PhonoPre mit ECC88 DIY

  • Hi Holger,


    bei Röhren aus dem Philips-Komzern kannst Du Dich auf den Ätzcode verlassen - auch bei Siemens wurde geätzt. Die echten TFK erkennst Du an der Raute im Boden. Ach ja - bei den E88CC aus dem Philips-Konzern gab es noch die eingeschnürte Variante...

    Wieviele brauchst Du?


    Gruß Björn

    AAA-Mitglied

  • Hallo Holger ,


    oder Du nimmst gleich die CCa :)

    Aber obwohl die E88CC ja zu den Profiröhren gehöhrt bin ich von den Messwerten teilweise sehr enttäuscht.

    Ich habe gerade 6 Stück EL156 auf dem µTracer getestet (eine sah zumindeslt alt aus) und hab festgestellt das da nur eine Kurve zu sehen war. Änliches hab ich schon bei den C3g festgestellt , die E88CC enttäuschen mich allerdings


    gruss

    juergen

  • m. w. ist die CCa völlig dentisch mit der E88CC, wurden für behörden nur als solche gelabelt.

    die ätzcodes waren aber wohl identisch. kann ja viell. hier jemand bestätigen oder widerlegen...


  • theoretisch ja , praktisch nein.

    Soviel ich weiss mussten die CCa fürs FZA strenger selektiert werden. Es sind praktisch E88CC die gemessen und selektiert an die Post verkauft wurden.


    gruss

    juergen

  • nee Post , ich war bei einer Dienststelle die Fernmeldeeinrichtungen , die Siemens DeTeWe usw aufgebaut haben , abegenommen haben. Wir hatten zwar nicht selber ein Hartmann und Braun 55 Röhrenprüfer , hatten aber engen Kontakt zum FZA und dort stand eins.

  • Ja es hat Zeiten gegeben wo die Zeugämter die Röhren

    getestet haben, in den 70er Jahren war das aber vorbei.

    Ich habe noch Anfang der 80er Jahren mit Röhrengeräten

    bei der Post gearbeitet. Da kam aber nur noch dürftige

    Ware bei uns an. CCa von Tungsram mit Silber-Stiften

    waren auch dabei.

    Da wir auch Geräte des Fernmelde-Notdienst betreut haben

    war es fast unmöglich mit den gelieferten C3m das

    Pflichtenheft einzuhalten, oft haben wir lieber gebrauchte

    aus alter Fertigung gesteckt.

    Ganz schlecht waren die G/E 2C39BA für die 4GHz

    Richtfunkanlagen, die haben im Neuzustand gerade so

    die Leistung gebracht, nach 3 Monaten waren sie

    meist fertig.

    Wenn ich C3m S oder C3g S sehe kommen die

    alten Zeiten wieder hoch.

    Und dafür wird richtig Geld verlangt.


    Die Bezeichnungen der Post sind ein anderes System

    als bei den Konsum und Industrie Röhren

    Der erste Buchstabe ist die Sprechleistungs-Klasse

    Die Zahl steht für die Gitter (wenn mehr als eins)

    CCa = zwei Trioden mit der Leistungs-Klasse C

    1. Ausführung ( kleines a)

    A ist am schwächsten, F ist am höchsten

    F2a = höchste Leistkl. mit 2 Gitter, 1. Ausführung

  • Die Post hat Gabl. Röhren bezogen

    Da gibt es keine Garantie, deshalb wurden alle Röhren getestet

    Wenn von vielleicht 1000 Röhren 20-30 nicht dem

    Pflichtenheft entsprachen, wurde der ganze Posten

    zurückgeschickt.

    Da ist es klar das der Ausschuss wo anders hin geliefert wurde.

    Die Post hat aber sicher auch gut dafür bezahlt.

    Wie haben bei der Gerätetechnik immer gesagt

    Ein Kilo Gerät = ein Kilo Gold

    Ich war im Bereich Sat.-Funk tätig, da wurde aber auch

    richtig Geld verdient.

  • Hallo rs237,

    Wenn Du alte CCa hast aus den frühen 60er Jahren

    besitzt Du kleine Schätze.

    (Mit kalibrierten Kolben sowie so)

    Die gab es aber nur sehr kurze Zeit

    Aus den späten 70er und dann 80er Jahren hast

    Du "Röhren"

    Wenn sie aus Ungarn kommen, sind sie schlechter

    als ECC88 aus den 60er Jahren

  • Hallo Heinrich ,


    ja das stimmt , die meissten CCa die ich habe sind aus den 60ern , Valvo gelabelt aber in Heerlen gebaut , ein paar pinched waist , ebenfalls Valvo gelabelt aber in Eindhoven gebaut . Die Siemens sind meisst späteren Datums und verdienen den Aufdruck CCa eigendlich nicht.


    gruss

    juergen