Limetree vs. RAM-4 vs. Aikido als SUPA 2.0 Nachfolger und das Thema Eingangskapazität

  • Nachfolger für SUPA 2.0 14

    1. Limetree Phono (5) 36%
    2. Albs Ram-4 (1) 7%
    3. Aikido 1+ (4) 29%
    4. SUPA 2.0 (2) 14%
    5. Etwas anderes (bitte unten angeben) (2) 14%

    Hallo zusammen,


    Ich brauche doch mal Denkanstöße ... wollte zum Jahresausklang bei der Phono-Vorstufe aufrüsten und war nach dem Studieren etlicher Beiträge hier im Forum gedanklich schon ziemlich stark beim Lindemann Limetree Phono angekommen.


    Mein Phonozweig: Rega RP40 - Audio Technica AT440MLB - Hormann SUPA 2.0


    Das System ist nicht in Stein gemeißelt, bleibt aber erstmal auch an der neuen Vorstufe. Eher auf der hellen Seite zwar, aber die krasse Höhenbetonung, von der andere Nutzer schreiben, habe ich nicht. Und das verunsichert mich, im Hinblick auf die Eingangskapazität der Phonostufe. Der SUPA macht in der Anleitung dazu total widersprüchliche Angaben, in den Daten auf S.9 steht 10pF, eine Seite weiter ist vom Eingangskondensator mit 47pF die Rede - wie auch immer, beides ist recht niedrig. Da der Lindemann feste 150 pF aufweist, sorge ich mich über die Eignung für das Audio Technica System.


    Die beiden günstigen Dauerbrenner Albs RAM-4 und Aikido 1+ könnte ich mir für MM, gerade auch wegen der Anpassbarkeit ebenso vorstellen. Ist der Limetree deutlich drüber anzusiedeln? Beim Albs gehts mit der Kapazität wohl erst bei 100pF und aufwärts los - schade. Also doch den Aikido nehmen? Oder sind die dem SUPA nicht überlegen?


    Aikido und RAM-4 haben zudem den Nachteil, auf MM (oder Übertrager) angewiesen zu sein. Kann mir aber gut vorstellen, nach dem AT440 mal ein MC zu probieren - da wäre ich mit dem Limetree sofort gut aufgestellt.


    Was würdet ihr wählen?

    Freundlichen Gruß

    Alex

  • Der Lindemann Limetree in Verbindung mit dem Keces Netzteil spielt bei mir mehr als souverän auf, wie gesagt.... der dickt nix auf und nimmt nix raus, er macht eben was er soll, er verstärkt das Signal.


    Gruß Tom😇

  • Ich hab im Keller ein paar Aikidos. Mir gefallen die Dinger super gut.

    Der Klang ist dynamisch, geschlossen u. holografisch.

    Ja, geht halt "nur" mit MM Abnehmern.

    Aber auch da gibt´s ganz großes Kino.


    TW Raven 1, ProJect 5.1, Debut 2, TD 166J, TD 318, Micro Seiki DD25, Dual 621, Sony PS-LX 22

  • Hallo Alex,


    bei mir arbeitet seit ein paar Monaten der kleine Limetree Phono und das zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ich hatte erst drei verschiedene MCs angeschlossen (Excalibur Black, AT OC9XEN und AT OC9XSL) und habe mich daran erfreut, wie rauscharm und kraftvoll der Limetree zu Werke geht. Im Vergleich zu meiner Tube Box S2 davor ein deutlicher Schritt nach Vorne.


    Seit ein paar Wochen habe ich das 2M Bronze installiert, weil ich mal hören wollte, wie sich der Limetree mit MMs schlägt. Also was soll ich sagen: Ich war skeptisch, weil man für MM ja nun gar nix einstellen kann, aber das hat (für mich) auf Anhieb gepasst. Ich bin so begeistert, dass ich mir jetzt noch eine 2M Black - Nadel besorgt haben, damit der Limetree noch ein wenig mehr zu tun bekommt.


    Der Limetree hat den Nachteil, dass Du für MM-Tonabnehmer die Fabrikeinstellung nehmen musst. Damit fallen evtl. ein paar Tonabnehmer aus der Wahl, die exotische Werte lieben. Dafür hat er den Vorteil, dass er auch sehr gut mit MCs klarkommt.


    Viel Spaß bei der nicht leichten Entscheidung!


    Gruß, Peter

  • Hallo zusammen,


    danke für die ganzen Denkanstöße!


    kurze Rückmeldung: Der Sieger der Abstimmung ist es nun auch geworden, seit dem Wochenende verrichtet ein Lindemann Limetree bei mir seinen Dienst.


    Erster Eindruck: Ein deutlicher Schritt nach vorne im Vergleich zum SUPA 2.0, den ich aber dennoch für eine sehr ordentliche Phonovorstufe halte, und es sind auch keine Welten dazwischen. Aber der Lindemann macht dann doch alles ein bisschen besser und manches auch sehr deutlich. Besonders beeindruckte mich auf Anhieb die Souveränität, besonders auch in den unteren Lagen - da war der SUPA deutlich zurückhaltender, ohne dass der Limetree hier irgendwie aufdicken würde. Es klingt jetzt kraftvoller und authentischer. Details werden schärfer abgebildet und klarer, transparenter dargestellt, beim Zurückschalten auf den SUPA hatte ich den Eindruck alles etwas "weichgezeichnet" zu erleben. So mein subjektiver Eindruck, dar Vergleich verlief natürlich nicht optimal, da ich eine "Umbaupause" dazwischen hatte.


    Die Sorgen, ein als kapazitätskritisch geltendes Audio Technica MM am nicht einstellbaren Eingang des Limetree nicht vernünftig betreiben zu können waren unbegründet, das passt augenscheinlich auf Anhieb gut zusammen. Es klingt zumindest nicht nach grober Fehlanpassung.


    Soweit meine Einschätzung als Abschluss, allerdings nach erst 5-6 Alben. Aber es macht bereits Laune auf mehr. :)

    Freundlichen Gruß

    Alex

  • Die Sorgen, ein als kapazitätskritisch geltendes Audio Technica MM am nicht einstellbaren Eingang des Limetree nicht vernünftig betreiben zu können waren unbegründet, das passt augenscheinlich auf Anhieb gut zusammen.

    Hallo Alex,

    was für ein AT betreibst Du am Limetree?

    Gruß Axel


    Clearaudio Concept mit Ortofon SPU ATR40C, mit Digna (Mr.Nixie) und Silvercore 1:20 Übertrager. Rega RP6 mit Aikido1+, AT-95VM ML, AT 120E, Ortofon 540MK II.

    Musical Fidelity M3i, Klipsch RP 8000F, Eigenbau PWM

  • :thumbup:

    Gruß Axel


    Clearaudio Concept mit Ortofon SPU ATR40C, mit Digna (Mr.Nixie) und Silvercore 1:20 Übertrager. Rega RP6 mit Aikido1+, AT-95VM ML, AT 120E, Ortofon 540MK II.

    Musical Fidelity M3i, Klipsch RP 8000F, Eigenbau PWM