Tonarmverkabelung - Alternative?

  • Gibt es alternative Tonarmverkabelungen?

    Nicht durch die Achse ...


    Da mein L 78 ein Ölbad-Tonarmlager besitzt, bedarf es eine andere Kabelführung.

    Meinen dicken Elli seh ich als Experimentalfeld für zukünftige Projekte.


    Die neuste Kreation leitet das Tonarmkabel über einen Galgen, Elektrokabel mit Schrumpfschlauch, ab. Ist noch nicht verschrumpft. Das Tonarmkabel wird nach hinten zur Rückseite des Drehers geleitet.

    An der Tonarmbewegung finde ich keine Einschränkungen. Das Antiskating funktioniert problemlos.

    Der Tonarm bleibt nirgends hänger oder schleift.

    Die ersten Platten touren ...


    l78 tonarmkabel 01.jpg


    l78 tonarmkabel 05.jpg


    l78 tonarmkabel 04.jpg


    l78 tonarmkabel 03.jpg


    l78 tonarmkabel 06.jpg

  • Ziemlich dick die Leitung wuerde ich sagen.

    Aber wenn es funktioniert :)

    Gerne wird wohl duenner Lackdraht oder HF Litze genommen

    In meinem Thorens habe ich vor langer Zeit mal duennes VdH Silberkabel eingezogen. Allerdings ganz normal innen durch.

    Hier liegt noch ein duennes Koax Silberkaebelchen. Das gehoert zu meinem Tangentialtonarm. War dabei. Wo das genau her kommt weiss ich leider nicht

    Aber irgendwas in der Art sollte sic hfindne lassen

    So eine Aussenverkabelung mit Clipsen... waere doch mal was fuer einen 3D-Drucker ;)


    Gruesse Joachim1

  • Hallo Nadja,

    es gibt von Scheu den Tonarm Cantus, bauartbedingt mit einer Aussenverkabelung.

    Darüber hinaus gibt, bzw. gab es von Scheu ein hervorragendes Reinsilber Tonarmkabel namens Picco, dünn,leicht zu verlegen und behindert den Arm in keiner Weise.

    Eventuell kann man sich da Ideen holen.


    LG Reimar

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  • Nun sehe dir einmal diese Seite an das sieht nicht ganz so ....... aus

    sinfinic-audio.de

    Danke für den Wink!

    Nur leider ist nicht wirklich was zu sehen wie das Problem gelöst ist.

    Ich habe das Kabel aus der vorderen Schlaufe genommen. Somit ist das Kabel noch mehr frei gängiger.


    Denke Euch für die Gedanken & Inspirationen.

    Dachte auch schon, den Außenmantel zu entfernen nur für den Außenbereich.

    Das Kabel ist klanglich top. Ganz feine Litze & sehr sauberes Kupfer.

    Beim nächsten Tonarm wird die kurze Außenwegstrecke entmantelt, dann ist das Kabel noch flexibler & leichter.

    Bei dem Scheu geht das Kabel auch durch die Lagerachse ...


    Mittlerweile ist die vordere Öse ganz weg.

    Das Kabel behindert nichts.

    Durch das Ölbadlager als auch die Schmierung des vertikalen Lagers, schwebt der Tonarm beinah.

  • There are Phono Cables at present with 7 x 0.18 mm PC Triple C Wires as the Signal.

    Strip this type of Cable and feed the 0.18mm Strands through a Super Soft Silicone Sleeve with a 0.2mm ID and these will become a very attractive Internal / External Wire.

    Top of the range SAEC Tonearms are the only ones I know with this wire type at present.

  • der Scheu ist ein einpunkt Tonarm, somit hat er keine Lagerachse im herkömmlichen Sinn.

    Das Kabel wird lediglich durch die Abdeckung, nach unten durchgeführt, berührt somit keinen Lagerpunkt.

    Ist, bzw. war auch nur als Denkanstoß gedacht, nicht mehr und nicht weniger.


    LG Reimar

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  • Ja, ick wees ja, Du hörst gerne MIs, die haben mehr Spannung, aber deshalb brauchste doch nich gleich mit na Starkstromstrippe kommen...bei Pollin gabs mal 7x0,04 Lacklitze mit Seidenumspannung. Schönes Tonarmkabel. Ich empfehle eher sowas. Denn jehste klassisch unten raus auf ein Paar Cinch-Buchsen. EIn kurzes Stück ohne Schirm solle unkritisch bleiben. Die feinere Beweglichkeit des Tonarms wird es Dir mit feineren Klang danken.

  • der Scheu ist ein einpunkt Tonarm, somit hat er keine Lagerachse im herkömmlichen Sinn.

    Das Kabel wird lediglich durch die Abdeckung, nach unten durchgeführt, berührt somit keinen Lagerpunkt.

    Ist, bzw. war auch nur als Denkanstoß gedacht, nicht mehr und nicht weniger.


    LG Reimar

    Interessant ...

    Beim Decca Einpunter wird das Kabel auch alternativ geführt.

    Tausend Dank für den Denkanstoß.

  • Hi,


    +1 @Captain

    Vinylias Kabel erscheinen mir recht dick .... das mag bei einem Kugel gelagerten Arm mit großen und vergleichsweise schwergängigen Rillenkugellagern durchaus akzeptabel.

    Bei leichtgängigen Spitzen- und Einpunkt und Luftlagern machen sich jedoch auch höchst flexible Adern noch bemerkbar.

    Bei meinem TheKiller musste ich die beiden Stereoadern aus HF-Litze tatsächlich gegensinnig winden, damit der Arm sich horizontal nicht bewegt ... und die sind schon superweich.

    HF-Litze gab es immer auch mal bei Oppermann ... ebenso die DSUB-Leisten, deren Steckerchen sich als Abnehmerkontakte eignen.

    Hier habe ich die Wahl derLitze und deren Konfektionierung beschrieben.


    zu dem Link in #2: Hat man kein Problem, dann konstruiert man eins ... um dann die passende Lösung anzubieten :rolleyes:


    jauu

    Calvin

  • Schau mal wie das beim Forumsarm gemacht wurde:


    Beispiel: Forumstonarm - der Diskussions-Thread


    Bauanleitung: Forumstonarm - der Diskussions-Thread


    Zu den Kabeln gab es ja schon gute Vorschläge (Sub-D, HF-Litze in Seide,...)


    ... bei meinem sah das dann so aus, aber man könnte die Kabel auch außen am Arm entlangführen:


    2 Tonarmhalterung für Transrotor FatBob S gesucht


    Gruß

    Christian

  • Wie wird beim Decca das Kabel geführt?

    Bei dem Decca ist außermittig ein Loch in der Tonarmbasis, wo das Kabel nach unten abgeleitet wird.


    In-Ear-Kopfhörerkabel - super - klasse Idee.

    Es ist interessant wie viele Konzepte es für außenliegende Kabelführungen gibt.


    Das Lenco Tonarmlager ist schon stabiler & mit dem Ölbad sehr, sehr leichtgängig. Da funktioniert auch mein "Stahlseil" im Außenbereich.

    Da ich ein symmetrisch-geschirmtes Kabel benutzen möchte, muß ich mir was zu dem "Stahlseil" einfallen laßen. Bin gespannt, welche Lösung mir bei dem SME 3009 einfällt.

    Die Idee mit der Entmantelung in Außenbereich, scheint mir eine Möglichkeit zu sein.


    RFT / Ziphona Tonarmkabel war immer eine geschirmte Aderleitung, die recht flexibel ist. Diese Ausführung gab es auch als sehr flexibel, welche sehr schlecht zu verlöten ist.

    Einzelne Adern wurden bei RFT / Ziphona nicht verwendet. Das in allen DDR Plattenspielern.