Vorstellung / Vergleich : Melco S-100 und Innuos Phoenix NET Switch

  • Seit ich vor ein paar Monaten den


    Silent Angel Bonn N8 (UVP 400,- eur)


    Shakti hört nun mit einem Silent Angel Bonn N8 Netzwerk Switch


    switch vorgestellt habe hat sich das Angebot an hochwertigen Switchen zur Optimierung der digitalen Zuspielung auf der LAN Strecke deutlich vergrössert. In vielen Foren werden Erfahrungen mit den unterschiedlichen Ansätzen zur Optimierung eines Switches ausgetauscht, insofern verwundert es nicht, dass es nun auch ausgewiesene "High End" Switche im Angebot gibt.


    Seit bei mir ein Antipodes K50 Musikserver im Einsatz ist


    "Winter is coming" ... 4.) Shakti und der Antipodes K50 MusicServer.


    beschäftige ich mich mit dem geänderten Angebot an Switchen, da ich den Antipodes K50 optimal mit digitalen Daten versorgen möchte.




    Deshalb mag mich nun mit zwei dieser aktuellen Switch Angebote im "high end" Segment näher beschäftigen.


    Als ersten geht es um den


    Innuos Phoenix NET (UVP 2750,- eur)


    https://innuos.com/phoenixnet/


    Innuos ist eine Englisch- portugiesische Firma die auf das Angebot von Musikservern spezialisiert ist


    Der Innuos verfolgt ein ähnliches Konzept, wie viele Hifi Switche und wendet klassische Maßnahmen zur Optimierung an,

    der grosse Unterschied ist, dass bereits ein hochwertiges Netzteil verbaut ist, sowie die Konsequenz der Umsetzung der einzelnen Optimierungschritte in einem massiven Schwingung optimierten Gehäuse. Innuos beschreibt das Gerät wie folgt:


    01.

    Minimieren der "Switch Noise"

    • Ein einfacherer 100-Mbit / s-Netzwerk-Switch-Chip führt im Vergleich zu einem Gigabit 1000Mbit / s chip zu einem geringeren Betriebsrauschen, deshalb wird ausschließlich ein 100-Mbit / s-Netzwerk-Switch Ausgang angeboten

    • Der Netzwerk-Switch-Chip wird ohne interne Schaltregler eingesetzt. Alle 3 unabhängigen Spannungen werden von einem internen linearen Netzteil mit hoher Qualität und unabhängiger geräuscharmer Regelung geliefert. Dieses wurde bisher nur im Innuos Statement Musikserver eingesetzt


    • Massive einzelne Netzwerk-Isolationstransformatoren, um das Rauschen von Routern oder angeschlossenen Geräten weiter zu isolieren

    • Nur eine kleine Anzahl von individuell abgeschirmten, hochwertigen Ethernet-Ports (1x in, 3x out) , die direkt auf die Platine gelötet sind, ohne Ethernet-Aktivitätsanzeigen, da blinkende LEDs erhebliche elektrische Störungen verursachen.

    • EMI-Absorption an den richtigen Stellen, damit erzeugte Störungen erfasst werden können, bevor andere Komponenten beeinflusst werden.

    02.

    Erhöhung von Taktgenauigkeit und -stabilität


    Einsatz einer 3-ppb-25-MHz-OCXO-Oszillator Clock, welche einzeln von einem eigenen linearen Netzteil gespeist und direkt an den Netzwerk-Switch-Chip angeschlossen wird, um Präzisionsverluste durch die Verwendung externer Masterclocks zu vermeiden.

    03.

    Versorgung der Switch Komponenten mit makelloser Energie

    2 unabhängige lineare Netzteile mit Innuos Statement-Qualität und Mundorf-Caps zur individuellen Stromversorgung der OCXO-Uhr und des Mainboards, wodurch der Strompfad kurz gehalten wird und weniger Möglichkeiten für eine EMI-Kontamination bestehen.



    04.

    Minimierung von Bauteil Vibrationen


    Resonanzen werden auf auf drei Ebenen angegangen : Anti-Vibrations-Füße, die auf die Resonanzfrequenz des Gehäuses abgestimmt sind, Behandlung der oberen Abdeckung, um von Schallwellen erfasste Vibrationen in geringe Wärmemengen umzuwandeln, und robuste RJ45-Anschlüsse mit Silikonverbindung zum Gehäuse.




    Die japanische Firma Melco fing in den 80'er Jahren mal mit dem Angebot von Plattenspielern an, doch die digitale "Revolution" machte vor Melco nicht hat und der Inhaber änderte Firmenzweck und Namen in Buffalo. Unter diesem Markennamen wurde er einer der grossen Anbieter von Produkten rund um den PC. Zu diesen gehört auch das Angebot von Netzwerkswitchen.

    Durch den Erfolg von Musikservern im Hifi Bereich wurde vor einigen Jahren die Marke Melco revitalisiert und im Hifi Bereich durch das Angebot an Musikservern aufgestellt.


    Zum Angebot gehört von Buffalo gehören auch Netzwerkswitche, so dass es nicht verwundert, dass Melco nun auf Basis der etablierten Buffalo Modell 2008/2016 usw einen auf die Wiedergabe von Medienfiles optimierten High End Switch anbietet, den


    Melco S-100 (UVP 2000,- eur)


    switch.



    Melco beschreibt den S-100 wie folgt:


    Audiophiler Switch - S100

    Digitale Musik basiert auf perfekt aufeinander abgestimmten Daten in einer isolierten Umgebung,
    um maximale Effizienz zu erzielen.

    Die Konzentration auf digitalen Musikklang in höchster Qualität über Ethernet fängt bei dem Netzwerk selbst und den verwendeten Komponenten an.

    Klassische IT-Komponenten für Computer sind eine einfache Waren und für das weite Feld aus Computerdaten und -spiele usw. einsetzbar. Sie sind nicht für die hochwertige digitale Musik optimiert. Eines der Schlüsselelemente ist, dass alle digitalen Musiksysteme Daten Switche sind, die sowohl Musikdaten als auch Datensteuerung verarbeiten. Der Melco S100 ist als kompromisslose audiophile Komponente mit der Fokussierung auf Medienfiles konzipiert und konfiguriert und hat insofern nichts mit klassischen EDV Switchen zu tun.


    S100-Technologie

    Der Melco S100 bietet im Vergleich zu IT-Switches eine recht ungewöhnliche Innenarchitektur. Er offeriert vier RJ45-Anschlüsse mit 100 MB - für beste Klangqualität. Es bietet außerdem vier 1-Gbit-Ports - diese sind ideal für die Verbindung mit einem Computer und für den Roon Core-Prozessor, welcher eine große Datenübertragung generiert.


    Der Schlüssel zum Erstellen eines stabilen und ausfallsicheren Datenstroms für extremes HiRes-Streaming ist der Paketpuffer. Der S100 verfügt über eine Pufferkapazität von 1,5 MB, um unregelmäßige externe Verbindungen in Ethernet-Netzwerken zu verarbeiten.

    Die Judophile-Technik, mit der dieses Gerät betrieben wird, ist so konstruiert, dass ein möglichst geringer Geräuschpegel in der Netzversorgung gewährleistet ist.

    Die mechanische Stabilität trägt zur Systemleistung bei. Der S100 basiert auf einem starren Stahlrahmen mit vollständiger Abschirmung durch ein Metallgehäuse, das zum Melco Audiophile NAS-Komponentenkonzept passt.

    Die Netzteile des S100 sind extern, was eine gute Isolierung bietet und eine zukünftige Nachrüstung externer linearer Netzteile ermöglicht.


    Digitale Netzwerk-Musikplayer - Streamer

    Ein Ethernet-Netzwerk ist eine Signalverbindung zu einem Netzwerk-Player oder Streamer von externen Laufwerken oder NAS.

    Streaming-Dienste wie TIDAL und HIGHRESAUDIO kommen von Remote-Servern und stellen über den S 100-Switch eine Verbindung zum Netzwerk-Player her.

    Jegliche Beschädigung von Paketdaten, Timing, Paketreihenfolge, Rauschen oder aufdringliche Daten beeinträchtigen die gesamte Musikleistung.

    Switches, die für Heim- oder Geschäftsnetzwerkverbindungen verwendet werden, sind nicht auf Geschwindigkeit und Bandbreite von Medien Daten optimiert - daher nicht ideal für die Datenintegrität , die zum Lesen von Streaming-Musik erforderlich ist.

    Der Melco S100 mit 100-MB-Anschlüssen erzielt unabhängig von der Musikquelle die bestmögliche Leistung aller Network Player- oder Streamer-Marken, da Musikdaten mit hoher Priorität versehen optimal weitergereicht werden.


    Der Melco-Switch verfügt insgesamt über acht Netzwerkeingänge für RJ-45 Stecker und einen weiteren SFP-Eingang (optisches Netzwerk). Der Port 8 kann für beide Übertragungswege (RJ-45 und SFP) genutzt werden. Damit ist der Switch prädestiniert als die zentrale herstellerübergreifende Schnittstelle für alle modernen Hifi-Anlagen mit Netzwerkanbindungen.

    Die Besonderheit des Melco S100 ist, dass die Eingänge 1 bis 4 mit Priorität auf Audiostreaming ausgelegt sind und die Eingänge 5 bis 8 für alle allgemeinen Anwendungen verwendet werden können. Des weiteren kommen hochwertige Kondensatoren zum Einsatz, sowie ein überdimensionierter Speicher. Die LEDs der Netzwerkbuchsen lassen sich abschalten, um die Rauschumgebung zu minimieren.

    Der Melco S100 Audio-Switch ist im bewährten, hochwertigen Gehäuse der Melco 100-Serie verbaut und mit einem 2mm starken Metallgehäuse versehen.





    im nächsten Beitrag geht es dann weiter mit der klanglichen Beschreibung.

    Gruss
    Juergen



    PS
    mir ist bewusst, dass Komponenten zur Optimierung eines Ethernet Netzwerkes in Foren polarisieren,

    der Thread über den Silent Angel Bonn N8 musste deshalb geschlossen werden.
    Alle Argumente, warum ein switch keinen Klangunterschied ausmachen kann,
    können in diesem weiter oben im Beitrag zitierten Link zum geschlossenen Thread nachgelesen werden
    und brauchen insofern hier nicht wiederholt werden.


    Ansonsten werden Netzwerkkomponenten die neuen "Kabel",
    über deren Klang man sich in Foren auch kaum noch austauschen kann, ohne dass der thread entgleitet.


    Vielen Dank



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    AAA- Mitglied

  • Morjen Jürgen,


    ich habe den Melco nunmehr seit einiger Zeit im Einsatz und bin sehr zufrieden! Als beinharter Analogi habe mich zu Quobuz und Roon hinreißen lassen und das funktioniert über den Melco erstklassig, stabil und mit tollem Klang. Wenn man es, auch digital, richtig machen will, gehört so ein Teil, genauso wie ordentliche Kabel, dazu.

    Achtung: Das ist meine ganz persönliche, subjektive und nicht maßgebliche Meinung8)

    lg

    ih

    AAA Mitglied

  • Nach ein paar Tagen hören in unterschiedlichen Konfigurationen gestalten sich die klanglichen Ergebnisse wie folgt:

    1. Position zwischen Fritzbox und Wandverteilung:


    An dieser Stelle machen sich bei mir kleinere Änderungen sofort bemerkbar, so gibt es mittlerweile einen Netzfilter, eine vernünftige Verteilerleiste und ein Keces P8 Netzteil für Fritzbox und Silent Angel N8 switch, verbunden ist alle mit Wireworld LAN Kabeln

    Als erstes habe ich den


    Melco S-100

    switch an dieser Stelle eingebunden. Ebenfalls an einem Keces P8 Netzteil.

    Der Zugewinn an Details war gut hörbar. Allerdings ging die Leistungsfähigkeit meines Hausnetzes am 100mb Ausgang zu sehr in die Knie, dh wurde mit dem 1000mb Ausgang gehört. Zum Vergleich habe ich dann einen Buffalo 2008 als guten Standard switch angeschlossen. Auch dieser brachte eine Verbesserung des Signals, aber nicht auf dem level des Melco S-100. Mit dem Melco S100 an dieser Stelle wirkt das Abbild der spielenden Musiker präziser und 3-dimensionaler. Auch wirkt es entspannter mit weniger Härten. Nun habe ich den



    Innuos PhoenixNET


    Switch eingebunden. An dieser Stelle empfand ich das Gerät als nicht optimal, dh es klang insgesamt nur unwesentlich besser, als mit dem Buffalo 2008 Standardswitch. Ob es daran lag, dass es beim Innuos nur einen 100mb Ausgang gibt und unser Netz meistens ganz gut arbeiten muss (irgendwo wird im Haushalt immer eine Sendung gestreamt, zumeist in 4k) kann ich nicht beurteilen. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Melco S-100 in die Priorisierung der Daten eingreift und somit Musikfiles im Netzwerk ab Router bevorzugt weitergereicht werden? An dieser Stelle auf jeden Fall ein Kompliment an den Melco S-100, an dieser Stelle ein echter Gewinn.



    Nun habe ich mal den Silent Angel Bonn N8 rausgenommen. Der Unterschied ist weiterhin wahrnehmbar. Aber kleiner, als wenn der Bonn N8 hinter dem Buffalo 2008 betrieben wird.

    Habe mich nicht entschieden, in welcher Konfiguration ich an dieser Stelle weiter hören werde. Der Melco S-100 macht trotz des grossen Aufwandes halt einfach viel Spass :-)


    Den Innuos PhoenixNET kann ich an dieser Position in meinem Netzwerk nicht empfehlen.

    Er wird seitens des Herstellers aber auch explizit für den unmittelbaren Einsatz vor dem Musikserver empfohlen, was ich denn auch als nächstes untersuche.


    2. Position unmittelbar vor dem Musikserver:


    Melco S-100
    Kurz vor dem Musikserver setze ich auf das Wireworld Platinum LAN Kabel in 1m Länge und weiterhin ein Keces P8, welches in der Hauptanlage über einen zusätzlichen Netzfilter von dieser getrennt wird. Der Unterschied zum vorher eingesetzten Silent Angel Bonn N8 ist klar hörbar, der Unterschied geht in dieselbe Richtung, dh mehr Details, mehr Ruhe, weniger härten, nur eben auf einem höheren Level. Der Erstanschluss war am 1000mb Port gewesen, wechselt man auf den 100mb Port verbessert sich der Klang nochmals.

    Da die Kabel gerade zur Verfügung waren, habe ich am Keces Netzteil noch mit unterschiedlichen Netzkabeln rumgespielt. Der Bonn N8 mochte bei mir ein Wireworld Reinkupfer Kabel am liebsten, interessanterweise spielte der Melco S-100 am versilberten Wireworld Netzkabel am besten.

    Der Bonn N8 hatte davon profitiert, wenn ihm ein Buffalo 2008 switch da vorgeschaltet wird, entsprechend habe ich dies nun auch am Melco S-100 probiert. Auch an diesem switch brachte der zusätzliche Buffalo 2008 einen wahrnehmbaren Unterschied. Keine Welten, aber doch so, dass dieser preiswerte Switch einfach angeschlossen bleibt.


    Von diesem positiven Ergebnis erfreut, war ich um so neugieriger, wie sich der



    Innuos PhoenixNET

    machen wird. Da der Innuos direkt mit einem Netzkabel versorgt wird, habe ich ihm zum Start ein identisches Netzkabel beschert. Der ersten Eindruck war sehr gut. Offensichtlich reagiert mein Musikserver Antipodes K50 empfindlich auf die Qualität der im Switch verbauten masterclock. Der Innuos hat eine Präzisionsclock mit eigener interner Spannungsversorgung verbaut, was für ein nochmals gesteigertes Ergebnis sorgt.
    In meiner Konfiguration klingt der Innuos als switch unmittelbar vor dem Musikserver am saubersten, klarsten, einfach am besten. Digitale Härten sind nochmals weiter verschwunden, der Level an Details hat gegenüber dem Melco S-100 nochmals zugenommen. Aus Vergleichsgründen hatte ich den Buffalo 2008 vor beiden Switchen angeschlossen gelassen. Klemme ich diesen ab, ist auch mit dem Innuos ein kleiner Unterschied zugunsten des Buffalo hörbar. Also wird auch in diesem Fall der Buffalo angeschlossen bleiben. Rein aus Neugier habe ich mir nun noch einen Cisco Meraki 220 bestellt, der im Bereich der Standard Switche einen sehr guten Ruf genießt.

    Auch am Innuos habe ich verschiedene Netzkabel ausprobiert, die Wahl entspricht der am Melco S-100 Netzteil, es bleibt das versilberte Kupferkabel von Wireworld angeschlossen. Ein solches steckt nun auch im Buffalo Switch (der durch einen weiteren Netzfilter von der Hauptanlage getrennt ist)



    Zusammenfassend kann man sagen, dass sowohl Melco S-100, als auch der Innuos PhoenixNET switch die LAN Übertragungsstrecke dahingehend optimieren, dass Musik "besser" erklingt. Beide Switche gehen im Detail eigene Wege, die ihren optimalen Einsatzort beeinflussen können. So spielte bei mir der Melco am besten, wenn er hinter dem Router eingesetzt wurde, der Innuos hingegen spielte am besten unmittelbar vor dem Musikserver. Jeh nach verwendeten Geräten spielen die Switche ihre unterschiedlichen Vorzüge aus. In meinem ehm setup mit 3x NAS am selben switch zusammen mit einem Innuos Musikserver wäre zB der Melco S100 ideal gewesen, da er in der Lage ist NAS und Musikserver über unterschiedliche PortGruppen zu versorgen (und damit voneinander zu trennen)


    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Hallo Jürgen,


    danke für die Einschätzungen zu den verschiedenen Geräten. Mir ist die Netzwerktopologie noch nicht ganz klar.


    Gehst Du von der Fritzbox direkt auf den „Musikswitch“ und dahinter hängt dann der K50 und diverse NASs? Hängen hier noch parallel die weiteren Teilnetzwerke/geräte hinter, so lese ich die Beschreibung. Ich habe eigentlich die beste Erfahrung gemacht, das „Musiknetzwerk“ hinter dem Bonn N8 zu separieren. Vom K50 gehst Du doch per AES oder S/PDIF weiter oder nutzt Du hier ebenfalls Ethernet?


    Viele Grüße,

    Andreas

  • Hallo Jürgen,


    danke für die Einschätzungen zu den verschiedenen Geräten. Mir ist die Netzwerktopologie noch nicht ganz klar.


    (...)

    So geht es mir auch. Eine kleine Skizze wäre praktisch!


    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Von der Fritzbox 7490 geht es in einen Switch und von dort in eine 6 fach Wandverteilung.


    Dieser Switch wurde gemäß meines Berichtes verdoppelt oder gewechselt.


    An dieser Stelle sind die Geräte/Netzteile durch Netzfilter voneinander getrennt.


    In der Nähe meiner Anlage gibt es dann eine LAN Wandsteckdose, von dort geht es in einen Switch, welcher im Rahmen meiner Vergleiche gewechselt wurde. Dieser Switch versorgt einzig meinen Musikserver. (Könnte diesen auch direkt in die Wand/LAN Dose stecken) . Die digitalen Komponenten der Hauptanlage sind durch Netzfilter untereinander und vom analogen Zweig meiner Anlage getrennt.


    Mein Musikserver hat 16TB SSD an Bord, dh er greift auf keine weitere NAS zu. Eine solche hängt aber an einer der anderen LAN Wandsteckdosen und dient als HaushaltsNAS für Fotos, Datensicherung usw.


    Weiterhin bedient dieses Ethernet Netz noch mehrere 4K Ausgaben, wie Heimkino und Fernseher. In insgesamt 3 weiteren Räumen wird auch schon mal über Roon auf die Musik des Musikservers zugegriffen.


    Gruss
    Juergen

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  • D.h. „nur“ der K50 profitiert von den probierten Switches (die Roon Endpoints in weiteren Räumen mal außer acht gelassen) und von ihm aus geht es über andere Verbindungen weiter?


    Viele Grüße,

    Andreas

  • D.h. „nur“ der K50 profitiert von den probierten Switches (die Roon Endpoints in weiteren Räumen mal außer acht gelassen) und von ihm aus geht es über andere Verbindungen weiter?


    Viele Grüße,

    Andreas

    Exakt, der K50 ist der Hauptnutznießer der Maßnahmen.


    Der Antipodes K50 Musikserver zeichnet sich dadurch aus, dass er digitale Signale auf hohem level in SPDIF, AES/EBU oder I2S ausgeben kann

    (wenn nur USB oder LAN gewünscht wird, wären K40 oder K30 die passendere Wahl)

    "Winter is coming" ... 4.) Shakti und der Antipodes K50 MusicServer.

    Entsprechend gehe ich mit dem beschriebenen LAN Kabel vom switch in den K50 und von dort per AES/EBU Verbindung in den Lampizator Baltic 3 DAC.

    Der K50 arbeitet dabei mit dem SqueezeLite Player unter Roon. Er ist bei MQA als Renderer und Decoder eingestellt. Die files werden dem DAC als uncompressed, dh als WAV Datei zur Verfügung gestellt. Auf diese Art bekommt der DAC über AES/EBU Schnittstellen konforme / ideale files, was dieser mit "gutem" Klang quittiert.

    Gruss
    Juergen

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  • Jürgen, ich würde Dir auch die Fritzbox 7590 als Upgrade vom 7490 empfehlen!

    Nur eine Frage: Hatten die Switches beim Test den gleichen Standort (und Netzteil)? Einige Switches sind da recht empfindlich. Hast Du auch den Klang an unterschiedlichen Ports verglichen?

    Linn LP12 (Karousel)/Keel/Radikal/Urika/Ekos 2/Akiva/Linn Akurate DSM Katalyst/QNAP 219P II/Cisco WS-C2960-8-TC-L/Linn Akurate Tuner/1 x Majik 6100 & 1 x Majik 4100/Linn Akubarik (aktiv), Grado PS500e

  • Jürgen, ich würde Dir auch die Fritzbox 7590 als Upgrade vom 7490 empfehlen!

    Nur eine Frage: Hatten die Switches beim Test den gleichen Standort (und Netzteil)? Einige Switches sind da recht empfindlich. Hast Du auch den Klang an unterschiedlichen Ports verglichen?

    Die 7590 ist noch dieses Jahr geplant,
    scheue aber gerade den Aufwand neu verteilter IP Adressen.

    Die Switche standen zum Vergleich identisch, dh auf Ensemble honey plate Basen. Identische Netzteile ist auf Grund der Konzeption der verschiedenen Switche nicht möglich.

    Buffalo, Cisco und Innuos haben zb ein eingebautes Netzteil, alle anderen Switch sind bei mir über ein Keces P8 angeschlossen. Hinsichtlich Ports habe ich nur beim S100 die 100mb und 1000mb verglichen und bin ansonsten der pauschalen Empfehlung gefolgt, die Anschlüsse weit auseinanderliegend zu betreiben.

    Gruss

    Juergen

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  • Die 7590 ist noch dieses Jahr geplant,
    scheue aber gerade den Aufwand neu verteilter IP Adressen.

    Ein bisschen :off:, bei mir ging das mit Sichern und Wiedereinlesen der Settings beim Upgrade 7490 -> 7590 erstaunlich reibungslos. Habe hier auch feste IP-Adressen vergeben.


    VG, Andreas