Ist über SE Verstärker mit der Röhre 300B nicht schon alles gesagt? Eigentlich ja, aber...

  • Hi Mike,


    die Dinger sollen irgendwann mal an meiner 300B spielen - halte ich grundsätzlich für prädestiniert.

    Über das Gehäusedesign muss ich indes vorher noch verschärft nachdenken und vielleicht auch ein paar Dinge erläutern.


    Gehört auch nicht direkt zum laufenden Diskussionsfaden. Bestimmt findet sich eine andere Rubrik, das Thema abzuhandeln, wenn es soweit ist.


    Wird insofern zurückgestellt - Sorry für OT. :)

    Mit freundlichen Grüßen aus Görlitz, Jo

  • Naja, mal sehen. Die Dinger brauchen noch mehr Volumen als meine Studio 590 und die sind schon nicht gerade klein. Könnte mich vielleicht auch daran stören. Vorläufig liegen die Chassis halt mal im Keller, wie so mancher andere Audio-Bastelkram auch.

    Mit freundlichen Grüßen aus Görlitz, Jo

  • Vielleicht Dein Transistor? Meine schaffen's ....

    Mir geht es ähnlich wie higginsd Dirk und empfinde ( das is eine reine subjektive Sache ... ), dass zumindestens meine SET gerade Blasinstrumenten, Stimmen, Klavier, usw., irgendwie realistischer und natürlicher wiedergegeben werden.


    Und Transistor habe ich einige bessesen, wie ASR Emitter 1, SAC Igel, Audire Crescendo, Spectral Audio DMA-100S, um einige zu nennen.


    Geblieben ist immer bei mir, akustische Instrumente, Stimmen, usw. klingen für mich gefälliger über SET Konzepte...

  • Moin Dirk,


    leider haben gute moderne Amps, Lautsprecher usw. und die Audio-Digitaltechnik die Nase vorn, wenn es um highfidele Klangqualität geht. Da sollte man sich nichts vormachen.


    Meine Referenz sind z.B. meine Neumann Monitore, über deren eingebaute Verstärker ich mir noch nichtmal Gedanken gemacht habe. Das ist alles sehr hoch entwickelt Mit denen höre ich alle Feinheiten der Musik schön ausbalanciert.


    Bei Röhre fasziniert mich was anderes. z.B. der Spaß lehrbuchhaft einfache Schaltungen zu bauen und diese wunderbar zum Klingen zu bringen. Funktionslust?


    Oder halt ein Gestaltungsdrang und Fingerübung. Keeeskopp nannte es kürzlich Skulpturenbau. Kann man durchaus so sehen. Ist es die Freude an einer bestimmten Kulturtechnik?


    Ich darf auch nicht zu lange darüber nachdenken, denn rational ist es kaum zu rechtfertigen.

    Oder doch irgendwie? Müsste ich mich mal mit meinem Psychoanalytiker darüber unterhalten - wenn ich denn einen hätte ^^

    Mit freundlichen Grüßen aus Görlitz, Jo

  • Moin


    Mir ist es in der Vergangenheit mehrfach gelungen, exemplarische Installationen vorzuführen, mit meinen früheren Röhren-Verstärkern und Lautsprechern, die unter bestimmten Randbedingungen eine geradezu hyperrealistische Darbietung z.B. von kleinen Besetzungen, Saiteninstrumenten, Gesangsstimmen usw. hervorgezaubert haben.


    (Wurde ja auch alles hinreichend bezeugt)


    Aber universell brauchbar ist es dann doch nicht. Am besten finde ich es wenn man mit verschiedenen Setups spielen kann. Ist ja vielleicht ähnlich wie mit einem guten Essen. Jeden Tag Kaviar (nur mal als Hilfsbegriff) würde sehr schnell fad...

    Mit freundlichen Grüßen aus Görlitz, Jo

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    Mit freundlichen Grüßen aus Görlitz, Jo

  • So,


    und jetzt warte ich noch auf die Post mit den db-Boosterkondensatoren von AndreasS. Sobald die eingebaut sind, kann ich die Kiste zumachen und sie an die Anlage schleppen.


    Der erste Probelauf ist damit erfolgreich absolviert.


    Die M7 Phono nach der Schaltung von Marantz, die hier noch halbfertig herumliegt, müsste auch fertig gemacht werden. Gehäusebearbeitung - oh weh! Das macht die meiste Arbeit.


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/138865/

    Mit freundlichen Grüßen aus Görlitz, Jo