • Gehörrichtige Lautstärke, ein ganz heikles Thema. Das bedeutet nämlich, dass je geringer die Lautstärke ist, die Wahrnehmung für tiefe und hohe Töne abnimmt. Mit anderen Worten: Je leiser, des do schlechter der Frequenzgang des Ohres.

    Von der Natur sehr sinnvoll: denn die Empfindlichkeit des Ohres ist bei den Frequenzen am höchsten, bei denen Babys und Kleinkinder schreien. Für HiFi aber ungeeignet.

    Gruss Reiner

  • Hi,

    dafür mag es viele Ursachen geben, dass die Einen feinste Nuancen unterscheiden können und die Anderen nicht.

    Ein mir seit langem bekannter Kollege bezeichnete sich m.E. zu Recht als Goldohr. Als ich ihn vor einiger Zeit besuchte, musste ich feststellen, dass er während des Musikhörens nicht wahrnahm, dass sein Telefon auf dem Flur klingelte. Dieses Klingeln hatte sogar ich gehört ;). Kann also sein, dass das goldohrige Hörvermögen in einigen Fällen alters- und/oder krankheitsbedingt kräftig und schnell nachlässt, die betroffenen Goldohren diesen Abbau aber gar nicht mitbekommen oder nicht wahrhaben können oder wollen. Nie ganz ausschließen sollte man außerdem den "Des Kaisers neue Kleider"-Effekt.

    BG Konrad

  • wer keine kabelunterschiede hört, ist vielleicht einfach nur physiologisch/gehörmäßig benachteiligt. wäre doch auch eine ursache. oder?

    Kann also sein, dass das goldohrige Hörvermögen in einigen Fällen alters- und/oder krankheitsbedingt kräftig und schnell nachlässt

    Meiner Erfahrung nach geht es mehr um die Fähigkeit zu erkennen (Hirn) als um die Fähigkeit zu hören (Gehör).

    Ich höre alters- und berufsbedingt mit steigendem Alter immer schlechter und habe das in unterschiedlichen Intervallen auch messen lassen. Dennoch hat sich meine Fähigkeit subtile Klangunterschiede zu erkennen definitiv weiter gesteigert.


    Als ich 18 war, konnte ich vieles noch nicht erkennen, was mir heute leicht fällt, obwohl mein Gehör damals zur EVP gemessen wurde und ich noch überdurchschnittlich gut hören konnte...

    Mitglied der AAA


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