Rega P 25 zu schnell

  • Hallo,
    ich habe vor einigen Tagen meinen Rega P 25 wieder aktiviert und nachdem ich mit dem Klang unzufrieden war die Geschwindigkeit nachgemessen - mit einer Smartphone App - das Ergebnis lag zwischen 33,6 und 33,7. Eine Vergleichsmessung an einem Luxmann lieferte die gewünschten 33,2-33,3. Jetzt die Frage funktioniert das mit einem Smartphone eigentlich genau genug? Und weiters die Frage wie löst man so ein Problem am einfachsten an einem Rega?
    Besten Dank vorab und Grüße
    Harald

  • Hallo Harald,


    nach meinen Erfahrungen laufen die meisten Regas zu schnell.

    Abhilfe schaft hier nur ein präzise gefertigtes Alu-Pulley oder ein externes Netzteil.


    LG
    Martin

    Xerxes-Artemiz-Vero Sota, D3a/E288CC RIAA+Line nach AlexK, Aurum Cantus Volla, 80W Class A Monos, Cubietruck 2TB mit IFInano...und diverses Röhrengeraffel....macht Spaß

  • Und einen präzise im Durchmesser gefertigter Riemen ist auch hilfreich.


    VG

    Dieter

    LW mit luftgelagerter Tellerachse sowie Teller mit Outer Ring und VTA- Lifter, diy

    Dr. Fuss Steuerung

    Kabelkonfektion diy

  • Das sehe ich auch so.

    Und eine gut gemachte Handy App ist genau! Ich selbst verwende die App RPM auf einem iPhone XS. Das Ergebnis habe ich mittels Stroboskop überprüft - es stimmt exakt!

    Liebe Grüße

    Sebastian

  • Danke für die Rückmeldungen, auch für den Link. :merci:

    Werde dann wohl mal mit dem Tauschen der Teile beginnen. Schon mühsam, dass das, so ich das richtig verstanden habe, im "trial and error"-Verfahren passieren muss.

    Ist für mich jetzt nicht leicht einzuschätzen wie problematisch 1% Geschwindigkeitsabweichung ist- aber wie meistens, sobald man davon weiss spukt es halt immer im Kopf rum. ;(


    Grüße Harald

  • Ist für mich jetzt nicht leicht einzuschätzen wie problematisch 1% Geschwindigkeitsabweichung ist- aber wie meistens, sobald man davon weiss spukt es halt immer im Kopf rum.

    Ging mir mit den zu schnellen Regas auch immer so. Irgendwas stimmte nicht und wenn man dann weiß was, nervt es einfach nur noch.

  • Hallo Harald,


    beim Tauschen des Pulleys am Motor ist aber Vorsicht angesagt. Ohne spezielles Werkzeug ( Abzieher ) werden dabei leicht die Lager im Motor beschädigt:"..

    Please note removing your old pulley may be difficult as they are super-glued on, and there is a risk of damage to the motor if force is used trying to remove the old pulley..."

    Alternativ bietet bei ebay jemand aus GB Riemen mit leicht unterschiedlichem Riemendurchmesser an, um damit die Geschwindigkeit nachzutrimmen.

    Leider finde ich den Link gerade nicht.


    Gruß

  • Danke, für den Gefahr-Hinweis beim Pulleytausch - da hätte ich jetzt wahrscheinlich nicht genügend aufgepasst.

    Mein Xiaomi-Smartphone in der 250 Euro Klasse scheint dafür ausreichend zu sein, da eine Messung an einem alten Luxmann und inzwischen auch an einem Verdier nouvelle platine korrekte Geschwindigkeiten anzeigt.


    Um so ärgerlicher, dass mein P25 hier so daneben liegt. Dachte bisher die richtige Geschwindigkeit zu liefern ist das oberste und erste Entwicklungsziel eines Plattenlaufwerks und jetzt ja auch nicht wirklich Raumfahrttechnik, aber anscheinend stellt man sich das als Laie wiedermal zu einfach vor.


    Grüße Harald

    (Werde auch nochmal mit einem iPhone nachmessen)

  • Ich kann mir nicht vorstellen das die geringe Abweichung eine derartige Auswirkung auf den Klang hat, da dürften wohl andere Dinge eine Rolle spielen.

    Gruß Axel


    Clearaudio Concept mit Ortofon SPU ATR40C, mit Digna II C (Mr.Nixie) und Silvercore 1:20 Übertrager. Rega RP6 mit Digna MM, AT-95VM ML, AT 120E, Ortofon 540MK II.

    Musical Fidelity M3i, Klipsch RP 8000F, Eigenbau PWM-Punktsauger

  • Hallo,


    also hab ich das jetzt richtig verstanden, dass der Unterschied eigentlich zu gering ist um hörbar zu sein und ich soll mir bei meinem Plattenspieler lieber andere Sorgen machen?


    Bzw. bin ich jetzt mit meinem "Problem" ein Einzelfall oder sind diese Abweichungsgrößen üblich da sie anyway keine Rolle spielen.

    Falls das schon mal ein Thema im Forum war, wäre ich natürlich auch für jeden Link dankbar.


    Wie gesagt ich tue mir wirklich schwer das einzuschätzen, werde aber in meiner Umgebung mal rumhören ob jemand eine manuelle Geschwindigkeitsregelung bei seinem Laufwerk hat um das für mich besser einordnen zu können.



    Grüße von einem leicht Verunsicherten :wacko:

    und ich möchte jetzt auch wirklich nicht die Prinzessin auf der Erbse spielen

  • Daß die Regas allgemein ein wenig zu schnell laufen, ist so gewollt, dadurch klingt er etwas dynamischer und dadurch besser als normal. Diese Info hatte ich damals von meinem Händler auf Nachfrage bekommen.

    Gruß Roland

  • minus,

    ich habe das bei meinem Rega RP6 mit der Geschwindigkeit auch. Ich habe das auch mit meinem Xiaomi Smarty und mit der APP RPM Speed and Wow gemessen. Sie sagt Dir auch ob du mit der Abweichung im Rahmen bist.

    Es wäre ja jetzt interessant zu wissen was Dich klanglich stört? Ich denke nicht das Du 1% Abweichung, klanglich heraushörst.


    Daß die Regas allgemein ein wenig zu schnell laufen, ist so gewollt, dadurch klingt er etwas dynamischer und dadurch besser als normal. Diese Info hatte ich damals von meinem Händler auf Nachfrage bekommen.

    Ich will jetzt nicht abstreiten das es vielleicht stimmt, aber es gibt auch Händler die erzählen Dir viel wenn der Tag lang ist. Aber es gibt auch Gute, muss man aber erst einmal herausfinden.

    Gruß Axel


    Clearaudio Concept mit Ortofon SPU ATR40C, mit Digna II C (Mr.Nixie) und Silvercore 1:20 Übertrager. Rega RP6 mit Digna MM, AT-95VM ML, AT 120E, Ortofon 540MK II.

    Musical Fidelity M3i, Klipsch RP 8000F, Eigenbau PWM-Punktsauger

  • Hören könnte man das theoretisch an 2 Faktoren,


    1) wenn das mit angenommenen 1% Abweichung zu schnell läuft, dann ist ein 5 Minuten Musikstück jetzt 4:57 lang, so ein Zeitempfinden hat glaube ich kein Mensch

    2) die absolute Tonhöhe steigt auch um 1 %, dann hätte z.b. der Kammerton A nicht 440 Hz, sondern 444,4. Das Können Menschen mit absolutem Tonhöhengehör schon warnehmen, der Normalo ebenfalls nicht

    3) auf der unbewußtem Ebene kann der eine oder andere (aber nicht alle) sowas glaube ich schon warnehmen, klingt dann wohl irgendwie agiler, dynamischer, frischer....für andere vielleicht zu hektisch und grell...


    ich hab auch 2 unterschiedliche Stroposkopmatten. Wenn die eine zu schnell anzeigt, zeigt die andere zu langsam an...ich stell nen Mittelwert ein und gut iss.....

  • @charlyschwarz

    ...im direkten Vergleich mit Streaming klingen die Songs zu hell für meine Ohren, deshalb kam ich überhaupt auf die für mich nicht so alltägliche Idee mal die Geschwindigkeit des Plattenspielers zu messen - dachte dabei aber eher, dass es vielleicht Probleme mit dem Gleichlauf gibt.