Stapelung / Aufstellung von Röhrengeräten

  • Moin,


    ich habe auf meine Vorstufe "Vincent SA-31 MK" mein Phonomopped und den Lehmann BlackCube gestellt.


    Ist es ratsam, zwischen der Röhrenvorstufe und dem (Röhren-)Phonomopped eine Abschottung durch Unterlegung einer Granitplatte herzustellen, weil sich die Röhrengeräte evtl. stören.

    Von den Temperaturen her, dürfte das m.E. nicht erforderlich sein, weil nur geringfügige Temperaturen auftreten.


    Danke und Grüßli. Bleibt gesund. Dietmar

  • Hallo Dietmar,


    ich hätte bedenken, das eventuell die Streustrahlung des Netztrafos der Vorstufe in die hochohmige Röhrenphonovorstufe einstreut.


    Das muß sich noch nicht einmal hörbar mit Brumm bemerkbar machen, die Oberwellen einer solchen Störung beeinflußen aber auch das Signal. Das kann man schön im Spektrum sehen.


    Eine Granitplatte ist da nutzlos. Abstand läßt sich durch nichts anderes ersetzen, als durch Abstand.


    Was Temperaturen angeht, natürlich heizt sich das innere der Phonovorstufe mehr auf, als wenn sie alleine steht und sich keine Wärmequelle unter ihr befindet. Die Lebensdauer von Elektrolytkondensatoren könnte darunter leiden.


    Viele Grüße

    Martin

  • Danke Martin,


    hört sich logisch an. Leider kann ich keinen Abstand herstellen.


    Gibt es eine andere Möglichkeit zur 'Abschottung'? Z.B. eine Gerätebasis aus Blei o. Ähnliches?

  • Hallo Dietmar,


    eine thermische und eine gewisse magnetische Isolierung kann man mit Stahl erreichen.


    Ich würde es halt so erst einmal ausprobieren. Wenn es "hörbar" nicht schlechter ist und die Temperaturen kein Problem sind. Kaputt geht nichts.


    Viele Grüße

    Martin

  • "Abstand läßt sich durch nichts anderes ersetzen, als durch Abstand"

    magnetisch sollte es sein: normales Eisen wirkt am Besten - es sei denn, Du bekommt MuMetall...

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Pragmatisches Herangehen wäre ein Test ob man den Unterschied hört. Wenn nicht, egal ...


    Subjektiv widerstrebt es mir, Geräte zu stapeln ... und mein negatives Bauchgefühl würde allein reichen, hier nicht zu stapeln ...

  • naja - in der Studiotechnik sind alle Geräte meist in einem RACK! Das ist dann "gestapelt"!

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
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  • Da eine Eisenplatte eher weniger wohnzimmertauglich ist, nehme ich doch eine Gerätebase, also ein Granitplatte und beklebe die von unten mit " EMF RF RFID selbklebend".


    Es soll dazu geeignet sein. Das Material ist Kupfer-Nickel-Hybrid. Falls ich mit meinen Gedanken falsch liege, bitte schreiben.


    Danke. Dietmar

  • Das Phonomopped steht aktuell auf der Vincent-Vorstufe.


    Ich kann da keine Einschränkungen feststellen. Zumal die Vorstufe neu ist. Es klingt m.E. sehr gut - im Vergleich zur vormals betriebenen C-4.


    Also wegen der Hitzeentwicklung im Sommer werde ich zumindest eine Granitplatte auf Gerätefüssen dazwischen 'stapeln'.

  • 3mm Stahlblech vom Blechner und eine Dose Spraylack in Rallye schwarz oder pink oder ...

    ... Eisenglimmerlack anthrazit, den kann man auch prima rollen.


    Wenn es denn technisch notwendig ist.


    Mit Eisenglimmer habe ich bei mir in der Hütte Treppen und Säulen gestrichen.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [