• Welche Schrauben hast du denn genommen; in meiner Reserve fand ich keine schwarzen mehr in der richtigen Größe und die Baumärkte sind ja zu...

    Sehe übrigens, dass du eine melto mit gelbem Display hast, gefällt mir eigentlich besser als meines im typischen HiFi-Blau.


    Schönes Wochenende

    Arnold

    Schick mir deine Adresse per PN, hab noch welche über..........;)

    Schalldruckstarke Grüße, Carlos

  • So, alles einen Schritt weiter:


    __Gestern ist das neu aufgebaute Phase-Tech P-3G zurückgekommen, spielt jetzt am OL Conqueror mk2 (mit dem vertrug es sich auch früher schon gut) über den T-3 Übertrager.

    __In der melto2 stecken jetzt Sovtek 6n23p, kann mich noch nicht entscheiden, ob ich die jetzt besser als die Telefunken E88CC finde. Anders auf jeden Fall, etwas knackiger, aber mit weniger Schmelz. Räumlichkeit bei beiden sehr gut. Mal noch einspielen lassen...

    __Und die vier Kirschen auf dem Kuchen sind die schwarzen Austauschschrauben für die Frontplatte - gefällt mir wesentlich besser so. Danke Carlos!


    Jedenfalls spielen alle drei Tonabnehmer über die melto2 zu meiner vollen Zufriedenheit, so langsam klingt es auch mit dem internen Übertrager ganz annehmbar. Irgendwann lässt sich jetzt schön vom Sessel aus per Fernsteuerung nochmal Feintuning betreiben - das ist schon nah an der eierlegenden Wollmilchsau.


    Viele Grüße

    Arnold

    aufhören, wo andere weitermachen

  • Hallo Arnold,


    wo hast du das P-3G aufarbeiten lassen? Über den Vertrieb Axxis? Ich habe noch ein P3, das hier und da verzerrt. Ich denke, das könnte auch eine Erneuerung vertragen.


    Gruß

    Marc

    where is the string that Theseus laid, find me out this labyrinth place

  • Hallo Marc,


    es ist der komplette "rebuild" - alles neu außer dem metallgehäuse. Ich habe es über phonophono direkt zu phasemation schicken lassen - es hat allerdings 10 Wochen gedauert und knapp zwei Drittel des Neupreises gekostet. Da würde ich an deiner Stelle eventuell über das Phasemation PP-200 nachdenken, welches allerdings nicht so schön aussieht...


    Gruß Arnold

    aufhören, wo andere weitermachen

  • Hallo Arnold,


    ich werde mit der Farbe des PP-200 auch nicht warm. Das P-3 passt farblich besser zu meinem schwarzen Schick Arm und dem Garrard 401. Ich werde mir das PP-200 aber mal anhören und dann entscheiden.


    Vielen Dank auf jeden Fall für die Info. Damit habe ich zumindest einen Anlaufpunkt.


    Viele Grüße

    Marc

    where is the string that Theseus laid, find me out this labyrinth place

  • Hallo,


    ich habe das PP-200 hier zuhause, allerdings noch verpackt und nicht eingebaut, da ich auf die passende Yamamoto-Titanheadshell warte, die heute aus Japan hier eintrudeln soll.

    Ich hab's mir aber schonmal angesehen und finde die Farbe schön, zumal an einer Titaniumheadshell am silbernen Schick-Arm.

    Wie's klingt, werde ich wohl am Wochenende erfahren, obwohl das Wetter ja traumhaft werden soll.

    Ich denke aber, die Neugier ist größer als der Hunger nach frischer Luft, sodass ich sicher ein paar Stunden zum Hören haben werde.


    Gruß

    Michael

  • Ich liebäugele auch schon mit einem PP-200 am (kurzen) Schick Arm und mir gefällt auch die Farbe. Ich suche einen Kontrast zum EMT - mal sehen, wie sich das PP-200 im Vergleich zu einem SPU Classic GM MKII schlagen würde.

    LG

    Sebastian

  • Hallo,


    ich komme nochmal zum Tuberolling (siehe Beitrag # 103):


    nach gut zwei Wochen Hören mit Sovtek 6n23p bin ich jetzt zu den Telefunken E88CC zurückgekehrt - das mehr an Schmelz führt auch zu einem "ganzheitlichen" Klangbild, das bestimmte Fragen einfach nicht offen lässt. Mit dem Art 9 über den internen Übertrager ergibt sich auch eine Option für Rockiges und Elektronisches.


    Irgendwie glaube ich zwar, dass sich an der Whest PS30R beeindruckerende Tiefen ergaben, besonders mit dem Shelter 901, aber so klingen jetzt alle drei Tonabnehmer so gut, dass alles so bleiben kann.


    Gerne würde ich aber wissen, ob jemand schon mal die 6922 Gold Lion von Genalex ausprobiert hat - die gibt es aus aktueller Produktion und wird von BTB z.B. für HiFi-Gebrauch empfohlen.


    Gruß Arnold

    aufhören, wo andere weitermachen

  • Meines Wissens gibt keine Originale TFK E 88 CC. Es soll sich lediglich um umgelabelte Röhren anderer hersteller handeln.


    TFK hat ausschließlich ECC88 hergestellt.

    ich habe 2 echte Telefunken E88CC mit Raute im Boden und sogar der selben Code Nummer. Sie stammten aus einem Labormeßgerät welches in Ulm verschrottet werden sollte. Funktionieren perfekt aber der Sound ist schon sehr clean und nicht jedermanns Geschmack

  • Hallo,


    bei Röhren gibt es aber auch viel Mythengewaber - das hat mich lange von Versuchen abgehalten. Angesichts der Vielzahl von Röhren und ihrer Produzenten ist das aber auch kein Wunder. Dass da beim Ausprobieren von 50 Jahre alten Röhren aus unbekannten Geräten auch ein Rest Wundertüte bleibt, nehme ich in Kauf.


    Meiner Wahrnehmung nach klingt es jedenfalls so:

    __Originalbestückung Electro Harmonix 6922: tut es, aber ein wenig nüchtern. Lange waren sie nicht drin, vielleicht hilft weiteres Einspielen. Auch gibt es davon noch eine bessere Version mit Gold pins.

    __Sovtek 6n23p: auf jeden Fall besser (Raumdarstellung), schon guter Bassbereich, mit allen Musikrichtungen angenehm. Vielleicht habe ich auch hier nicht die "Holy grail" von 1975, klingt in meinen Ohren jedenfalls nicht soo legendär.

    __Telefunken E88CC (ohne Raute im Boden): klingt sehr ganzheitlich und annähernd "holografisch", wunderbar bei Jazz und Klassik und sonstiger "timbre-betonter" Musik, okay (also auch ein sehr natürliches Gesamtbild) bei Elektronik und Rockigem, allerdings mit etwas wenig "Wumms". Damit lässt es sich aber wunderbar hören und genießen. Selbst mehrere Abendessen-Gäste, die nicht auf dem Laufenden waren, fragten nach, warum es denn so toll klänge.


    Wahrscheinlich bleibt es bei dieser Option, vielleicht wage ich irgendwann nochmal ein gematchtes NOS-Pärchen davon (müsste aber erschwinglich sein) oder probiere die Genalex "Gold Lion", die z.B. für Accuphase empfohlen werden. Würde dann natürlich berichten...


    Gruß Arnold

    aufhören, wo andere weitermachen

  • Wahrscheinlich bleibt es bei dieser Option, vielleicht wage ich irgendwann nochmal ein gematchtes NOS-Pärchen davon (müsste aber erschwinglich sein) oder probiere die Genalex "Gold Lion", die z.B. für Accuphase empfohlen werden. Würde dann natürlich berichten...

    Habe die Gold Lion bis jetzt zwar noch nicht im Melto probiert, aber schon mal in der LAB12 Vorstufe, waren dann für mich die "besten" 6922 (im bezahlbaren Bereich)

    Insofern, wenn Du Zugang zu den Röhren hast, probiere es einfach mal aus.

    Mir sind die Telefunken im LAB12 Pre etwas zu "weich" gewesen, brauchte damals was dynamischeres :-)

    Gruss
    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Hallo Zusammen,


    ich besitze ebenfalls einen melto2 und kann dem hier geschriebenem vollkommen beipflichten. Ich frage mich allerdings wie das Gerät mit der original Röhrenbestücken zum "Testsieger" auserkoren werden kann. Die Russendinger klingen einfach nicht, Punkt. Da ich außer meinen Ohren keine Röhrenkenntnisse besitze bin ich mit dem Melto zu Tubeaudiopro nach Bonn gefahren und hab verschiedene Röhren vergleichen können. Hätte ich gewusst das es so einfach ist... den Klang beschreiben den man möchte und die passende Röhre kaufen, fertig. Letzten Endes ist es natürlich eine Telefunken/Ulm geworden. Aber auch dabei gab es zwischen 2 verschiedenen Sätzen deutliche Klangunterschiede. Der Preis naja ...ist mit aber egal... ein Verstärker Neukauf wäre teurer.


    Danke für euren Input,

    stadjan

    Linn LP12, Lingo3, Ekos SE, Krystal, Lab12-Melto2

  • Ach so, AEG sind auch gut! Sind wahrscheinlich auch Telefunken, oder?


    Gruß

    Michael

    Wenn keine Raute im Boden ist und kein mehrstelliger Zahlencode der mit B ( Berlin ) oder U (UlM ) anfängt , ist es Stempelware :( .

    MfG , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • Aber auch dabei gab es zwischen 2 verschiedenen Sätzen deutliche Klangunterschiede. Der Preis naja ...ist mit aber egal... ein Verstärker Neukauf wäre teurer.

    Hallo,


    meine beiden Telefunken-Pärchen klingen praktisch gleich und stellen mich sehr zufrieden. Da sich dann aber auch ein paar Probleme mit meinem Vor-/Endverstärker ergaben, schielte ich auf den Lab12 Integre4-Vollverstärker. Da vom gleichen Entwickler, hoffte ich auf Synergie-Effekte und einen noch besseren Gesamtklang.


    Ein bisschen zweifelte ich allerdings, ob ein Röhrenverstärker mit meinen Lautsprechern (Vienna Acoustics Beethoven Concert Grand mit einem Impedanzminimum von unter 2 Ohm bei 90 Hz) zurechtkommen würde. Als sich aber ein sehr günstiges Angebot seitens meines Händlers für ein Vorführgerät ergab, gab ich ihm eine Chance.


    Zwei Wochen später: es wurde immer klarer, dass sich der Integre4 eher als Schritt zurück gegenüber vorher (Vorstufe Forté f45 / Endstufe Primare A 30.2) entpuppte - irgendwie klang die Musik unruhiger, vielstündiges Hören stresste eher.


    Also Kommando zurück: Die Endstufe ließ ich reparieren und der Integre4 ging zurück an den Händler. Der hatte gerade gebraucht eine koreanische Silvaweld-Vorstufe (SMC 1000R in der BFA-Edition, komplett silberverkabelt) hereinbekommen, die ich vor zehn Jahren mal irgendwo anhören durfte und die mir seither nicht aus dem Kopf gegangen war, zu ihrem Listenpreis jedoch unbezahlbar erschien. Die konnte ich gegen den Integre eintauschen, indem ich auch meine Vorstufe in Zahlung gab.


    Und das stellte sich als das fehlende Glied zum Glück heraus: Mit melto2/Silvaweld/Primare ist alles da - Auflösung, Timbre und ein wunderbar integrierter Bass. Jede Art von Musik ist jetzt eine Wonne; besonders auch leise, ohne dass das Klangbild leidet. Wunderbar. Klar, vom Neupreis her einen andere Liga, aber dennoch enttäuschte mich die LAB12-Kombi ein bisschen.


    Gruß Arnold

    aufhören, wo andere weitermachen

  • Muss mal einen kleinen Nachtrag machen.

    Habe eine lange Zeit ein SPU Classic GM MK II an meiner Melto betrieben mit einem Pärchen Lundahl 1941 Übertrager in 1:32 dazwischen.


    Das war eine wirklich klasse Kombination die sehr gut funktioniert hat. War wirklich sehr musikalisch, nicht zu analytisch aber hatte einfach einen sehr guten “Flow”. Aus meiner Sicht ein perfekter Match um entspannt aber dennoch präzise Musik zu lauschen, ohne das es zu analytisch wird sondern eher “rund” und auf den “Punkt” klang.

    Habe allerdings das SPU verkauft und der Übertrager steht auch zum Verkauf, da ich aktuell nochmal Japanische Gene in meiner Anlage testen mag in Kombination mit der Melto.


    Gruß,


    Florian

    gewerblicher Anbieter