Netzkabel, NF und LS Kabel

  • Ich habe noch ein Netzkabel aus Dyngen.

    Holger Senkel war schon eine extra Nummer. Ein bauteilesammelnder Überzeugungstäter. Gibt es den eigentlich noch?

    Tschau, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Ich kann mich täuschen , meine aber , daß er selber nichts mehr macht .

    Das Dyngen Netzkabel hatte ich zu meinen ersten Netzkabel Versuchen selber mal als Meterware konfektioniert.
    Das war im Vergleich zu Beipackkabeln schon interessant , nach meinem Empfinden aber auch nicht mehr .

  • Hallo zusammen,

    ich finde es schade, dass sich fast immer die selben Protagonisten über Kollegen, die Verbesserungen oder Verschlechterungen der Anlage durch verschiedene Kabel hören, lustig machen. Teilweise mit beleidigenden Äußerungen.

    Meine Erfahrung ist, dass andere Kabel durchaus den Klang beeinflussen. Das sind keine Welten, die gibt es aber ab einem gewissen Niveau der Anlage nicht mehr, aber für mich entscheidende Nuancen, die mich zufriedener hören lassen.

    Gruß Frank

  • Wenn man sich über so etwas lustig macht, nimmt man es mit Humor.

    Ich sehe das eher positiv.


    Natürlich sollte man niemanden direkt beleidigen.


    Streng genommen haben Glaubens- und andere religiöse Fragen, nichts in einem Forum zu suchen.

    Gruß


    Jan


    Hifi ist zu 40% Klang und 40% Optik. Der Rest sind Vorlieben.


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  • Derartige Threads laufen für gewöhnlich immer gleich ab.

    Letztendlich ohne Ergebnis .

    Schon Jahrelang...

    Von daher ist’s eigentlich vertane Zeit , hier , oder in ähnlichen Threads zu schreiben .

    Ich lasse mich leider auch immer wieder dazu verleiten .

    Selber schuld 😇

  • Zum ersten, ein klares Nein, die Art und Weise macht es aus, (nicht nur bei Kabeln, generell...) und das kann auch nicht jeder ab, muss mann auch nicht, diese Lustige Art andere alt aussehen zu lassen, ok, aber dann müsste man auch einstecken können


    Manchmal habe ich auch den Eindruck, das die alten Hasen hier, die schon ewig dabei sind, mit den neuen und deren Ansichten und Meinungen ein Problem haben

    Unter dem Motto, das ist mein Wohnzimmer, was willst du denn

    Könnte man auch sagen, altes verkrustetes Denken, die Welt und so manche Ansichten erneuern sich, dreht sich weiter.....


    Sorry, für diese ehrlichen Worte, aber das musste mal raus, ich empfinde es speziell hier so


    Zu 2,absolute Zustimmung👍


    Grüße A.M

  • Ich bin noch nicht lange genug hier um die alten von den jungen Hasen unterscheiden zu können. :D

    Unsinn reden viele.

    Gruß


    Jan


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  • Das Hörvermögen ist extrem subjektiv. Das betrifft nicht nur die Problematik des guten/schlechten Gehörs, welches ohnehin mit dem Alter zusammenhängt, sondern vielmehr um die Fähigkeit, komplexe musikalische Zusammenhänge und Frequenzen wahrnehmen zu können. Es geht folglich um die Fähigkeit des Gehirns, die Musik zu "hören". So braucht man sich darüber nicht aufzuregen, dass manche bei einem Kabeltest nichts hören und manche sehr viel. Ähnlich wäre es mit einem Instrument. Viele könnten einen guten Klangkörper eines Instruments nicht von einem schlechten unterscheiden, die geschulten Musiker oder Instrumentenbauer dagegen mit Leichtigkeit. Der Unterschied liegt wohl auf beiden Seiten der Musik: im Kopf UND in der Musikquelle.


    Gruß

    Michael

  • Ich muss/möchte mich zur Zeit entscheiden: Powerstar S III gegen Musicline Plus. Beide sehr gut, aber mit beiden klingts völlig verschieden. Hatte jahrelang die kleine Musicline, einer normalen Haushaltsleiste weit überlegen, aber gegen diese beiden hat sie keine Chance. Hätte mir früher auch nie träumen lassen, dass die Stromzufuhr soviel ausmacht.

    Hab noch ne TMR Stl 7, auch gut, aber passt nicht in meine Konfiguration.


    Gruß, Peter

  • Das Hörvermögen ist extrem subjektiv. Das betrifft nicht nur die Problematik des guten/schlechten Gehörs, welches ohnehin mit dem Alter zusammenhängt, sondern vielmehr um die Fähigkeit, komplexe musikalische Zusammenhänge und Frequenzen wahrnehmen zu können. Es geht folglich um die Fähigkeit des Gehirns, die Musik zu "hören". So braucht man sich darüber nicht aufzuregen, dass manche bei einem Kabeltest nichts hören und manche sehr viel. Ähnlich wäre es mit einem Instrument. Viele könnten einen guten Klangkörper eines Instruments nicht von einem schlechten unterscheiden, die geschulten Musiker oder Instrumentenbauer dagegen mit Leichtigkeit. Der Unterschied liegt wohl auf beiden Seiten der Musik: im Kopf UND in der Musikquelle.


    Gruß

    Michael

    Hallo Michael,
    Du sprichst mir aus der Seele. Bin ja auch schon bald 60 Jahre alt und mein Hörvermögen hat (messbar) schon sehr nach gelassen. Merke aber auch, dass ich z.B. auf meinen Wanderungen diese Woche die Grillen hören konnte, was zeitweise nicht mehr so war. Keine Ahnung woran das liegt. Das das Hirn einen grossen Teil zum Hören beiträgt ist mir an einem Vortrag von E. Hoffmann über das unterschiedliche Hören bei Musikern und Sängern klar geworden. Seit dem kann ich wirklich friedlich und entspannt bleiben wenn jemand sagt er hört den Unterschied zwischen Kabel A und B nicht.

    Das entspannt ungemein und vermeidet meinerseites sehr viel Ärger und Streitereien - grade in Foren.
    Also in dem Sinne ein ruhiges Mitschreiben :)

    Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
    Erfinder des Phonographen, der Kohlenglühfadenlampe und des Betongiesverfahrens)

  • Merke aber auch, dass ich z.B. auf meinen Wanderungen diese Woche die Grillen hören konnte, was zeitweise nicht mehr so war.

    Wenn du im Januar auch noch Grillen hörst, waren es wohl nicht die Ohren :D


    Wird wie mit den Augen sein, wenn man eine Weile Ruhe hatte, sind sie weniger schlecht, als wenn man im Dauerstrass steckt.

    Gut werden sie aber nicht mehr. :)

    Gruß


    Jan


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  • Hallo Jan,
    meine Ohren von vor 30 Jahren hätte ich gerne wieder - mit den Hörerfahrungen seit dann...
    Geht wohl nicht:heul:
    Aber die Grillen höre ich im Januar ab LP - allerdings nur in Ausnahmefällen.
    Ja ich war entspannt beim Wandern und die Alarmpfiffe der Murmeltiere (ca. 10m) entfernt höre ich wahrscheinlich auch noch mit 80 - falls ich so lang lebe:) - das ging echt auf die Ohren, aber der Warner verkrümelte sich nur ca. auf 20m Abstand und blieb dann stehen um den Gang der Dinge (Gefahr durch Menschen) aus einigermassen sicherer Entfernung zu beobachten.
    Wenn's ganz still ist zu Hause in der Hörstube kann ich eigentlich nicht klagen.

    Weiter viel Spass bei Hören

    Peter

    Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
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  • Ich fänds (wirklich) schön, wenn man diese Dinge - also was man angabegemäß alles hört - mehr nachvollziehbar demonstrieren könnte/würde ... das würde in den Diskussionen ungemein helfen ...


    Einerseits hört man zB. Anzugs-Drehmoment der Headshellschrauben, Headshellkabel etc. ... sieht aber erst auf nem Foto, dass das Headshellkabel tendenziell auf halb neun sitzt ... gehört wurde/aufgefallen ist das vorher nicht, und das verstehe ich nicht ...

  • Einerseits hört man zB. Anzugs-Drehmoment der Headshellschrauben, Headshellkabel etc. ... sieht aber erst auf nem Foto, dass das Headshellkabel tendenziell auf halb neun sitzt ... gehört wurde/aufgefallen ist das vorher nicht, und das verstehe ich nicht ...

    nun ja, ich bin zwar in der Lage verschiedene Anzugsdrehmomente bei Headshell Schrauben zu hoeren, schaffe es aber leider nicht herauszuhören, ob ein Headshellkabel Kontakt zu 1/2 oder zu 2/3 auf dem TA Stift sitzt.


    und da mein Dreher 4 Arme hat, sehe ich auch nicht „hinter“ das System, wenn dieses an einem der hinteren Arme montiert ist. kann aber in dieser Position durchaus ein Bild des Systems machen, geht dann mit dem Selfie Modus am handy.


    Insofern habe ich in der Tat erst auf dem Bild gesehen, dass sich eines der headshellKabel bewegt hat, was ich dann auch korrigiert habe.


    Verstehst Du die Situation nun besser?


    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Moin Jürgen

    nun ja, ich bin zwar in der Lage verschiedene Anzugsdrehmomente bei Headshell Schrauben zu hoeren, schaffe es aber leider nicht herauszuhören, ob ein Headshellkabel Kontakt zu 1/2 oder zu 2/3 auf dem TA Stift sitzt.


    Verstehst Du die Situation nun besser?

    Mitnichten - genau das verstehe ich nicht, ein ganz offenbar nicht optimaler Kontakt wird nicht herausgehört.

    Quasi, als ob jemand die Ventilabdeckung eines Fahrradventiles mit nem Drehmomentschlüssel anzieht und dies höher gewichtet (beim Fahren bemerkt) als den Rollwiderstand eines nicht optimal aufgepumpten Reifens (dies nicht bemerkt).


    Verstehst du nun besser was ich meine?

  • Kann es sein, dass du etwas übertreibst Mario?
    Wenn ein Kanal verpolt gewesen wäre, könnte man das hören.

    Aber, wie groß ist denn der Widerstandsunterschied zwischen den beiden Kanälen, bei nicht ganz aufgestecktem Stecker? Erst recht bezogen auf den Gesamtwiderstand zwischen Signal und Masse am Phonoeingang.

    Tschau, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Nein - ich sehe das nicht als Übertreibung an, ich sehe die Relation genau so, wie ich sie oben im Beispiel beschrieben habe.


    Unabhänig davon würde ich es noch anders formulieren - ich gehe davon aus, dass man beides nicht hört, wenn man es nicht weiß. Der Kontakt war sicher noch gut genug, davon ab gehe ich davon aus, dass man nen schlechten Kontakt eher raushört als die anderen beschriebenen Dinge.


    Ich habe auch schon mal aus Spaß die Headshellschrauben etwas fixer oder lockerer angezogen (Übertreibungen wie extrem fest (kurz vor ab) oder locker bis lose war natürlich nicht dabei, da schließe ich gar nicht aus, dass man das hört) und könnte jetzt auf die Kacke hauen von wegen, dies und das gehört (würde man mir wiederum wahrscheinlich nicht abkaufen, anderen eher) aber eben tatsächlich mit Null gehörtem Unterschied.


    Ja ich weiß, im Zweifel bin ich unfähig wie andere "komplexe musikalische Zusammenhänge und Frequenzen wahrnehmen zu können", die Demonstration dieser Hörfähigkeiten steht in vielen Fällen aber eben aus - daher auch mein Wunsch, dass es öfter nachvollziehbar (vor)gehört wird. Das ist ernst und nicht abfällig gemeint ...

  • Tom Schmitz hat das mit unterschiedlich fest angezogenen Headshellschrauben ja mal in Krefeld vorgeführt. Und dabei jedem überlassen, was er mit gehörten oder auch nicht gehörten Unterschieden macht.


    Ich habe damals Unterschiede gehört und weniger fest hat mir besser gefallen. Klanggeschmack ist natürlich ein starker Einflussfaktor.


    Und es gilt m.E. immer: Wer nichts hört ist kein Doofling, sondern das ist völlig ok.

    Tschau, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Nicht dass das falsch rüberkommt, es ist nicht so, dass ich da mit ner vorgefetigten Meinung in den eigenen Schraubentest ging - ich habe einfach an 2 Tonarmen (SAEC, Dynavector) mit 2 verschiedenen Systemen (Denon, Ortofon) verschieden fest angezogen und (wirklich) versucht tatsächliche Unterschiede rauszuhören - ist mir nicht gelungen.

    Ich ziehe sie immer "gut handfest" an, da war jeweils noch etwas Spielraum nach oben/unten.

    Ich bin der Meinung, ein TA sollte gut anliegen (das Gehäuse aber nicht verwinden/verbogen werden) und durch den Arm entsprechend gut geführt werden - so dass sich quasi nur die Nadel/der Nadelträger bewegen kann um die Signale aufzugreifen und umzusetzten (und nicht die Energie/Signale irgendwo anders flöten gehen). Das bekomme ich gut Freihand hin, Drehmoment schadet da sicher nicht, ist (mE) aber auch nicht notwendig, wenn man kein Grobmotoriker ist.


    Wir bewegen uns aber immer mehr in Richtung OT ...

    VG
    Mario

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