Ortofon 2M Montage an Thorens TD125 mit TP16?

  • Hi,

    wie kann ich genanntes System an genanntem Tonarm, bzw. an dessen Headshell befestigen? Das 2M wird ja von oben geschraubt, beim Headshell des TP16 kommen die Schrauben jedoch von unten....

    Habe schon mal danach gegooglet und überraschenderweise nichts gefunden...


    Viele Grüße

    Max

  • Es gibt das 2M als Verso-Variante, bei der das möglich ist. Da sind keine Gewinde eingelassen, stattdessen gibt es Bohrungen. Allerdings muß man zur Montage den Nadeleinschub abziehen, was die Justage nicht gerade erleichtern dürfte.


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • hmh, danke.


    Gibt es denn sonst vielleicht noch Empfehlungen eines in etwa ebenbürtigen Tonabnehmers?

    Am liebsten MM....


    Ich habe zwar mehrere Threads zu TAs am TP 16 gelesen, aber hier werden meist MC empfohlen. Von den anderen Empfehlungen hatte direkt die erste, die ich nachgeschlagen habe, das gleiche Problem mit der Befestigung (Dynavector 10x5)...


    Grüße

    Max

  • +

    aktuell montiert ist ein Shure M75 Type 2,

    die Nadel ist leider komplett hinüber, sonst hätte ich jetzt mal die Gelegenheit, es zu testen.

    Die TAs haben ja nen ganz guten Ruf. Allein aufgrund des Preises würde ich mich aber irgendwie wundern, wenn die mit dem Ortofon 2M Bronze mithalten könnten. Aber wer weiß, vielleicht irre ich da ja...

  • P.S.

    meine BUdgetgrenze liegt so bei ca. 400-500 Euro. Wenn einer DEN Super-TA für 560 empfehlen kann, würde ich den auch noch nehmen, aber viel mehr solls dann echt nicht sein.

    Ich betreibe aber jetzt schon seit einigen Jahren ein Ortofon 2M Bronze an einem TD160 mit Tp16 MKII und möchte zumindest keinen klanglichen Abstieg, wenn ich jetzt den 125er in Betrieb nehme

  • Am Mk nix ist ja auch kein Endrohrwechsel möglich, das geht nur mit Mk II und III, dafür hat er eine mittlere Masse und verträgt härtere Nadelaufhängungen. Hast du dir mal die Nagaokas angehört, insbesondere das MP200?

  • ich habe das Mp200 so rein subjektiv schlechter in Erinnerung als mein 2M Bronze. Was aber vermutlich eh nichts zu sagen hat, da ich zu der Zeit ne ganz andere Anlage hatte.


    Habe jetzt grad n bisschen zu alten TAs recherchiert, besonders der Shure V15 reizt mich grad irgendwie. Teilweise bekommt man noch den mit Originalnadel in der Bucht, diese SAS-Nadeln sollen auch gut sein und sind neu erhältlich.

    Hast du zufällig mal nen Vergleich machen können zu "modernen" TAs?

  • Danke schon mal.

    Sonst gibt es keine Möglichkeit?

    Könnte ich ein anderes Headshell montieren? Wenn ja, welches und hätte das sonst irgendwelche Nachteile?

    Moin,

    am Anfang habe ich einfach mit Wärme das Aluplättchen gelöst und dann von oben verschraubt.

    Jetzt hat mein Kumpel mir andere Headshells gefräst, ich habe aber auch schon welche in der Bucht gesehen.Headshell2.jpg

    Headsh-box.JPG

    was sich nicht umbauen lässt, ist kaputt :D
    Gruß
    Werner

  • Leider nicht, aktuell sind bei mir Ortofon Vega und Vero2, OM Super 40, Quintet black,, ELAC ESG 796 H30 und HSp, ESG 870, Nagaoka MP 200, AT 33 EV und Lyra Delos am Start, ein Dynavektor 23 RS steht zum retipping an. Shure hatte ich selbst nie am Laufen, höchstens mal im Laden gehört. Die 792-796 Generatoren sollen auch mit der SAS Nadel sehr gut klingen, habe aber noch genug Originale und das noch nicht ausprobiert.

  • mmmh, jetzt wirds kompliziert, die Systeme sind ja teilweise extrem unterschiedlich und laufen an drei verschiedenen Armen auf drei verschiedenen Drehern.


    Die MMs jedoch nur am TP16III, ein Isotrack mit 7,5 g eff. Masse, nur das Nagaoka am schwereren Schopper Endrohr. Alle anderen genannten MMs, also die ELACs und das OM Super 40, haben für einen TP16 Mk nix zu hohe Compliancen. Die SAS Nadel für ESG 79x soll etwas steifer aufgehängt sein und könnte passen. Für die 16 g des Mk nix sollte die Compliance max 20 betragen, daher wäre hier das Nagaoka sicher ein passender Partner.


    Zum Klang: Das MP200 ist ein Neuzugang und längst nicht eingespielt, es lässt sich aber schon feststellen, dass es im Vergleich zum ESG H30 deutlich neutraler und ausgewogener ist. Die 796er haben ja eine "Klangfarbe" Richtung warm mit dezenten Höhen, das H30 noch mehr als das HSp, beide benötigen deshalb auch einen Abschluss mit min. 300, besser 350-400 pF, um obenrum überhaupt aus dem Quark zu kommen, während das MP200 nicht mehr als 200 pF bekommen sollte, um nicht überbrilliant zu werden. Das muss man schon bei der (Phono-)Vorverstärker-Auswahl berücksichtigen.

  • Ok, das hilft mir schon mal weiter. Nur habe ich so technisch gar keine Ahnung, wie das jetzt mit dem "Abschluss" etc. ist....

    Ich habe einen Graham Slee Gramamp 2 und einen Lehmann Black Cube (die einfache Version)..

    Würde da einer von passen für das MP 200`?

  • Kommt vor allem auf das Kabel zwischen Dreher und Phonoamp an. Der Lehmann hat 100 pF, für Tonarmkabel inkl. Steckerverbindungen kannste locker mit 50 pF rechnen. Bleiben nur 50 pF übrig. Ist machbar mit einem kurzen und ausgesucht kapazitätsarmen Kabel wie Sommer Epilogue o. ä.

  • Am TP60 Headshell des TP16 Tonarm lassen sich auch Systeme montieren, die von oben verschraubt werden müssen. Hierfür muss das Thorens Schild vorsichtig abgenommen werden, es ist verklebt, eine Anleitung dazu findest du hier.


    Ein alternatives Headshell für das TP60 mit Montagemöglichkeit von oben findest du hier.

    Gruß Martin


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