Lavardin ISx vs. ISx Reference

  • Hallo Hifi-Fan (mir ist jetzt grad dein Vorname entfallen?),


    "Vielleicht lag es auch an anderen Rahmenbedingungen wie Raum, restliche Komponenten, Kabel?"

    Nein - denn in exakt der gleichen Konfiguration spielte ja zuvor der ISx-Ref. den ich als erstes Gerät von Herrn Isenberg zur Probe erhielt, durchaus gut. (Ein Leihgerät, das Herr Isenberg für solche Zwecke vorhält)


    Dieses klangl. gute Ergebnis und die hochlobenden Worte von Loftsound

    ("Durch das deutlich leistungsfähigere Netzteil soll der ITx gegenüber dem ISx-Ref eine deutlich stärkere oder größere Kontrolle über die Lautsprecher haben, waren glaube ich seine Worte." - das waren jedoch zunächst erstmal nicht meine Worte, sondern die von Loftsound(!) ),

    bewogen mich ja dann erst dazu, mir einen ITx zu bestellen.


    Du wartest und wartest und wartest nochmal... auf das besondere Klangerlebnis.....aber es kommt nix(!)

    Die Kette - oder 'Testumgebung' - war jedenfalls die gleiche.


    Und - es gibt halt in der High-Fidelity diesen einen Grundsatz:

    Vertraue auf deine eigenen Ohren(!)


    Gleichwohl (und ich hatte es ja hier schonmal in 242 angedeutet: Gibt es einen Weg zurück ???
    "ich könnte mir sogar vorstellen, mir nochmal einen ISx-Ref. zuzulegen..."),
    würde ich aufgrund der hier beschriebenen positiven Erfahrungen mit dem ISx-Ref., selbigem vielleicht nochmal eine weitere Chance geben - nicht jetzt gleich, aber vielleicht zum Herbst, o.ä.


    Beste Grüße

    Bernhard

  • Den IT oder ITx kenne ich.

    Mein ISx Reference hatte zuerst auch das Problem, dass irgendwie etwas gefehlt hat im Vergleich zum Vorführgerät. Nicht nur Bass, sondern auch die Auflösung und räumliche Darstellung war enttäuschend.

    Letzten Endes war es ein Defekt und anscheinend nicht nur ein Einzelfall.

    Vielleicht betraf dieses Problem auch andere Modelle.

    Das war letztes Jahr im April/Mai und Reparatur hatte bis in den August gedauert.

    Das warten hat sich jedoch mehr als gelohnt. Ich habe ein quasi neues Gerät bekommen, dass auch besser als das Vorführgerät, welches ich die gesamte Zeit kostenlos als Leihgerät bekommen hatte, klang.


    So sind fehlender Bass oder dünne Töne kein Problem. Der Lavardin holt Informationen aus der Rille (interner PhonoPre) oder CD, die ich noch nie vorher gehört habe.

    Lautsprecher habe ich eher weniger verbreitete im Lavardin Lager. Daher bin ich mir nichts sicher, ob er so kritisch bei Lautsprechern ist.


    Gilt natürlich alles nur für meine Holzohren... :)


    Viele Grüße

    Michael

  • Hallo Michael,


    ja, dein Reparaturfall hat bei mir auch für große Aufmerksamkeit gesorgt (Bernhard berichtete, weil ich damals noch nicht im AAA-Forum angemeldet war. Danke nochmals dafür!).


    Ich habe meinen ISX Ref. letztes Jahr Mitte Mai bestellt und Ende Juni bekommen und hatte zuerst auch einen Wackler auf dem rechten Kanal. Da wurde ich natürlich hellhörig, weil du ja deinen Defekt quasi als Serienfehler für einige Chargen beschrieben hattest. Dann hat sich aber glücklicherweise herausgestellt, dass das Problem bei mir nur ein Wackelkontakt im NF-Kabel zwischen CDP und ISX Ref. gewesen ist. Der Klang war eigentlich schon out-of-the-box erhaben und mindestens identisch mit dem von Bernhard beschriebenen Test-Modell, dass ich auch vor dem Kauf bei mir hatte.


    Der ISX Ref war bei mir von Anfang an in allen Frequenzbereichen sehr gut. Dennoch beeindrucken mich am meisten an dem Amp seine dynamischen Fähigkeiten und eben der ganz klar überdurchschnittlich druckvolle Bass, zumindest an meinen LS und sowieso über KH.


    Bei den meisten ISX Ref-Nutzern wird der Bass gar nicht so als absolute Stärke thematisiert, so dass ich mich frage, ob das bei mir an meiner speziellen Anlagen-Konfiguration liegt (und ich somit einfach Glück habe) oder ob es doch eine relevante Serienstreuung bei den ISX Ref. gibt?


    Grüße


    Lothar

  • ...

    Bei den meisten ISX Ref-Nutzern wird der Bass gar nicht so als absolute Stärke thematisiert, so dass ich mich frage, ob das bei mir an meiner speziellen Anlagen-Konfiguration liegt (und ich somit einfach Glück habe) oder ob es doch eine relevante Serienstreuung bei den ISX Ref. gibt?

    ...


    Ich glaube nicht, dass es eine Serienstreuung in diesem Ausmaß gibt.

    Mein ISX Reference hatte vor der Reparatur auch weniger Bass. Die Töne waren generell nicht so voluminös. Nach der Reparatur war nicht nur das Brummen weg, sondern auch ein wesentlich besserer Klang, als ob ich ein 1-2 Stufen größeres Modell bekommen habe.

    Ich könnte mir eher vorstellen, dass es tatsächlich ein Serienfehler war, der nur manchmal Brummen als Symptom aufweist.

    Ich hatte ja schon geschrieben, dass mein Lavardin auch besser als das Vorführgerät klingt. Als ich das Vorführgerät wieder abgegeben konnte, habe ich vorher einen Test gemacht. Eigentlich wollte ich nur prüfen, ob bei einem vermeintlich intaktem Gerät Brummen zu hören ist. Also Lautstärke voll aufgedreht und gelauscht. Tatsächlich war ein Brummen zu hören, auch wieder nur rechter Lautsprecher. Da es nur bei voller Lautstärke und nur leicht zu hören war, habe ich mir nichts dabei gedacht.

    Mein neuer/reparierter Lavardin ist allerdings totenstill, auch bei voller Lautstärke.

    D.h. eventuell hat man einen defekten Lavardin gehört ohne das man es weiß.


    Viele Grüße Michael

  • Hallo Michael,


    das hat mich neugierig gemacht, so dass ich den Lautstärketest auch gleich bei meinem ISX Ref gemacht habe: Zum Glück auch bei voller Lautstärke kein Brummen zu hören, auch wenn die angeschlossenen LS nur einen Wirkungsgrad von 85 db haben.


    Bin wirklich immer wieder begeistert, wie der ISX Ref dynamisch mit dem Bass zupackt. Aufgrund der immer höheren Temperaturen habe ich jetzt endgültig von Röhren- auf Transistoramp umgestellt und freue mich schon auf den Punch des ISX Ref.


    Grüße


    Lothar

  • Ich betreiben ein Rike Natalija 2 mit Hafler Übertrager und eine Natalija 3 zufrieden damit.

    Allerdings ist meiner Meinung nach die Phonovorstufe nicht vom Vollverstärker abhängig.

    Jede gute sollte am Lavardin Ihr Potential aufzeigen können.

    Grüße Hans