Musikalität & Ausdrucksstärke: Ortofon, Rega, Unitra, Denon, Shure, Raketa & Grado

  • Nachdem meine Anlage Masse- & Schirmungssauber ist, Ferritkerne an den Audio- & Lautsprecherkabel eingebunden sind, spielt meine Anlage viel wohlklingender.

    (Die Ferritringe kommen immer auf die Seite des Einganges. Also vor den Lauti- & Audio-Eingängen.)

    So wage ich einen großen Lauschangriff Teil I mit neun Abtastsystemen.

    Mir geht es um Musikalität & Ausdrucksstärke der Systeme, nicht um irgendwelche Messwerte. Auch nicht um Höhen, Mitten oder Bässe.

    Vielleicht hilft dem Einen oder dem Anderen diese Auflistung.


    Gruß Nadja


    Anpassung: 56 k & ca. 250 pF - für alle Systeme

    PhonoPre: Yaquin MS-23B - gepimpt

    Dreher: L 78 SÖ mit einer Sony 290 g Gummimatte, Doppelwand-Vogelsand-Zarge

    Headshell: bis auf das Exact, haben alle Systeme das selbe Headshell


    Jedes System spielt auf jeden Dreher anders.

    Auch ist die Tellerauflage mit endscheidend wie ein System spielt.


    Testplatte: Milva, Von Tag zu Tag, Die Macht der Gewohnheit - klassische Analogaufnahme.

    Hat sehr viele leise, zarte & ausdrucksstarke Töne. Eine sehr kräftige Bratsche, anfangs Rechts. Milvas Stimme ist hier einfach brillant. Eine sehr gelungene Mischung zwischen Unterhaltung & Klassik.


    Nach Rangliste in meiner Kette:

    Musikalität & Ausdruckstärke


    Rega Exact - Fineline - MM

    - spielt am ausdrucksstärksten & doch sehr musikalisch

    - am L 78 rauer

    - am PE 1000 weicher & musikalischer (L 78 Tellermatte)

    - mein bestes System


    Shure V15 III - Shibata (Onkyo Nadel für 13€!) - MM

    - spielt am musikalischsten

    Voraussetzung ist eine hochwertige Anlage, an meiner alten Anlage, trotz HE Nadel, spielte dieses nicht so brillant wie jetzt. Auch finde ich dieses System mit Shibata Nadel schöner als mit einer hyperelliptischen Nadel.

    Mit einem nackten-elliptischen Schliff spielt dieses System auch sehr schön, dafür etwas zurückhaltender.


    China Raketa - elliptisch-nackter Schliff - MM (nach Hersteller MI)

    - im Holzbody

    - sehr interessante Mischung zwischen Musikalität & Ausdrucksstärke


    Unitra MF 104 - Shibata - MI

    - sehr schöne Bässe

    - die Bratsche ist hier etwas vordergründiger

    - spielt um Längen besser als sein Original, Goldring G 800 oder das G 820


    Denon DL 110 - elliptisch - high Output MC

    - recht ausgewogen

    - sehr schöne Musikalität

    - mir persönlich fehlt etwas Ausdrucksstärke


    Ortofon X5 - Gyger - high Output MC

    - sehr weich, warm & musikalisch

    - mir fehlt Ausdrucksstärke

    - etwas zurückhaltend


    OM20 - Hyperelliptisch (OM30 Nadel) - 2M Body

    - hier knallt die Bratsche sowas von in den Vordergrund

    - das lauteste & irgendwie aggressivste System

    - mit der analogis Nadel, nackter-elliptischer Schliff, spielt das OM20 ausgeglichener


    Rega Elys - elliptisch - MM

    - macht irgendwie nichts falsch - auch nichts richtig

    - auch hier ist die Bratsche sehr dominant bis aggressiv


    Grado Reference Platinum Wood - elliptisch - MI

    - es ist schon ein sehr warmes System

    - das zurückhaltendste System

    - System mit der wenigsten Strahlkraft

    - am TD 160 spielt es strahlender

    homophobie ist sünde

  • Das OM20 habe ich mir nochmals vorgenommen & etwas entschärfen können.

    Dies hat jetzt mehr Grundton, ist nicht mehr so aggressiv. Dennoch, es bleibt recht laut & oben in den Höhen, da macht es ordentlich Tamtam.

    Die Bratsche ist jetzt etwas sanfter.

    Das OM20 habe ich entkoppelt mit Bleistiftminen, 0,7 mm, HB. Zart verschraubt mit Messingschrauben.


    Die obigen Systeme habe ich mit Klassik nochmals durch gehört.

    Das Grado hat sowas schönes Altbackenes, sonen 1960er Jazz-Keller-Sound. Auch wenns etwas zurückhaltend ist, hat es einen ganz eigenen Charme.


    Das X5 gefällt mir bei Klassik sehr gut. Es ist so schön unaufgeregt. Und äußerst warm. Seine wohlige Musikalität macht Ohrenfreude.

    Bei Klassik käme es gleich hinter dem V15 III.


    Wenn ich all die obigen Systeme nochmals mit Klassik durchhören würde, ergäbe sich ein völlig anderes Hörbild.


    Am Sonntag bekomme ich audiophilen Besuch, dann darf der die Systeme belauschen.

    homophobie ist sünde

  • Hallo Nadja,


    hört sich alles ganz interessant an besonders das Grado würde mich reizen.


    Wie sieht es mit dem X5 aus?

    Konntest du herausfinden ob etwas defekt ist?


    Grüße

    Fritz

  • … und vor allem was für eine Serie der Grados hast Du verwendet: Serie 1 oder 2 oder 3. Das macht einen ganz erheblichen Unterschied. Sollte es ein Serie 1 System gewesen sein, dann könnte ich deiner Einschätzung wahrscheinlich zustimmen.


    Aber ich habe noch kein Serie 2 oder 3 Grado Wood System gehört was in den genannten (deinen) Kriterien die Regas oder gar das OM20 nicht in den Schatten stellt.


    Den Unterschied zu diesen Systemen empfinde ich schon als drastisch. Nicht mal ein OM40 kann solch einem Grado nahe kommen. Und schon so überhaupt nicht im Bewertungskriterium Musikalität, Ausdruck und Strahlkraft.


    T`schuldige, wenn ich da anderer Meinung bin. Aber es kann ja auch die deutlich andere Kette sein und vor allem der Dreher Typus, den ich verwende.


    Ansonsten danke für deine Erfahrungen. Solche Erfahrungsberichte braucht das Forum. Weiter so.


    Highfidele Grüße,

    Jürgen

  • hört sich alles ganz interessant an besonders das Grado würde mich reizen.

    Wie sieht es mit dem X5 aus?

    Konntest du herausfinden ob etwas defekt ist?

    Grüße

    Fritz

    Da ich kein anderes X5 kenne, kann ich nichts dazu sagen, ob dieses defekt oder intakt ist.

    Aufjeden schnalzt, schnarrt oder zirpt es nicht.

    Mehr als 1,8 g Auflage geht nicht, dann schleift das X5 auf dem Vinyl.

    Ich werds mal an den PE schrauben & mal lauschen.

    Das Grado steht zum Verkauf, bei Interesse bitte PN an mich.


    Jürgen,

    danke für die Blümkins! Deine andere Meinung ist sehr wichtig.


    Zum Grado ...

    Auf meinem TD 160 spielt ein Reference Platinum 2 Mono ganz vorzüglich. Hat auch sonen 1960er Charme, dies passt perfekt zu den Mono Scheiben.

    Das ist eine sehr schöner wohlige, wollige & natürliche Musikalität.

    Grado & Thorens finde ich zusammen sehr, sehr stimmig.

    Am PE 1000 kommt das Grado überhaupt nicht zum Zuge. Vielleicht ist auch ein Lenco das falsche Laufwerk fürs Grado ...


    Das getestete Grado, ist ein Platinum Reference Wood, das müßte Serie 1 sein?

    Bei diesem Grado bin ich immer wieder hin & her gerißen, auf der einen Seite fasziniert mich mit der grufige Charme des Grados, auf der anderen Seiten wirkt es sehr verhalten.

    Andere Systeme haben weit mehr Strahlfreude & Räumlichkeit.

    Wie sagte eine Bekannte zu mir, als sie mich besuchte & zufällig das Grado lief, "Deine Anlage hat ja sonst mehr imposant."

    Und doch liebe ich gerade wegen dieser Zurückhaltung das Grado, wegen seines 1960er Charmes. Grado polarisiert.

    Bin echt gespannt, wie am Wochenende mein Besuch im Blindtest auf das Grado reagiert.


    Für Euch zweibeiden habe ich das Grado fix an den Vinylia-PE 1000 getütert.

    Was soll ich sagen, hier erwachet das Grado aus seines Dornröschen Schlafe.

    Am originalen PE 1000 will das Grado überhaupt nicht spielen. Das Problem hatte auch ein Foristi dieses Forums, der sich auch ordentlich die Karten legte mit dem Grado am Werks-PE 1000.

    An meinem Vinylia-PE 1000 spielt das Grado Reference Platinum Wood formidabel. Hier strahlt es, hier ist nichts im Hintergrund, ganz im Gegenteil. Es strahlt, verzaubert mit einer schönen Wärme & Musikalität am 1000er. Echt spannend.

    Jedoch gefällt mir das Exact besser am PE, dieses hat mehr Grundvolumen, ist vollmundiger.


    Das Shure V15 III Shibata spielt sehr rund am PE 1000, schmeichelt mit einer grundigen Wärme. Der Grundton ist schön erdig. Gefällt mir besser als das Grado.


    Mein Favorit bleib beim PE 1000 das Exact, dies ist stimmiger.

    Das Grado, als auch das Shure V15 III haben recht dominante Höhen, die auf Dauer nicht wirklich wohlgefallen.

    Das V15 III spielt unglaublich warm & äußerst musikalisch auch am PE.


    Musiklische Grüße - Nadja

    homophobie ist sünde

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  • Das Grado habe ich an das China Headshell getütert, welch alle anderen Systeme auch haben. Zuvor hing es an einem massiven Lenco SME Hedshell.


    Am Lenco finde ich das Grado mit dem neuen Headshell stimmiger, erdiger & runder. Die Höhen sind hier nicht so spitz.

    Das Grado bleibt mehr in der Mitte, geht nicht nach außen, wie beim 1000er, das liegt auch an dem Carbonttonarmrohr. Carbon, so meine Erhörung, öffnet mehr das Klangbild.

    Gerade diese Mittigkeit mag ich am Grado. Bei Klassik erinnert mich das Grado an ein Kammerkonzert. Dort ist der Klang ja auch nicht immer so imposant.

    Das Grado ist ein sehr stimmiges Klassik System, wenn es mehr auf dem Boden bleiben soll.

    homophobie ist sünde

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  • Hallo Nadja,


    ich hatte vor langem auch schon mal ein Grado hier.
    Welches weiß ich leider nicht mehr. War auf jeden Fall eins in einem Holzgehäuse mit nackter Ellipse.


    Hatte es an meinem TD126 mit Hadcock Arm, einem Dual 731 mit Halbzoll Kit und an einem TD165 mit TP11.
    War schon krass wie unterschiedlich der Abnehmer an den Armen gespielt hat.
    Am besten fand ich ihn am Hadcock Einpunkter.
    War schon eine Klasse für sich.
    Mein Elac war trotzdem besser und es musste wieder gehen.


    Hast du nicht auch einen Einpunkter woran und die Systeme mal vergleichen könntest?
    Ist ja von der Lagerung her schon was komplett anderes als an den Armen die du schon getestet hast.


    Grüße
    Fritz

  • Danken Fritz,


    für Deinen Bericht. Du sprichst mir aus der Seele.

    Denn Einpunkter Decca habe ich erstmal in Rente geschickt. Die Einstellerei machte mich wahnsinnig.

    Da ich recht unterschiedliche Dreher zu gegen habe, habe ich die Erfahrung gesammelt, das jedes System an jeden Dreher anders spielt.

    Jedes System braucht seinen Dreher & umgekehrt.

    Und heute habe ich den Headshell Unterschied gehört ... Verdammtes Obst. Wo fängt das an, wo hört das auf?

    Du erlebst die System-Unterschiedlichkeit an Tonarmen, ich an Drehern. Deswegen habe ich drei Exact. Eines bekommt eine OM30 Nadel, da bin ich gespannt, wie der Unterschied zur ML ist.


    Nicht ohne Grund hatte ein audiophiler Freund, die Idee, Systeme vor dem Kaufen zu Hause testen zu können. An der Idee arbeite ich noch.


    Mein Ölbadtonarmlager brachte meine Systeme einen Quantensprung nach vorn.


    Die Unterschiedlichkeit meines Exactes erlebe ich an unterschiedlichen Drehern. Eines ist am 1000er, das andere an einem SME Headshell & kann von Dreher zu Dreher Wandern. Und überall spielt es anders. Am aller schönsten am PE 1000. Das passt oben, wie unten, links & rechts.

    Das nächste System, hat oben zu viel, das nächste unten zu wenig, ...

    Irgendwie bin ich beim Exact hängen geblieben.

    Werde mich auch vom MC System verabschieden. MMs & MIs sind irgendwie vollmundiger. Runder. Wie sagte ein Freund, fleischiger.

    Keine Frage, ein AT33 PTG spielt göttlich schön, es hat das, was viele MCs haben, diese Luftigkeit, die mir jedoch was vermissen läßt. Die Vollmundigkeit.


    Firtz,

    an meiner Philis HiFi Anlage 50 H habe ich ein Exact mit einer einer nackten-elliptischen Nadel. Du glaubst nicht was da für ein Baß mit dieser Kombi rüber kommt. So bassig habe ich das Exact noch nirgends spielen erlebt.


    Sonnigst Nadja

    homophobie ist sünde

  • Hallo Nadja,


    ja da hast du recht.

    Einen Einpunktarm einzustellen ist schon sehr nervig.

    Macht nicht so viel Spaß ^^


    Vielleicht gefällt dir ja einfach der Klang der Rega Systeme.

    Kann ja sein, dass du vielleicht mit einem MC von Rega glücklicher wirst als mit anderen oder hattest du schonmal eins?


    Auf dein Ölbad für den Tonarm bin ich auch schon gespannt.

    Ich kenne den Unterschied von dem original SME Ölbad und das war schon genial.


    Grüße

    Fritz

  • Auf dein Ölbad für den Tonarm bin ich auch schon gespannt.

    Ich kenne den Unterschied von dem original SME Ölbad und das war schon genial.

    Grüße

    Fritz

    Fritz,


    vielleicht machen mich nicht MC Systeme mehr an. :saint:

    Hat SME auch schon Ölbadtonarmlager gebaut? Dachte, das ist meine Erfindung?

    Ich plane auch einen SME auf Ölbad um zu stricken. Ich muß nächste Woche mal bei meinem Metallbauer vorbei.


    Das ist mein Ölbadtonarmlager, auf L75 Tonarmbasis.

    oellager 06.jpg


    oellager 07.jpg

    Die Hülse kommt nach dem Einbau drauf.

    Der Tonarm ist weiter höhen verstellbar.


    l78 tonarmkabel 04.jpg

    Dies ist ein CEC S-Tonarm, wo mich das originale Tonarmlager nervte. Das läßt sich naturgemäß sehr schlecht, bis garnicht, einstellen. Dieses Lager hat mir ne teure Platte zerstört. Daher der Radikalumbau.

    Hier der Tonarm in der Erprobungsphase.


    Die Klangverbesserung war nicht geplant. Ich wollte nur ein reibungsloses Tonarmlager.

    Die Klangverbesserung ist letztendlich logisch, da Öl auch dämpft, bzw. (Mikro)Schwingungen minimiert. Die Tonarmlagerung beruhigt.


    2M mit OM30 Nadel - mit Messingschrauben am Headshell

    Heute habe ich bei einem Freund die 30er OM Nadel an seinem 2M Blue gehört, das klang auf einem Thorens sehr, sehr schön. Irgendwie stimmig. Sein Kommentar dazu, dies sei dieser typische OM Klang.

    Besagter Freund mag lieber das originale Blue, so sind die Geschmäcker ...

    Da ich noch ein 2M Red / Blue zugegen habe ... Ich finde den Klang viel stimmiger als das OM20. Der Grundton ist schön kräftig, der Klang warm & kraftvoll. Sehr rund. Sehr natürlich. Einfach schön ...

    Würde ich nach dem Shure V15 III einordnen.


    Guter Gedanke mit dem Rega MC ... Auweia ...


    Gruß Nadja

    homophobie ist sünde

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  • 2M 30er Nadel Ergänzung - Messingschrauben

    Es ist äußerst warm räumlich & klar. Die Musikalität ist ganz eigen.

    Die Höhen sind im Vergleich zu meinen anderen Systemen hell. Beim Eaxct, V15 III, Raketa, ... sind die Höhen vollmundiger. Die Bratsche ist bratschig erdig. Beim OM20 sehr dominant & sehr hell. Beim 2M Red / Blues ist die Bratsche & Höhen heller als bei meinen anderen Systemen. In einer normalen Präsents ist die Bratsche & viel zurückhaltender als beim OM20.

    Unten rum, da grummelt es schön kraftvoll.

    Jetzt das ganze nochmals mit Eisenschrauben.

    Die hellen Höhen gehen zurück, wirken harmonischer. Die Räumlichkeit geht etwas zurück.

    homophobie ist sünde

  • Hallo Nadja,


    von SME gibt es sowas.

    Sieht dann so aus:

    http://www.smetonearms.com/ind…oduct_info&products_id=31


    Viele Einpunktarme lassen sich ja auch mit Öl dämpfen. Beim Hadcock GH228 ist dies zB möglich.

    Aber nur weil du es nicht erfunden hast ist es ja nicht weniger gut oder?


    Das mit der OM Nadel im 2M Generator habe ich auch schon mal getestet.

    Macht klanglich schon einen hörbaren Unterschied. Im Forum wird da ja oft was anderes behauptet.

    Geht das eigentlich auch andersrum?

    Also 2M Nadel in OM Generator?


    Grüße

    Fritz

  • Also 2M Nadel in OM Generator?

    Grüße

    Fritz

    Danke für den Wink mit dem SME Arm, ist ein anderes Prinzip als meines. Bei meinem Tonarmölbadlager liegen die Kugellager, das gesamte Lager, komplett im Öl.


    Die OM Nadeln passen in die 2Ms, ist ja das selbe Systemgehäuse.

    Der OM Generator passt in den 2M Systemträger & umgekehrt.

    Theoretisch passt eine 2M Nadel in einen OM System. Praktisch muß am 2M Nadelträger was weggeflext werden. Dann lieber den OM Generator in ein 2M Systemträger implantieren.

    Persönlich finde ich die OM Nadelträger besser, da diese strammer auf dem Systemkörper sitzen, besser.


    2M -OM10 - Red-Nadel - u.s.w.

    Interessant ist, das das 2M Red mit der originalen Nadel ähnlich spielt wie das OM20 mit 30er Nadel. Die Bratsche saust förmlich in den Vordergrund.

    Persönlich finde ich das das OM10 mit der 2M Red Nadel schöner spielt. als das originale 2M mit der originalen Red Nadel. Dieses finde ich besser mit der analogis OM Nadel.

    Das OM10 spielt am besten mit der Red Nadel, als mit der analogis & OM30 Nadel. Das liegt auch an dem stärkeren Magneten der 2M Serie.

    Das OM10 Spielt nicht nur kraftvoller & klarer mit der 2M Red Nadel.


    Gruß Nadja

    homophobie ist sünde

  • Hmm, also Ferritkerne an den Audiokabeln würde ich nicht verbauen. Mit ihrer Induktivität verändern sie doch deutlich den Frequenzgang und nehmen dir die Höhen weg.

    Sowas gehört wirklich nur an die Netz oder interne Versorgungsleitungen

    Edited once, last by Carsten R. ().

  • Und weiter gehts im Karussell ...

    Heute bekam ein Rega Eaxact eine OM30 Nadel. Die Länge der Nadel passt perfekt. Auflagekraft liegt erstmal bei 2 g.

    Mit Eisenschrauben kommt wie beim OM & 2M die Bratsche mehr in den Vordergrund. Mit Messingschrauben wird diese etwas abgemildert.

    Das System spielt kraftvoller, etwas feiner auf dem Lenco als mit der originalen Exact Nadel.

    Der Grundton des Exact 30 ist schön kraftvoll.

    In der Musikalität, Wärme & Ausdrucksstärke gewinnt das Exact mit der 30er Nadel. Die Höhen sind feiner & kräftiger. Moderneres Spiel ...

    Jedoch ist die original Exact Nadel imposanter. Ist irgendwie runder & kuschliger. So wie in einem Kirchenkonzert. Das Klangbild wirkt homogener.


    Verkauft wurde die Nadel als OM30, auf der Verpackung steht Nadel 40 ...?

    Eaxcat Nadel - Micro-Line

    OM30 Nadel - hyperelliptisch

    homophobie ist sünde

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