"Winter is coming" ... 4.) Shakti und der Antipodes K50 MusicServer.

  • Nachdem es in den letzten 3 Folgen meiner


    "Winter is coming"

    Serie um den Aufbau eines Referenz PhonoSystems ging.


    "Winter is coming" ... 1.) Shakti und das Etsuro Urushi "Gold" MC System


    "Winter is coming" ... 2.) Shakti und der Acoustical Systems (Brakemeier) AXIOM 12" Tonarm.


    "Winter is coming" ... 3.) Shakti und der Graham Phantom Elite TI 10" Tonarm & das TechDAS TDC01 Ti System


    mag ich mich nun mit dem Aufbau eines Referenz Digital Systems beschäftigen.


    Mein bisheriger digitaler Werdegang ist im wesentlichen in diesem thread beschrieben:

    Shakti macht digitale Erfahrungen (Innuos, Brinkmann, Roon)

    Den dort beschriebenen

    Brinkmann Nyquist II DAC (UVP ca 15.000,- eur)

    werde ich auch weiterhin als Basis in meinem digitalen set up verwenden.


    Mein analoges set up aus


    TechDAS AF3 Premium Laufwerk (UVP 34.500,- eur)

    Acoustical Systems Axiom Tonarm (UVP 21.000,- eur)

    Etsuro Gold Tonabnehmer (UVP 13.500,- eur)

    Boulder 2008 PhonoPre (ehm UVP ca 45.000,- eur)


    hat sich in einen derart hohen Qualitätsbereich entwickelt,
    dass ich mit meiner bisherigen digitalen Signalquelle, bestehend aus


    Innuos Zenith MK III (UVP 4TB 4.000,- eur)
    Innuos Phoenix USB clock (UVP 2.500,- eur)

    3x Melco 4TB NAS/Server (UVP jeweils 2.500,- eur)


    nicht mehr viel Musik gehört habe.


    Insofern bin ich die verschiedenen Möglichkeiten der Verbesserung durchgegangen.


    Vermeiden wollte ich, dass ich weiterhin die Musik auf mehreren externen hochwertigen NAS verteilt habe, da dies "teure" Rackstellfläche und Verkabelung erfordert.

    Auf Grund der Qualitaet des Zenith SSD Speichers war auch schnell klar, dass ich die gesamte gespeichert Musik von ca 14TB auf SSD speichern möchte. Da mich handelsübliche NAS klanglich nicht befriedigt haben (deshalb hatte ich die Melco Geräte), war klar , dass ich einen MusicServer benötige , der auf 16TB SSD aufrüstbar ist.

    Meine bisherigen klanglichen Erfahrungen mit zB dem Innuos Statement oder dem Taiko Audio Musikserver liessen mich meine klanglichen Erwartungen aber auf einem niedrigen Niveau halten, hatten mich diese Geräte ob des aufgerufenen Preises doch noch nicht zu 100% überzeugen können.

    Ich kooperiere seit einigen Jahren mit der Firma CM-Audio,

    Markus Flöter kenne ich dank vieler gemeinsamer workshops hinsichtlich seiner klanglichen Präferenzen recht gut.
    So bekomme ich von Markus, einem excellenten digitalen Experten, immer wieder Tips und Anregungen.

    Ich revanchiere mich dann mit ebensolchen im analogen Bereich :-)

    So hatte ich auf workshops immer mal wieder mit den Antipodes Geräten Kontakt,

    da Markus gerne seine Vorführungen mit diesen macht.

    Als Markus mich dann vor ein paar Wochen darauf ansprach, dass es bald neue Antipodes MusicServer gibt, war meine Neugierde geweckt, Ich habe mich dann noch mehrfach mit seinem Partner Torsten Fink über diese ausgetauscht.


    Als dann endlich der neue grosse


    Antipodes K50 Musikserver (UVP ohne Festplatte 15.500,- eur )


    in Deutschland verfügbar wurde und Torsten erste Erfahrungen in seiner hochwertigen privaten Anlage machen konnte,

    war schnell klar, dass Antipodes wohl offensichtlich die bisherigen klanglichen Begrenzungen im Musikserver Bereich verschieben konnte. Meine weiteren Recherchen im internationalen Bereich bestätigten Torstens erste Erfahrungen!

    So habe ich mich kurzfristig entschlossen, den Antipodes K50 auch in meine Anlage zu integrieren.


    Dank dreier SATA Slots waren dann auch


    2x Samsung 8TB SSD (UVP zusammen ca 1.700,- eur)


    schnell montiert.

    Seit gestern steht das Gerät nun bei mir, so dass ich mich mit diesem vertraut machen kann.

    Über meine ersten Erfahrungen werde ich im nächsten Beitrag schreiben.

    Gruss

    Juergen


    https://www.hifi-advice.com/bl…tipodes-k50-music-server/


    IMG_4653.jpgIMG_4654.jpgIMG_4655.jpgIMG_4656.jpgIMG_4657.jpgIMG_4664.jpgIMG_4663.jpgIMG_4658.jpg

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    AAA- Mitglied

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  • Antipodes wurde 2004 von Mark Jenkins in Neuseeland gegründet,

    anfangs noch primär als Hifi Kabel Hersteller. 2009 verschob sich der Schwerpunkt mehr und mehr in Richtung MusikServer, welche aktuell ausschließlich das Produktportfolio darstellen. Folgend ein paar Gedanken von Mark Jenkins zum Thema Musikserver:



    "Eine wichtige Entscheidung, die ein High-End-Audiohersteller treffen muss, ist, ob Er basierend auf der von ihm verwendeten Technologie oder der von Ihm gelieferten Klangqualität verkaufen möchten. Dies gilt insbesondere für Musikserver, bei denen sich die Computertechnologien ständig weiterentwickeln und in der IT-Presse gut vermarktet werden. Das Problem besteht darin, dass einige Fortschritte in der Computertechnologie die Klangqualität verbessern und einige Fortschritte in der Computertechnologie die Klangqualität verringern. Einige einfache Beispiele sind, dass die meisten Fortschritte bei Motherboard-Chipsätzen die Klangqualität verbessern, die meisten Fortschritte bei Schnittstellen (z. B. SATA und USB) jedoch die Klangqualität beeinträchtigen. Dies liegt daran, dass die Technologien darauf abzielen, Computerleistung für die Eingabe von Zahlen und die Suche nach Daten bereitzustellen, und nicht die Klangqualität von Musikservern zu verbessern. Antipodes hat sich entschieden, eher mit seiner Klangqualität als mit der Liste der verwendeten Technologien zu konkurrieren. Aus diesem Grund listen wir nicht die spezifischen Details von beispielsweise RAM, Mips, GHz usw. auf. Wir tun dies nicht, um etwas zu verbergen. Wir tun dies, weil wir, wenn wir an den von uns veröffentlichten Spezifikationen gemessen werden, eher zur Verbesserung dieser Spezifikationen als zur Klangqualität abgelenkt werden. Antipodes ist eine Audio-Firma, keine Computer-Firma, und daher geht es bei unseren Werten um den Klang. Wir entscheiden uns dafür, nach der von uns gelieferten Klangqualität, anstatt nach den von uns veröffentlichten Spezifikationen beurteilt zu werden"


    Schaut man sich den Aufbau des K50 von innen an, so macht dieser einen sauber konzipierten und gefertigten Eindruck:

    Antipodes_K50_IMG_1789_550pix.jpg



    Der Antipodes K50 besteht im Grunde genommen aus 2 Geräten,

    dem Musik Server und dem Musik Player. Die Trennung geht bei Antipodes so weit, dass beide Geräte im Netzwerk eine eigenen IP Adresse zugewiesen bekommen.

    Antipodes_AMSv3.0_My_Antipodes_Main_550pix.png



    Über die Bedienoberfläche des Servers kann dann (unter anderem) Roon ausgewählt werden, so dass der K50server als ROON Core aufgesetzt wird.

    Die entsprechende Software ist bereits aufgespielt.

    Die entsprechende Software ist bereits aufgespielt und brauch nur angeklickt zu werden.

    Über dieses Bedienfenster kommt man auch an den Daten Manager, an das externe CD Laufwerk (optional) sowie an die Speicherverwaltung.


    Antipodes_AMSv3.0_Server_Apps_550pix.png


    Bei mir wird es ausschliesslich Roon geben, insofern werde ich zu den anderen Abspielmöglichkeiten nichts sagen können.


    Der Antipodes K50 kann die Musik über die verschiedensten Möglichkeiten ausgeben.

    Das offensichtlichste ist der Weg über die "spezielle", dh galvanisch entkoppelte Ethernet Schnittstelle. Mit einem LAN Kabel nimmt der Antipodes Kontakt zu einem Streamer oder einem "Roon Ready" Gerät auf. Dies erfolgt dann in einem speziellen Roon eigenen Datenformat.


    Das nächste bereitgestellte Format ist USB, welches ebenfalls speziell aufbereitet wird.

    Aus Sicht von Antipodes eignen sich aber beide Datenformate nicht für eine höchstwertige Wiedergabe bzw nicht als höchstwertige Schnittstelle zu einem DAC.

    Beide Schnittstellen sind auf Computerbedürfnisse hin spezifiziert und übertragen entsprechend auch Artefakte/Störungen, die man aus einem DAC raushalten möchte.

    Insofern bereitet der K50 aus den vorhandenen Daten die klassischen digitalen Übertragungsformate AES/EBU und SPDIF auf. Dies erfolgt in einem aufwendig konzipierten Modul, welches das Signal (bzw dem Takt) einem reclocking und einem dejitter Prozess unterzieht.

    Der Antipodes K50 ist entsprechen mit einem SPDIF in RCA und BNC sowie dem AES/EBU Ausgang in XLR ausgerüstet. Auch eine moderne I2S Schnittstelle im HDMI Format steht zur Verfügung. Da diese Schnittstelle nicht genormt ist, lässt sie sich auf unterschiedliche Herstellerprofile konfektionieren (was ich nicht prüfen kann, da ich keinen passenden DAC verwende)

    Auf die Spitze treiben kann man diese Schnittstelle, indem man den K50 mit einer externen Megahertz clock synchronisiert, der Anschluss ist ebenfalls vorhanden.

    Im eigentlichen ServerAnschlussbereich kann man 2 externe USB Festplatten anschliessen, welche sofort erkannt werden und in das zentrale Daten filing als Speichererweiterung übernommen werden. Auch ein externes CD Laufwerk kann hier angeschlossen werden.

    Antipodes_K50_IMG_1730_550pix.jpg



    Bei mir ist der DAC per USB, per Ethernet und per AES/EBU Kabel mit dem Brinkmann Nyquist II DAC verbunden, interessiert mich doch, wie sich die Klangunterschiede bemerkbar machen. Als Kabel verwende ich 3x Wireworld.

    Meine Neugier auf die ersten Klänge ist riesig, doch hatte man mir empfohlen, dass ich erst meine Daten auf die SSD Festplatte kopiere, bevor ich Roon von meinem Back Up aus wieder installiere. Sollte ich in meinem Heimnetz tatsächlich ca einen Tag pro 1TB Daten benötigen, dann bin ich noch rund zwei Wochen mit kopieren beschäftigt, bevor ich ans Musik hören komme...

    Warum geht das alles nicht schneller...

    Gruss
    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Quote

    Warum geht das alles nicht schneller...


    Ja genau.


    Mach hinne mit der Fortsetzung.


    Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem Antipodes und werde die Ergebnisse mit großer Spannung verfolgen.


    Alles Gute


    Jörg

  • Kann man denn nicht gleichzeitig Musik hören, während der Rest noch auf die Festplatte kopiert wird?

    Roon müsste doch den Ordner überwachen können und neu hinzugefügte Musik mit aufnehmen können.

    Mit meinem Logitech Media Server geht so etwas einwandfrei...

  • Kann man denn nicht gleichzeitig Musik hören, während der Rest noch auf die Festplatte kopiert wird?

    Roon müsste doch den Ordner überwachen können und neu hinzugefügte Musik mit aufnehmen können.

    Mit meinem Logitech Media Server geht so etwas einwandfrei...

    Im Prinzip geht das, so habe ich das früher bei Roon auch immer gemacht.
    Allerdings ist meine Datenbank mit über 20k Alben sehr gross und ich editiere viele Metadaten manuell.
    Bei meinen bisherigen Transfers habe ich immer einen (kleinen)Teil der editierten metadaten verloren, so dass ich nun mal versuchshalber der Empfehlung folge, erst die Daten zu kopieren und dann Roon die gesamte Datenbank als Paket einlesen zu lassen.

    Gruss
    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Ok.

    Ein bisschen seltsam finde ich aber schon, dass Metadaten beim Kopieren verloren gehen.

    Wie kopierst du die Daten denn?


    Ich wünsche dir erst mal ausreichend Geduld und dann viel Spaß beim Hören!


  • Kein Wunder, wenn der gesamte Digitalkram billiger ist als dein Tonabnehmer.

    Der Preis ist ja auch immer ein Qualitätsmerkmal.

  • Interessanter neuer Server der K50, besser Server/Streamer Kombo, wenn ich die Berichte im Netz richtig interpretiere ersetzt bzw. ergänzt er ja den EX/CX. Kannst Du näheres darüber sagen, welche Prozessor der Server verwendet, hier verfolgte Antipodes die Philosophie eher etwas „schwächere“ Prozessoren aus klanglichen Gründen zu favorisieren?


    Auch eine Einschätzung des eingebauten DACs ggü. dem Nyquist wäre interessant oder ist der Streamer ein reiner Roon Endpoint.


    Viele Grüße,

    Andreas

  • Interessanter neuer Server der K50, besser Server/Streamer Kombo, wenn ich die Berichte im Netz richtig interpretiere ersetzt bzw. ergänzt er ja den EX/CX. Kannst Du näheres darüber sagen, welche Prozessor der Server verwendet, hier verfolgte Antipodes die Philosophie eher etwas „schwächere“ Prozessoren aus klanglichen Gründen zu favorisieren?


    Auch eine Einschätzung des eingebauten DACs ggü. dem Nyquist wäre interessant oder ist der Streamer ein reiner Roon Endpoint.


    Viele Grüße,

    Andreas

    Antipodes gibt keine techn "Computer" Daten an,

    warte auch darauf, dass einer der techn Redakteure in einem Testbericht mehr zur Spezifikation schreibt. Aber letztendlich sind die Komponenten sekundär, wenn das Endergebnis stimmt.

    Das Gerät hat keinen internen DAC, insofern nenne ich es Musikserver und nicht Streamer.
    Ein Vergleich mit dem Nyquist DAC ist insofern nicht möglich.


    Ich kann den Nyquist als Roon Endpunkt aufsetzen (dh LAN Kabel Verbindung) oder eben den K 50 Player und dann von diesem per SPDIF oder AES/EBU Kabel die Verbindung zum Nyquist vornehmen.

    Ich werde auch jeden Fall alle Verbindungen durchprobieren.

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Irgendwie zeigt sich schon jetzt, wie benutzerunfreundlich der Digitalsektor für Endkunden nach wie vor ist. Mich erinnert das an die Überlegung eines sehr bekannten Texters in Brand Eins vor sicher 15 Jahren. Da stellte er die Benutzerfreundlichkeit eines damaligen Homecomputers mit folgendem Szenario dar: Jemand kauft ein Auto und möchte vom Hof des Händlers losfahren. Nichts geht. Er steigt aus und geht ins Büro des Verkäufers. Der winkt ab:"Ne, ne, das kann ja nicht gehen. Haben Sie denn das Ventilspiel am Motor eingestellt?"

    So oder so ähnlich und technisch nicht ganz sauber habe ich das Erinnerung und so komme ich mir selbst oft vor, wenn es um Digitales geht. Genau deshalb habe ich auch kein solches Setup und ich bewundere deinen Forschergeist und deine Geduld, Jürgen.

    Grüße

    Chris

  • Ich bin über das WBF auf weitere Hinweise gestoßen, scheinbar gibt es eine Verwandtschaft zum EX/CX was die Boards und damit Prozessoren angeht. Dann gibt es wohl einen reinen Server den K40 und ein Kombigerät den K30, der anscheinend ebenfalls einen DAC beinhaltet. Hervorgehoben wird u.a. die verbesserte Streamingqualität via Qobuz/Tidal, auf Augenhöhe mit lokalen Dateien.


    Bin gespannt was Du klanglich berichtest.


    Viele Grüße,

    Andreas

  • Irgendwie zeigt sich schon jetzt, wie benutzerunfreundlich der Digitalsektor für Endkunden nach wie vor ist. Mich erinnert das an die Überlegung eines sehr bekannten Texters in Brand Eins vor sicher 15 Jahren. Da stellte er die Benutzerfreundlichkeit eines damaligen Homecomputers mit folgendem Szenario dar: Jemand kauft ein Auto und möchte vom Hof des Händlers losfahren. Nichts geht. Er steigt aus und geht ins Büro des Verkäufers. Der winkt ab:"Ne, ne, das kann ja nicht gehen. Haben Sie denn das Ventilspiel am Motor eingestellt?"

    So oder so ähnlich und technisch nicht ganz sauber habe ich das Erinnerung und so komme ich mir selbst oft vor, wenn es um Digitales geht. Genau deshalb habe ich auch kein solches Setup und ich bewundere deinen Forschergeist und deine Geduld, Jürgen.

    Grüße

    Chris

    Stimmt, die richtige Konfiguration zu finden ist nicht ganz so einfach, wenn man das Potential ausreizen möchte. Wenn das „Auto“ dann fährt ist es recht pflegeleicht 😉.


    Viele Grüße,

    Andreas

  • Reibradi


    Ehrlich gesagt ist das einfach nur eine Frage des Interesses.

    Ich persönlich bewundere immer wieder, welche Energie die Leute hier in die Bastelei mit ihren Plattenspielern stecken.

    Wenn du z.B. einen Plattenspieler kauft, dazu einen Arm und dann noch einen Tonabnehmer zuzüglich Phonovorverstärker, dann dauert der Zusammenbau und das Einstellen des Tonabnehmers wahrscheinlich länger, als die Konfiguration eines vernünftigen Servers.

    Einsteigerfreundlich kann man den Spaß mit z.B. einem Rega haben.

    Bei der Digitalfraktion wäre dann z.B. ein Naim HDX das passende Pendant.

    Es gibt eben auch einsteigerfreundlichere Geräte.

    Wenn man etwas Spezielles will, dann muss man sich eben ein bisschen mehr mit der Materie beschäftigen.

    Das ist aber bei Plattenspielern genauso. ;)


    Ich finde bei dem hier vorgestellten Gerät nicht gut, dass kein CD-Laufwerk zum Einlesen von CDs eingebaut ist.

    Das sollte bei dem Preis unbedingt mit dabei und auch optisch ansprechend eingebaut sein.

  • Dann gibt es wohl einen reinen Server den K40 und ein Kombigerät den K30, der anscheinend ebenfalls einen DAC beinhaltet.

    Die K50, K40 und K30 Geräte von Antipodes sind alle ohne DAC.


    Hier mal die Spezifikationen:



    K50 Specifications

    Cooling

    Passive Fanless Silent
    Case

    CNC Machined From Solid Alloy
    Direct Stream Ethernet Output YES
    USB Audio 2.0 Output - PCM to 32bit/768kHz

    - DoP to DSD512

    - Native DSD to DSD512
    S/PDIF Output On RCA and BNC

    - PCM to 24bit/192kHz

    - DoP to DSD64
    AES3 Ouput On XLR

    - PCM to 24bit/192kHz

    - DoP to DSD64
    I2S Output

    On HDMI

    - PCM to 32bit/384kHz

    - DoP to DSD256

    - Native to DSD512
    Optional Music Storage

    Easy Self-Installable Without Tools

    - 3 Bay Slide-In

    - Up To 24TB
    Hardware Modules V5.6H For Server Apps

    V5X For Player Apps

    R1I Reclocker
    Power Supply Internal - 3 x HSL80
    AC Power Switchable

    - 110-120VAC 60Hz

    - 220-240VAC 50Hz
    Width 445mm (17.5in)
    Depth

    370mm (14.5in)
    Height

    120mm (4.7in)
    Weight 16kg (35lb)
    Warranty Return To Seller - 3 Years




    K40 Specifications

    Cooling

    Passive Fanless Silent
    Case

    CNC Machined From Solid Alloy
    Direct Stream Ethernet Output YES
    Optional Music Storage

    Easy Self-Installable Without Tools

    - 3 Bay Slide-In

    - Up To 24TB
    Hardware Modules V5.6H For Server Apps
    Power Supply Internal - HSL80
    AC Power Switchable

    - 110-120VAC 60Hz

    - 220-240VAC 50Hz
    Width 445mm (17.5in)
    Depth

    370mm (14.5in)
    Height

    120mm (4.7in)
    Weight 14kg (31lb)
    Warranty Return To Seller - 3 Years




    K30 Specifications

    Cooling

    Passive Fanless Silent
    Case

    CNC Machined From Solid Alloy
    Direct Stream Ethernet Output YES
    USB Audio 2.0 Output - PCM to 32bit/768kHz

    - DoP to DSD512

    - Native DSD to DSD512
    Optional Music Storage

    Easy Self-Installable Without Tools

    - 2 Bay Slide-In

    - Up To 16TB
    Hardware Modules V5.2H For Server Apps

    V5X For Player Apps
    Power Supply Internal - HSL80
    AC Power Switchable

    - 110-120VAC 60Hz

    - 220-240VAC 50Hz
    Width 445mm (17.5in)
    Depth

    370mm (14.5in)
    Height

    78mm (3.1in)
    Weight 10kg (22lb)
    Warranty Return To Seller - 3 Years






    Der K50 ist das Spitzengerät hinsichtlich "Server" und "Player" und besitzt neben den Computer spezifischen Ausgängen Ethernet und USB noch ein Digitales Ausgangsboard, in dem SPDIF und AES/EBU sowie ein I2S Ausgang zur Verfügung gestellt werden.

    Die UVP bei ca 15.500,-


    Im identischen Gehäuse gibt es den K40, der im Prinzip aus dem K50 Server Modul besteht und entsprechend nur einen Ethernet Ausgang besitzt. Alle weiteren digitalen Ausgänge (hochwertiges USB, SPDIF, I2S, AES/EBU) sind entfallen. Die UVP liegt bei entsprechend reduzierten ca 9500,- eur.


    Als weitere Iteration der K Reihe gibt es den K30, welcher wieder aus "Server" und "Player" besteht. Beides ist gegenüber dem K50 mit etwas reduzierter Leistung. So hat der "Server" einen etwas leistungsschwächeren Prozessor (Single Core statt Multicore) und der "Player" bietet ausschliesslich einen hochwertigen Ethernet und USB Ausgang an
    (dh kein SPDIF, I2S, AES/EBU) , Die UVP beträgt ca 10500,-eur.


    Gruss

    Juergen

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  • Ich finde bei dem hier vorgestellten Gerät nicht gut, dass kein CD-Laufwerk zum Einlesen von CDs eingebaut ist.

    Das sollte bei dem Preis unbedingt mit dabei und auch optisch ansprechend eingebaut sein.

    Bei Antipodes ist man der Meinung, dass auf dem level der K Serie ein internes CD Laufwerk die Performance des Rippens einschränkt (zb durch Vibrationen).


    Insofern bietet Antipodes das externe CD Laufwerk K10 an, welches in einem massiven und schwere AluBlock eingefasst ist. Dieses Laufwerk kostet UVP ca 700,- eur und wird per USB mit dem Musikserver verbunden.



    Gruss

    Juergen

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  • Irgendwie zeigt sich schon jetzt, wie benutzerunfreundlich der Digitalsektor für Endkunden nach wie vor ist.

    Eigentlich nicht.


    Es sind vielmehr meine eigenen Sonderwünsche, die es kompliziert machen.


    Der "Normal" Kunde wird gerippte CD's auf Festplatte besitzen oder eben Tidal oder Quboz als Stream hören. Mit diesen Daten werden sich keinerlei Probleme beim Aufsetzen eines Musikservers ergeben, auch das kopieren der Daten von einem ehm Musikserver auf einen neuen Musikserver ist durch entsprechende Back Ups kein Problem.

    In meiner Datensammlung sind aber viele von mir selbst digitalisierte ehm Cassettenaufnahmen von zB Rockpalast Konzerten.

    Diese EigenDaten habe ich mit Metadaten, dh Interpret, Titel und Plattencover versehen.

    Roon speichert alle Metadaten in einer eigenen Datenbank, baut man also einen neuen Musikserver auf, zieht Roon alle Metadaten aus seiner eigenen Datenbank und verknuepft diese mit der individuell vorhanden Musiksammlung. Dies funktioniert bei allen käuflich erheblichen CD's recht gut.


    Bei selbsterstellten Aufnahmen mit eigenen Metadaten gibt es diese natürlich nicht in der zentralen Roon Datenbank.


    Da Roon aber bei einem Server Neuaufbau die Metadaten aktualisiert, gibt es "Unschärfen"


    Als Beispiel ein Rockpalast Konzert von zB Patty Smith. In meinen persönlichen Metadaten
    steht:


    Interpret: Patty Smith
    Titel: habe ich gemäss Konzert aufgelistet

    Cover: habe ich ein Rockpalast Konzert Plakat verwendet.

    Wenn Roon diese Daten findet, gleicht es diese mit der zentralen Roon Datenbank ab,

    Patty Smith hat zu dieser Zeit aber evtl mal ein live Album aufgenommen, auf denen sie ähnliche Titel gespielt hat. Somit denkt Roon, dass es die passenden Daten gefunden hat und schlägt mir die Daten aus der eigenen Datenbank als die passenden vor.
    Was ich natürlich nicht will, sollen doch meine eigenen Daten Bestand haben.


    Diese Alben spezifische Entscheidung bei meinen selbst kreierten Alben mag ich gerne vermeiden, da sehr arbeitsintensiv, insofern versuche ich das Aufsetzen des Antipodes nunmal in einer anderen Reihenfolge, dh zuerst alle Daten auf die Festplatte, anschliessend das Roon Back Up starten. Auf diese Art "sollen" die ehm Entscheidungen, bzw Verknüpfungen evtl mit übernommen werden.



    Da ich aber nicht davon ausgehe, dass es viele MusikSammlungen mit digitalisierten Eigenaufnahmen gibt, ist diese Roon spezifische Problematik nicht zu verallgemeinern.

    Ich könnte auch mit einer anderen der auf dem K50 ausgespielten Software arbeiten, da gäbe es diese Probleme nicht (nur Roon arbeitet mit einer eigenen Datenbank), aber für mich überwiegen die Vorteile von Roon im Bereich des Kuratierens von Musik, so dass ich es aushalte, nach dem Kopiervorgang evtl noch mal manuell ein Rockpalast Cover nachtraeglich einzupflegen, welches beim Kopieren verloren gegangen ist.

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied


  • Das mag ja sein.

    Ich würde aber mal davon ausgehen, dass der Kunde das Laufwerk dann bei Bedarf aus der Schublade holt und oben auf das Gerät legt, während er die CDs rippt.

    Man hält sich doch mit Sicherheit nicht extra ein Fach im Rack frei, wenn man das Laufwerk gelegentlich einmal braucht.

    Und somit übertragen sich die Schwingungen doch wieder...

    Da wäre meiner Meinung nach ein hochwertig gelagertes Laufwerk im Inneren vernünftiger.

    Aber anscheinend bin ich da zu wenig High-Ender... :D

  • gebe zu, dass bei mir ein solches Laufwerk bei Bedarf einfach aufs Laufwerk gelegt wird und an das vorbereitete USB Kabel gesteckt wird.

    Ich rippe vielleicht alle 3 Monate mal eine CD, das Rippen meiner CD Sammlung liegt viele Jahre zurueck. Insofern stellt sich mir die Frage des Rippens im Alltag eher nicht.

    Mein Innuos Musikserver hatte ein integriertes CD Laufwerk, welches ich 2x verwendet habe.

    Insofern hat die Käufer Entscheidung integriertes oder externes CD Laufwerk wahrscheinlich weniger mit High End oder nicht zu tuen, sondern ob die CD Sammlung bereits auf Festplatte existiert oder nicht, ob im Alltag von Tidal oder Quboz überhaupt noch mal eine CD gekauft/gerippt wird.

    Die CD Laufwerke sind ja auch aus "normalen" Computern mittlerweile quasi verschwunden.

    Mit dem Innuos Statement gäbe es ja auch einen alternative Musikserver, der im 15K Preissegment ein integriertes Laufwerk besitzt.

    Als Kunde hat an zum Glück die freie Wahl!

    Gruss

    Juergen

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  • Danke Für die Hinweise!
    Da die neuen metaDaten ja innerhalb der Roon welt abgelegt worden sind, sind diese nicht in der Original Datei vorhanden. Würde Roon die eigen Einträge in der Original Datei ablegen, wäre dies in der Tat der richtige Weg. So befinde ich mich zwischen den Original Infos der Datei, den in der zentralen Datenbank von Roon hinterlegten Informationen und den Informationen, die Roon lokal bei mir abgelegt hat. Diese sind im Roon Back Up vorhanden und müssen korrekt zugeordnet werden. Da ich aber gleichzeitig mit dem Musikserver alle meinen Daten von dezentralen NAS Speichern in den Musikserver kopiere, laufen die "Pfade" der Informationen ins Leere, da die Dateien den Ort gewechselt haben. Roon schafft aber auch dieses. Für mich ist halt schwierig einen systematischen Ansatz zu finden, da es bei rund 95% der Files klappt, aber eben nicht bei allen.

    Muss mich wohl mal etwas mehr im Roon Forum aufhalten.

    Führt hier im Antipodes thread auch zu weit, da es sich um ein Roon Problem handelt und nicht spezifisch mit dem Antipodes K50 zu tuen hat.


    Gruss

    Juergen

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