Tipps für eine Plattentellermatte für einen direkt angetriebenen Plattenspieler

  • Hallo Forum!


    Ich benötige mal eure Tipps und Erfahrung.

    Ich besitze seit ein paar Wochen einen Yamaha YP-D10 und bin sehr zufrieden mit dem Teil. Montiert hatte ich ein Denon DL 103. Als ich jetzt mal ein Ortofon MC montieren wollte, fiel mir auf, dass ich den VTA nicht richtig einstellen kann. Ich bekomme hinten den Tonarm nicht hoch genug (trotz Tonarmhöhenverstellung). Als Headshell nutze ich ein Ortofon SH-4 - also kein Headshell, das den Tonabnehmer tiefer legt.

    Bei genauer Betrachtung habe ich festgestellt, dass die Gummimatte des Yamahas satte 7mm dick ist. Also habe ich eine dünnere von einem Kenwood KD 7010 aufgelegt und nun passt es. Die Lösung soll aber nun keine Dauerlösung sein. Also brauche ich eine neue Matte. Und jetzt würdet ihr ins Spiel kommen.

    Natürlich habe ich hier im Forum schon einiges über verschiedene Matten gelesen. Nur habe ich den Verdacht, dass es dabei meist um Matten zur Nutzung auf Masselaufwerken geht. Auch habe ich von den "neuartigen High-Tech-Matten" gelesen - aber würden die auch zu meinem Plattenspieler passen?

    Ich bräuchte also ein paar Tipps für dünne Matten von guter Qualität, die zu meinem Yamaha passen.


    Vielen Dank und einen schönen Gruß

    Philip

  • Sieht ja grausam aus.

    Ja furchterbar, und ein "en" fehlt auch! :huh:


    Na mal Scherz beiseite. Kork soll ganz gut sein und ist relativ dünn. Optisch evtl nicht so der Bringer, dazu vielleicht noch eine aus Leder drüber? Solltest Du unter deinen 7mm bleiben und ist relativ Budgetfreundlich.

    Weiss ich aber auch nur vom Mitlesen. Da gibts Foristen mit weitaus mehr Erfahrung hier.


    mfg, Harry.

    Die Tanzenden werden für verrückt gehalten von denjenigen, die die Musik nicht hören können.

  • Hallo Harry!


    In der Tat gefällt mir die Kork-Optik nicht besonders. Eine Ledermatte habe ich sogar irgendwo noch.

    Mir ist nur aufgefallen, dass (fast?) alle alten Plattenspieler mit Direktantrieb eine Gummimatte haben. Und ich frage mich, ob das einen klanglichen oder bauartbedingten Grund hat.


    Viele Grüße

    Philip

  • Du wirst quasi für jede Tellermatte Für- und Gegensprecher finden. Ich zB. komme ...

    ... mit Auflagen nicht klar, die keine Labelaussparung haben, da kann die Platte nicht richtig aufliegen ... ich kann nicht verstehen, warum man das macht.

    Dann kann man mE. auch gleich nur das Label aufliegen und die Platte ansonsten frei "flattern" lassen ...

    VG
    Mario



    „Du akzeptiert keine Theorien, es sei denn sie untermauern deine eigene.“

    „... Es dient der Wahrheitsfindung …“ 😖😂

  • Schätze das war damals für die Produktion en Masse wohl das beste, Preis/Leistungs -technisch gesehn. Und so schlecht bedämpft Gummi ja nicht.


    mfg

    Die Tanzenden werden für verrückt gehalten von denjenigen, die die Musik nicht hören können.

  • Hallo Mario und Harry!


    Danke für eure Antworten.

    Aus den Antworten schließe ich bis jetzt, dass das Material (und somit eingeschlossen auch das Gewicht der Matte) nicht von ausschlaggebender Bedeutung ist. Und auch Gummi als ist nicht zwangsläufig zwingend nötig. Damit wäre ich schon mal ein Stück weiter.


    Viele Grüße

    Philip

  • Tja Philip, die gute alte Gummimatte. War ja auch nicht nur ein Stück rundes Gummi. Profiliert, Metalleinfassung, Materialbeimischungen usw. Ich glaube die Ingenieure haben sich damals was dabei gedacht. Weiss aber nicht was;)Die Filzmatte kam definitiv nicht aus klanglichen Gründen auf die Dreher, da kann mir Ivor T. sonst was erzählen, sondern aus Kostengründen. Aber egal. Ist aber auch ein weites Feld. Und insofern kann zumindest ich keine Empfehlungen aussprechen. Habe über viele Jahre vieles ausprobiert. Was mit Alu gut funktioniert, kann mit POM ganz furchtbar klingen und umgekehrt. Das persönliche Klangempfinden kommt noch dazu.

    Mir persönlich gefallen Vinylauflagen generell sehr gut. Kannst dir ja probeweise eine aus alten Platten auf die richtige Höhe zurecht machen. Zusammen mit Plattengeeicht oder Klemme funktioniert das ganz gut.

    Liebe Grüße Achim

    Liebe Grüße Achim


    Drogenbeauftragter Die Gerillten e.V.


    Washburn Dreadnought


    Das Schöne an der Suche nach der Richtigen ist der Spaß mit den Falschen

  • Dazu fällt mir nix mehr ein, als


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    Ich hätte bitte gerne noch eine Empfehlung für sowas hier


    PARLOPHONE-Grammophon-antik.jpg


    Manchmal muß ich mich schon fragen, ob das hier ein Forum für erwachsene Männer ist...:pinch:...:wacko:

    Servus Christoph

  • Ich würde die Oyaide BR 12 empfehlen. Ist ca. 5mm dick und klingt auf meinem Technics 1200G excellent. Ist außerdem „konisch“ d.h. auch schüsselförmige Platten können mit entsprechendem Plattengewicht (muß nicht das teure Oyaide sein) gut abgespielt werden.

    Grüße aus Wien


    Michael

  • Hallo Achim!


    Mir war vorher bewusst, dass ich nicht DIE Empfehlung hier bekommen würde. Und da auch du dich nicht festlegst, aber auch keine Matte ausschließt (weil es für meine Art von Plattenspieler nicht passen würde), bin ich dennoch weiter gekommen. So wie es aussieht, muss ich einfach ein bisschen ausprobieren. Das kann ja auch Spaß machen. Ich hatte eben nur die Befürchtung oder besser gesagt die Vorahnung, dass ich mir eine Gummimatte suchen müsste, weil nur diese zu dem Yamaha passen würde.


    Viele Grüße

    Philip

  • Ich hatte ein paar Jahre den kleineren Bruder Yamaha YP-D8, ich habe mit einigen Matten experimentiert, keine konnte die original Matte ersetzen.


    Yamaha YP-D8


    Der Yamaha YP-D10 und der Yamaha YP-D8 haben nahezu den gleichen Tonarm. Bei mir lief die ganze zeit ein 2M Black und MC30 Super 2 mit 18mm Bauhöhe wie bei nahezu allen Ortofon und die Höhe ließ sich immer einstellen, hast du die Höhenverstellung mal überprüft und gereinigt, ob da was klemmt, war bei mir auch nach Erwerb der Fall.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

  • Hallo Martin!


    Danke für deine Antwort. Die Höhenverstellung ist leichtgängig und der Bolzen oder wie das nennen soll im Inneren des Tonarmblockes lässt sich soweit reindrehen, dass es bündig oben abschließt.

    War deine Matte denn damals auch so dick? Ich hatte schon den Gedanken, ob der Vorbesitzer die Matte getauscht hatte.


    Viele Grüße

    Philip

  • Nich ganz - meine Meinung/Erfahrungen zum Material:


    Leder klebt gern an der Platte fest/lädt sich auf

    Filz sammelt Staub und lädt sich auch auf

    Plastik/glatte Materialien - subjektiver Eindruck: die Platte rutscht

    Kork finde ich hässlich


    Fazit: ... ich arbeite weiter mit Gummi 😁


    Meine Auflage hat ne Labelaussparung und da sie aussen ein ganz kleines bisschen höher ist, liegen selbst leicht verwellte Platten richtig auf ... (OYAIDE BR-12)

    VG
    Mario



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    „... Es dient der Wahrheitsfindung …“ 😖😂

  • Die Original Matte ist ca. 4mm dick, ich konnte sogar eine 5mm Acryl Auflage auflegen und die Höhe mit den Ortofon Systemen passte, hast du denn einmal ein anderes Headshell probiert?


    Neben dem Original Shell passen das Jelco HS20 und HS25 sehr gut zu Tonarm, auch vom Gewicht.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
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