PhonoPre mit ECC88 DIY

  • Hallo

    Was kannste da empfehlen?

    Neben vielen anderen Möglichkeiten, denke ich, daß es sowas tun würde:

    https://www.darisusgmbh.de/sho…SR-9mR--8x12mm-RM3-5.html

    Ob nun Nichicon, Chemicon, Panasonic - das sollte sich alles sehr ähnlich verhalten.


    Dieses Exemplar hat 9mOhm ESR und kann über 5A Brummstrom bei 120kHz ab.

    Nichicon_PLF.JPG



    Je nach Schaltungsumgebung müsste man sich natürlich die Spannungsfestigkeit genauer anschauen und den AC-Signal-Hub, der darüber laufen soll.


    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


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  • Servus,


    Polymer Elkos bedrahtet gibt es auch bei mouser und digikey in größerer Auswahl.


    Selbst Darisus hat mehr als nur eine Sorte

    https://www.darisusgmbh.de/sho…olymer-Kondensatoren.html


    Gruss,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


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  • N'ahmd allerseits,


    bei Mouser habe ich mal was gefiltert auf bedrahtete Polymer-Elkos von Marken Herstellern mit >30V, <15mOhm ESR und uF im dreistelligen Bereich

    https://www.mouser.de/Passive-…eZer3vZ1z0wrkmZ1z0wrjwSGT


    Zwar alle nicht wirklich billig, aber mit typisch bis 2€ netto ab 10 Stück sicherlich preiswert und günstiger als NOS Black Gates.


    Gruß,

    Dieter

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


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  • b) Klassische Frequenzgänge am KF sind untadelig, auch Klirr, wenn die Last nicht unpassend. Aber wieso wirkt er müde, Musik besteht manchmal aus Transienten.

    Hallo Holger,


    Tja, Allen Wright nannte normale Kathodenfolger Miss Piggy, was deren Klang betrifft. In dem Artikel „Secrets of the phono stage“ steht dazu unter anderem „Yet it ( the CF ) has to be very lightly loaded or it sounds tired which is a very good description of the Miss Piggy sound.


    Also genauso wie Du in Deiner Beschreibung

    oben angibst.


    Daher dann ja auch seine Entwicklung des SLCF

    ( super linear cathode follower ) um die Performance eines Kathodenfolgers drastisch zu verbessern.


    Gruß,

    Günter

    Edited once, last by vpifan ().

  • AlexK,


    wieso macht diese E88CC-RIAA Badewanne, nimmer, muß nur schön hingestellt werden.


    Mit frischen 6 Wochen Ohren, Rückfahrt mit Bombenzünder ...After Bathing at BAXTER'S...die DJME88CC geht....


    klar wg oben, mit ohne KF.


    Und: was ist aus deinen Aktivitäten, auch gehörmäßig geworden?

    Edited 2 times, last by keeskopp ().

  • Garozit Gabuka ??? ^^^^^^

    MfG , A .

    EMT 927 mit Ortofon und DL 103 / SPU, EMT 948 , EMT 938 , 1 x TD 124 , Transrotor AC , RIAA - VV mit D3a , V 73 , V 81 , V 69 in TFK O 85 , Eintakt mit RE 604 und E406N , VOTT , Eckmiller O 15 , MTA Endstufe nach Frank Blöhbaum , TFK M 12a , R+S EU 6201 mit MSDC , EBU 3137/3 mit TAB USDC und ca . 8000 Röhren zum Basteln...und zum Messen ein UPL von Rohde + Schwarz

  • ...während ich auf Netztrafo-Randbedingungen warte, mal sehen wie lange, für ein das Endstufenprojekt RS1...,


    könnte ich die DJME88CC von den Brückenkondensatoren befreien, andere Arbeitspunkte, den Kathodenwiderstand kleiner, mehr Strom, auch die Außenwiderstände, kommt dann aber weniger Überallesverstärkung raus. Die 100uF Elkos sind störend, besser ohne und den VV etwas mehr aufdrehen.


    Das sollte den nächsten Level bringen.

  • Hallo Röhrenphonobegeisterte!


    Im anderen Faden werden EAR, Shure 65, M77,... Selbst-/Nachbau diskutiert, diese Schaltung hier ist so einfach und nun noch einfacher, ideal für den Nachbau einer passiven Phone.


    Ich hatte schon angedeutet: die 100uF Brückenelkos sind raus, dafür sind die Anodenwiderstände halbiert auf 15K und die Kathodenwiderstände auf so 166 Ohm und 220 Ohm. Stelle die Schaltung rein, wenn ich gemessen habe.


    Nu ist es klar wie Klosbrühe, die leichte Wechselstrom-Gegenkopplung wirkt sich aus und die Schädlichkeiten der ELEKTROLYTS entfallen.


    Ich höre grade Bartok Solo Violine 1944, da wird geschruppt, aber auch ganz zart und reichlich gezupft,


    das macht die DJME88CC besser als die M65 Inside und die EAR-Myclone. Die sind ruppiger, nicht so elegant.


    Mal sehen, was das frische Ohr morgen meint.


    Dieter McRiem, schmeiß die Kathoden-C-Brückerbatterie bei FÄTTLE raus.


    Morgen will ich Klirr messen.

  • Moin,


    erzähl mal was über die Arbeitspunkte (Ub, Ra, Rk) der Röhren, als Du noch Bypass Cs drin hattest. Ich kann dann gerne mal in die Datenblätter schauen.

    Vielleicht brauchst Du ja die Ggk, um den Klirr hörbar runter zu bringen. 😉


    Gruß,

    Dieter

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  • Moin Dieter und Allerseits,


    Habe auch in DB geschaut...


    Ub ca. 240V, Ug -1,4V und -1,8V


    Ganz im Gegenteil, hatte den Eindruck von zunehmender überragender Klarkeit, aber Messung steht aus, habe ein tolles Klirrmeßgerät von HP.


    Schon theoretisch sollte die Wechselstrom-Gegenkopplung, Kathodenwiderstände sind ja nicht überbrückt, Klirr reduzieren usw.


    Nachteil ist die geringere Verstärkung, aber das hält sich durch die Steile Röhre in Grenzen, der Volumenregler braucht pi/8 aber nicht pi/4 mehr. Das ist bei mir kein Problem, könnte den VV-Kanal einen Tick empfindlicher machen, aber nicht notwendig.


    Jetzt muß ich doch mal Mattias mk_ zitieren und seine schlechte Meinung über Gegengekoppelte-RIAA, hat es auch simuliert, die speziellen nichtlinearen Verzerrung die entstehen könnten, müssen beachtet werden.


    Grüße,

    Holger

  • Moin Holger.

    Ub ca. 240V, Ug -1,4V und -1,8V

    Ohne die Angabe der Widerstände kann ich damit nix anfangen. Interessant ist der resultierende Anodenstrom; weil wenn man die Ecc88 deutlich unter 10mA betreibt, dann ist sie nicht besonders linear (unterer Teil der J-Linie).


    Gruss,

    Dieter

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  • Servus.

    die 100uF Brückenelkos sind raus, dafür sind die Anodenwiderstände halbiert auf 15K und die Kathodenwiderstände auf so 166 Ohm und 220 Ohm.

    Die 30kohm Anoden-R bei 240V aus dem NT führen zu einem Arbeitspunkt von ca. 60-75V Anodenspannung bei ca. 5,5-6mA Anodenstrom. Da ist man schon im Kennlinienknick und Verzerrungen dürften keinen überraschen.


    240V und 15k Anoden-R führen zu etwa 10-11mA Anodenstrom bei ca. 75-90V Anodenspannung. In dem Arbeitspunkt arbeitet die Ecc88 deutlich linearer.


    Die Schlußfolgerung, daß das Weglassen der Bypass-Cs den großen Unterschied gemacht haben soll, halte ich für ziemlich verwegen. :pinch:


    Gruss,

    Dieter

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  • Dieter,


    ist ja nur eine Überlegung, die Schönen Folien in den Kopplern und dann an den sensiblen Kathoden Elko, gut du bypasst.


    Versuchs doch mal, weniger Bauteile und am Rande:


    z.B. Rike hat auch keine drinnen.


    Grüße,

    Holger

  • Hallo Holger,


    meines Wissens verwendet Rike aber auch eine Stromquelle als Anoden-Last und holt sich so erstmal sehr viel Gain. Da juckt vllt die Ggk nicht.


    Bei FAT und FÄTL möchte ich nicht Gain verschenken. 38-40dB sind ok, aber nicht üppig.

    Da ich bewußt mit der Ub deutlich unter 200V bleibe, sind die Spielräume ziemlich begrenzt.


    Gruss,

    Dieter

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