Jetzt wird es absurd

  • Mein posting 717 könnte missverstanden werden.


    das lachend zu beginn bezieht sich nicht auf die Musikhörer,

    die das Budget einfach nicht zur Verfügung haben...


    sondern auf anscheinend fehlende Vorstellungskraft von

    Vorpostern, dass es so geringe Budgets überhaupt gibt...


    Es ist teilweise zum Fremdschämen...


    jo

    (Neben-) Gewerblicher Teilnehmer

    Direktvertrieb von Absorbern und Plattenpucks zur Reduzierung von Schwingungen in Audiogeräten

    klick hier

  • Was A.M. sagt ist richtig. Jeder von uns hat schon über Jahrzehnte viel Geld in die Hand genommen. Mein Beitrag mit den typischen Kaufaktivitäten vieler von uns mit 17 Systemen und den 20te Puck hat das versucht nahezulegen.


    Man darf auch nicht vergessen dass bei diesen Preisen der nicht direkt auf die Leistung des Produktes bezogene Preis in absoluten Werten immer heftiger wird. Zahle ich bei einem 4000 Euro Tonarm bis zu 2,5 Tausend oder so für Vertrieb, Handel und Steuer sind es hier gleich um die 20 Tausend Euro. Alleine fast 3000 Euro dürfte die Steuer kosten. Das sind nur grobe Werte aber in der Richtung stimmen sie. Ich möchte jetzt keine Diskussion ums Vertrieb und Handel anfangen da gibt es vielerlei Gründe abzuwägen oder Steuer, wenn man sieht wie wenig man beispielsweise in den USA zahlt, aber diese Absolutbeträge verzerren den Blick auf den Leistungsanteil eines Produktes.

  • Nach 700 Beiträgen, haben wir die Prozentrechnung entdeckt ...

    8o

    Nicht so ganz. Die stand schon am Beginn der Diskussion in Form der Verhältnisrechnung. Wieviel kann ein Arm für diesen Preis klanglich/technisch überhaupt mehr leisten als andere Arme für ein Vielfaches weniger?

    eine Stereoanlage, zwei Ohren und viele Platten

  • Man darf auch nicht vergessen dass bei diesen Preisen der nicht direkt auf die Leistung des Produktes bezogene Preis in absoluten Werten immer heftiger wird. Zahle ich bei einem 4000 Euro Tonarm bis zu 2,5 Tausend oder so für Vertrieb, Handel und Steuer sind es hier gleich um die 20 Tausend Euro. Alleine fast 3000 Euro dürfte die Steuer kosten. Das sind nur grobe Werte aber in der Richtung stimmen sie.

    ich frage mich gerade wie SME es geschafft hat den V zu einem solchen Schnäppchenpreis anzubieten. :/

    There are only two kinds of music: Rock and Roll

  • Nach 700 Beiträgen, haben wir die Prozentrechnung entdeckt ...

    Aus Mangel an echten Einwänden muss eben auch ein Überschlag Fehler schon herhalten.



    Wieviel kann ein Arm für diesen Preis klanglich/technisch überhaupt mehr leisten als andere Arme für ein Vielfaches weniger?


    Auch das ist letztlich ein Problem welches Verhältnis man betrachtet oder zulässt es zu betrachten: man kann technisch nie mit n fach Entwicklungsaufwand n fach mehr Leistung rausholen. Allerdings kann der Lustgewinn für einzelne - Supereiche natürlich - schon unbezahlbar sein. Obwohl Superreiche so was nie kaufen. Das sehe ich wie Shakti.



    Das einzigste Zugeständnis was ich all diesen Nochniegehörtaberkannnixsein entgegen bringe ist dass ich mir nie ein einzelnes Produkt in dieser Preisregion neu erwerben würde. Es tut mir in der Seele weh wenn ich mehr wie die Hälfte dann zahlen muss an Dritte.

  • Mein lieber Arkadin,


    das weiß ich nicht. Welche Annahmen stecken hinter deiner Aussage? Ist SME V ähnlich gut wie der Vertere Refernce. Wird er in gleichen Stückzahlen hergestellt. Gibt es eine lineares Verhältnis von Ergebnisgewinn und Einsatzkosten. Gibt es eine Obergrenze an Qualität. Usw.


    Gruss Wolfgang

  • Von irgendwas müssen die Hersteller doch leben und ihren Bugatti bezahlen.

    Wenn Du viel arbeitest und viele Überstunden kloppst und noch mehr sparst um dann den Tonarm kaufst, ja dann kann sich der Hersteller den zweiten Bugatti kaufen………

    fast alles Hörer.

    Wünsche einen wunderschönen Tag.

    Jo.

  • Also bei der Preisgestaltung könnte wohl mancher hier ein Liedchen singen.... :D ... Ich gehe mal von einem max. Anteil der Produktionskosten (Entwicklung und Fertigung) von 20% aus was das Ding kostet - bei Luxusartikeln (wo ich das einordnen würde) ist das wohl sogar eher bei 15% oder noch weniger. Somit muss man sagen, dass das Gerätchen technisch ja nicht allzu teure Sachen beinhalten dürfte damit sich das für den Verkauf noch rechnet. Der Rest ist wohl Marktgeschwurbel. Geht auch bei anderen Herstellern so. Ich denke eine Manufaktur die ich selber kenne (da Vinci) ist mindestens technisch so gut wie das hier beschriebene Modell und kostet ca. die Hälfte. Mir ist es auch technisch nicht erklärbar wo man da noch was besser machen könnte. (IMHO) ein Tonarm der mechanisch ausserordentlich gut und sehr sorgfältig gemacht ist und ausserdem keine Spurfehlwinkel hat und kostet ca. die Hälfte (mehr dazu auf http://www.tonarm.ch) ist der Thales in verschiedenen Ausführungen. Da stimmt für mich auch das Verhältnis von Preis und Leistung (habe die Fertigung selber besuchen können).

    Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
    Erfinder des Phonographen, der Kohlenglühfadenlampe und des Betongiesverfahrens)

  • Bei vielen Herstellern von Konsumgeräten, Autos etc. rechnen sich die Oberklasseprodukte nicht.

    Bei BMW bezahlt der 3er den 7er. So unglaublich das klingt. Hat mir mal jemand von einer BMW Tochter in M gesagt.

    Wenn man als Hersteller eine solche Querfinanzierung mangels Cashcowprodukt nicht machen kann oder möchte, wird die Oberklasse sehr teuer.

    Wie das im Hifibereich ist, weiß ich nicht, aber warum sollte es da groß anders sein.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Du glaubst das mit BMW nicht? Oder wo past dein religiöser Bezug dazu?

    Dann nehmen wir VW. Den golf und den Phaeton, da bin ich mir sehr sicher, dass der Golf den Phaeton querfinanziert hat.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • @ FrankG das kenn ich aus einer Firma bei der ich in 1990ern gearbeitet habe. Wir machten in unserer Abteilung die Büromöbel für die Chefabteilung. Viele Einzelstücke, die teilweise nur gemacht wurden um andere große Aufträge für Serienteile zu bekommen. Mit denen wurde dann Geld verdient.

    Monohörer