Platine Verdier - die Legende lebt

  • Auf eine Lamm Phono war ich auch mal eine ganze zeitlang hinterher gewesen, es hatte sich aber nichts ergeben.

    Die Leben RS28CX hatte ich auch mal eine zeitlang an meiner Mastersound 300B vorweg.

    War nicht schlecht, am Phono MM hing bei mir ein Silvercore MC Pro Step up.

    Ich bin dann aber doch wieder zurück auf Solo Betrieb mit externer Phono gegangen.


    Sieht auf jeden Fall fein nach Musik bei dir aus :thumbup:


    Grüße Harry

    Rille,Röhre,Horn und co…… 8)

  • Das Rocol X5 Ultraglide ist ein 68er Bettbahnöl/Gleitbahnöl, laut technischer Spezifikation des Herstellers.


    Ein solches hatte auch schon bei meinem Micro 5000 Wunder gewirkt. Gibt es von mehreren Herstellern, auch in 1L-Gebinde, auch bei dem Versandhandel mit dem Smile-A.


    Der Vorteil: klanglich sehr kräftig und natürlich.

    Nachteil: wenn man das LW über Nacht laufen lässt (Party o.ä.), bleibt das LW schon mal stehen, und wenn man den Plattenteller dann von Hand dreht, merkt man erhöhten Widerstand.

    Der Grund für beides ist wohl die gleichmäßige erhöhte "Reibung" und damit ein recht sauberer "Bremseffekt", wobei aber die Reibung nach stundenlangem Betrieb für eine Erwärmung des Lagers sorgt ...


    beste Grüße, Hartmut

  • ...Quatsch! Bettbahnöl verwende ich bei meinem RX 5000 seit ca zwei Jahren mit keinem negativen Aspekt. Eher umgekehrt. Slipstik sei hier genannt.

    Wo gibt es negative Reibung bei diesem Öl? Für diese Aussage möchte ich Dich für Deine Aussage disqualifizieren!


    Tüsss

    Lothar

    ....schwarze Scheiben und braune Schenkel reichen mir, um viel Spaß zu haben:love:

    ....LASST MICH! Ich muss mich da jetzt rein steigern.

    Es war mir ein Vergnügen.

  • Bettbahnöl ist von der Viskosität deutlich zähflüssiger als Nähmaschinenöl oder die Öle, die man "normal" bei Thorens oder Linn reinkippt. Hat ein Plattenspieler enge Lager, kann die andere Viskosität eine Rolle spielen. Mein RX5000 hatte dann wohl engere Lager.


    Das hat nichts mit Slip-Stick zu tun, sondern mit Reibung aufgrund Viskosität. Slip-Stick ist Haftreibung, Viskosität beeinflusst die Gleitreibung. Das sind unterschiedliche physikalische Vorgänge.

    Jetzt alles klar?


    Alles Gute, Hartmut

  • Sorry, Ich besitze meine Platine Verdier seit 1994. Die ist bei mir noch nie stehen geblieben.

    Hast Du Motorprobleme?

    Gruß

    Reinhard

    Quote from Alan Parsons

    "Audiophiles don't use their equipment to listen to music. Audiophiles use your music to listen to their equipment."


  • Hallo,


    Wie anderswo schon geschrieben ist das Verdier-Lager im Lauf der Produktion geändert worden. Die frühen Versionen hatten recht eng tolerierte Lager. Diese Laufwerke blieben bei niedrigen Raumtemperaturen schon mal stehen, bzw. liefen deutlich langsamer. Bettbahnöl ist nicht nur relativ hochviskos - jedenfalls verglichen mit Nähmaschinenöl, oder Hydrauliköl, sondern ist auch ein "Haftöl". Es soll auf den Gleitflächen bleiben wo es aufgebracht wurde. Bei engen Lagern wird das vermutlich zu einem Bremsmoment führen.


    Viele Grüße

    Mike

  • Woher hast Du Deine Lager-Weisheiten? Hat der Aschenbrenner was dazu gesagt?

    Gruß

    Reinhard

    Quote from Alan Parsons

    "Audiophiles don't use their equipment to listen to music. Audiophiles use your music to listen to their equipment."


  • Ich weiß es zum einen von ihm, zweitens von mehreren Verdier Besitzern die teils alte Versionen haben/hatten. Ich hatte eine späte Version mit etwas "weiterem" Lager.

    Die einzige Variante, die ich kenne, ist mit (!) und ohne Lagerkugel.

    Gruß

    Reinhard

    Quote from Alan Parsons

    "Audiophiles don't use their equipment to listen to music. Audiophiles use your music to listen to their equipment."


  • Hallo Reinhard,


    Das würde ich nicht als "Varianten" bezeichnen, denn die Kugel und den zugehörigen Lagerspiegel kannst du nachrüsten und auch wieder ausbauen, wenn dir danach ist.


    Das gilt für Alu-Armbasis/Klotz / Bronzebasis/Buchenholzklotz, usw. in ähnlicher Weise. Das sind eigentlich ja auch keine Varianten. Bei den Lagern ist es vielleicht auch nicht korrekt von Version, oder Variante zu sprechen. Das Lager ist irgendwann mal auf größere Toleranz umgestellt worden. Das läßt sich nachträglich aber nicht ändern - wobei man die Bohrung aufreiben, oder hohnen könnte - jedenfalls theoretisch.


    Viele Grüße

    Mike

  • Hallo Reinhard,


    Bei rund 18 Grad brauchte selbst meine Verdier schon etliche Minuten um auf Drehzahl zu kommen. Bei etwa 16 Grad bremst das eng tolerierte Lager deutlich. Darunter kann es je nach Exemplar auch mal klemmen.


    Viele Grüße

    Mike