• ich wäre da spontan etwas skeptisch, ob das so funktioniert. Das Material ist sehr dünn und gewellt, so dass ich nicht glaube das das Ding echt absorbiert sondern im besten Fall diffus reflektiert. Damit jemanden, der auf der anderen Seite der Wand sitzt, weniger genauen Pegel (Sprachverständlichkeit) erreicht, mag das ein wenig funktionieren.

    Für Hifi ist aus meiner Erfahrung Absorbsion von Energie der Weg zum Ziel. Ich habe mit Basotect gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere die 10cm dicken Platten tun einen guten Dienst. Mit den Dingern - frei aufgestellt - wird doppelt absorbiert: zum einen der direkte Schall und dann noch der reflektierte Schall. Das bringt was. Ich habe mir eine Mobile Wand gebaut die 100x180cm misst und ca. 1Meter hinter dem Hörplatz steht, aber eben auch leicht verschoben werden kann. Zusätzlich noch ein paar Platten hier und da und schon ist der Raum dein Freund. Sieht unter Umständen nicht so sexy aus, aber dafür gibt es bestimmt auch Lösungen. Hier mal ein Beispiel von einer anderen Lösung Absorber

    (Mit der Schaustoffbude habe ich keine Verbindung, außer dass ich da mal was bestellt habe.) Preislich ist das IKEA-Ding jetzt auch kein echter Schnapper - leider ein übler Trend des guten Möbel-Elches.

    Viele Grüße

    Boris

  • Hi,

    ich habe glaube ich von mehreren Profis in Sachen Raumakustik aufgeschnappt, dass eine Mischung aus Absorption und Diffusion der erfolgsversprechendste Ansatz ist.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Ich fuhr extre in die nächste Ikea Filiale, als ich die Serie online (Katalog gibts ja keinen mehr) entdeckte. Ich hätte schwierigkeiten sie daheim unterzubringen. Sie sind darauf hin entworfen, dass sie in Büroräumen funktionieren. Dementsprechend die Monatelöcher usw. Vielleicht noch geeignet für jemanden, der sie in die Ecke hinter die Lautsprecher stellen will. Eine Zeckentfremdung als Deckensegel usw wird schwierig. Und dann, noch wichtiger, fehlen die Informationen zu Absorbtions- und Reflektionsverhalten. Kaufen, messen, Versuch und Irrtum wären angesagt, Planung hingegen ist ausgeschlossen.


    LG


    Ronald

  • Müsste man mal ein gebrauchtes Teil auf den Kleinanzeigen schießen und dann mal probieren, schön sind die schon......

    Unsichtbare Montage an Decke oder Wand mit Abstand dürfte kein Probelm sein.

    Schalldruckstarke Grüße, Carlos

  • moin, war heute bei einem Kunden der in seinen Grossraumbüro an 8 Schreibtischen diese "Schalldämpfer" hat. Der Raum war sonst nicht gross bekämpft. Eine klatschen in die Hände zeigte das Reflexion und Lautstärke sich nicht gross reduzierten. Die ikea Wände sind aus gepressten Filz wenn dman die Formen sieht vermute ich das auch Bindemittel mit drin ist. Somit kann eine Dämpfung ggf. Nur für Sprechen bei Zimmerlautstärke funktionieren.


    Gruss jens

    Ich bin leider nicht intellektuell genug, um BBC Monitore mein eigen zu nennen……:sorry:

  • Ich habe mit Basotect gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere die 10cm dicken Platten tun einen guten Dienst. Mit den Dingern - frei aufgestellt - wird doppelt absorbiert: zum einen der direkte Schall und dann noch der reflektierte Schall. Das bringt was.

    Hi Boris

    Ich glaube dir sofort, daß die freie Aufstellung mehr bringt. Liegt aber nicht am(Klugscheißermodus)“doppelten Absorbieren“ sondern einfach daran, daß poröse Absorber am besten im Bereich der Schallschnelle arbeiten und diese ist eher im Raum und nicht an der Wand. An der Wand ist die Zone des maximalen Schalldrucks und da wirken poröse Absorber nicht. Wenn du weißt welche Frequenz du dämpfen möchtest müßtest du dir die Wellenlänge ausrechnen und bei einem 1/4 dieser Wellenlänge wäre der optimale Wandabstand(Klugscheißermodus aus).😉

    Gruß Rüdiger

  • Hi Boris

    Ich glaube dir sofort, daß die freie Aufstellung mehr bringt. Liegt aber nicht am(Klugscheißermodus)“doppelten Absorbieren“ sondern einfach daran, daß poröse Absorber am besten im Bereich der Schallschnelle arbeiten und diese ist eher im Raum und nicht an der Wand. An der Wand ist die Zone des maximalen Schalldrucks und da wirken poröse Absorber nicht. Wenn du weißt welche Frequenz du dämpfen möchtest müßtest du dir die Wellenlänge ausrechnen und bei einem 1/4 dieser Wellenlänge wäre der optimale Wandabstand(Klugscheißermodus aus).😉

    Hallo Rüdiger,


    danke für Klarstellung. (Wo keine Energie ist, ist auch eine Absorbtion derselben nicht möglich - ist irgenwie logisch ;-))

    Was ich eigentlich betonen wollte war, dass auch der irgenwie (diffus) von der Rückwand reflektierte Schall von den Dämmmatten bedämpft wird. Wenn ich richtig rechne, dann sollte eine 10cm Matte - egal wo sie steht - ab ca. 1700Hz immer Wirkung zeigen, da dann ein Maximum der Schallwelle immer innerhalb der 10cm vorhanden ist. Das würde dann auch direkt an einer Wand funktionieren, würde aber nicht die Möglichkeiten der 10 cm ausschöpfen. Und überhaupt bringt ein wenig Probieren mit leichten akustischen Vorkenntnissen oft schon seht ordentliche Ergebnisse.

    Viele Grüße

    Boris