Plattenspieler Diskussion - alt (zB Thorens/Technics/Dual) oder neu (zB. VPI/Feickert/REGA)

  • Der Titel des Threads lautet "Plattenspieler Diskussion - alt (zB Thorens/Technics/Dual) oder neu (zB. VPI/Feickert/REGA)", das heißt für mich, das es sich nicht nur auf die angeführten Hersteller beschränkt. Wenn ich andere alte Laufwerke mit in die Gleichung aufnehme, da sehen einige neue Laufwerke im Vergleich nun mal alt aus.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

  • Ich sag's mal so: Was (beim Kauf eines Geräts) gut ist, bleibt gut auch wenn es hie und da mal etwas Wartung benötigt.


    Gruß Stefan

    Malerei verwandelt den Raum in Zeit,
    Musik die Zeit im Raum :)

  • Mir geht es eigentlich viel mehr darum, ob man mit den diversen alten Drehern von früher, also vor allen Dual, Thorens, Technics, Garrard, den heutigen VPIs, Feickerts und Bauers (nur um einige zu nennen!), auf Augenhöhe Musik hören kann?!

    Auf die Preisklasse bezogen geht das ohne Weiteres und unterhalb von € 1000 mit einem Klassiker sogar besser. Wenn ich z.B. einen Thorens TD-320 MK II für € 400-500 kaufe, möcht ich den neuen Dreher sehen der ja, ich nehme jetzt den Mund richtig voll, dem Thorens tatsächlich das Wasser in Punkto Verarbeitung und Klang das Wasser reichen kann...nicht für die Kohle! Anders sieht die Sache aus wenn ich 10 oder 20 große Lappen auf den Tisch legen will. Da sind die Klassiker absolut nicht mehr die Platzhirsche. Es ist immer eine Frage des Preises, ein Standard Micro Seiki RS-1500 für € 3500 oder mehr ist absurd, ein Kuzma Stabi/Stogi Referenz für die Kohle ließe Merkur tanzen und mit einem neuen Dreher wäre man auch nicht unzufrieden. Ich denke es ist besser diese Frage immer im Einzelfall zu prüfen anstatt ein Raster erstellen zu wollen.

  • Alt gegen neu........ Mit dem Vorsatz zu Urteilen was besser!

    Irreführend wenn nicht Grenzen gesetzt werden

    Heisst in den jeweiligen Preisklassen von.... bis, macht doch sonst keinen Sinn, ist das so schwer das zu berücksichtigen, da werden Beispiele gebracht, da fällt einem vor lauter Staunen nix mehr ein


    Zweitens, muss man überhaupt eine 30-40 Jahre altes Gerät mit dem Vorsatz, besser als....... zu testen

    Wär es nicht besser, herauszufinden in wieweit mithalten, innovativ, für damalige Verhältnisse, Bedienerfreundlichkeit, Verarbeitung,........


    In anderen Bereichen käme man auch nicht auf die Idee das immer mit besser als...... Zu testen, wenn zig Jahre dazwischen liegen

    Alt ist nicht schlecht, aber in wieweit noch nach heutigen Stand konkurrenzfähig, das wäre als Frage eher zielführend


    Und das wichtigste, ohne Vorbehalt zu Urteilen ohne sein eigenes immer als seine Reference zu sehen, auch so ein Punkt was Objektivität schwinden lässt


    Grüße

  • Bei der Frage "Alt oder neu?" habe ich mich für


    "Alt und neu!"


    20200830_181856.jpg


    Dual 1219.jpg


    entschieden.


    Die beiden leben in friedlicher Koexistenz nebeneinander...


    Klanglich ist eine Differenzierung schwierig, weil unterschiedliche Phono Pre´s und Systeme zum Einsatz kommen.


    Der 1219 würde wegen des 2. Tonarms (Tesla) einen Shootout ggf. bereichern...


    VG

    Marcus

  • Habt ihr mal überlegt dass die Platten die mit abgespielt werden, entweder die alten sind, oder halt neue, ist klar. Aber sind die neuen Schallplatten besser? Wenn ich hier so lese was alles Mängel hat und reklamiert wird, Höhen/Seitenschlag, geknistere, geknackte, mehr oder weniger große Kratzer, schlampige Pressungen ... :-)


    Und halt, was macht das Laufwerk? Welche Aufgabe kommt ihm zuteil?


    Die Platte drehen, möglichst genau mit 33 1/3 oder 45 Umdrehungen in der Minute.

    Können das die neuen Plattenspieler besser?


    Das keine Missverständnisse aufkommen, ich kaufe mir demnächst auch einen neuen Plattenspieler, aber keinen Feickert, VPI oder Rega.

  • Au weh, Michael

    Das mit den Platten, da darf man ja nix sagen wenn anderer Meinung, Kritik geäußert wird

    Da hast du die Pforte zur Hölle geöffnet 😉


    Eigentlich Absurd, die Platte ist der fehlerhafterste Tonträger, aber abgespielt in einem Finanziellem Rahmen bis hin zum Automobil der Spitzenklasse, Oberklasse, Luxusklasse


    Grüße

    Edited once, last by A.M. ().

  • Eigentlich Absurd, die Platte ist der fehlerhafterste Tonträger, aber abgespielt in einem Finanziellem Rahmen bis hin zum Automobil der Spitzenklasse, Oberklasse, Luxusklasse

    Ist doch alles gut. Neue Plattenspieler, alte Plattenspieler. Gute und schlechte, gibt es sowohl alte und neue. Kein Problem.

    Ich stelle mir noch einen neuen Plattenspieler ins Zimmer, und ich freue mich drauf. Aber die alten dürfen bleiben. Ich werde auch kein Wetthören veranstalten.

    Ich habe MM und MC Systeme. Alles für seinen Zweck. Gerade die Vielfalt ist doch das schöne. Was wäre denn wenn es ein Einheitsmodell gäbe, seit 5ß Jahren, ein einziges Plattenspielermodell.

    Ich sagts euch, Scheiße wäre es, Eintönig, Langweilig.

  • Hast du vollkommen Recht, Michael, und bis zu einem gewissen Punkt ja auch fein, so ein Hobby zu haben, aber ohne es zu übertreiben, aber wenn es krankhafte Züge bekommt, deutlich zu sehen in Foren, wirds eng, eng für Meinungen gegenüber anderen und und und, dem ganzen Zopf, Missionierungsdrang, Besserwisserei, und das hoffieren seinen Kenntnissen gegenüber anderen, oft hochnässig rüberkommend


    Ums mü streiten, wiegen messen, einstellen, Azimuth, Antiskating, Gleichauf,Zubehör .........


    Und dann, eiert und wankt die Platte, Mittelloch aufbohrend, weil zu eng, hoffentlich aber mittig, knistern und Kratzen seine Bahnen drehende Platten, Waschexzesse mit Fragen rund ums waschen das Frauen heulen würden, gepaart von gestrig denkend verfluchend aufs Digitale blickend......


    Wie würde Ludwig Hirsch singen, sie haben komisch ausgesehen, komisch gesprochen...... diese Menschen........ (aus Song, 1928)

    Tja, der Analog Freak, komische Spezies


    Grüße

  • Guten Tag,


    der Fadenbegründer sagt, er hört mit VPI und Technics, also kann er doch selbst vergleichen.

    Die allgemeine Fragestellung, ob neue oder alte Player besser spielen, halte ich in dieser

    Allgemeinheit für unsinnig.

    Und ja, es gibt auch durchaus dumme Fragen.


    Gruß

    Frank

  • Weil wegen alten/älteren Tonarme gefragt wurde ( 60/70 Jahre) oder 80ziger

    Sony Pua 1600 zb.


    Grüße

    naja...ein pua 1600 ist ja nun nicht unbedingt die große ingeneurskunst. Der ist ja eigentlich total einfach aufgebaut

    Gruß
    Olaf


    Einen Schotten.....was sonst? :thumbsup:

  • naja...ein pua 1600 ist ja nun nicht unbedingt die große ingeneurskunst. Der ist ja eigentlich total einfach aufgebaut

    nicht immer muß was Gutes kompliziert aufgebaut sein...

    Man könnte auf DUAL bezogen jetzt auch sagen, daß die Vollautomatik total kompliziert aufwändigt und kompliziert aufgebaut ist....

    Thorens TD 126 MKIII mit SME 3009 Series III und Ortofon 2M Black an Supa 3.0

    Opera Consonance M100 Plus
    Sony CDP X339ES
    Klipsch RF-35

  • Habe mir eben das phonophono video angeschaut. Glaubt ihr wirklich was der

    Mann erzählt?

    Der will und muß verkaufen.

    Dieses Video habe ich mir auch angesehen. Erstens halte ich das für Quatsch was er da zu alt/neu von sich gibt, und zweitens könnte ich schon auf Grund seiner Stimme nix bei ihm kaufen. Er kann ja nix dafür, aber die Art ist schon so wie, ich weiß alles und andere wissen in Bezug auf HiFi viel weniger, als nix.


    Bei mir war der Entschluß zu etwas neuem, weil ich das alte nicht mehr so wollte. Aber man kann schon sagen, das die Qualität der Dreher früher in Bezug auf Mechanik eine andere war. Wobei die Dreher heute ja auf Grund der fehlenden Automatik so etwas nicht mehr brauchen. Auch die Qualität der Motore bei erschwinglichen Drehern, Dual, Technics, Sony, Thorens, Braun, Telefunken etc., war eine andere.


    Wer heute einen guten gepflegten alten, evtl. revidierten Dreher hat, kann auch damit gut Musik hören.


    Und wenn man dann mal, aus eigener Erfahrung, dahintergekommen ist wieviel Mist einem manche Händler erzählen, dann kannst Du nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Da meinst Du dann wirklich, die haben andere Ohren, was die für Unterschiede hören. Aber sie müssen natürlich leben, und da gehören Märchen auch in den Kreis der Wahrheit. Aber auch ehrliche Händler überleben, wegen der Ehrlichkeit.

    Gruß Axel


    Clearaudio Concept mit Ortofon SPU ATR40C, mit Digna (Mr.Nixie) und Silvercore 1:20 Übertrager. Rega RP6 mit Aikido1+, AT-95VM ML, AT 120E, Ortofon 540MK II.

    Musical Fidelity M3i, Klipsch RP 8000F, Eigenbau PWM-Punktsauger

  • ....das Video spricht für sich selbst und werde ich nicht kommentieren.

    Ich habe hier "Alt" gegen "Neu" oft verglichen-allerdings nur die Laufwerksqualitäten--der Tonarm wurde immer seperat aufgestellt und immer mit dem selben TA. und Phono-pre sowie Kopfhöreranlage betrieben.

    Scheu-Masselaufwerk mit 80er Teller mit Feickert-Motordose (seperat schon 700 Euro...) gegen Lenco L75/L70 (nur neue Zargen ) und Elac Miraphon 22H (orginal). Ergebnis : Egal welches gehen müßte , ich hätte immer noch ein sehr gutes Laufwerk hier ;) Gleich klingen die nicht ,aber Top- Reibrad gegen Top-Motordose trennen 30 Jahre und doch sind beide sehr ok.

    VG. Tobias

  • Damals waren zwar die Materialien teurer

    Äh, nö... Oder hat man damals auch schon Bahngleise etc geklaut weil das Material richtig was wert ist??


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Die Lohnkosten für Feinmechaniker Dreher un Fräser waren sicherlich höher. CNC hat es nich nicht so verbreitet gegeben und waren immens teuer. Heute kostet so ein Automat nur noch ein Bruchteil .

  • Ja, aber ...

    damals hat man Funktionen oft mechanisch umgesetzt. Bei entsprechender Fertigungsqualität und mit ein wenig Wartung, hält so etwas auch gerne mal über 100 Jahre.

    Elektronik war damals sehr teuer und wurde nur sparsam verbaut. Die hohen Preise für Elektronik erlaubten aber auch hohe Qualitäten.


    Heute ist Elektronik einfach nur billig. Elektronik verschleißt auch ohne Wartung nicht. Wenn man hier mit der Qualität hoch geht, kann so etwas ewig halten. Für Verbraucher wünschenswert, für Hersteller ein Albtraum. Woher soll denn die zukünftige Nachfrage kommen, wenn der alte Plunder noch tut, wie am ersten Tag. Die Hersteller wussten sich zu helfen, als auch billigste Komponenten fast nicht mehr kaputt gingen: Geplante Obsoleszenz ist die Lösung. Man verbaut an bestimmten Stellen Teile, von denen bekannt ist, dass sie nicht übertrieben lange halten. Teilweise wurden sogar Zähler verbaut, die bestimmt haben, ob so ein Teil noch läuft oder nicht.

  • Wenn ich z.B. einen Thorens TD-320 MK II für € 400-500 kaufe, möcht ich den neuen Dreher sehen der ja, ich nehme jetzt den Mund richtig voll, dem Thorens tatsächlich das Wasser in Punkto Verarbeitung und Klang das Wasser reichen kann..

    Das konnte imho dazumal schon der kleine LINN Axis. Ein spät entdeckter Geheimtipp, der nicht ohne Grund aus dem Verkehr gezogen wurde. Hat er dem LP12 doch mächtig am Zeug geflickt.

    Freundlichst
    Karl Friedrich