Stereo-Vollverstärker Yamaha oder Marantz?

  • Da ich mir nicht alles auf einmal kaufen kann, möchte ich beim Vollverstärker anfangen.


    Das sagt doch eigentlich alles.

    Es wird doch gar nicht ausgeschlossen, dass noch hochwertige Lautsprecher nachkommen werden.

  • Ich betreibe jetzt 2 1/2 Jahren den Yamaha A-S2100 in Verbindung mit B&W CM10 S2 und es klingt in allen Bereichen Top. Klar, es gibt von anderen Herstellern Verstärker die nicht von der Stange sind und von manchen eher zum High End Bereich gezählt werden.


    Auf Grund des Modelwechsels bei Yamaha kann man momentan bestimmt bei manchen Geräten (701/801/1100) im Abverkauf einen guten Kurs bekommen. Der A-S801 liegt Zwischen dem 701 und 1100 und wird für ca. 800,-€ angeboten. Wenn man den technischen Daten vertrauen kann, schneidet mMn. der 701/801 etwas besser ab als der Marantz 7005, vom klanglichen Bild ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks


    Ob ein neuer Verstärker aber dein Problem löst, ist mMn. fraglich, kein noch so guter neuer Verstärker kann aus deinen alten Jamo Lautsprechern neue Wundertüten machen.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    Pioneer MU-70 - Schick 12"/Ortofon SPU Royal N - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14
    Kenwood KD-750 - Ortofon 2M Black - Trigon Vanguard II & Volcano III

  • Jetzt alles durch?, vom Monitor über andere LS bis hin zum Tonabnehmer

    Ist wie von Laster überfahren werden, für den Fragenden

    …wobei es sich erst um den Anfang handeln dürfte. 🤫 Zum Beispiel weil neue, aktuelle Boxen erst so richtig dem Hörer vorführen könnten, was für einen suboptimalen Verstärker er bis dahin hatte, ohne dass er das merkte. Oder so. Ich kenne den jetzigen Verstärker des TO nicht aus der Praxis, habe aber eine ähnliche Erfahrung mit meinem so genannten „Referenz“-Verstärker vor Technics aus den 1990er. Solange er Boxen beschickte, deren Marke ich, des Anstands halber, nun mehr mit Vorliebe verschweige, war alles irgendwie okay. HiFi war es nicht, aber der damalige Hörraum war auch nicht HiFi-freundliche. Da lief halt die Musik und die Boxen schepperten schon mal bei beherzt tiefen Wanderungen des Bassoons eines John Surman…


    Irgendwann kam der Umzug. Mit ihm Boxen, die den Namen verdienten. Plötzlich klang Surmans Bassklarinette zwar ohne Sensationen und Nebeneffekte. Alles andere dito. Dafür war der Klang plötzlich hoffnungs- wie leblos, mit nervig-leicht übertriebenen Höhen, dafür ohne Präsenz… das hörte nicht nur ich, das ist als erstes meiner Herzensdame aufgefallen. Wochen vergingen, es wurde weder „eingespielt“ noch eingebildet besser. Es nervte nur noch. Bis wir uns gesagt haben „wenn schon, dann richtig“ – am Ende war es ein T+A Music Receiver geworden, als würdiger Spielkamerad der LS50.

    Also: alles nicht so einfach, tief durchatmen, denn es wird vermutlich noch viel mehr…

  • Nur mal so am Rande:


    Ein "Bassoon" ist nicht eine "Bassklarinette".

    Ein "Bassoon" ist ein Fagott.

    Eine "Bassklarinette" ist ... nun ... eine Bassklarinette.


    (Klugscheißermodus off)


    Lieber Gruß


    Juergen

  • Hallo Joanne,


    ich habe das Ganze schon länger hinter mir. Kam von einem alten Maranz der optimierten PM-Serie an alten Onkyo-Boxen.

    An deiner Stelle würde ich nochmals genau überlegen, welchen weiteren Weg du begehen willst. Wenn langfristig die ganze Kette auf den Prüfstand kommen soll, würde ich, wie hier mehrfach angemerkt, bei den Boxen und/oder Tonabnehmer ansetzen, da hier die größeren Sprünge möglich werden. Bei mir ist bis auf den Eigenbau-Dreher und das dranhängende Benz mit der Zeit alles getauscht worden.


    Wenn es "nur" der Verstärker werden soll, werfe ich mal den Yamaha A-S2000 in den Ring. Den bekommt man gebraucht schon in deinem Budget. Ist ein wirklich schönes Teil. Hat Reserven, auch für evtl. spätere Boxen, kann MM/MC und das sogar symetrisch...


    Gruß Jürgen

    DIY-Dreher mit Rega, Scheu + Benz / Musical Fidelity / Yamaha-Kombi / Dali / Phonak :D