Netzkabel Sonntagsfrage

  • Der Cisco 2960 ist ein steinalter Switch der nicht mal Gigabit kann, also aus

    der Zeit stammt als CAT5 reichte. Den hast Du vermutlich gebraucht gekauft,

    ziemlich sicher ist darauf einiges konfiguriert was im Heimeinsatz eher stört,

    etwa VLAN, Bandbreitenreservierung oder QoS-Priorisierung, das hast Du doch

    sicher alles auf der IOS-Konsole gelöscht? Lustig finde ich immer wenn die Nutzer

    dieses Oldtimers fabulieren ob CAT8(40Gigabit)-Kabel daran besser klingen als

    CAT7(10Gigabit) und nichtmal wissen dass der Switch nur 100Megabit kann...


    Kannst aber gern eine klangliche Beschreibung reinstellen, hab letzten Monat

    bei einem Kunden 12 von den Teilen zum Entsorgen mitgenommen und das

    würde dem Buchtpreis auf die Sprünge helfen. ;)

    In einer emotionalen Schieflage hilft es, die Plattensammlung neu zu sortieren –

    chronologisch oder autobiografisch, niemals alphabetisch!


    Nick Hornby

  • Tendaberry

    Bei meinem Linn-Streamer habe ich auch aus reiner Neugierde verschiedene Netzkabel höchst unterschiedlicher Qualität und Preise mit dem serienmäßigen verglichen.

    Dabei habe ich, unterstützt durch einen guten Freund, nicht den allergeringsten Unterschied gehört. Dafür gäbe es auch technisch keinerlei Anhaltspunkt.


    Wenn an dieser Stelle etwas zu holen wäre, würde ein Hersteller wie Linn diesen Umstand nicht verschweigen und eine Verbesserungsmöglichkeit einräumen oder selbst ein höherwertigeres Kabel im Portfolio haben.

    Solche Kabel gibt es aber für kein einziges Gerät der Linn-Produktpalette, auch nicht für höchstpreisige, so dass ich mir sicher bin, dass gut konstruierte Geräte wie die von Linn so etwas auch nicht benötigen bzw. dass man dies für unnötig erachtet.


    Dieser Sachverhalt ist vergleichbar mit der Kontroverse zum klanglichen Unterschied zwischen dem Akurate-Radikal mit dem Klimax-Radikal (jeweils auch mit einem soliden Standardnetzkabel). :)


    Gruß Sensei

  • Ja, klar ist das ein alter Switch und klar sind die Standardeinstellungen eingestellt. Linn empfiehlt sowieso 100 MBit für den Streamer, also nützt mir ein GigaBit-Switch nichts. Und nein, ich verwende da keine CAT7- oder CAT8-Kabel, sondern CAT6e von BlueJeans Cable.

    Linn LP12 (Karousel)/Keel/Klimax Radikal 2/Urika/Ekos 2/Akiva/Linn Akurate DSM Katalyst/QNAP 219P II/Cisco WS-C2960-8-TC-L/Linn Akurate Tuner/1 x Majik 6100 & 1 x Majik 4100/Linn Akubarik (aktiv), Grado PS500e

  • Wenn ich schon beim Austausch des Netzkabels bei meinem Cisco Switch gegen ein Linn Netzkabel (um die 40,-) eine erhebliche Verbesserung erreichen kann, möchte ich Deiner Aussage widersprechen...

    ich nicht. Ich bin der Überzeugung, das irgendwo in der betreffenden Kette gravierende Schwachpunkte vorhanden sind betreffend Anordnung aller Geräte und Kabel. Dann können gravierende Unterschiede zw. Netzkabel hörbar werden, die aber nicht vom Kabel selbst, sondern von dessen unterschiedlichem Einstreuverhalten (im Kontext mit dem der eingebauten Netztrafos) herrühren.

    In einer perfektionierten Kette, bei der alle Netzteile extern sind (auch die der Endstufe bzw. Vollverstärker) und weit weg sind von den Signalkabeln, kommt dieser Unterschied nicht mehr zum Vorschein (ist i.d.R. leider nie der Fall, obwohl es meiner Meinung nach Standard sein müßte ab einer Preisklasse oberh. 1000-2000 €).

    Und bei günstiger Verlegung von Netz- und Signalkabeln sowie günstiger Anordnung der vorhandenen Komponenten sollten nur noch Unterschiede allenfalls in abgeschwächter Form auftreten (siehe auch post #42).

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

    Edited 2 times, last by A.K. ().

  • Schöner Hund, aber was hat das jetzt mit meiner Direktstromverteilung zu tun? Worum es sich handelt, kann man im von mir angegebenen link nachlesen. Das ist alles andere als Voodoo und schlicht nur intelligent gemacht.


    Es gibt für mich übrigens auch kein Netzkabelklang. Was wir hören können, ist die An- bzw. Abwesenheit von Störungen, die im Verbund mit Gerätschaften und Verkabelung sich bemerkbar machen kann. Und dagegen hilft nur Netzentstörung, und das möglichst konsequent. Genau diesen Weg beschreitet Audio Optimum mit seinen Kabeln. Wie manch anderer übrigens auch.


    Gruß

    Franz

  • Es bleibt dabei: Mit gleich welchem Netzkabel kann man im Normalfall keine gravierenden Verbesserungen / Veränderungen der Wiedergabe herbeiführen - wenn doch, ist etwas grundlegend in der Kette falsch.

    Stimmt zwar nicht ganz, eigentlich genau das gegenteil ist der fall, aber ok, lassen wir das einfach mal so stehen ;)


    gruß

    volkmar



    ps..hab da übrigens u.a. mit Transistorverstärker (Accuphase), Röhrenverstärker (Burkhardt Schwäbe) und hochwertigem Röhren Kopfhörerverstärker (Made in Germany) verglichen, bei jedem gab es in der tentenz und intividuell die gleichen :!: nachvollziehbar hörbaren unterschiede, also alles anerkannte, halbwegs unantastbare Qualität und kein schimischumi Tant.


    Für mich war das letztlich ein indiz das jedes Netzkabel eine art feste unveränderliche klangliche Signatur von sich gibt, gesichert ist für mich auch die feststellung das Netzkabel nicht mit jedem Baustein gleich gut harmonieren, grund unbekannt, aber wie gesagt haben alle zumindest eine feste klangliche Signatur.

    So das wars für mich, ich verabschiede mich mal lieber sonst wird das hier noch ein richtiger Kabelklang Thread :P

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • hab da übrigens u.a. mit Transistorverstärker (Accuphase), Röhrenverstärker (Burkhardt Schwäbe) und hochwertigem Röhren Kopfhörerverstärker (Made in Germany) verglichen, bei jedem gab es in der tentenz und intividuell die gleichen :!: nachvollziehbar hörbaren unterschiede, also alles anerkannte, halbwegs unantastbare Qualität und kein schimischumi Tant.


    Für mich war das letztlich ein indiz das jedes Netzkabel eine art feste unveränderliche klangliche Signatur von sich gibt, gesichert ist für mich auch die feststellung das Netzkabel nicht mit jedem Baustein gleich gut harmonieren, grund unbekannt, aber wie gesagt haben alle zumindest eine feste klangliche Signatur.

    :P

    ob das auch so gewesen wäre, wenn die Netzteile ausgelagert gewesen wären wie hier unter

    https://asraudio.de/hifi-highend-verstaerker.html ??

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Servus,


    Hab aktuell auch mal was zum probieren zuhause, Wireworld Elektra TM7.


    Als warmklingend würde ich die tonalen Veränderungen nicht beschreiben. Eher das genaue Gegenteil. Alles sauber konturiert und präziser. Bass mit mehr Punch, aber irgendwie auch ins hell analytische abdriftend. Werd’s mir nicht kaufen.


    Netzleiste ist von HMS, Verstärker M5si Musical Fidelity, Totem Tribe Tower Lautsprecher, HANA SL Tonabnehmer.


    Das Stratus von Wireworld hab ich auch probiert, da sind mir die Unterschiede zum mitgelieferten Netzkabel zu gering.


    Grüße Axel

  • Franziskus,der Preis :D

    Was ist damit? Zu hoch? Bedenke, daß dieser Verteiler nicht nur 5 Netzkabel hat, sondern darüber hinaus auch 5 integrierte Netzfilter besitzt, also für jedes angeschlossene Gerät auch eine Netzfilterung bereithält, die den Wirkbereich der Ferritummantelung ergänzt. Du brauchst auch keine Netzleiste mehr. Und als Zugabe bekommst du sogar noch eine "ground-box", die mit Turmalinpulver aufgebaut ist. Kann man alles nachlesen.


    Insgesamt ist das ein intelligentes Werk. Da hat sich jemand wirklich Gedanken über eine sinnvolle Stromversorgung gemacht. Und das ohne jegliches Voodoo-Gedöns, was bei manch anderen Anbietern deren Produkte für mich jedenfalls zu teuren Scherzartikeln macht.


    Und zuletzt: Muß man nicht haben wollen, der Markt ist vielfältig, da kann jeder das finden, was er für sinnvoll hält. Mich hat das Gesamtkonzept überzeugt, und habe die Anschaffung bis heute nicht bereut. Meine teuren vorigen Netzkabel inclusive teurer Vibex-Leiste habe ich alle wieder verkauft, die wurden nicht mehr gebraucht.


    Gruß

    Franz

  • Weil die HMS Leiste eher hell klingt.... Da würde ich zuerst eine andere Leiste probieren.

    z.B. von Fisch Audio.

  • Weil die HMS Leiste eher hell klingt.... Da würde ich zuerst eine andere Leiste probieren.

    z.B. von Fisch Audio.

    Sorry, hab mich vertan Horst MFE nicht HMS.


    Aber auch die geht tonal auch schon etwas ins helle. Find ich im Grunde auch stimmig, mit dem Wireworld wird’s mir allerdings to much.


    Ich war auch einfach mal neugierig ob ich überhaupt Unterschiede feststelle. Habe keine riesige Hörerfahrung.

  • Wenn man nur mit einem bestimmten Netzkabel obigen Klang erzeugen könnte, würde mit der Anlage grundsätzlich etwas im Argen liegen.

    Anders: Die Anschaffung eines (überteuerten) Netzkabels als Kompensationsmaßnahme kann auch ein Akt der Verzweiflung sein. ;)


    Gruß Sensei

    Hab’s schonmal irgendwo geschrieben.

    Wie hoch der klangliche Einfluss von Netzkabeln wahrgenommen wird , hängt von vielen Faktoren ab.

    Nicht zuletzt vom Hörer selber.

    Tatsache ist jedoch , daß auch 5% , oder 3% (wie will man das eigentlich allgemeingültig bewerten ?) von etwas bereits wirklich gut wahrgenommenen , verdammt viel sein kann.


    Klangliche Unterschiede lassen sich übrigens nicht nur mit hochpreisigen Netzkabeln erreichen .

    Wieviel jemanden der klangliche Unterschied eines gewissen Kabels wert ist , muss/soll jeder für sich selber entscheiden.


    Zum Audio Optimum Kabel…

    Das lässt sich prima selber konfektionieren.

    Es ist im Endeffekt nur Eupen Meterware .

    Ich hatte es mal bei mir .

    Den aufgerufenen Preis dafür , finde ich tatsächlich hoch angesetzt.

  • Stimmt zwar nicht ganz, eigentlich genau das gegenteil ist der fall, aber ok, lassen wir das einfach mal so stehen ;)

    Ich bin fest davon überzeugt, dass meine Aussagen stimmen und auch davon, dass mir die behaupteten gravierenden Unterschiede bei Netzkabeln in meiner Lebenszeit niemand unter kontrollierten Bedingungen heraushören wird - es sei denn, es wäre in der Kette etwas grundsätzlich falsch.

    Aber ich sehe ein, dass in diesem Forum bei den meisten noch Verbliebenen eine andere Wahrnehmung vorherrscht, die zu erklären für mich müßig ist.


    So das wars für mich, ich verabschiede mich mal lieber sonst wird das hier noch ein richtiger Kabelklang Thread :P

    Ging es von Beginn an denn um etwas anderes als um Kabelklang?


    Gruß Sensei