Ist über SE Verstärker mit der Röhre 300B nicht schon alles gesagt? Eigentlich ja, aber...

  • Das willst du nicht wirklich wissen, Jo 😉

    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/141876/

    Im übrigen halte ich die 300B's ja nicht für schlecht, sondern sie gefallen mir sehr gut.

    Aber um das Niveau des Vergleichgeräts zu erreichen muss sie noch ordentlich zulegen 🤷


    Dirk

    Im übrigen bin ich der Meinung, daß jeder eine DIGNA Phonostufe haben sollte!

    Vom Meistertuner Holger persönlich als Fanboy geadelt!

  • Das willst du nicht wirklich wissen, Jo 😉

    Was spricht dagegen? Mein YAMAHA Amp performt ja nach HiFi Kriterien ebenfalls besser als jeder Röhrenamp den ich kenne. :D


    Dazu eine Anekdote: Als ich mal bei Fujii-san zu Gast war (der mit der legendären Western-Electric Gallery in Utsunomiya) und er meine Frau und mich in seinem Oberklasse Lexus herumkutschierte, sagte er mir halb im Scherz, das Soundsystem in seinem Lexus sei eigentlich besser, als sein ganzer WE-Kram.

  • Was spricht dagegen? Mein YAMAHA Amp performt ja nach HiFi Kriterien ebenfalls besser als jeder Röhrenamp den ich kenne. :D


    Dazu eine Anekdote: Als ich mal bei Fujii-san zu Gast war (der mit der legendären Western-Electric Gallery in Utsunomiya) und er meine Frau und mich in seinem Oberklasse Lexus herumkutschierte, sagte er mir halb im Scherz, das Soundsystem in seinem Lexus sei eigentlich besser, als sein ganzer WE-Kram.

    Ja, wie nu...

    Was machsu dann mit 211ern rum?

    Vorschlag:

    Gehäuse-Skulptur + 211er geheizt an Deck... innendrinne irgendein TDA-Chip... Feddich.


    Gruß, Matthias... der es gerade nicht so richtig versteht.

  • Gruß, Matthias... der es gerade nicht so richtig versteht.

    Rational kann ich das mit der 211 und auch sonst nicht begründen. Vielleicht: Fingerübung, Designstudie, Zeitvertreib, Lötdampf inhalieren...


    Deinen Schaltungsvorschlag finde ich jedenfalls cool - mal sehen was draus wird. :)


    Tracking sagt, meine Teile sind in einem Riesen China-Waren-Umschlagplatz in Polen gelandet.


    TDA Chip aber nicht, habe ich mich schon eingehend mit befasst und auch was darüber geschrieben, warum es nicht so toll klingt.


    Wenn es um Digitaltechnik geht, ist meine minimalistische Idealvorstellung der sog. DDX Amp auch Power DAC genannt, weil man bei dem herkömmliche Wandlerstufen spart. Das Digital-Signal geht voll durch und wird erst im Ausgangsfilter analog für den LS.

  • Wenn es um Digitaltechnik geht, ist meine minimalistische Idealvorstellung der sog. DDX Amp auch Power DAC genannt, weil man bei dem herkömmliche Wandlerstufen spart. Das Digital-Signal geht voll durch und wird erst im Ausgangsfilter analog für den LS.

    Jaja... habe ich ja hier zu stehen... woanders benannt, NAD390DD... ist eben eigentlich genau das.

    Es tötet jede Art von Musik.

    Den schmeiße ich an, wenn mich mein Job mal total ankotzt und ich mich frage, wofür das Alles...

    Nach ca. 30Sek. weiß ich es dann wieder... ;)


    Gruß, Matthias

  • Hi Matthias,


    von Technics gibt es schon einen besseren, den SU-C700, da versucht man auch die Tücke mit dem Impedanzverlauf der LS zu korrigieren.


    Das Konzept fasziniert mich vorläufig eher prinzipiell vom Grundgedanken her. Einen DDX-Amp wo alles wirklich gut und konsequent umgesetzt ist und der mir klanglich gefiele, habe ich noch keinen gefunden.


    Ich habe zufällig eine Minianlage herumstehen, die schon im wesentlichen auf die DDX Technologie setzt. Allerdings nichts tolles.

  • Ja...

    Und wo kommt das Quellmaterial her?

    Es mangelt allenthalben an der Samplingfrequenz... CD=44,1kHz... das macht genau 4,41 Samles für einen Sinusdurchgang bei 10kHz... 4 Punkte!!!! um einen kompletten Sinusverlauf darzustellen! Nyqist und Konsorten werden da schon allen Instrumenten zu einem perfekten Sinus verhelfen. Hallo???

    384kHz Samlingrate... das absolute Minimum...

    Neee... eigentlich reicht auch das nicht, um eine Trompete von einem Horn bei höheren Tönen zu unterscheiden... wird alles nur eine Syntie-Trompete...

    Ich bleibe bei Platten und Analog.

    Ein Glück, daß unser Denkkasten (Hirn) genug Erfahrung hat, um das gegenzurechnen... aber dann strengt die Musik an... Ich will jedoch entspannen.


    Gruß, Matthias


    Die Samplingtiefe ist da gar nicht sooo entscheidend... 16Bit reichen völlig.

  • Es mangelt allenthalben an der Samplingfrequenz... CD=44,1kHz... das macht genau 4,41 Samles für einen Sinusdurchgang bei 10kHz... 4 Punkte!!!! um einen kompletten Sinusverlauf darzustellen!

    Ein bischen Systemtheorie würde Dir nicht schaden.

    Gruss Reiner

  • Es mangelt allenthalben an der Samplingfrequenz... CD=44,1kHz... das macht genau 4,41 Samles für einen Sinusdurchgang bei 10kHz...

    Hi Matthias,


    ich kenne einige Leute, die bei der CD-Entwicklung/Einführung gearbeitet haben. Einer der Entwickler sagte mir damals (sie sind schon alle im Ruhestand), daß der ehrliche Frequenzgang der CD ohne Oversampling bei etwa 7,5kHz liegt. Da man aber damals bei den CD-Erfindern Sony und Philips) keine schnelleren DAC´s bauen konnte, blieb es bei 44,1KHz und 14Bit mit Oversampling. Oversampling - um die Messfetischisten und Theoretiker (siehe Post 848) ruhig zu stellen. ;) Lass Dich bloss nicht ärgern - Du hast recht. :thumbup:


    Gruß Björn

  • Die Büchse der Pandora sollten wir hier besser zu lassen. :)

    Die will ich auch nicht öffnen. Kommt ja nix gutes dabei raus!
    Dennoch: Ein Teil aus einem System herausziehen und an diesem Teil dann seinen Frust auslassen, zeigt das Nicht-Verstehen des Gesamten.

    Gruss Reiner

  • daß der ehrliche Frequenzgang der CD ohne Oversampling bei etwa 7,5kHz liegt

    Hallo,

    darüber habe ich vor Jahren auch mal eine Abhandlung gelesen, das die obere Grenzfrequenz als halbe Abtastrate nur für reine Sinuskurven konstanter Amplitude gelten. Nur dann funktioniert bei hohen Frequenzen die genaue Wiederherstellung. Für stochastische Signale wie rosa Rauschen, Musik und Sprache braucht es ca. die 6,3-fache Abtastrate. Dann landet man bei ca. 7kHz.

    Das gilt aber wohl in erster Linie für die Abtastung, also für die Aufnahme. Wenn von einer hohen Abtastrate heruntergerechnet wird (oder hin und her wie bei SACD) könnte das evtl. anders aussehen.

    VG Jürgen

  • Nur dann funktioniert bei hohen Frequenzen die genaue Wiederherstellung. Für stochastische Signale wie rosa Rauschen, Musik und Sprache braucht es ca. die 6,3-fache Abtastrate.

    Hallo,


    als derjenige, der seine Fachlektüre schon vor Jahren in den Müll getan hat, logisch, alles zeitdiskretes Zeug, wer macht professionell noch analog, da träfe keine missle.


    Aber es gilt mathematisch, mit der doppelten Abtastrate, kann ein Tiefpaß erster Ordnung das analoge regenerieren, bei konsequenter rechteckiger Bandbegrenzung bei 2f.


    Nun kommen allerdings reichlich Fehlerquellen in der Kette hinzu, die den Spaß verderben.

  • Nur zur Richtigstellung,


    rechteckförmigen Bandbegrenzung des analogen LOGISCH bei f und Abtastung bei 2f, aber nur Mathematik, gibt kein Rechteckfilter. Ob rosa Rauschen oder Musik, wichtig ist die Bandbegrenzung und da gehen die Probleme schon los, auch mit 8-poligen Filtern zur Bandbegrenzung entstehen Faltungskomponenten, bei Abtastraten >2f.


    Allerdings, das mit der Büchse der Pandora ist Blödsinn .... "Hereinspaziert in die Menagerie, ihr ...", kleine Rätselei...

  • Nee, kenn' ich natürlich. Bin übrigens Boulez Fan.


    Jetzt leider auch schon wieder ein paar Jahre tot. Ich wäre liebend gern mal auf eines seiner privaten Hauskonzerte in Paris gegangen. Die Verbindungsleute hatte ich schon, hat aber leider nicht mehr geklappt, auf die Gästeliste zu kommen. Ich hatte auch Verbindungen zum Institut de Recherche et de Coordination Acoustique-Musique (IRCAM).


    Ist alles inzwischen schon wieder eingeschlafen. Die Pioniere der Neuen Musik die ich persönlich kenne sind entweder im Greisenalter oder sterben langsam weg.

  • Ein bischen Systemtheorie würde Dir nicht schaden.

    Gruss Reiner

    Ja, Reiner, ich mag es immer wieder, von Dir belehrt zu werden...

    Das Problem ist nur, daß ich mich zu intensiv mit der Theorie (UND der Praxis!) befaßt habe. :)

    Wenn Du das auch mal tun würdest, würdest Du auch herausfinden, daß Nyquist und Shannon theoretisierende Scharlatane waren.8) Aber es steht ja so in irgendwelchen hochwichtigen Fachbüchern... In ebensolchen stand vor einigen hundert Jahren auch, daß die Erde eine Scheibe ist.


    Gruß, Matthias

  • Moin,


    Hierdrauf:

    Ein bischen Systemtheorie würde Dir nicht schaden.

    Gruss Reiner

    und dadrauf:


    Ein Teil aus einem System herausziehen und an diesem Teil dann seinen Frust auslassen, zeigt das Nicht-Verstehen des Gesamten.

    Muß ich noch was beitragen...


    Vielleicht öffnet ja Folgendes den Messfetischisten und Nyquist-Gläubigen die Augen:

    Hier ein Sinus von 1kHz, 5kHz, 10kHz und 15kHz von einer Testton-CD aus einem recht hochwertigen SACD-Player:

    SINE_1k.JPGSINE_5k.JPGSINE_10k.JPGSINE_15k.JPG


    Wie schööön. Da könnt ich wohl meinen Audio-Analyzer dranhängen und würde bei Klirr unter der Meßgrenze landen...

    ABER, was ist wenn man da mal was Anderes als einen reinen Sinus durchjagt?

    Hier ein Sägezahn, wieder bei gleichen Frequenzen:

    SAW_1k.JPGSAW_5k.JPGSAW_10k.JPGSAW_15k.JPG

    Irgendwie nicht mehr so toll ;(

    Eigentlich hat das mit einem Sägezahn nix mehr zu tun...


    Das Rechteck tue ich in den nächsten Beitrag...