Vollverstärker - die neue alte Geheimwaffe? Simpel und sexy oder doch nur altbacken und minderwertig?

  • Man kann halt nicht alles zum Hobby haben 😂


    Autos kauf ich auch nur gebraucht 😁

    Ist ein S204 250CDI BJ. 2010, gekauft 2013 mit 71tkm (Leasingrückläufer), kostete damals weniger als 40% des Listenpreises beim Freundlichen ... bis auf Durchsichten und die üblichen Verschleißteile (Reifen, Bremsen, Scheibenwischer ...) war nichts, das günstigste Auto, was ich bisher hatte ...


    Aber wir schweifen ab 🍻

    VG
    Mario

  • Mein neuer Denon ist aber ganz sicher besser und hat auch einen DAC eingebaut, was ihn erst zu einem kompletten Vollverstärker dieser Zeit macht.


    Also für mich hat ein aktueller Topvollverstärker eben keinen internen DAC, weil das Zeug ist für meinen Geschmack zu schnelllebig. Es gibt auch aktuell Topgeräte, die eben nur Vollverstärker sind, Sugden, Accuphase, Pass etc.. Und die sind dann wirklich top und da muss man auch bei den Kombis schon ganz weit oben ins Regal greifen...


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    LINN - Pass - Harbeth


    Just Listen

  • Ich finde das auch entbehrlich, auch weil zu schnelllebig (immer neue Auflösungen) und extern realisierbar ... nicht entbehrlich finde ich dagegen Tapeanschlüsse (Play/Rec), also mindestens einen (gern 2 wg. Kassette und Tonband), weitere sind mit externem Zusatzgerät realisierbar ...

    VG
    Mario

  • Also für mich hat ein aktueller Topvollverstärker eben keinen internen DAC, weil das Zeug ist für meinen Geschmack zu schnelllebig.

    Schnelllebig ja, ich höre allerdings keine Verbesserungen zu einem uralten TDA 1540 mit ausgebufftem Analogteil. ;( ;)

  • Schnelllebig ja, ich höre allerdings keine Verbesserungen zu einem uralten TDA 1540 mit ausgebufftem Analogteil. ;( ;)

    Ja, aber unabhängig davon nervt es mich, wenn ein veraltetes Gerät bei mir rumsteht. ;) Deshalb gehört - für mich - ein DAC noch mehr als ein Phonopre raus aus dem Verstärker. Da finde ich Accuphase konsequenter, da kann man per Modulbauweise immer auf die neue Technik upgraden.


    Ich schaue mir ja auch gerade ein paar Verstärker an. Auch irgendwelche Computertechnik als zentrales Element, Lüfter oder sonstiger Kram gehört für mich nicht da rein. Es gibt neben Accuphase ja noch ein paar andere Firmen, die klassisch bauen...


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    LINN - Pass - Harbeth


    Just Listen

  • Ich möchte einfach selbst entscheinden, wann ich mich von einem Gerät trenne, und das nicht dem Gerät, oder gar nur der Software überlassen...

    Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.

  • Der DAC gehört für mich in den CD-Player oder Festplattenrecorder. Hilfsweise habe ich den als DA/AD-Wandler extern. Der macht das sogar sehr gut, auch bei Musik aus dem Laptop.

    Zudem geht doch eh der Trend, den Verstärker in alle Einzelkomponenten zu modularisieren. ERst muß manisch zwanghaft der Phonostufe extern, dann der Kopfhörerverstärker. Wahrscheinlich kommt als nächstes das Netzteil und vielleicht noch der Lautstärkeregler als Einzelteil. Dann sind die Leute ein Leben lang damit beschäftigt, die optimale Kombination zu finden.


    Da nehme ich doch lieber den guten alten Vollverstärker. Löte vielleicht ein paar Teile und höre dann damit Musik, während andere nur die Geräte hören, immer in der Sorge, noch nicht das "beste" zu haben...

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer
    (Reparaturen, Service, Modifikationen)
    Keine Emails mehr, nur PN. Emailfunktion ist deaktiviert.


  • Der Trend zum DAC im Verstärker kommt einfach daher, daß Musik zunehmend vom Laptop oder Handy abgespielt wird, gleichzeitig aber nicht ein übergroßer Gerätepark mit dem dazugehörigen Kabelwirrwarr erwünscht ist. Völlig verständlich.

    Dennoch finde ich ein DAC gehört nicht in einen Verstärker. Ein Verstärker sollte nur analoge Signale verstärken, da tut sich entwicklungsmäßig nicht mehr allzuviel. Beim DAC werden immer mal wieder neue Digitalformate entwickelt werden, so daß dort eine gewisse Flexibilität wünschenswert ist.

    Gruß Rüdiger

  • Ich habe kürzlich erst von externer Phonostufe auf interne Phonostufe zurückgerüstet und dabei 2 RCA und 1 XLR Steckverbindung pro Kanal eingespart. Habe ich jetzt aber auch nur gemacht weil mein Vorverstärker ein externes Netzteil hat. Kräftige Netzteile und Phono gehören nicht unbedingt in ein Gehäuse.

    Gruß Rüdiger

  • Eigentlich muss man nichts erklären, warum so manches Gerät für einen nichts ist


    Schön ist es doch das es für jeden Geschmack und Funktionalität für jedem (meist) das passende gibt


    Also, so kaufe man nach seinen Bedürfnissen

    Ausführliche Erklärungen warum manches nicht, braucht man eigentlich nicht


    Grüße

  • ... nicht entbehrlich finde ich dagegen Tapeanschlüsse (Play/Rec), also mindestens einen (gern 2 wg. Kassette und Tonband


    Grundsätzlich richtig, aber vielleicht wird es bei mir dennoch einer ohne diese Option. :/


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    LINN - Pass - Harbeth


    Just Listen

  • Ein ernsthafter Kandidat, der andere ein Accuphase E-800/650. Mal schauen. :)


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    LINN - Pass - Harbeth


    Just Listen