GrooveMaster VTA Lifter von Audio Creative

  • Hallo Balázs,

    hast Du die Höhenverstellung bestellt ? Es soll ja auch einen klanglichen Vorteil haben?

    Edelstahl/ Messing Mix.


    Obwohl mein EASY VTA + Bronze Basis da "gefühlt" auch nicht schlechter ist.

    LG


    Horst

  • Bestellt? NOCH nicht. ;)


    Ich finde die Produkterweiterungen attraktiv, neue Tonarmbefestigung (armrest), Kabel, demnächst neue Gegengewichte.


    Zum Thema Preis: Was kostet ein Fidelity Research B60 Höhenverstellung aktuell, wenn man einen findet? Noch 3-stellig?

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Es ist schon erstaunlich, schon im dritten Post wird das Zubehör Aufgrund seines VK in Zweifel gestellt.

    Und es sind meist immer genau die Foren-User die mit derlei hochwertigem Zubehör meist noch nie Kontakt hatten und die Funktion und die damit einhergehende Verbesserung der Wiedergabe oder des Komforts daher überhaupt nicht beurteilen können.


    Da ich ja aus dem Bereich Feinmechanik/Feingerätebau komme kann ich nur sagen das der Preis bei der gebotenen technischen Realisierung und der Oberflächenausführung wirklich gut ist.

    Das einzige was man eventl. kritisieren könnte ist der Verstellbereich, der dürfte nach meinem Empfinden ein paar mm mehr haben. Für die allermeisten Anwender wird es aber so i.O. sein.


    VG

    Dieter

    LW mit luftgelagerter Tellerachse sowie Teller mit Outer Ring und VTA- Lifter, diy

    Dr. Fuss Steuerung

    Kabelkonfektion diy

  • Ich denke, dass das schöne Teil genau so satt läuft wie es aussieht. Über den Verstellbereich kann ich nichts sagen, wird aber ausreichend sein. Wichtig ist, dass die flache Steigung, die fein reproduzierbare Ergebnisse erlaubt. Das war beim Clearaudio VTA-Lifter auch sehr gut und der ist auch nicht billig.

    Viele Grüße


    Jörg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler oder bei DISCOGS.




  • Mein Groovemaster II 12“ sitzt am TD124 auf einem Schlitten (sliding base), ebenfalls von Groovemaster. Wenn ich mir die Bilder ansehe kommen mir Zweifel, ob man es damit auch montieren kann.

    Gerhard

    LP12; TD124; TD124DD; NAGRA T-Audio, IVS, VI, Seven, Jazz, VPS, Classic DAC, MPS, CDC, 300p; FUNK MTX, Kabel; Open Baffle; REVOX B215; SPL MK-2T;

    AAA Mitglied;

  • Nein, wohl nicht. Mir wäre aber ein massiver RotaryLift lieber, als ein slidingbase. Ich selbst habe die normale runde, rigide Base, diese ist aber auch eher massearm.


    ...naja, aber ob alles am Ende tatsächlich klangdienlich ich, weiß ich ja auch nicht... ;)

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Kaufen und selber ausprobieren, wir freuen uns auf einem Bericht!

    Viele Grüße, Tony

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    Dit is een lied over een plant, een groene plant, een mooie plant ...

  • Von Clearaudio gab es auch mal so ein Teil, auch in dieser Preisklasse. Läßt sich in Kleinserie kaum günstiger machen. Mein Koshin 801 hatte sowas auch. Feine Sache, satter Gang, feinfühlig einstellbar, auch während des Abspielens.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
    (Reparaturen, Service, Modifikationen)
    Keine Emails mehr, nur PN. Emailfunktion ist deaktiviert.


  • Bei mir wird leider das Problem sein, dass auf dem wackeligen Verdier dennoch on-the-fly keine Einstellung möglich sein wird, zumindest traue ich mir nicht zu, deswegen Nadel und/oder Vinyl zu schrotten...

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Von Clearaudio den VTA Lifter gibt es immer noch, wird mit drei Passhülsen angeboten, ob da auch vom Maß eine passende für den Groovemaster bei ist?


    Optisch gefällt mir der Clearaudio besser, er ist auch noch ca. 200,-€ günstiger als der Groovemaster.


    Mein Pioneer PA-5000 hat einen VTA Lifter serienmäßig, das ist auch ein richtig feines Teil.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

  • Bei mir wird leider das Problem sein, dass auf dem wackeligen Verdier dennoch on-the-fly keine Einstellung möglich sein wird, zumindest traue ich mir nicht zu, deswegen Nadel und/oder Vinyl zu schrotten...

    Man muss ja nicht unbedingt "on the fly" einstellen. Die Hauptsache für mich ist, dass die eingestellten Werte reproduzierbar sind. So kann ich die optimale Einstellung für jeden Tonabnehmer inkl. Headshell nachvollziehen.

    LG


    Horst

  • dass die eingestellten Werte reproduzierbar sind.

    Moin Horst,


    das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

    Leider hat der Easy VTA für den Schick-Arm im Durchmesser nicht gepasst und die Mikrometerschraube saß auf der falschen Seite, sodass er nicht zu gebrauchen war. Antonio wollte das ändern, hat er aber wohl bis jetzt nicht.

    Schade, ich hätte gern einen gehabt!


    Gruß

    Michael

  • Ja, klar, wenn ich nicht am Hörplatz sitze, kann ich die Nadel auch kurz aus der Rille heben.

    Das wichtigste ist, wie Du sagst, die Präzision und die exakte Reproduzierbarkeit.

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Hallo zusammen,


    ich finde den neuen RotaryLift faszinierend und habe einen bestellt. Eine prima Ergänzung zum GrooveMaster II. Sieht vom handwerklichen Standpunkt nach einem tollen Teil aus, um die Höhe des Tonarms einzustellen. Ich muss zugeben, dass mich gute Mechanik schon immer sehr fasziniert hat.


    Von dem Materialmix, Edelstahl und Messing sowie dem hohem Gewicht verspreche ich mir noch weniger Resonanzen im Tonarm. Mal schauen ob und wie sich dies mit meinem SPU GM E am Firebird klanglich auswirkt.


    Gruß Stephan

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    Nemu

  • Hallo zusammen,


    der RotaryLift ist gestern Mittag angekommen und wurde Abends gleich mit meinem 12’‘ GrooveMaster II mit SPU GM E auf meinem Firebird installiert. Der Tonarm wird jetzt vollflächig festgehalten, ähnlich wie in einem Spannfutter einer Bohrmaschine. Er wird also nicht, wie bei der normalen Base, nur durch ein Schräubchen fixiert, also quasi gegen eine Seite der Base gedrückt. Hinzu kommt die tolle Qualität des Rotary Lifts. Alles aus dem Vollen gedreht und schön schwer.


    Das ich auf eine dezente Optik und gute handwerkliche Qualität stehe, mit der man dann auch noch die Höhe des Tonarms sehr komfortabel einstellen kann, habe ich ja schon zuvor geschrieben. Eine hörbare klangliche Auswirkung habe ich persönlich nicht wirklich erwartet.


    Erste Platte gehört, Mund klappt ungläubig nach unten. Dass kann doch nicht sein: Avishai Cohen (der Bassist) mit seiner Band klingen klarer und dynamischer. Ich muss mich täuschen. Nochmal den Tonarm auf Anfang gestellt und erneut gehört. Mit dem zweiten 12’‘ Groovemaster II mit SPU und der Standart-Basis auf meinem Firebird verglichen. Nein, ich habe mich nicht getäuscht. Mit dem RotaryLift klingt es besser. Dies hatte mir ja auch Marco Bouwer von Audio Creative in Aussicht gestellt.


    Wie kann das sein? Ich kann mir dies persönlich nur so erklären, dass durch den vollflächigen Kontakt zwischen Tonarm und des schweren RotaryLifts, Resonanzen im Tonarm besser abgeleitet bzw. verhindert werden.


    Wie auch immer. In meinem Setup erreiche ich mit dem RotaryLift eine lohnenswerte klangliche Verbesserung, mit der ich gestern Abend noch sehr lange genüßlich Musik gehört habe.


    Gruß Stephan

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    Nemu