Fragen zu vollautomatischem Plattenspieler Grundig PS 2750

  • Ich habe mir einen gebrauchten vollautomatischen Grundig PS 2750 -Plattenspieler gekauft. Weiß jemand, ob das ein gutes Gerät ist?


    Ich habe bei diesem Gerät das Problem, dass der Stift (Zentrierung) in der Mitte des Plattentellers anscheinend etwas zu dick ist. Manche Schallplatten bekomme ich dadurch nur schwer wieder vom Plattenteller runter. Was kann ich da tun, um dieses Problem zu beseitigen?

  • Man kann einem Kugelschreiber mit dem Schaft vorsichtig in das Plattenloch schieben und es so um einige Bruchteile von Millimetern erweitern, dann fluppt es.

    :thumbup:

    Dr. Feickert Volare

    Thorens TD-150, Mk II

    SPU Royal N, Mk II
    AT-33 PTG, MK II

    Übertrager - M. van der Veen
    Vorstufe - AVM
    Endstufe - Quad Elite QSP

  • Zu enge Löcher in den Platten hat man immer wieder mal. Ich nutze eine kleine Halbrundfeile um die Löcher etwas zu weiten, 2x gedreht und die Platte passt.

    Zu deinem Grundig Plattenspieler kann ich aus eigener Erfahrung nichts beitragen. Es scheint mir aber ein eher einfaches Gerät zu sein. Ob er für dich gut und ausreichend ist musst du für dich selber einschätzen. Du weißt ja, der eine ist mit einem Fiat Punto zufrieden, der andere braucht eine S-Klasse.


    Grüße,

    Donald

  • ...Weiß jemand, ob das ein gutes Gerät ist?...

    Nein, es ist kein besonders gutes Gerät. Auch zur damaligen Zeit schon ein Teil um noch vorhandene Platten abzuspielen. CDs waren schon Massenware und damit wurde nur ein kompletter Turm vervollständigt.

  • Hallo Swolter,


    der Grundig PS 2750 wurde Mitte der 80-iger Jahre vermutlich von Mikro Seiki gebaut. Die Japaner haben damals ja fast den gesamten europäischen Markt mit Plattenspielern versorgt, in ganz unterschiedlichen Qualitätsklassen. Der PS 2750 hat einen Riemenantrieb, damit erreicht er einen Rumpelgeräuschspannungs-Abstand von gerade mal 65 dB- kein überzeugender Wert! Das Problem mit dem Plattendorn hatte man leider oft, vor allem bei Drehern der unteren Qualitätsklassen. Bei der Produktion wurde halt die Maßhaltigkeit vernachlässigt, in der Qualitätskontrolle kam es dabei auf einen Zehntel-Millimeter mehr oder weniger nicht an...


    Gruß

    Roland Tatzel