Gerettet: Thorens TD 125 MK II Restaurierung mit "Dokumentation"

  • also ich finde Deinen restaurierten TD125 auch wirklich schön! Für mich einer DER klassischen Plattenspieler schlechthin, mit dem man nicht viel verkehrt machen kann und der sich vernünftig aufgebaut vor mach aktuellem Plattenspieler definitiv nicht verstecken braucht. Viel Spass damit!

  • Hallo Joerg,


    OK, ich gebe zu, habe inzwischen u.a. (auch) einen EMT Plattenspieler mit entsprechenden EMT Tondosen (TSD 15 SFL) und ein paar andere EMT Systeme (HSD 5 und HSD 006) für Standard Arme.


    Was können die mehr ?


    Haben unten herum ein bisschen mehr "Rums", aber ansonsten ist ein Ultra 500 da ziemlich auf Augenhöhe....


    Auch ein EMT System ist nicht das "Ende der Fahrnenstange", aber alles was dann noch geht, wird langsam richtig sch.... teuer.... (kommt natürlich auf die Perspektive an) ....


    Ich war mal bei Rainer Horstmann und konnte seine wirklich tollen Derenville Plattenspieler hören.... Das ist für mich "Ende der Fahnenstange", da war das größte DV System drin.....


    Ob man das "braucht" kann jeder nur für sich selbst entscheiden, meine ich.


    Hauptsache es macht Spaß und Freude...


    Plattenspieler haben jedenfalls viele Jahrzehnte lang meinen Spieltrieb befriedigt und Spaß an der Musik gemacht, tun es immer noch.....


    Und dazu gehören auch unterschiedliche TA-Systeme, Tonarme, Laufwerke.... Phonostufen....


    Vieles klingt anders ... aber wirklich besser ? Was ist denn "genau richtig".... Für mich wahrscheinlich was Anderes als für Dich und einem Dritten gefällt das vielleicht auch nicht optimal....


    Beste "Audio Grüße" aus dem Rumpelkeller ;)



    Udo

  • Volle Zustimmung supernili , der 125er gehört im original Zustand gelassen und dieser hier ist optisch einfach nur schön.


    Zu Shure: Ich habe hier ein V15 V-MR welches ich einst auf Rat von Udo kaufte und liebe es, obwohl selten im Einsatz, nach wie vor.

    Besten Gruß

    Berthold


    "Ich bin froh, einer dieser Menschen zu sein, der problemlos Musik hören kann ohne dabei joggen zu müssen!"

  • Die Jico Nadel erreicht NICHT die Eigenschaften des original Shure Nadeleinschubs mit MR Nadel und Beryllium Nadelträger. Schon gar nicht die Eigenschaften der Selektierten Ultra 500 Einschübe.


    Da hatte ich vor vielen Jahren getestet und ist auch noch in den Analen des Forums zu finden.


    Gruss, Udo

    Hey Udo,


    wollte eigentlich keinen Ultra 500-Thread hieraus machen, aber ich bin jetzt schon neugierig: welche Jico Nadel hast du gehabt, diese hier ? https://www.thakker.eu/tonnade…JbKRy3goNy3saAgwMEALw_wcB?


    Kannst du Näheres zur Klangqualität bzw. zum Unterschied im Vergleich zur Originalnadel sagen?

    Meines Wissens gibt es auch noch eine Micro Ridge-Nadel von Jico.


    Ich habe über die oben erwähnte SAS-Nadel eigentlich nur Gutes gehört.

    Die ist ja deutlich billiger als z.B. die Nadel für mein Ortofon 2M Bronze, von daher wäre halt die Frage, wie viel schlechter der Nachbau gegenüber dem Original ist.

  • Hallo Berthold,


    vielen Dank für den alten Link !


    Damit Max weiss was wir damals getestet haben (damals gabs noch kein NEO SAS) nur den normalen SAS Einschub mit Aluminium Nadelträger).


    Zu dem Zeitpunkt lieferte Jico auch noch keine MR Nadeln an Aluminium Nadelträgern (die erreichen aber wohl nie die Trackability Werte der Beryllium Nadelträger von Shure...) Ich hatte ja weiter vorn eine Taballe gepostet mit den mir verfügbaren Shure Werten....


    Uber die SAS Nadel von Jico und die Shure VN 5 MR im Vergelich hatte ich hier geschrieben....Mann, das ist ja noch aus 2009....


    Der Beitrag ist allerdings doof versteckt, wenn man nicht weiss wo der ist, findet man den nie und die Suchmaschiene findet den Titel auch nicht mehr.... MAx ev. ist der Vorspann dazu für Dich auch interessant (?)



    Im Beitrag 22 steht mein Test.


    Gruss, Udo

  • Volle Zustimmung supernili , der 125er gehört im original Zustand gelassen ...

    Das sehe ich nicht so. :sorry: Meinem habe ich eine Custom Schieferzarge (lang) spendiert und da kommt auch noch ein schöner 12" Arm drauf. Das Laufwerk lasse ich noch bei Schopper (Schweiz) revidieren und dann ist er perfekt und läuft hoffentlich nochmal 50 Jahre. Die Originalzarge ist einfach nur popelig und gefällt mir überhaupt nicht.

    Ansonsten ein gutes und schönes Laufwerk. :thumbup:

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    Ich wasche alle Schallplatten mit L'art du Son und Frankonia-Resonanz.

  • Das sehe ich nicht so.

    Das ist Dein gutes Recht, Normi :thumbup:


    Die TD125 Longbase gefällt mir im übrigen auch sehr, sowohl in mit den breiten als auch mit schmalen Wangen.


    In einer Schieferzarge habe ich den Spieler auch schon gesehen und der sah auch sehr gut aus, schöner finde ich dennoch das Ur Modell.


    Deinen TD125 habe ich auch schon häufig hier gesehen. Du hast (meine ich gelesen zu haben) mal erwähnt es sei ein Erbstück und Du lässt ihn aus Respekt bzw. Erinnerung so wie er ist. Fand ich eine nette Geste.

    Besten Gruß

    Berthold


    "Ich bin froh, einer dieser Menschen zu sein, der problemlos Musik hören kann ohne dabei joggen zu müssen!"

  • Die TD125 Longbase gefällt mir im übrigen auch sehr

    Mir auch ;)


    Im Laufe der Zeit gab es den MK1 bzw MK nix - mit 2 verschiedenen Elektronik-Boards und den MK2, der wieder ein anderes Elektronik-Board bekam.

    Dann war das Tellerlager beim MK1 geschraubt und der Lagerdorn/Schaft mit Kugel, beim MK2 das Lager eingepresst und der Lagerdorn/Schaft ohne Kugel.


    Eigentlich erkennt man sie daran und an der unterschiedlichen Beschriftung auf der Bedienleiste oben rechts, aber es gibt auch Zwitter.


    Ich habe z.B. einen (original, unverbastelt, aus 1. Hand!) der die Bedienleiste vom MK1 hat, elektronisch und vom Tellerlager her aber schon ein MK2 ist Gekauft wurde er 1972, welches auch das Erscheinungsjahr des MK2 ist, mit SME3009-II (ich habe sogar die original Garantiekarten für Dreher+Tonarm). Also haben die im Werk wahrscheinlich zunächst den vorhandenen Bestand der Bedienleisten verwendet.


    Über die Jahrzehnte wurden ja auch oft Teile von den Besitzern getauscht :/ ,

    so dass es immer wieder eine Überraschung ist, wenn ein neuer, alter TD125 geliefert wird... :D


    Die Motoren waren auch unterschiedlich, es gibt den MK1-Motor, den (kleineren) MK2-Motor aber es gibt auch Berger-Motoren darin, die Motorpulleys zwischen MK1 und MK2 waren auch unterschiedlich ...


    Hier Holgers Seite zum TD125:

    http://thorens-info.de/html/thorens_td_125.html



    Ich mag diese Dreher sehr, sehr gern :)

    Gruß Joerg

  • Danke dir, Udo.


    Den Link hatte ich tatsächlich schon gefunden, gut versteckt war er aber wirklich.


    Ich behalte das jetzt mal im Hinterkopf, dass ich mit klanglichen Abstrichen rechnen muss, wenn meine Ultra 500-Nadel mal den Geist aufgeben sollte.. Leider werden die Originalnadeln - wenn überhaupt - nur sündhaft teuer angeboten, sodass man da leider nicht viel machen kann. Mir ist auch erst jetzt so richtig bewusst geworden, was für ein Glück ich mit dem Kauf hatte. Habe 400 oder 450 Euro für das System bezahlt..

  • Jetzt aber noch mal ne ganz andere Frage:


    Ich freue mich ja immer noch sehr über den 125er und habe meinen alten 160er gedanklich schon ziemlich verdrängt. Eine "Kleinigkeit" macht mir jedoch etwas zu schaffen: Ich habe das Gefühl, dass meine Platten stärker eiern als vorher. Also beim 160er hatte ich immer das Gefühl, dass meine Platten plan aufliegen. Wenige Ausnahmen waren schlechte Pressungen. Beim 125er habe ich jetzt deutlich öfter wellige Platten. Exemplare, bei denen ich mir recht sicher bin, dass diese auf dem 160er plan auflagen. Eine Platte habe ich jetzt tatsächlich gar nicht abspielen können, weil der "Schlag" zu groß war und die Nadel aus der Rille gehüpft ist. Vermutlich ist die Platte verwellt, aber auf dem 160er konnte ich sie spielen.

    MEine Vermutung ist, dass die Plattentellerauflage, diese Gummimatte von THorens, nicht ganz plan ist und ohnehin leicht verwellte Platten noch welliger macht...

    Habe ein paar Threads zu welligen Gummimatten gefunden - also auch bei alten Thorens-Drehern, in denen die Möglichkeit einer fehlerhaften MAtte von Forumsmitgliedern stark bestritten wurde....

    Was meint ihr?

  • Hallo Max,


    tausche die Matte doch einfach mal aus und teste die vom 160er.

    Das die Matten Weichmacher verlieren und dadurch verhärten ist denkbar, mir aber noch nicht untergekommen.

    Besten Gruß

    Berthold


    "Ich bin froh, einer dieser Menschen zu sein, der problemlos Musik hören kann ohne dabei joggen zu müssen!"

  • Hallo Max,


    ich würde mir zunächst einmal eine Messuhr besorgen, mit der Du den Planlauf des großen Tellers beurteilen kannst (Höhenschlag und Sietenschlag).


    Weiterhin würde ich dann versuchen den Teller so zu drehen (kleiner und großer Teller), dass der Höhenschlag minimiert wird.

    Bei einigen Plattenspiellern gibt es dazu bereits Markierungen am Innen- und Aussenteller.

    Wahrscheinlich weisst Du nicht, wo Dein TD 125 her kam, vielleicht lag der schon mal unsanft in einem Container - nach der Information von Jörg war der Arm ja auch verbogen....


    Wenn da was nicht stimmt, könntest Du ggf. den Aussenteller plan drehen lassen.


    Sollte das nicht das Problem sein, (und es ist tatsächlich die Gummimatte) würde ich mir mal eine ganz dünne Wildledermatte besorgen, die kannst Du Dir ggf. auch selbst zurecht schneiden.

    So etwas habe ich auf meinem TD 125 und finde den Klang damit sehr angenehm.

    Plattentellermatten können Klangmäßig eine Menge Unterschied ausmachen !

    Den frapierendsten Unterschied konnte ich mit einer sogenannten Ringmat heraushören.

    Bei dieser Matte liegt die Platte nur auf dünnen Kork-Ringen auf.

    Wenn Du mit Matten experimentierst, solltest Du ggf. auch den VTA (=Armhöhe am Lager) nachstellen. Die Nadel sollte ziemlich genau senkrecht stehen, insbesondere bei so scharfen Schliffen wie Micro Ridge.


    Gruss, Udo

  • Hallo Max,


    tausche die Matte doch einfach mal aus und teste die vom 160er.

    Das die Matten Weichmacher verlieren und dadurch verhärten ist denkbar, mir aber noch nicht untergekommen.

    Die Matte vom 160er ist festgeklebt, die kriegt man nicht so einfach da runter.


    Gibts ne andere Möglichkeit zu testen, ob es an der MAtte liegt?

    Und falls es an der Matte liegt: welche Auflage würdet ihr mir als Ersatz empfehlen?
    (möchte direkt dazu sagen, dass ich nicht an Klangzuwachs durch eine bessere Auflage glaube. Geht mir also nur darum, dass sie die gleiche Dicke hat wie die Thorens und sauber verarbeitet ist.)

  • Ich habe mir das Ganze jetzt mal angesehen und es scheint tatsächlich der Teller, bzw. die Achse zu sein....

    Einen neuen Teller habe ich mir tatsächlich schon mal gekauft, da der alte auch einen Schlag hatte......

    WIe finde ich jetzt heraus, wo genau der Schlag herkommt?

  • ok, habs selber herausgefunden, der äußere TEller ist nicht plan.

    BRauche also nen neuen..


    kann ich eigentlich auch den Teller des 160er nehmen oder ist der vom Gewicht oder der Höhe her anders?


    Also: habe jetzt den Teller des 160er genommen, der plan ist. Die Auflage war jedoch deutlich dicker, habe diese aber jetzt zum Glück abbekommen. Sieht soweit erst mal gut aus.


    Danke Udo und viele Grüße

    Max

    Edited once, last by max_samhain: Änderung.. ().

  • ok, habs selber herausgefunden, der äußere TEller ist nicht plan.

    BRauche also nen neuen..


    kann ich eigentlich auch den Teller des 160er nehmen oder ist der vom Gewicht oder der Höhe her anders?

    Die gleiche Frage hast du doch schon 2016 im Hifi -Forum.de gestellt

    Der Teller müsste passen

    Verstärker Audionet SAM V2 - CD Audionet Art G2 KHV Aikido Boxen CME 29 Thorens TD 320