Vorverstärker für Studiomonitor

  • Normalerweise ist es das Ziel von Studiomonitoren dir die Fehler einer Aufnahme zu zeigen, das Ziel eines HiFi Lautsprecher ist es hingegen möglichst viele Aufnahmen „schön“ und imposant klingen zu lassen.

    Beides zu verbinden gelingt nur sehr wenig Herstellern, Neumann gehört für mich nicht dazu, die betonen zu stark die Fehleranalyse.

    Gruß Rüdiger

  • Hallo,


    Ich habe seit ein paar Tagen eine SPL Elector.

    Hatte vorher Röhrengeräte, z.B. Audionote m2

    Und zuletzt NFA Absolute.

    Ich bin sehr zufrieden mit der SPL. Mehr brauche ich nicht.

    Klingt sehr gut, neutral, aber dennoch musikalisch.

    Beste Grüße

    Jürgen

  • Normalerweise ist es das Ziel von Studiomonitoren dir die Fehler einer Aufnahme zu zeigen, das Ziel eines HiFi Lautsprecher ist es hingegen möglichst viele Aufnahmen „schön“ und imposant klingen zu lassen.

    Beides zu verbinden gelingt nur sehr wenig Herstellern, Neumann gehört für mich nicht dazu, die betonen zu stark die Fehleranalyse.

    Dazu kommt noch, daß für viele Hifiisten das Design des Lautsprechers außerordentlich wichtig ist. Eine echte "Abhöre" kommt da meist nicht mit.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Ich behaupte jetzt mal vorsichtig, daß es gerade mit Studioequipment in etwas ungünstiger akustischer Umgebung besser gelingt, noch das Beste aus einer Aufnahme herauszuholen.

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Ob blond oder brünett.

    Ob Studiogeräte oder Homegeräte.

    BMW oder Mercedes.


    Eine einzige Meinung gibt es nach meiner Wahrnehmung nicht. Argumente greifen nur bis zu einem gewissen Grad.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Ich behaupte jetzt mal vorsichtig, daß es gerade mit Studioequipment in etwas ungünstiger akustischer Umgebung besser gelingt, noch das Beste aus einer Aufnahme herauszuholen.

    Aber gleichzeitig auch das Schlechteste. Der Königsweg ist es einer Aufnahme maximale Durchsichtigkeit zu verleihen ohne dass eine unperfekte Produktion abstoßend wirkt, daß sich das Gehör nicht an den Fehlern festbeißt sondern zur Schönheit hingelenkt wird. Dies gelingt am ehesten wenn(u.a.)der Frequenzgang nicht 100% linear ist sondern ein wenig abfallend mit einer leichten Präsenzsenke, so zumindest mein persönliches Empfinden.

    Es ist aber klar, daß dies in den Bereich der Geschmacksfragen fällt und jeder anders empfindet.

    Um nochmal auf den Vorverstärker zurückzukommen, er sollte meiner Meinung nach im Gain anpassbar sein, vollsymmetrisch aufgebaut um den Vorteil der XLR Ausgänge nutzen zu können(bis ca.5m aber unwichtig)und einen möglichst niedrigen Ausgangswiderstand aufweisen.

    Der Rest sind wieder Geschmacksfragen.

    Gruß Rüdiger

  • Moin,

    da bekanntlich viele Wege nach Rom führen, möchte ich meinen mal aufzeigen.

    VV zu Geithain RL900: am Anfang des Weges hatte ich die Teilchen "ggg" direkt an einer Brinkmann Fein, das war saugut aber sehr steril. Dann ging das Gesuche nach einer geeigneten Vorstufe los.

    Glücklicherweise sind einige der Dresdner Stammtischfreunde ganz gut bestückt. Nicht wieder falsch denken, ich meine mit Hifi! Am Ende blieb eine alte Brinkmann Vorstufe. Das paßte wie A... auf Eimer.

    Irgenwann war dann die Kriegskasse gut gefüllt und ich ließ von Arkadi was werkeln.

    Also eine Röhrenphono mit regelbarem Lautstärkeausgang. Das Ding hat die Brinkmann Vorstufe aber mal sowas von verblasen!

    Inzwischen sind die RL900 arbeitslos und ich völlig verröhrt.

    LG

    Ronny

    gewollt habe ich schon gemocht, gedurft haben sie mich nie gelassen

  • OK ein Thread Ersteller, der nicht klar sagt, was er möchte, sich dann auch nicht weiter beteiligt.


    Eine Grundsatzdiskussion über Studio Equipment, die mit der Frage nichts zu tun hat.


    Und unbegründetes Neumann bashing, dass auch nicht zum Thema gehört.


    Alles klar...


    LG


    Mario

  • Aber gleichzeitig auch das Schlechteste. Der Königsweg ist es einer Aufnahme maximale Durchsichtigkeit zu verleihen ohne dass eine unperfekte Produktion abstoßend wirkt, daß sich das Gehör nicht an den Fehlern festbeißt sondern zur Schönheit hingelenkt wird. Dies gelingt am ehesten wenn(u.a.)der Frequenzgang nicht 100% linear ist sondern ein wenig abfallend mit einer leichten Präsenzsenke, so zumindest mein persönliches Empfinden.

    Es ist aber klar, daß dies in den Bereich der Geschmacksfragen fällt und jeder anders empfindet.

    Um nochmal auf den Vorverstärker zurückzukommen, er sollte meiner Meinung nach im Gain anpassbar sein, vollsymmetrisch aufgebaut um den Vorteil der XLR Ausgänge nutzen zu können(bis ca.5m aber unwichtig)und einen möglichst niedrigen Ausgangswiderstand aufweisen.

    Der Rest sind wieder Geschmacksfragen.

    Wie kann eine unperfekte Produktion schön sein?

    Wie soll eine undurchsichtig produzierte Aufnahme plötzlich durchsichtig wirken?

    Da läuft etwas ganz falsch.


    Hier gibt es Blatt zur Beurteilung von Aufnahmen: https://www.audiomodellierer.d…stische%20Beurteilung.pdf.


    Weshalb ist es falsch, das eine bescheiden produzierte Aufnahme halt auch bescheiden klingt. Finde ich nicht negativ. Das zeigt nur das ein oder mehrere Personen eben nicht mit Hingabe oder wie auch immer ihre Arbeit gemacht oder eben auch nicht gemacht haben.


    Es gibt eben Produktionen die klingen eben nicht schön. Auch das darzustellen finde ich für eine Anlage wichtig.


    Wieso ermöglicht nur ein vollsymmetrisch aufgebauter Vorverstärker die Nutzung der Vorteile einer symmetrischen Verbindung.

    Das ist mir nicht verständlich.


    VG

    jokeramik

  • Eine unperfekte Produktion kann trotzdem „schön“ sein weil die Musik „schön“ ist. Leider befinden sich in meinem Fundus jede Menge Aufnahmen die nicht perfekt produziert wurden und die ich trotzdem gerne manchmal höre. Nun kann ein Lautsprecher mich genau auf diese Unvollkommenheit hinweisen, er kann aber auch nonchalant darüber hinweggehen und es so ermöglichen, daß ich die Interpretation trotz der Fehler genießen kann. Nur wenn er das kann und gleichzeitig perfekte Aufnahmen in all ihren Facetten zur Geltung bringt ist er ein echtes Spitzenprodukt. Natürlich höre ich bei den schlechteren Aufnahmen auch den Qualitätsmangel, mein Ohr beißt sich aber nicht unbedingt daran fest.

    Bei unsymmetrischer Signalverarbeitung benötigst du ja bei symmetrischen Ein-und Ausgängen eine Desymmetrierung am Eingang und eine Symmetrierung am Ausgang die sich klanglich nachteilig auswirken kann. Zumindest bei meinem Audionet nutze ich lieber RCA/XLR Adapterkabel als die XLR/XLR Verbindung, die klingt in meinen Ohren einfach besser(auch wenn ein exakter Vergleich durch die Pegelunterschiede zwischen RCA und XLR schwer ist)und ich vermute die Symmetrierung des ursprünglich unsymmetrischen Signals ist dafür die Ursache. Dies ist aber meine persönliche Erfahrung mit dieser speziellen Vorstufe, bei anderen mag das anders aussehen.

    Gruß Rüdiger

  • Danke für die hilfreichen Anregungen!

    Es fehlten bezüglich des geplanten neuen oder gebrauchten Vorverstärkers noch ein paar Angaben:

    Er sollte haben :

    mind. 2 x XLR Eingänge

    1 x XLR Ausgang

    mind. 1 x Tape Ausgang

    2 x Cinch Eingänge

    für 6 m XLR an die Aktiv Lautsprecher

    Fernbedienung ist nicht erforderlich!

    Peter

    1.Analog

    -Linn LP 12 mit Ekos SE mit Urika und Radikal, Linn Kandid

    -Revox B751, Ortofon 530 MK II, Linn Uphorik

    -Studer A807 MKII

    -Revox A700

    -Uher Report Monitor 4200

    LS:Lyravox Karlina Pure

    2.Digital

    Linn Akurate DS

    3.PWM

    Levar

  • Hallo


    Das obengenannte erfüllt auch die Ayre K5MP, Ausgangswiderstand bei XLR ist 110 Ohm.

    Vollsymmetrisch und absolut still.


    Dazu klingt sie sehr detailreich, stimmig und geschmeidig. Sie sieht auch noch sehr gut aus und ist ebenso verarbeitet.


    Gruß von eugen

  • Moin,

    Hat er alles, vollsymmetrisch 3 tape ausgänge ,FB wohl eine der Schönsten

    und über Kabellänge brauchste dir keine Gedanken machen treibt auch 10m


    Siehe #31 😉


    Gruß Stephan

    "Liebe deine Ecken und Kanten.Denn nur eine Null hat Keine."

  • Meine Onkyo P388F hat das alles auch, nutze ich seit über 15 Jahren zufrieden und ist ua. aufgrund ihrer Anschlussvielfalt und klanglichen Unauffälligkeit (imho fehler- und allürenfrei) die Konstante in meiner Anlage (alles andere wurde schon gewechselt).

    Nachteil, ist im Vergleich zu anderen zu billig, ist nicht soo selten und es ist halt nur Onkyo und entsprechend kein HighEnd 😁

    VG
    Mario