Ist über SE Verstärker mit der Röhre 300B nicht schon alles gesagt? Eigentlich ja, aber...

  • Hallo Dirk,

    Ich habe ca. 10-12 GZ30/5Z4 getestet

    In einer Schaltung mit Doppelweg-Gleichrichtung

    Die englische hat mir am besten gefallen

    War ausgewogen, eine RFT klingt frischer

    Die russichen 5Z4G/5Z4GT sind nicht schlecht

    aber die 5Z4M ist für mich nicht das Gelbe vom Ei

    Meinen Hinweis habe ich deshalb gemacht weil

    die noch bezahlbar sind. Die Preise sind in den

    letzten Monaten schon deutlich gestiegen

    Wer auf Nummer sicher gehen will legt sich einen

    kleinen Vorrat an, selbst die 5Z4G von den Russen

    steigt langsam im Preis


    Gruß

    heinrich

  • Und einmal im Leben eine NOS...fahren.

    Bringt es IMHO nicht. Gute Chinafunzeln von heute finde ich nicht schlechter.

    Könnte mir ohne weiters teure Röhren leisten, das Sparschwein würde nicht mal ächzen. ;)


    Hätte man einen Line Magnetic LM-210 IA, wäre das ein besseres Vehikel um mit NOS Tuben zurück in die WE-Klang-Vergangenheit zu reisen. (wg. der ungefähr vergleichbaren Schaltungs-Topologie)

  • Dramatisch unhörbare Änderungen im Klang,

    nichts raucht und brennt, 5Z4 geht

    Kann gut gehen, würde aber trotzdem ins Datenblatt schauen, Ohmsche Widerstände der Trafowicklungen müßen teilweise im Anodenkreis der Röhre auf den korrekten Wert ergänzt werden. Erst dann wird es auch klanglich richtig.


    Vergiß es, gibt ja leider keine Röhrengleichrichtung!!!

  • Die 5Z4 kann 325V AC bei C Eingang und einen Strom

    von 125mA DC

    Die läuft hier aber als Soft Start der Ladekondensator

    liegt davor. Der DC Strom liegt bei vielleich 80mA

    Es geht (vermutlich) ohne Probleme

  • Kann gut gehen, würde aber trotzdem ins Datenblatt schauen, Ohmsche Widerstände der Trafowicklungen müßen teilweise im Anodenkreis der Röhre

    Die 5Z4 kann 325V AC bei C Eingang und einen Strom

    von 125mA DC

    Die läuft hier aber als Soft Start der Ladekondensator

    liegt davor. Der DC Strom liegt bei vielleich 80mA

    Es geht (vermutlich) ohne Probleme

    Schon wieder vergessen 😉🙈.

    Diese Lösung ist wirklich elegant, da bekomme ich doch eine Idee für meinen

    geplanten Resterampe Amp.


    Dirk

    Jimmy war fair. Wenn ich ihm zehn Trips brachte, nahm er sieben und gab mir drei.

    Lemmy :saint:

    Im übrigen bin ich der Meinung das jeder eine DIGNA haben sollte

  • Mahlzeit - ich bin´s wieder, 8o


    heute habe ich endlich ein paar Fotos der Leiterplatte mit den vorgenommenen Modifikationen. Leider sind die beiden neuen Kathoden- Elko´s noch nicht angekommen (ja - es gibt Bauteile, die ich nicht habe :wacko:), so daß dort noch die Originalteile sitzen. Nun zu den Modifikationen:


    -an die Gleichrichterdioden habe ich 10nF/MKT-Entstörkondensatoren gelötet. Der 180µF-Ladekondensator hinter der 4,5H-Drossel wurde durch einen 390µF-Elko ersetzt. Ich habe auch gesehen, daß die Masse-Führung nicht optimal ist. Der zentrale Masspunkt muss der Minuspol des Hauptkondensators sein - hier treffen sich die Anschlüsse vom Gleichrichter und der Schaltung!!! Da aber hier einfach eine Leiterbahn seitlich zum Elko geht und dann weiter zur Schaltung läuft, werden Störungen und Brumm vom Gleichrichter in die Schaltung eingespeist. Um diesen Fehler zu "fixen", habe ich die Massebahn hinter dem Abzweig zum Elko durchtrennt und dann einen Draht von der Verbindung Elko-MKP zu dem jetzt offenen Ende der Masse-Leiterbahn gelötet - fertig. :)


    -der Gleichrichter für die Heizung der 300B wurde durch einen selbstgebauten Schottky-Gleichrichter (mit je 4 Stück BA220A parallel) ersetzt. Dadurch stieg die Gleichspannung von 4,6V auf 5,25V an. Hinter dem Siebelko wurde die Plus-Leiterbahn aufgetrennt und dazwischen ein 0,22 Ohm-Widerstand eingelötet. Gleich dahinter (links auf dem Detailfoto) habe ich in die beiden Leiterbahnen 0,7mm-Löcher für einen zusätzlichen Elko (5600µF/6V3) gebohrt und den Elko eingelötet. Jetzt beträgt die Spannung an der 300B-Heizung 4,95V.:thumbup: Die Brummspannung ist von 350mV auf 175mV abgesunken.:thumbup::thumbup::thumbup::)


    -die Leiterbahn, welche die Schaltungsmasse mit der Gehäusemasse verbindet, wurde durchtrennt und dann ein 75 Ohm-Widerstand eingelötet. Somit wird eventuellen Masseschleifen vorgebeugt.


    -auch die Anschlüsse für den Trafo wurden noch mit Stecker/Buchsen-Kombination versehen. Das macht den Ausbau der Leiterplatte innerhalb von zwei Minuten möglich. :):thumbup::thumbup::thumbup:


    Und hier nochmal der Link zum Album (- und beachtet bitte die "spezial-ESD-Bayernstyle-Unterlege-Decke ^^)



    Gruß Björn

  • Jetzt muss man Nob San nur überreden die Platine unbestückt zu verkaufen 😂😂


    Dirk

    Jimmy war fair. Wenn ich ihm zehn Trips brachte, nahm er sieben und gab mir drei.

    Lemmy :saint:

    Im übrigen bin ich der Meinung das jeder eine DIGNA haben sollte

  • Hoffentlich 👍👍

    39€ incl. Versand ab Hongkong

    Dann habe ich eine Wechselplatine, wie dekadent 🤔


    Dirk

    Jimmy war fair. Wenn ich ihm zehn Trips brachte, nahm er sieben und gab mir drei.

    Lemmy :saint:

    Im übrigen bin ich der Meinung das jeder eine DIGNA haben sollte

  • Hallo Björn,

    Gleich dahinter (links auf dem Detailfoto) habe ich in die beiden Leiterbahnen 0,7mm-Löcher für einen zusätzlichen Elko (5600µF/6V3) gebohrt und den Elko eingelötet.

    Ist die Spannungsfestigkeit in Anbetracht einer möglicherweise nicht gesteckten 300B etwas unterdimensioniert?


    Viele Grüße

    Martin

  • Ist die Spannungsfestigkeit in Anbetracht einer möglicherweise nicht gesteckten 300B etwas unterdimensioniert?

    Das mag sein, aber - erstens - ich hatte nichts anderes da, zweitens - ich schalte den Amp immer mit Röhren ein und drittens - die Bauteile haben immer eine Sicherheitsreserve von mindestens 10% :)

    Auf der Leiterplatte ist noch Platz für einen zweiten solchen Elko - vielleicht löte ich den noch dazu :P


    Mein Vorgehen ist übrigens so ähnlich, wie mit dem Schottky-Gleichrichter - ich habe die B220A liegen gehabt, jede kann 2A - ich habe daher den Strom und die Wärme auf mehrere Devices verteilt. In Verbindung mit einer 1mm-Leiterplatte mit 100µ Kupfer funtzt es sehr gut - vor allem, wenn man das Ganze auf den vorhandenen Kühlkörper klebt - es wird lediglich handwarm. :thumbup:

    Gruß Björn

  • Dann viel Erfolg damit.

    Der Erfolg ist schon lange da - ich habe es schon vor einigen Jahren so gemacht - die Geräte laufen zuverlässig ohne Probleme - aber wenn ich schon dabei bin über Erfolge/Misserfolge zu berichten: was hast Du schon so zustande gebracht - nicht ein einziges Foto - nicht eine Gerätebeschreibung von Dir - nur Rumgenüle über andere Projekte/Lösungen...


    Björn

  • Wer hier Projekte posted sollte doch froh sein, wenn von Foren-Kollegen auf mögliche Probleme hingewiesen wird. Dass bei technisch mehr als fragwürdigen Lösungen auch mal ein schärferes Wort fällt, bleibt dabei nicht aus.
    Deine Lösung mit den parallel geschalteten Dioden finde ich cool, das ist wohl falsch bei Dir angekommen. Ich hätte es aus den bekannten Gründen nicht so gemacht.
    Bilder habe ich auch schon gepostet, schau mal nach. Meine Entwicklungen brauchen länger, weil ich sie erst berechne, dann simuliere und zum Schluss erst aufbaue. Den Schaltplan für das Netzteil meiner Monoblöcke hatte ich vor kurzem hier eingestellt.
    Und damit bin ich weg.

    Gruss Reiner