Gerätefüße...mit weiteren Vorteilen ?

  • Hi,

    gibt es Sylomer von unterschiedlichen Herstellern?

    Ich vermute mal nein.

    Unterschiedliche Lieferanten, ja.


    Tschau, Frank

    Tschau, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Sylomer ist ein Eigenname wie Plexiglas/Macrolon.....Teflon oder Tempo

    Das ist Polyester-Uretan-Kautschuk kurz Polyuretan..oder Vulkollan - je nachdem wen du fragst.


    Das Zeuchs verwenden viele Hersteller unter verschiedenen Namen, jeder mischt sein eigenes Compound zusammen oder auch nicht.

    Dadurch hat es eigene Eigenschaften, andere Farben - what ever

    Music is magick, a religious phenomena, that short circuits control through human response. Let's go out of control. Experience without dogma... A morality of anti-cult. The ritus of youth. Our alchemical human heritage...(Genesis P-Orridge)

  • Ich würde auch auf gar keinen Fall Sylomer verwenden. Die Berechnungen sind sehr komplex, man muss sich gut im Handling eines geeigneten Messers auskennen, es sieht ganz fürchterlich Quietscheenten-hellgelb (SR-11) aus und das Büschen Klanggewinn - mal ehrlich - macht diese Mühen und optischen Nachteile nicht wett. Wir hören hier schließlich nicht Musik, sondern huldigen der Optik der Anlage und des Hörraums.

    Daher würde ich mich anbieten, euch euer gebrauchtes Sylomer zur Entsorgung abzunehmen; mache ich gerne für euch...

    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • Wir hören hier schließlich nicht Musik, sondern huldigen der Optik der Anlage und des Hörraums.

    Natürlich.....wenn man nicht ein audiophiler Snob mit eingeschränktem Sozialleben ist der im dunklen Keller oder in seinem 300qm Loft seiner Huldigung frönt steht der Krempel halt im gemeinsamen Wohnzimmer und sollte nicht aussehen wie Arsch und Friedrich.


    Aber das soll doch jeder sehen wie er will.

    Ich finde die Sylomers Arschhässlich, der Gewinn war wirklich nur ein bisschen.

    Wäre das Zeuchs nicht so günstig zu bekommen würde ich es hier wieder verkloppen und weiterhin glücklich sein.

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  • ...bin ja gespannt auf das Zeugs, kriege das Anfang nächster Woche,

    probehalber für meinen 6kg Röhren-Phono-Pre.

    Und Frank hatte doch schon gute Vorschläge zum Kaschieren.

    Ich kuck mal, ob ich fürs Wochenende einen Origami-Kurs finde:wacko:

  • Wenn man will ist es unsichtbar.



    Rainer


    Treidler Modul mit Direktleitungen zum Hörraum - HMS Steckdosen - Audio Optimum Netzkabel - Lindemann Limetree Network - Black Cat Lupo NF - Line Magnetic 211IA - Black Cat Lectraline - Q Acoustics Concept 40. Sylomer, Schumann Resonator...

  • ....Nukular, das Wort heißt Nukular...

    ;)

    =O

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  • Vulkollan - je nachdem wen du fragst.


    Soweit ich weiß gibt es das nicht mehr. Hat irgendwas mit der Entsorgung zu tun. In der Produktion mussten bei uns einige Versuche gemacht werden, um es zu ersetzen.

    where is the string that Theseus laid, find me out this labyrinth place

  • Soweit ich weiß gibt es das nicht mehr. Hat irgendwas mit der Entsorgung zu tun. In der Produktion mussten bei uns einige Versuche gemacht werden, um es zu ersetzen.

    das ist einfach Polyuretan mit einem anderen Markennamen ;) der Name kommt von Covestro und das Zeug gibt es auch noch.

    Das das man das nicht so in Müll kippen kann ist mit Sicherheit ein Problem

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  • Habe gestern die Sylomer-Teile von "Doc Race" zum zivilen Preis erhalten.

    4 Stück in gelb, zugeschnitten für meine 6 kg-Phono-Röhrenvorstufe.

    Die musste erst mal gut warmlaufen.


    Für den Test habe ich eine ECM-Aufnahme von 1987 >Zakir Hussain, Making Music<

    Auf der zweiten Seite ist das Stück SUNJOG, sehr differenziert, das ich gern mal für

    einen Hörvergleich heranziehe. Zum "Einhören" ohne Sylomers, dann mit den Teilen.


    Es sind zwar Geringfügigkeiten, aber es fällt doch auf, dass mit den gelben Schaumteilen

    das Saxofon von Jan Gabarek leicht an Kontur verliert, und die Gitarre von John Mc Laughlin

    räumlich zu hoch abgebildet wird. Das mag für einige Lautsprecher vorteilhaft sein, meine

    liefern aber eine sehr exakte räumliche Darstellung. Die Gegenprobe ohne diese Teile

    brachten wieder eine korrekte Darstellung und ein Saxofon wie ich es auch live kenne.

    "Da spricht doch die Gewohnheit", höre ich schon. Ich habe die Musik an verschiedenen

    sehr guten Anlagen gehört, die allesamt die beschriebenen Instrumente so darstellten,

    dass der Eindruck des großen Studios auch "rüber kam" und die Instrumente ihre eigene

    Klangcharakteristik sehr natürlich präsentierten.


    Heute musste mein Yamaha-CD-S 300 herhalten, den ich auf drei meiner Füße (Bild #1)

    reduziert habe. Er wiegt 4 kg, möglicherweise stimmt dann die Größe der Schaumteile

    nicht mehr ganz exakt. Ich habe trotzdem mit und ohne den Teilen gehört. TIN PAN ALLEY

    von Stevie Ray Vaughan...."die klingt doch überall gut" ...schon, bei mir aber exzellent.


    Ich mache es kurz: wieder nur geringfügige Änderungen. Komischerweise "wandert" das

    Schlagzeug leicht nach rechts heraus. Die Gitarre verliert leicht am Ausklingen des Tons,

    ich glaube Gitarristen nennen das "Sustain", vielleicht schreibe ich das auch falsch.


    Quintessenz: es war spannend, mein Urteil ist nicht endgültig. Jedoch denke ich, dass

    ich mit dem Entkoppeln meiner Ringkerntrafos ordentlich gearbeitet habe, und meine

    Holzfüße unter den Geräten auch gute Arbeit leisten.


    Ich kann mir vorstellen, dass Sylomer-Schaumfüße dort gut aufgehoben sind, wo ein

    leichter mechanischer Brumm im Gerät zu vernehmen ist, sei es weil ein Gleichspannungs-

    Anteil auf dem Netz vorhanden ist oder das Netzgerät inklusive Trafo nicht konsequent

    auf "Ripple-Minimum" entwickelt wurde.

    Gruß von Klaus:|

  • Danke für die ausführliche Beschreibung.
    Also ich musste meine Lautsprecher neu ausrichten nachdem ich Sylomer einsetzte. Man „macht sich die Fehler jeder Kette, durch passende Aufstellung auch manchmal schön“.

    Rainer


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  • Mit Sylomer direkt unter meinem 834P-Klon habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich empfand es zunächst einmal allerdings sogar als besser, die Musik schien präsenter. Das waren aber anfangs alles eher ruhigere oder jazzige Stücke. Bei rockiger Musik wurde schnell deutlich, dass es merklich klirrte. Ich halte Sylomer direkt unter Geräten mit integriertem Netztrafo für kontraproduktiv.


    Beste Grüße

    Christian

    ... und wo zum Teufel bin ich hier überhaupt?

  • Ich setze Sylomer nicht direkt unter meinen Geräten ein. Ich möchte zunächst diejenigen Resonanzen, die in dem jeweiligen Gerät entstehen, durch eine Ankopplung an die Stellfläche in diese leiten, um sie dort zu absorbieren. Die Stellflächen sind mit Sylomer vom Rack entkoppelt, um einen Eintrag von Resonanzen, die außerhalb des jeweiligen Geräts entstehen, zu vermeiden.

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  • Hi, baltaman,


    deinen Ansatz realisiere ich im Gerät durch mechanische Ankopplung des Trafos

    an eine dicke Alu-Platte (10mm), die über Gummi-Elemente (Kabeldurchführungen)

    vom Gehäuse entkoppelt werden. Andere Resonanzen...kaum möglich,

    es sei denn von Laufwerken.

    Das oben lässt sich bei fertigen Geräten schwerlich machen, teils aus Platzgründen.

    Frage:

    welche Art Stellfläche nimmst du da ? Multiplex-Basen... sandgefüllt ?

    Das interessiert mich. Freundliche Grüße von Klaus:)

  • Also bei meinen Sylomebrversuchen konnte ich keinerlei Änderungen, wie hier beschrieben feststellen. Sowohl die räumliche Abbildung als auch das enthaltene Musiksignal blieben gleich.


    Nur was Tritt- und Körperschall angeht, leistet es bei mir nötige Abhilfe, die mit Spikes, Granitplatten, Türstoppern, etc. alleine nicht zu schaffen war. Es nimmt eben Schwingungen auf und wandelt sie in Wärme um und unterstützt so die Massen, die zwischen meinen Schallquellen und meiner "passiven Raummembran" Parkettboden angebracht sind. Ohne Sylomer ist in meinem Hörraum an einen Betrieb des L-75 ohne Subsonic Filter (-12dB ab 30Hz) oder Genuss über Zimmerlautstärke nicht zu denken.


    Was Sylomer noch sehr, sehr gut kann: Gebäudebedämpfung. Unser Nachbar ist Steinmetz. Seine Werkstatthalle hat ihr Fundament auf Sylomerstreifen und wir bekommen nichts mit von dem was da drin passiert. Wenn draussen auf dem Hof mal unsanft abgeladen wird oder ein Stein mit der Handmaschine poliert wird, wackelt bei uns alles. Das Zeug (nein, es ist nicht Sylomer - es heisst anders) liegt seit dem Hallenbau 1997 da drunter. Also wohl auch dauerstabil.

    schöne Grüße aus Wien


    Stefan