Wie sinnvoll ist ein zweiter Plattenspieler?

  • Eigentlich müsste man mindestens drei Dreher haben. Einen Reibradler, einen Riementriebler und einen DirectDrive;)

    Habe ich, höre aber nur mit dem DD.

    Die anderen stehen herum und verstauben. 🙈

    Grüße, Norbert :)

    Dreher: Kenwood KD-8030, Thorens TD 320 MKIII

    Phono Pre: LiTe Phono
    Amp: Rotel RC-995 & RB-991
    CDP: Arcam Diva CD192
    Speaker: Audio Exklusiv Tubular Bell 3

  • Das ist für mich die gleiche Frage wie früher nach dem Zweit(oder Dritt/Viert/etc..)Motorrad.

    Natürlich kann das interessant sein mal etwas anderes auszuprobieren und Abwechslung zu haben. Was dabei gerne übersehen wird, auch für die Extradreher muß ich Geld einsetzen(und Zeit/Pflege/etc...). Ich persönlich halte es für besser seine kompletten Ressourcen in ein Projekt zu stecken und dies zu optimieren als Massen an Mittelmaß anzusammeln.

    Aber bei vielen geht es häufig mehr um Sammeln, Basteln und Besitzen als um die möglichst perfekte Funktion. Ist ja auch völlig in Ordnung.

  • Die Freude an der Abwechslung und der Spaß, alten, defekten Geräte wieder ein neues "Leben" zu geben ist mein Hauptgrund, weshalb es so viele Plattenspieler geworden sind. Ich muss nicht zwinged viele besitzen und ich sammle auch nicht und gebe gerne auch wieder Geräte ab. Es ist einfach das Hobby, was mich dazu gebracht hat, so viele Gerätschaften hier stehen zu haben.

    Ich denke das geht einigen Anderen auch so.


    Grüße

    Rudi

    2009 - 2019 = 10 Jahre AAA-Mitglied

  • Ich persönlich halte es für besser seine kompletten Ressourcen in ein Projekt zu stecken und dies zu optimieren als Massen an Mittelmaß anzusammeln.


    Ich habe keine Lust, meinen Plattenspieler umherzutragen. Da sind zwei einfach praktischer... ^^

    Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.

  • Alles gut, natürlich mag es in bestimmten Fällen „sinnvoll“ sein mehrere verschiedene Exemplare einer Sache zu besitzen und zu betreiben wo es auch ein Exemplar täte.

    Nur führt das häufig zu Ansammlungen von z.B. Lautsprechern und Verstärkern, etc.. deren Austausch und Probehören was denn zu dem Stück am besten passt mich vom eigentlichen Zweck, gut Musik zu hören, eher abbringen. Da steht dann eher die Frage im Raum „Hört sich das Album mit dem Plattenspieler in Kombi mit dem System und Lautsprecher besser an?“ als einfach die Musik zu genießen.

    Wie gesagt, jeder muß seinen Weg finden. Ich habe mich aber bislang immer dafür entschieden von 2 Komponenten schlechtere zu verkaufen und die freiwerdenden Ressourcen an anderer Stelle in die Kette zu investieren. Langfristig stand das schlechtere Gerät bei mir eh nur rum.

  • Hallo Rüdiger, wenn man es mit Vernunft betrachtet und es hauptsächlich darum geht, möglichst gut Musik zu hören, hast Du Recht. Andererseits sind die Schwerpunkte der einzelnen User unterschiedlich. Da gibt es die Jäger und Sammler, die Bastler, die Vergleicher usw. und die haben halt gern mehrere Geräte in ihrem Besitz, auch wenn die meisten davon nur herumstehen. BG Koonrad

  • Hallo Rüdiger, wenn man es mit Vernunft betrachtet und es hauptsächlich darum geht, möglichst gut Musik zu hören, hast Du Recht. Andererseits sind die Schwerpunkte der einzelnen User unterschiedlich. Da gibt es die Jäger und Sammler, die Bastler, die Vergleicher usw. und die haben halt gern mehrere Geräte in ihrem Besitz, auch wenn die meisten davon nur herumstehen. BG Koonrad

    Genauso ist es.👍

    Ein guter Stammtischfreund hat den kompletten Keller voll mit diversen Exponaten und freut sich daran. Wäre jetzt nicht mein Ding aber „jeder Jeck ist anders“ und muß seinen ganz persönlichen Weg zur inneren Mitte finden.

  • Gerätschaften nur zu horten und sich am "Lagerbestand" (möglicherweise sogar noch unrevidiert) zu erfreuen, das könnte ich nicht. Da würde ich mich unwohl fühlen. Zuviel "Besitz" belastet die Seele, daher werde ich mich in 2021 mit meinem Umzug ins neue Haus auch von diversen Altlasten trennen und auch die Plattensammlung deutlich reduzieren.


    Grüße

    Rudi

    2009 - 2019 = 10 Jahre AAA-Mitglied

  • Ich kann mich im Grunde Rudi nur anschließen, ich selbst bin mit möglichst wenig Kram glücklich. Alles soll gut funktionieren, nix soll rumliegen, keine ewig offenen Projekte.

    Trotzdem :) ... bin in ich jetzt gerade vor ein paar Tagen auf den "Zweitspieler" gekommen. Und es macht richtig Spaß!!!

    Technics QD33 (vs. Mofi Ultradeck plus) (kleiner 80er-Mittelklasse-DD-Japaner vs. US-Nobrainer > 2k €). Mir gefiel der QD33 schon immer sehr gut und durch Zufall fiel mir kurz vor den Feiertagen einer in die Hände. Hier direkt ausm Dorf von nem Vinylfreund, Zustand mindestens Note 2! Und einige T4P-Systeme warten bei uns in der großen Schublade eh auf Einsatzzeiten! So kann ich ein wenig rumprobieren. Die passende Phonovorstufe kommt wohl auch in den nächsten Tagen per DHL.


    Grüße Dirk


    "The music is You" - Sun Ra

  • Ich kenne und habe den SL-QD 33 :wacko: hast du 2 Buchstaben vergessen, oder sind das 2 versch. Dreher?

    ♫♫♫ ~ Eine Seite hat 1 Rille ,zwei Seiten haben 2 Rillen.

    .....ist das Vinylianerleben nicht einfach ~♫♫♫
    ~ ~ Exclusive Tonträger sind beidseitig abspielbar ~ ~

  • Hi,


    habe den Thread auch erst grade entdeckt.

    Auch wenn die Frage schon passend geklärt ist - es gab Zuwachs - ein paar Anmerkungen zu meinem Vorgehen:


    Ich wollte die Möglichkeit haben in zwei Etagen und damit auch in zwei Zimmern im Haus Schallplatten erklingen zu lassen.

    Dachgeschoss mit Schrägen und Wohnzimmer normal. Deutlich unterschiedliche Verhältnisse: Im Wohnzimmer erfolgt die Wiedergabe mittels Raumkorrektur und AVR. Es wird dafür komplett digital gewandelt.
    Im Dachgeschoss mit der Sherwood AVR Vorstufe und der dort integrierten MM/ MC Phonosektion ist das Thema komplett analog und auch nur in einer Stereo-Konfiguration umgesetzt.

    Ich habe mir eine Meinung zu Plattenspielern, so gebildet, dass möglichst ein Subchassis mit einem Riemenantrieb und einer Abdeckung des Antriebs durch den Plattenteller zum Einsatz kommt. Der CS5000 war noch vorhanden, der TD320MK II wurde vor ca. 6 Jahren angeschafft. Ich hatte für beide im Sinn, eine ähnliche Konfiguration in Betrieb zu nehmen. Bin also bei MC Systemen eines über den üblichen Einsteigersystemen gelandet, da ich keine „schnöden“ Ellipsen mehr betreiben wollte. Ich schreibe wollte, da ich mögliche Unterschiede selber nicht messen und in einem Blindtest vermutlich auch nicht unterscheiden könnte.

    Der Anspruch ist, meine vorhandenen Schallplatten in den nächsten Jahren auf einem guten Niveau und möglichst schonend für die LPs selber abspielen zu können. Zuwachs an LPs selber wird es nur sehr bedingt geben. Den Anspruch selber - so meine ich - habe ich nun erreicht.

    Und nun mache ich mich einmal wieder unmöglich. In beiden Sets bin ich nahe an einer CD/ SACD - mehr benötige ich nicht. Und ich muss mir nun - neben Wartung und Pflege - nur noch je Set alle vier Jahre Gedanken zu Nachfolge-MC(?)-Tonabnehmer machen.


    Zurück zur Ausgangsfrage, mehr als 2 Plattenspieler benötige ich nicht. Hätte ich noch ganz alte Schätze: 78er, Schellack, Mono, dann würde ich vermutlich zumindest einen weiteren Tonarm und entsprechende Elektronik zum Entzerren haben. Habe ich aber nicht.

  • Erstmals ein gutes Neues Jahr

    Sinnvoll? Wenn es Spass macht und der innere Drang so stark ist, ist es eigentlich egal ob man mehrere Plattenspieler betreibt. Ich habe einen, dafür drei Fahrräder....

  • Sinn hin, Sinn her, ein zweiter Plattenspieler muss her:heul:

    Gruß Axel


    Clearaudio Concept mit Ortofon SPU ATR40C, mit Digna (Mr.Nixie) und Silvercore 1:20 Übertrager. Rega RP6 mit Aikido1+, AT-95VM ML, AT 120E, Ortofon 540MK II.

    Musical Fidelity M3i, Klipsch RP 8000F, Eigenbau PWM-Punktsauger

  • Bei 2 Hörraumen , Zimmern, machts Sinn, bei mehreren in einen Hörraum werden die meisten einen Favoriten haben, der dann doch meistens gespielt wird, ausnahmen dahingestellt


    Erlaubt ist was gefällt, Sinn her, Sinn hin.....


    Grüße