S Laute bei Hochtönern

  • Eingangs steht die Frage:

    Box hat 8 Ohm, kann man die reduzieren (Hochtöner 6 Ohm).

    Wäre genau der verkehrte Weg !

    Schön wäre natürlich, wenn man die Frequenzweiche mal sehen könnte.

    Ich lese immer vom Kondensator zum Hochtöner. Wenn es keine Spule

    zum Tieftöner gibt, sind die S-Laute vorprogrammiert, weil sie genau in

    diesen (Übernahme-) Frequenzbereich fallen.


    Der vermutlich beste Weg ist (grob geschätzt) eine 5,6 mH Spule vor den

    Tieftöner und ein serieller Saugkreis vor den Hochtöner, der bestünde

    aus parallel 1uF, 0,1 mH und 2,2 Ohm 5 W, der Kondensator drinnen

    bleibt dann natürlich.

    Der Saugkreis begradigt sowohl den Frequenzbereich ab 5 kHz als auch

    den Impedanzgang des Hochtöners von 6 auf 8 Ohm.


    Ja, alles technisch, aber anders kommt man da nicht zu potte.

    Gutes Neues !:)

  • Meistens ist es ja so , dass es für einen HT , welcher nicht mehr produziert wird bzw. lieferbar ist , einen Nachfolger als empfohlenen Ersatz gibt .

    Habe selber mal innerhalb der Vifa Serie getauscht, die Empfehlung hatte gut gepasst.

    Der D27 kann meiner Meinung nach theoretisch durchaus passen .

    Mir war aber bei den meisten meiner früheren Lautsprecher grundsätzlich der Hochton zu prägnant , zu harsch , die S - und F- Laute zu störend im Ohr .

    Notgedrungen habe ich mit der Ausrichtung gespielt bis es angenehm war .

    Oder vielleicht mal versuchen den LS anzukippen, hinten einen Keil , Buch etc. unterlegen .

    Damit schlägt der HT einem nicht mehr direkt ins Gesicht .

    Bei mir hatte es nach einiger " Spielerei " geholfen .

    Zu viel nahm mir die Mitten , wie gesagt , hat ein paar Versuche gedauert .


    Gruß

  • Habe jetzt mal die Vifa D27TG-35.06 bestellt

    Was mich nur stutzig macht hier ein Auszug aus der Orginal Beschreibung meiner LS


    Tweeter : dome 26 mm VIFA - D26TG modified by 3A


    Was wurde da modifiziert?

    Verstärker Audionet SAM V2 - CD Audionet Art G2 KHV Aikido Boxen CME 29 Thorens TD 320

  • info@reference3a.com

    Allerdings hat das Unternehmen so oft seinen Besitzer und seinen Sitz gewechselt, daß ich kaum glaube dass da etwas zu erreichen ist. Der fragliche Lautsprecher dürfte auch mehr als 25 Jahre alt sein und wenn es sich dann noch um einen speziellen modifizierten Hochtöner handelt sehe ich schwarz den Originalsound je wieder hinzubekommen.

    Da kann man jetzt lange dran rumfrickeln, im Endeffekt wird es auf andere Lautsprecher hinauslaufen.

    Gruß Rüdiger

    Edited once, last by fr.jazbec ().

  • Vifa ist schon lange Geschichte und in Tympany aufgegangen, die bestimmte alte VifaTreiber unter Peerless/Tympany führen. Als es Vifa noch gab wurde diese durch ASE / Herrn Lommersum vertrieben, der heute den Scanspeak-Vertrieb innehat.


    Wenn beim Hersteller keinen Infos oder Hilfe zu erreichen ist dürfte Herr Lommersum vermutlich einer der kompetentesten Ansprechpartner sein, was einen Ersatztyp oder eine Weichenanpassung angeht (der hat nämlich wirklich Ahnung vor Lautsprecherentwicklung). Vielleicht hilft ja eine freundliche Anfrage >hier<

    "The hi-fi fraternity is bizarre, full of dangerous amateurs" T.d. Paravinchini

  • In meinem Beitrag #23 habe ich einen krassen Fehler:

    die Spule vor dem Tieftonchassis ist 0,56mH (nicht 5,6mH).

    Sonst würde eine starke Senke schon bei ca. 500Hz entstehen.


    Die Bandsperre (auch Saugkreis genannt) wirkt einem überhöhten

    Frequenzgang (wie ein Buckel) von Hochtönern entgegen. Mit dem

    Hochlastwiderstand kann die entgegengesetzte Funktion in ihrer

    Stärke bestimmt werden.


    Für einen entgegengesetzten Frequenzgang von z.B. 6,5...20kHz

    ist dabei rechnerisch die Spule (L) 0,1mH, der Kondensator (C) 2uF.

    In #23 steht die Anordnung (vor dem Hochtonchassis).

    Gruß von Klaus

  • ich kenne dieses nervige Problem auch von früher. Es handelt sich immer um Verzerrungen.

    Folgende häufige Ursachen sind üblich:

    - Hochton-Kalotte mit Metallmembran (Stimmgabeleffekt beim Ausschwing-Prozess) und/oder eingetrocknetem Ferrofluid - siehe

    http://www.hifi-forum.de/bild/ht-d26tg-05-06_724582.html

    - schlechter Digital-Analog Konverter (der im CD-Player oder der extern eingesetzte)

    - Verzerrungen in der Vor- und/oder Endstufe

    - Übergangswiderstände im Signalweg innerhalb oder außerhalb der Komponenten, z. B. kalte Lötstellen, Relaiskontakte, Verunreinigung und Oxidation an Kabeln und Steckern

    - schlechtes Schaltungsdesign im Vor-/Endstufenteil oder Fehler wie z. B. zu kleiner Ruhestrom

    Fehler bei der Aufnahme wie z. B. bei dieser:

    External Content www.youtube.com
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    Ich hatte z. B. bei einem solchen Fehler nach langer Suche mal zwei schadhafte Sicherungen in der Lautsprecherleitung als fehlerverursachend ausfindig gemacht (interne Oxidation an der Verbindung zw. internem Draht und Flansch für Halter), was aber eher selten ist.

    Will man unnötige Investitionen vermeiden, bleibt nur die Möglichkeit von Quervergleichen mit anderen Komponenten - anfangen würde ich bei den Lautsprechern.

    Wenn man überhaupt keine Rückgriffsmöglichkeiten auf Geräte von Bekannten oder befreundeten Händlern hat, hat man ein Problem, weil man alles kaufen muß und später wieder verkaufen muß, oder auf Verdacht Geräte zur Reparatur versenden muß.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Hallo


    kleines Update


    Heute die neuen HT D27TG 35-6 eingebaut hört sich gleich anders an

    Mit den neuen Röhren Electro-Harmonix 6CA7 und Vor Röhren Militär ECC82 sind die Stimmen weicher nicht mehr so Spitz


    Hat sich also gelohnt nur noch richtig einspielen dann passt es

    Verstärker Audionet SAM V2 - CD Audionet Art G2 KHV Aikido Boxen CME 29 Thorens TD 320