211 und 845 Überlegungen

  • aber bei den Wicklungen schlägt schon der Skin Effekt zu (bei Rechteck Spannungen müssen ja auch die Oberschwingen berücksichtigt werden, da ist man schnell bei 600 kHz).


    Was soll man dazu sagen?

    Fachsimpelt über Skin Effekte...

    Was ist der Unterschied zwischen dem aufgewickelten Kupfer... und was ist mit den Kathodendrähten einer 211?

    Skin Effekt und "monoatomare Lage Thorium" auf der Kathodenoberfläche... Was könnte sich da widersprüchlich verhalten???

    Heiz mal ein paar Chinesinnen damit über einige hundert Stunden... Mal schauen, ob da überhaupt noch Emission kommt... Die sind nach nicht mal 1000h fertig... mit Deiner Methode sicher schon nach 100h...:)

    Bauchgefühl: ...Blind die Dinger sind, nach enigen hundert Stunden...


    Und dann wir es wieder heißen... Scheice Chinesen... Aber mach mal Langzeittests... Kann ich ein Lied von singen...

  • JaJa... Du machst das schon.

    Immernoch keine Ahnung Du hast.:)


    Was gegen Frogs hilft...Overkill...

    Deine Dekoration wäre ja so richtig futuristisch gegen Bügeleisen und Wasserhäne... könnte Dein Heizungsmodul doch glatt als "Obersuperdupercomuter durchgehen"... zumindest in den Zeiten von Orion... Die Ausführung finde ich durchaus schön, deswegen auch mal geliked... aber der Ansatz dahinter ist einfach nur Grütze.

    Zum Heizen von DHT taugt es nicht...:):D:D:D

    Aber gaaaaanz sicher wirst Du mir nun das Gegenteil beweisen...

    Bin schon ganz unentspannt.

  • Hallo Holger,


    das wird weiter verfolgt. Hab mir dafür auch genügend 6N15P und E130L besorgt. Die Ankopplung in den Kathodenkreis der 211 plane ich über einen Übertrager. Die DC Ströme der 211 und der Treiberröhre werden im Übertrager gegenphasig laufen, damit wird der auch nicht so gross und Kondensatoren entfallen komplett.

    Aber zweigleisig zu fahren ist immer besser. Zunächst werde ich daher den Standard einsetzen. Allerdings warte ich noch auf den neuen Kennlinien Aufnehmer, der auch die 211 Kennlinien aufnehmen kann. Bisher konnte ich die Spice Modelle meiner Röhren nämlich nur bis 300V generieren, war bisher allerdings auch völlig ausreichend.

    Bei dem neuen Teil bin ich auf der Warteliste ||, daher hier erstmal Sendepause.


    Gruss Reiner

  • Dago64 : Schön zu sehen, dass es bei der Heizung weiter geht und die Messungen sehen gut aus. Ich bin gespannt wie sich das irgendwann mal anhören wird, das ist für mich das wichtigste. Sieht aber vielversprechend aus ;)

    Heiz mal ein paar Chinesinnen damit über einige hundert Stunden... Mal schauen, ob da überhaupt noch Emission kommt... Die sind nach nicht mal 1000h fertig...

    Kannst Du da mal etwas spezifischer werden ?


    Ich frage, weil meine Shuguang 211 schon etliche Jahre auf dem Buckel haben und sich immer noch in den Spezifikationen halten.


    Sie waren in einen Tubeguru eingebaut, den ich gebraucht gekauft habe. Da lief die Heizung per DC mit Gleichrichter und dicken ELKOs und jetzt bei mir mit den SNT.


    Haben also schon einiges auf den Buckel ...

  • Bei mir rumort immer noch der Gedanke, ob ich den SNT in der Heizungszuleitung noch einen HF-Filter spendieren soll - und wie der genau aussehen könnte.


    Reiner hatte dazu mal folgenden Vorschlag gemacht. (Bild)


    139949-pasted-from-clipboard-png


    Christof Kraus (Silvercore) macht es meines Wissens nach nicht.


    Matthias hält es für unnötig - will das auch nicht anzweifeln :)


    HF-Filter haben ja meist einen Massebezug und da bin ich mir eben nicht sicher ob es an der DHT-Kathode, wo die Heizung den Signalkreis tangiert, nicht zu Interferenzen kommt.


    Mir schmeckt es schon nicht so richtig, dass bei den Meanwell SNT ein kleiner C nach Masse geschaltet ist.

    LG, Jo


    Wir leiden nicht unter Filterblasen, sondern unter der permanenten Konfrontation mit anderen Ansichten. (Bernhard Pörksen)

  • Mir schmeckt es schon nicht so richtig, dass bei den Meanwell SNT ein kleiner C nach Masse geschaltet ist.

    Ich hatte anfänglich auch Bedenken mit den SNT, aber durch meine Erfahrungen mit den Meanwell in anderen Geräten von mir, weiß ich, dass sie schon sehr gut sind. In meinen 211 messe ich auch nichts was da störend sein könnte.


    So eine Schaltung wie von Reiner vorgeschlagen ist schnell aufgebaut und getestet, aber da würde ich eine VORHER - NACHHER Messreihe machen ob sich da etwas nennenswertes tut.

  • Kannst Du da mal etwas spezifischer werden ?

    Nö, hatte mich mit dieser Äußerung schon viel zu weit nach vorn gewagt...

    Schön, wenn Deine 211'er so langlebig sind. Habe Anderes gesehen. Vor Allem, wenn mit Nennleistung betrieben.


    Gruß, Matthias

  • aber da würde ich eine VORHER - NACHHER Messreihe

    Ja, klar, müsste man machen. (Der Punkt ist nicht so wichtig, deswegen höre ich besser jetzt auf mit Nachbohren.)

    LG, Jo


    Wir leiden nicht unter Filterblasen, sondern unter der permanenten Konfrontation mit anderen Ansichten. (Bernhard Pörksen)

  • Dago64 :


    Ich bin nochmals Deine Messungen durchgegangen. So wie ich es sehe, hast Du die Spektralanalysen nur an der Heizung, bzw. Netzteil der Heizung durchgeführt. Im Messaufbau ist die Röhre noch nicht an die Versorgungsspannung angeschlossen.


    Da erwarte ich je nach Netzteil für die Endröhre noch etwas 50Hz / 100Hz Anteile.


    Bin sehr neugierig wie das am Ende auschauen wird ;)

  • Da erwarte ich je nach Netzteil für die Endröhre noch etwas 50Hz / 100Hz Anteile.

    Hallo Cay-Uwe,

    die Anodenspannung ist bis jetzt als elektronisch stabilisierte Spannung aus einem 50Hz Trafo geplant. Allerdings:


    Danke, mit deinem letzten Beitrag hast Du mich auf eine Idee gebracht. Mein Heiznetzteil liefert 10Veff mit 3,5A macht 35W; lt. Wärmebild und Daten der Bauteile kann das sicher auch noch mehr. Muss ich mal messen wo die Grenzwerte liegen.

    Für die 211 brauche ich als Anodenspannung ca. 1000V mit 50mA macht 50W. Warum nicht ein zweites Board nehmen und die Anodenspannung damit machen? Da muss "nur" der Trafo mit den entsprechenden Wicklungen ausgestattet werden. Ich werde mal ausrechnen, wie dick der Draht der Sekundärwicklung bei 50mA sein muss und ob man die Anzahl der Windungen (1200) unterbringen kann. Wenn das nicht geht, mal sehen wie weit man kommt und den Rest dann vielleicht mit einer Kaskade realisieren.

    Dann ist Brumm auch auf der(n) Anodenspannung(en) definitiv kein Thema mehr.


    Sollte das funktionieren, dann kann man alles auf einer großen Platine mit einem ausreichendem starken Meanwell SNT aufbauen, 1000V Anodenspannung für die 211 oder weniger für eine 300B, 300V für die Treiber und 10V (5V) für die Heizung. Und das alles stabilisiert und vom Preis her deutlich günstiger als ein Trafo mit CLC.

    Mal sehen.


    Gruss Reiner

  • Hallo Reiner,

    Dann ist Brumm auch auf der(n) Anodenspannung(en) definitiv kein Thema mehr.

    Ich frage mich wieso das ein Thema sein sollte. Auch bei passiver Siebung ist Brumm kein Thema.

    Sollte das funktionieren, dann kann man alles auf einer großen Platine mit einem ausreichendem starken Meanwell SNT aufbauen, 1000V Anodenspannung für die 211 oder weniger für eine 300B, 300V für die Treiber und 10V (5V) für die Heizung. Und das alles stabilisiert und vom Preis her deutlich günstiger als ein Trafo mit CLC.

    Ob es wirklich günstiger ist? Mag sein, ich brauche mir aber beim einfachen CLC Aufbau keine weiteren Gedanken machen und brauche für ein Netzteil auch keinen USB Anschluß für ein Diagnosesystem ;)


    Viele Grüße

    Martin