Platine Verdier - die Legende lebt

  • Hier gibt es weitere Infos und Bilder von der Entstehung:


    Weiterhin gibt es auf der Homepage die 20-seitige Bedienungsanleitung, die einen Einblick über die Funktionen gibt.

    https://www.dereneville.de/Downloads.html

    https://www.dereneville.de/src…MS-5001_DAE-01%20SP_D.pdf

    Schöne Grüße
    Balázs

    Edited once, last by Balazs ().

  • Hallo Balázs,


    1A schaut´s aus in Deinem Bild. Eine gute Entscheidung. Sowohl an der klassischen PV als auch am "Clone" hat der DNP-2021 einen klanglichen Impact wie eine zentrale Komponente in der Kette, ein Abtaster oder Verstärker. Am Clone mit anderen Lagertoleranzen als bei meiner original PV ist der TW-Flachriemen exzellent.

    02_IMG_7072.jpg


    Am Original habe ich derzeit einen 1,5 mm Rundriemen

    01_IMG_7073.jpg


    An beiden Laufwerken präsentiert der DNP im Vergleich mit vier weiteren vorhandenen Antrieben eine tonale Kohärenz zusammen mit nuancierter Fein- und absolut präziser Grobdynamik bei bühnenhafter Klarheit und Fixierung. Dahinter stehen die Alternativen dann doch zurück. Nicht, dass das Ergebnis mit anderen Antrieben unbefriedigend wäre. Der DNP setzt noch eins drauf. Die Funktionen machen ihn einmal mehr interessant.

    Ich bin gespannt was sich an der NPV ergibt.


    Der richtige Unterstand wird bei mir nächstens noch gefunden werden. Der Antrieb steht an den beiden Laufwerken unterschiedlich hoch.

    LG,

    Tom

  • ... Der Antrieb steht an den beiden Laufwerken unterschiedlich hoch.LG,Tom

    hallo zusammen.


    hat mal jemand zwei gegenüber liegende Motoren mit zwei Riemen probiert ? Reiner vielleicht ?


    greets


    jo

    AAA - Mitglied . (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

    Direktvertrieb von Absorbern und Plattenpucks zur Reduzierung von Schwingungen in Audiogeräten.

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  • ...ich lehne mich mal ganz, ganz weit aus dem Fenster.


    Das entspräche Hosenträger mit Gürtel.


    Beste Grüße

    Lothar


    Edit:...und Reiner schreibt sich Rainer! :)

    ....schwarze Scheiben und braune Schenkel reichen mir, um viel Spaß zu haben:love:

    ....LASST MICH! Ich muss mich da jetzt rein steigern.

    Es war mir ein Vergnügen.

  • Das entspräche Hosenträger mit Gürtel.

    "Wie soll ich einem Mann trauen , der seinen eigenen Hosen nicht traut ?" ^^^^^^

    Zitat aus welchem Film ??

    MfG , Alexander .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • "Spiel mir das Lied vom Tod" :S

    :thumbup::thumbup::thumbup::)

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  • ....abber man kommt nich umhin, an zunehmen, dass Naturalix sich Gedanken macht.


    Freundlichst

    Lothar

    ....schwarze Scheiben und braune Schenkel reichen mir, um viel Spaß zu haben:love:

    ....LASST MICH! Ich muss mich da jetzt rein steigern.

    Es war mir ein Vergnügen.

  • "Wie soll ich einem Mann trauen , der seinen eigenen Hosen nicht traut ?" ^^^^^^

    Zitat aus welchem Film ??


    "Spiel mir das Lied vom Tod" :S


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Spruch im Orginal (american english und/oder italienisch) ander war und der Film hieß auch anders, nl. "Once Upon a Time in the West" und/oder "C'era una volta il West".


    Ich muss noch irgendwo den Soundtrack haben.

    Viele Grüße, Tony

    ______________________________________________________

    Dit is een lied over een plant, een groene plant, een mooie plant ...

  • "Spiel mir das Lied vom Tod" :S

    Hat hoffentlich noch etwas Zeit.

    Stattdessen

    Noch ein paar Eindrücke vom DNP-2021

    und anderen Liedern: Dichterliebe / Liederkreis (Schumann); Fischer-Dieskau, Demus; DGG (im Bild unten kaum sichtbar). Derartiges dürfte im Forum vllt. nicht ganz so häufig auf den Plattenteller kommen. Reine Vermutung...

    Bei mir schon, und künftig regelmäßiger. Denn es gibt wenig "kritischeres" Musikgenre, das feinste klangliche Unterschiede durch periphere Minimal-Veränderungen in der Kette (Öl in der PV, Kabel, etc...) deutlicher zu Gehör bringt. Ohne eine Art Monolog über Rainer´s Antrieb anstimmen zu wollen (auch wenn einige denken: schon zu spät) - eine LP wie die o.g. sollte mit dem DNP-2021 am Threadthemen-Laufwerk gehört werden. Bisher war´s v.a. Sinfonik, da ist der "sonic impact" des DNP (darf man das so sagen?) schon deutlich zu konstatieren. Auf Platten wie der o.g. werden die Markenzeichen Fischer-Dieskau´s, die tadellose Intonation, das gezielt zur Ausdruckssteigerung eingesetzte Messa di voce, dazu die weiche Lega­to-Schleppe bei einem breiten Dynamikspektrum zur Modellierung melodischer Linien, aber auch schneller, manchmal krasser "Lichtwechsel" (um es mit den Worten des guten alten Fono-Forums zu sagen :)) in so selbstverständlicher Weise präsentiert, wie es bisher nicht der Fall war. Kurz: die Aufnahme erscheint unglaublich aufgeräumt, natürlich und akzentuiert. Dieser Effekt zieht sich durch die div. Musikgenres durch, ich könnte sie dabei nicht immer so glasklar in den feinsten Details erfassen und nachvollziehen. Fazit: "... Ich grolle nicht..." ... über die Anschaffung des DNP-2021 ;)

    Um alles noch etwas in einen Kontext zu stellen: nachdem die ersten Hörrunden mit einer kleinen Röhrenkombi erfolgten, sollte auch der "dirty transistor" zum Zug kommen: von den Laufwerken über Michel Ulbrich´s Consolidated geht´s in zwei Veteranen, die gefühlt am Rollator daher kommen. Daran f.-weichenlos angeschlossene Breitbänder.

    IMG_7078.jpg


    M.b.M.n. hörenswert. Der SUT und der Antrieb sind eine gewisse Hausnummer. Darüber hinaus braucht es nicht unbedingt jenseits teures Ultra-Fi. Der DNP-2021 ist insoweit preiswert, da bin ich bei Rainer. Um den SUT geht´s an anderer Stelle im Forum.

    Jetzt genug, ich bin gespannt auf andere Erfahrungen.

    LG,

    Tom

  • Hallo,

    Da mich mehrere von Euch schon privat nach dem neuen Motor von Rainer für die Verdiers gefragt haben, möchte ich hier kurz berichten.


    Die Einrichtung erfolgte nach der hervorragenden und detaillierten Bedienungsanleitung über 20 Seiten, auch wenn Rainer immer seine persönliche Hilfe am Telefon angeboten hatte. Es ist für mich eine große Freude zu lesen, was man alles bei dem Motor einstellen kann und dann ist es wirklich ein Kinderspiel, das ganze mit einfachen Tastenkombis in den Motor einzugeben.


    Natürlich kann man die Geschwindigkeiten präzise einstellen, so auch alle 4 üblichen „Basisgeschwindigkeiten“ mit 16/33/45/78 UpM, dies aber gleich für insgesamt 3 Laufwerke speichern. Somit kann man den Motor mobil zwischen verschiedenen Laufwerken tauschen und nach vorheriger Einstellung innerhalb von Sekunden dort in Betrieb nehmen, bei mir zwischen PV und NPV. Bisher konnte ich keine relevanten Unterschiede in der Stabilität der Geschwindigkeit sofort nach dem Einschalten oder nach stunden- bzw. tagelangem Betrieb feststellen. Dies war bisher bei einigen anderen Motoren durchaus different.


    Die Betriebszeit des Motors kann aufsummiert angezeigt werden, so kann z.B. die Laufzeit des Riemens überwacht werden. Sogar eine Alarmfunktion kann eingestellt werden.


    Ebenso die Laufzeit von insgesamt 3 Tonabnehmer kann gespeichert werden und auch mit Alarm versehen werden. Natürlich speichert der Motor nur die Betriebszeit des Antriebes und kann nicht die tatsächliche Zeit der in die Rille abgesenkten Nadel erfassen.


    Eine sehr spannende Funktion ist die individuell einstellbare Zeit bis zum Erreichen der Sollgeschwindigkeit und ebenso der Zeit bis zum Stillstand des Tellers. Natürlich ist der Motor bei entsprechendem Antriebsmaterial in der Lage, beide Verdiers innerhalb von ganz wenigen Sekunden auf 33 1/3 UpM zu beschleunigen, aber der Verschleiß von Pulley und Antriebsmittel ist dann entsprechend hoch.

    Bei der NPV habe ich z.B. die Zeit für das hochlaufen ganz „sanft“ auf ca 15 Sekunden eingestellt, ebenso die Zeit für das stoppen des Tellers so weit erhöht, bis der Teller etwa genauso lange bis zum Stillstand braucht, wie es auch ohne Antriebsmaterial alleine zum Stillstand kommen würde.

    Hier kann man nicht nur die Schnelligkeit der (positiven oder negativen) Beschleunigung einstellen, sondern auch die Steilheit der entsprechenden Funktion, siehe hier auch die BDA.


    Was noch genial und sehr hilfreich ist, v.a. auch für Verdier Benutzer, dass man eine gewisse „Pflegeautomatik“ einstellen kann. In einem Intervall mit bis zu 1 Woche Länge kann man für eine ebenfalls selbst gewählte kurze Zeit ein automatisches Ein- und dann wieder Ausschalten programmiert werden. Somit werden alle beweglichen Teile evtl. sogar in unserer Abwesenheit „durchbewegt“, der Riemen in eine andere Position gebracht, das Lageröl entsprechend neu verteilt. Meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle und schöne Idee.


    Insgesamt zaubern diese Funktionen immer wieder ein gewisses anerkennendes Lächeln bei mir hervor. Denn bisher haben meine Motoren immer nur die Funktionswahl on/off und 33/45 (mehr oder weniger genau und mehr oder weniger stabil) gehabt. Natürlich reicht das völlig aus, um eine LP passend abzuspielen, aber eigentlich kann ein Motor nach entsprechender Entwicklung und Fertigung mehr.

    Rainers Motor zeigt sehr schön, wie man einen Motor heutzutage mit diversen weiteren nützlichen Funktionen vollpacken kann. Ich finde es genial!


    Wie macht sich der Motor klanglich bemerkbar? Dazu später mehr, wenn ich etwas mehr verglichen habe.

    Schöne Grüße
    Balázs


  • Guten Morgen!


    Ich habe wieder ein grösseres Zeitfenster zur Verfügung und möchte mich weiter meinem Verdier Motor widmen. Es ist doch mehr Zeit vergangen seit der oben geschriebenen Mail. Stand der Dinge ist, dass ich noch keine Lösung für meinen Motor habe. Ich möchte erreichen, dass der Motor absolut leise ist. Und einige im Forum haben bestätigt, dass es absolut leise Motoren gibt.


    Zum einen habe ich Fotos von meinem Verdier Motor gemacht, um zu schauen, welcher Motor bei mir verbaut ist. Und zum anderen um zu überprüfen, ob ungewöhnliches Spiel vom Motor ausgeht. Radiales Spiel ist kaum fühlbar, achsiales Spiel zwischen 05 - 1 mm. Es scheint aber nicht die Geräusche zu erzeugen, wenn man den Motor bewegt. Sofort ist die Geräuschkulisse da. Schleift da was (Bürsten) und sorgt dies für die Geräusche. Doch warum ist dies bei anderen Motoren nicht so?


    Premotec steht auf meinem Motor. Im Internet habe ich den Hinweis gefunden, dass Premotec ein "Trademark" von Philips ist. Im Thread wird geschrieben, es handelt sich um einen Philips Motor. Ist dieser damit gemeint oder gibt es da noch was anderes?

    Im Beitrag Nummer 1054 finden sich Bilder vom Airpax Motor, auf dem Link von Beitrag Nummer 1044 von Callas Audio finden sich Bilder mit einem Philips Motor.

    Ich würde mich sehr über eure Hilfestellungen freuen. Und bitte seht mir meine Hartnäckigkeit nach, aber irgendwie stimmt hier doch was nicht mit den Laufgeräuschen.


    VG Alex

  • Es scheint aber nicht die Geräusche zu erzeugen, wenn man den Motor bewegt. Sofort ist die Geräuschkulisse da. Schleift da was (Bürsten) und sorgt dies für die Geräusche.

    Hallo Alex,


    wann kommen die Geräusche? Wenn Du die Achse mit der Hand drehst? Was passiert, wenn Du den Motor so im ausgebauten Zustand, wie auf den Fotos zu sehen, startest? Die Frage ist, ob der Motor selbst Geräusche macht oder ob die Geräusche erst durch die Montage im Gehäuse entstehen bzw. verstärkt werden.

    Viele Grüsse,
    Mario


    It is good taste, and good taste alone, that possesses the power to sterilize and is always the first handicap to any creative functioning. (Salvador Dali)

  • Das sieht aus, wie ein relativ billiger Gleichstrommotor, wie er als Wickelmotor in günstigen Kassettenrekordern eingebaut ist. Die Dinger haben Sinterlager, die durch die einseitige Riemen Belastung Alters- und Gebrauchs bedingt leiden. Ich würde mal versuchen da ein wenig Sinterlageröl in die Lager zu geben. Besser wäre natürlich, den Motor zu demontieren, die Lager und in einem Rutsch den Kollektor zu reinigen und neu zu schmieren. Dazu gibt es im Netz vielfältige Meinungen wie man das am besten macht. Oder mal bei einschlägigen Anbietern nach einem ähnlichen neuen Motor schauen und den einbauen.


    Gruß

    Andreas

    AAA Member mit Unmengen an altem Geraffel

  • hallo.


    muss dem Vorredner beipflichten - das sieht wie ein gewöhnlicher Motor aus,

    der durchaus sehr gut sein kann.


    ob er stetig Geräusche macht oder nur bei Riemenspannung ist die Frage ? !


    Wenn das mein Motor wäre würde ich ihn warten/ölen. Danach um 180 Grad

    zum Flansch verdreht wieder anbauen.


    Unbedingt würde ich die 7 Gummis erneuern, weil sie vermutlich mit der Zeit härter geworden sind, womit ihre Dämpfung weniger wirksam ist.


    Neue Gummis könnte ich dir anfertigen.


    viele Grüße


    Josef

    AAA - Mitglied . (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

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  • Wenn ich die von Alex beschriebene Historie richtig verstanden habe, dann handelt es sich bei dem gezeigten Motor bereits um ein Austauschteil, das in einem nicht lange zurückliegenden Service eingebaut worden ist. Seitdem auch nicht übermässig benutzt. Demnach sollte hier - grobe Fehlnutzung einmal ausgeschlossen - noch keine Abnutzung durch Belastung vorliegen. Zumal er wohl auch nach dem Service nicht befriedigend still gelaufen sein soll.


    Der Motor in meiner ca. 35 jährigen Platine hat alle diese Probleme eben nicht. Und ich bin nicht der Erstbesitzer und weiss daher nicht einmal, was der Antrieb früher erleiden hat müssen oder eben nicht. Ganz so prekär können diese Motoren nicht sein.

    Viele Grüsse,
    Mario


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  • Hallo Alex,


    wann kommen die Geräusche? Wenn Du die Achse mit der Hand drehst? Was passiert, wenn Du den Motor so im ausgebauten Zustand, wie auf den Fotos zu sehen, startest? Die Frage ist, ob der Motor selbst Geräusche macht oder ob die Geräusche erst durch die Montage im Gehäuse entstehen bzw. verstärkt werden.

    Hallo Mario,

    ich habe es soeben ausprobiert. Ich habe den Motor gestartet und dieser war dabei in meiner Hand, also nicht am Gehäuse befestigt. Der Motor erzeugt eindeutig die Geräuschkulisse. Wieder einen Schritt weiter in der Diagnose!

    VG Alex