einstufige verstärker 1watt

  • Hallo Günter,

    das einzige was ich an pegelabgleich gemacht habe war ich daß ich den kathoden-c bei der 300b rausgepfriemelt habe

    Was den Innenwiderstand der Röhre erhöht und den Ausgangsübertrager nicht mehr passen läßt usw. usw.


    Ob das eine gute Idee ist gegenüber einem Lautstärkesteller?


    Ich habe jedenfalls in jedem Gerät einen und habe nicht den Eindruck das es deswegen schlechter ist.


    Viele Grüße

    Martin

  • Hallo

    Martin hat recht, den Kathodenkondensator der 300b würde ich auch drin lassen. Dann lieber einen Spannungsteiler vor dem Gitter der ersten Röhre .

    Ich habe es so gemacht, dass jede Endstufe ein Poti am Eingang hatte. Nur die Bassendstufe nicht. Als ich dann den richtigen Frequenzgang hatte, habe ich die Potis durch Spannungsteiler ersetzt. Danach habe ich dann eine Endstufe nach der anderen so geändert, dass jetzt keine Spannungsteiler mehr nötig sind. War aber recht aufwändig. Was das klanglich bringt?:/

    Habe es gemacht, weil der Wirkungsgrad meiner Chassis doch recht unterschiedlich ist und ich schauen wollte , ob ich das hinbekomme.

    Wenn ich dir einen Tipp geben darf, dann empfehle ich dir einen Vorverstärker , der Strom liefern kann und eine niedrige Ausgangsimpedanz hat. Kann man ohne großen Aufwand selbst bauen.

    Gruß und gutes Gelingen Stefan

  • Moin


    So hat halt jeder wohl bestimmte Bauteile die er nicht mag. Potis gehören bei mir nicht dazu, obwohl ich die Devise: 'Weniger aber besser' auch im Allgemeinen als gute Leitlinie ansehe.


    Auf ein Lautstärkepoti könnte ich nicht verzichten, mal abgesehen vom Sonderfall DAC als Quellgerät wobei ich dann ja die Lautstärker per Software regeln kann.

  • hallo martin

    in irgendeinen forum hab ich mal gelesen dass der beste kathoden-c keiner ist

    zugegebener weise war daß eine line oder phono daß weiß ich nimmer genau

    aber es klang bei mir auch besser hatte das gefühl mehr den vishay z foil heraus zu hören als den audio note kaisei

    und daß mit dem prozedere mit oder ohne poti war eindeutig die zweitere situation die bessere

    zugegeben eine grenzwertige situation wenn eine phonostage mit 3,3k ausgangswiderstand eine endstufe mit 390k und eine andere mit 220k ohne linestage antreibt

    mfg

    günter

  • Hallo Günter,

    in irgendeinen forum hab ich mal gelesen dass der beste kathoden-c keiner ist

    zugegebener weise war daß eine line oder phono

    Nichts für ungut, aber das ist Blödsinn. Der Entwickler der Schaltung hat sich schon was dabei gedacht, wenn er einen Kathodenkondensator verwendet.


    Zum Beispiel wenn dieser den Innenwiderstand einer Röhre und damit eventuell auch die Entzerrerkennlinie einer Phonovorstufe bestimmt. Oder der Ausgangswiderstand einer Vorstufe davon abhängt.


    Man muß sich schon genau ansehen wo man sowas machen kann.


    Viele Grüße

    Martin

  • hallo martin

    das wird sicher so stimmen wie du es beschrieben hast

    aber z.b bei meiner arthur lösch phono hab ich die möglichkeit bei der zweiten röhre(6922) kathoden-c mit oder ohne und da muß ich sagen gefällt mir ohne besser

    ohne c ists breitbandiger auflösender dynamischer..... das r ist ein vishay z-foil(60db gain)

    mit c ists auf jeden fall wärmer romantischer.... der c ist ein audio note kaisei(63db gain)

    leider muß ich hier mit c fahren weil sonst wird mir die anlage dann doch zu leise

    ich stell hier nur meine erfahrungen rein aber trotzdem danke für das hervorragende feedback von allen

    highendige grüße

    günter

  • hallo martin

    das entzerrernetzwerk scheint aufgeteilt zu sein

    ganz sicher bin ich mir aber nicht

    auf jeden fall die 2te röhre(6922) bietet mir die möglichkeit daß mit oder ohne kathoden-c handzuhaben

    auf jeden fall klingts ohne c authentischer,dynamischer

    drum bin ich ja schon am überlegen ob ich mir ein gebrauchtes van den hul colibri mss mit 1,1mv/5,6cm spg statt des air tight pc7 0,6mv/5cm zuzulegen


    highendige grüße

    günter

  • Ja, Martin, die mir bekannte RIAA-Schaltung von Arthur Loesch hat vor der 6DJ8 noch einen Teil der RIAA-Korrektur. Verwunderlich ist aber, dass in diesem Plan die 6DJ8 keinen Kathodenbypass-C hat, sondern eine 3-Volt-Lithium-Zelle am Fußpunkt des Gitterableitwiderstandes.

    Gruß Andreas

  • hallo

    das dürfte dann eine abgewandelte schaltung sein

    weit und breit keine batterie zu sehen

    wenns was hilft eine we417,6922 und zu guter letzt eine 5687

    3koppel-c alle 0,1mfd

    3gitterableit-r 910k

    die 417 ist mit 1k gitterstopper,

    0,2k kathoden -r und 1000mfd kathoden -c

  • Zum Ausgangsthema:


    Bei mir läuft eine EL 41 in Triodenschaltung an einem Ausgangsübertrager und treibt einen HD 800.

    Falls die Übertrager passen, könnte diese Schaltung in einer Kette mit "Lautsprechern" auch funktionieren.

    Gruß

    Erhard

  • Hallo

    Ich hätte etwas Angst, dass 1 Watt nicht ausreichen. Die Buscher gibt dir 15 bis 25 Watt bei einen Volt am Eingang. Der 6c45 gibt dir 1 oder 2 Watt bei 1 Volt am Eingang! Ist der Wirkungsgrad des Hochtöners so viel höher als der deines Basschassis? Sicher ist der Leistungsbedarf bei hohen Frequenzen nicht sooooo hoch. Aber trotzdem wäre ich mir da nicht sicher.:/?(

    Gruß und schönen Abend

  • hallo stefan

    zwischen buscher se25 und görlich 20er

    ist ein linaeum wide range der von der we 91 300b von 850hz bis oben frei angesteuert wird

    ab ca. 8khz ist noch ein focal beryllium der auch von der 300b mit einen duelund als hochpass läuft

    und ich möchte den focal alleine mit den spud amplifier ohne passivweiche aber dafür mit einen sehr kleinen c vor dem spud ansteuern

    und da sollte der kleinstverstärker einen sehr hohen widerstand gegen masse haben

    so hätt ich mir das vorgestellt ob so funktioniert mit gruppenlaufzeit,phasenverhalten und lautstärke ist ne andere geschichte


    mfg günter

  • Hallo Günter,


    Die Schaltung mit der EL 41 hat einen Eingangswiderstand von 100 KOhm.

    Der Ausgangsübertrager ist 1:10 beschaltet.

    Als Triode sollte die El 41 je nach Klirrfaktor 1,5 Watt produzieren, bei 6 Volt Eingangsspannung.

    Es könnte ja noch ein Eingangsübertrager mit 1:3 eingangsseitig eigesetzt werden, um einen passenden Pegel zu erzeugen. Für meine Anwendungszwecke (KHV) war das nicht nötig, dessen Leistungsansprüche liegen deutlich niedriger.

    Gruß

    Erhard

  • hallo stefan

    danke werd ich mir anschauen

    man könnte ja theoretisch mit so einen spud an meinen linaeum wide range fahren

    der hat so 94-95db wirkungsgrad ab 850hz müßte das funktionieren

    aber ich denke wo es scheitern wird ist die relative niederohmigkeit im eingang bzw. die wollen spannung am eingang sehen das bringt meine phonostage nicht

    und wenn ich dann eine line mit mindestens einer röhre im signalweg einführe damit ich bei der endstufe ein bauteil weglassen kann ist nicht unbedingt logisch

    highendige grüße

    günter