Platine Verdier - die Legende lebt

  • hallo Edward


    sehr interessante Informationen ! Jeder Untergrund klingt anders....

    jede verbleibende Vibration beeinträchtigt negativ.


    Ich schrieb hier schon...dass es Restvibrationen sind,

    die eine klangliche Signatur verursachen.


    Die kann man im Vergleich mit anderen LW an seiner Kette zwar

    als besser oder auch schlechter empfinden,


    doch wenn man ehrlich ist und wirklich darüber nachdenkt

    müsste das 0-Schwingungs-Laufwerk physikalisch das beste sein.


    Lachend... erinnere mich wegen deines Absorberaufbaus an frühe

    Zeiten...Sand... Blei... Filz... und nochmal ein JA...


    immer noch muss ein Absorber den Schwingungen des

    Gerätes folgen, um sie aus seinem Inneren zu beruhigen.


    Je effizienter das gelingt - desto weniger Signatur

    und umso neutraler der Klang.


    viele Grüße


    Jo

    AAA - Mitglied . (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

    Direktvertrieb von Absorbern und Plattenpucks zur Reduzierung von Schwingungen in Audiogeräten.

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  • Ein paar Seiten weiter zurück, hatte ich mal eine kurze Beschreibung abgegeben.

    Der Kuzma 4P wurde an drei verschiedenen Laufwerken gehört, Tonabnehmer blieb auch drunter Koetsu Rosewood Signature.

    Die Laufwerke:

    Kuzma Stabi Reference+Fuss Netzteil

    Feickert Blackbird + Fuss Netzteil

    Nouvelle original, außer das Armboard ist eine Sonderanfertigung aus 2cm dicken Alu fräsen lassen.


    Der digital Konsum hat sich dadurch verändert, dass ich keinen mehr habe^^

    Ich höre nur noch Platte und bin damit sehr zufrieden.


    Für den schnellen Hausgebrauch oder als Hintergrund habe ich mir einen Naim Muso hingestellt, damit ist meine Frau sehr happy.


    Grüße Harry

    Rille,Röhre,Horn und co…… 8)

  • Danke für Deine Rückmeldung.

    Deckt sich mit meinen Erkenntnissen.

    Habe mit einem Lampizator Atlantik inkl. Röhrengleichrichtung, großes Project CD-LW, gute Kabel & Grounding von Entreq ein ordentliches Digital-Setup, höre aber fast nur mit dem Plattenspieler. Und auch meine Vorgänger als LW können der A23 NVP nicht ansatzweise das Wasser reichen (auch nicht mein Techniks 1210 mk2). Und im Gegensatz zu Mike Thomas, der zwischen einem SME 3012 und einem Shindo Meursault fast keinen Unterschied hört (sorry, musste mal sein, bitte nicht persönlich nehmen), zeigt die NVP auch die Qualitäten der Spielkameraden auf.

    Und noch eins: ich glaube, Du hast keine "Nouvelle original", sondern eine vom bösen Keith :-)

  • Hello,

    The Verdiers i heard in France where all the old ones.

    This listening room in the south of France is a complete separate building on a slope of a hill and the support you see in the Marcel8 photo is coupled directly to the rock under the building so to say. There has been an article about the construction of this building in the French press.

    So here the Verdier is on a really heavy support.

    This system can go really deep as you can see by the shape of the horn used for the low frequency horns really being a part of the building and using 6 15 inch Altec woofers on each channel.

    This old friend has a lot of knowledge and does know the French elite of diy audio since the seventies. The serious diy audio in Germany started much later.

    Like i said before the French have done serious testing in a diy setting so experiences were exchanged. Things that do work can usually be explained by using law of physics. Like a loudspeaker being made by a wooden box inside another wooden box and space in between filled with sand. Published in the eighties. Two different thicknesses of wood and not 24 mm because otherwise the sand will not work.

    Other experiments included a kind of open baffle speaker set up where the loudspeaker magnet was to different combinations of materials, just one material to see what will happen with vibration. Nothing new if you know about it.

    Someone remember the Mitch Cotter company? He used to say the only good turntable is a dead turntable.

    I will say most turntables can be improved if you carefully select the best support.

    If you see the made to order Verdier you see the big and heavy platter and they probably could have made the support 150 kilo lighter and it will still not break into pieces.

    I am sure if you do some research you can make a nice support yourself. Or you just look for a bright technical university student and tell them what you want. You could also build the 350? kilo design i copied from France some time ago

    In Japan one of the people who designed horns had a day time job to design the exits for high speed trains leaving a tunnel through a mountain.

    Greetings, eduard

    Files

    • DSC03560.JPG

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    • Marcel 8.JPG

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  • Absolut korrekt - das ist das Ziel = keine Signatur

    mit dem Magnetlager und laufruhigem Motor sollte die Verdier dem Ideal aber schon recht nahe kommen

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • hallo


    natürlich gibt es kein 0 -Vibrationen-Laufwerk.

    doch mit immer höherem Aufwand

    kann man sich der 0 nähern...


    durch Konstruktion selbst...

    (Ausführung des Tellerlager... Magnetlager... Motorentkopplung... Faden statt Riemenantrieb...wandbefestigte Aufstellfläche...)

    oder

    nachträglich durch Festhalten


    viele Grüße


    Josef

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  • Hi Theo,

    kannst Du die klanglichen Gründe bitte mal genauer erläutern?

    Gerne, NPV hat eine andere dynamische Signatur:meld:. So beschaffen, dass sie m.E. noch ein bisschen unmittelbarer und intensiver in das musikalische Geschehen einbindet. Ich kann auch heute noch regelmässig PV bei Hobbyfreunden hören , den Umstieg habe ich nie bereut...


    Kleine Anekdote noch....J.C. Verdier(ich kannte ihn) wollte sie ursprünglich ' Petite (kleine) Platine Verdier' nennen. Von den klanglichen Eigenschaften beeindruckt entschied er sich aber für Nouvelle (neue) Platine Verdier.

    Grüße
    Theo

  • Gerne, NPV hat eine andere dynamische Signatur:meld:. So beschaffen, dass sie m.E. noch ein bisschen unmittelbarer und intensiver in das musikalische Geschehen einbindet. Ich kann auch heute noch regelmässig PV bei Hobbyfreunden hören , den Umstieg habe ich nie bereut...


    Kleine Anekdote noch....J.C. Verdier(ich kannte ihn) wollte sie ursprünglich ' Petite (kleine) Platine Verdier' nennen. Von den klanglichen Eigenschaften beeindruckt entschied er sich aber für Nouvelle (neue) Platine Verdier.

    das stimmt. Theo.


    wobei der abgrundtiefe Ton den PV erzeugt für mich zumindest herausragend ist

    und bleibt.

    Hätte ich mehr Platz und auch die finanziellen Möglichkeiten würde ich gerne beide

    betreiben wollen.


    Ludwig

    Edited once, last by ORACLE ().

  • hallo


    lächelnd... auch wenn die Signaturunterschiede jetzt dynamisch genannt werden liegt ihre Ursache in modell-typischen Vibrationen.


    A:

    sie dürfen persönlich auch gefallen... wenn sie nachfolgende Fehler der Kette, des Raums usw ... irgendwie ausgleichen.


    B:

    sie werden jedoch überhaupt nicht gefallen, wenn nachfolgende Kette und Raum etc zwar perfekt klingen würden - dieses Erlebnis jedoch aufgrund eingespeister "Signaturstörung" nicht zu erzielen ist.


    C:

    ich würde variante B anstreben - ABER...ohne störende Signatur... genauer... mit hörbar weniger Vibrations


    dazu muss ich eingestehen, dass ich selbst irgendwo

    bei A drehen lasse... lachend


    viele Grüße


    Josef

    AAA - Mitglied . (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

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    Edited once, last by NATURALIX ().

  • Ein elemetarer Satz...:/

    Es sind sehr viel mehr Leute von PV zu NPV gewechselt als umgekehrt...aus klanglichen Gründen!

    Ich auch..

    Solchen Entscheidungen haben sehr viel mit dem Umfeld bzw. dem Equipment, aber auch mit der persönlichen Haltung zu tun. Ich jedenfalls kann die Argumentation nicht teilen. Ich besitze beide Laufwerke - sowohl PV wie NPV und kenne die jeweiligen klanglichen Meriten sehr gut. Von besser oder schlechter würde ich nicht unbedingt sprechen wollen, wenngleich mir die PV klanglich etwas mehr zusagt.

  • Hello,

    So maybe a better idea to get the cheap Verdier and spend a little more on the support . One or two trips to Hornbach and find some leadshot close by.

    These are figures about loudspeaker cabinet construction from Japanese test published in France in 1983 by Jean Hiraga.

    Fig. 6 high density fiberboard with reinforcements.

    Fig. 7 artificial stone 8 centimeter thick 180 kilo

    Fig 8 molded glass 180 kilo too

    Fig 9 iron 16 cm thick

    All these one material have the same shortcoming. The vibration in the lower frequency range are being damped or rather being transferred into higher frequency vibrations that also take very long time to fade away.

    Fig. 10 a sandwich of materials.

    In the sandwich there should be used some '' layers '' that can absorb vibrations but they should be soft other wise the cabinet will loose rigidity. So especially for a cabinet it is rather hard to realize. Hiraga wrote that for the normal diy person best to stick with a sand filled cabinet.

    Of course for a turntable support i think you can focus on the low frequency range

    Greetings, Eduard

  • Hello,

    Forgot one word because it was rather late when i posted it.

    The layers that connect the layers together should kind of connect the layers together but NOT in a soft way otherwise the cabinet will not be rigid.

    In a perfect situation the vibrations are going from material A to B to C to D. Everyone of them should take care of certain frequency range ( as you can in the figures all materials work differently) so bringing the level of the vibration down AND if there are frequencies that it cannot diminish in vibrations then the vibrations must be transferred to the next material which hopefully does diminish those vibrations still left.

    Depending on the materials you need to interconnect you may need other solutions. If you are connecting two materials and the glue/kit gets to hard it could block certain vibrations passing from one to the other material. In the optimum situation it should be absorbed and not kind of '' survive '' inside the material.

    The man who build the so called double Onken bass cabinet (320 kilo sandfilled) damped the 3012 arm tube with very small particles of wood. The Micro base and motorbase both damped with sand and the Denon 103 housing replaced by a molded one in lead.

    Greetings, Eduard

  • Hello,

    Just heard that Marcel Roggero a long time '' audio friend '' and Platine verdier besitzer passed away yesterday. I referred to him a few times in post 866 you can see his auditorium in the south of France. Le bar sur loup close to Grasse ( city of perfume) which is close to Nice.

    WE exchanged a lot of ideas and i have made him some nice chassis. But he also had his own '' workshop '' . I will keep spreading his ideas because he was always willing to share his knowledge.

    Greetings, eduard