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Beethoven 9 Symphonien welche Einspielung

  • Michael.K
  • 29. November 2021 um 20:19
  • naidyl
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    • 22. August 2022 um 14:02
    • #61

    Bisher gar nicht thematisiert wurde, welche Ausgaben den genannten Einspielungen zugrunde lag.

    Beethovens Sinfonien gehören seit ihrer Entstehung zum unverrückbaren Kanon der sinfonischen Literatur. Seine Werke wurden noch vor der Drucklegung kopiert und aufgeführt, Beethoven hat auch nach Erscheinen seiner Werke noch Revisionen vorgenommen, Fehlerlisten zusammengestellt, briefliche Anweisungen an seine Verleger gegeben. In den Jahrzehnten danach wurden die Partituren mannigfach kopiert und editiert. Insgesamt führte die Gemengelage dazu, dass eine Fülle von Quellenmaterial nebeneinander existiert so dass z. B. zur 9. Sinfonie rund zwanzig verschiedene Quellen bekannt sind, die an neun verschiedenen Orten in Europa liegen.

    Jonathan Del Mar hat über zehn Jahre die Quellen zu Beethovens Symphonien gesichtet, untersucht, miteinander verglichen und auf dieser Grundlage eine wissenschaftlich-kritische Neuedition sämtlicher neun Symphonien vorbereitet. Die Notenausgaben erschienen von 1996 bis 2000 im Bärenreiter-Verlag und wurden schnell zum Standard, auf den die meisten renommierten Dirigenten nicht mehr verzichten wollen.

    Das bedeutet nichts weiter, als dass es keine analoge Aufnahme der Sinfonien nach dem aktuell authentischsten Notentext gibt.

    Viele Grüße, Steff

  • Gurnemanz
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    • 24. August 2022 um 16:18
    • #62

    Mein erster Beitrag gilt dann auch der ersten Box die ich um 1970 schmerzhaft, weil zeitaufwendig und für meine damaligen Verhältnisse extrem teuer, über den ASD (Auslandssonderdienst) der Electrola in Köln erstanden habe:

    Karajans GA der Beethoven Sinfonien mit dem Philharmonia Orchestra London.

    Bis heute bei den GA meine Referenz. Ob da viel Sentiment mitspielt kann ich nur ahnen. Empfehlenswert allemal. Und sicher auch wohlfeil zu haben.

  • radiobastler
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    • 29. August 2022 um 14:48
    • #63

    Diese Aufnahme müsste dann, laut discogs, von 1953 sein, Release war dann 1954.

    Kannst du die Katalognummer mal posten?

    Edit:

    Müsste diese hier sein...

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    Gruß Stephan

    Strom macht klein, schwarz und häßlich.

    Einmal editiert, zuletzt von radiobastler (29. August 2022 um 14:56)

  • Gurnemanz
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    • 29. August 2022 um 15:13
    • #64

    Es ist auf jeden Fall eine HMV SLS...

    Genaues kommt dann Mitte September. Bin fernab von daheim.

    Edit sagt, als Box gab es das mWn Ende der 60er. Aufnahmedatum der Einzelaufnahmen wahrscheinlich deutlich früher. Aber da gibt es hier doch sicher Spezialisten.

    Die Box war damals recht teuer und der Händler sagte mir "ganz kompliziert vom Auslandssonderdienst". Das habe ich nicht hinterfragt ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Gurnemanz (29. August 2022 um 15:21)

  • radiobastler
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    • 29. August 2022 um 16:02
    • #65

    Das kann gut sein, dass diese Box erst in den 60ern heraus gebracht wurden. Die 1964er Ausgabe ist, meines Wissens nach, die erste Gesamtproduktion aus dem Jahr 1963. Alle 9 Sinfonien wurden in diesem Jahr von der Deutschen Grammophon in der Christuskirche in Berlin-Dahlem aufgenommen. Die Aufnahmen mit den Londonern sind aus verschiedenen Jahren und dann in deiner Box vielleicht wenig später nach 1964 veröffentlicht worden. Einzelne Veröffentlichungen gab es schon in den 50ern.

    Gruß Stephan

    Strom macht klein, schwarz und häßlich.

    Einmal editiert, zuletzt von radiobastler (29. August 2022 um 16:10)

  • livingvinyl
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    • 29. August 2022 um 16:57
    • Offizieller Beitrag
    • #66

    Hallo,

    was ist denn von dieser Einspielung zu halten?

    Beethoven9Sinfonien

    Liebe Grüße

    Thomas

    Meine Hörschmeichler sieht man im Profil "Über mich" ;)

  • Gurnemanz
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    • 29. August 2022 um 17:05
    • #67

    Das sind die Aufnahmen der Kapellmeister!

    Jochum mit dem Concertgebouw ist ganz sicher hörenswert. Ich kenne bewusst nur 3, 4, 5 und 7 mit ihm.

    Natürlich ist das alles irgendwie Kind seiner Zeit, weit weg vom heutigen historisch-informierten Musizieren. Persönlich mag ich diese ältere Lesart lieber, aber das hängt auch sicher mit der Sozialisierung zusammen.

  • Urs
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    • 29. August 2022 um 17:58
    • #68

    Im renommierten "Gramophone Magazine" findet sich zu Karajan, bzw. dessen Tod, dieser Artikel:

    https://www.gramophone.co.uk/review/beethov…te-symphonies-8

    Ehrlich gesagt: Würde mir jemand diese historischen Aufnahmen offerieren – am liebsten natürlich so „Original“ wie möglich - und somit in MONO :) :
    Ich würde glaub' zuschlagen….$ ;) $

    Gruss

    Urs

    PS: SLS 5053 finde ich bei Amazone - es ist aber irgendein Re-issue oder so

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

    Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….

    Einmal editiert, zuletzt von Urs (29. August 2022 um 18:03)

  • Tubes
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    • 29. August 2022 um 19:40
    • #69

    Die Einspielung mit Herbert Kegel wurde hier m.W. noch nicht genannt. Nicht wenige sind damit (z.T. - wie immer) sehr zufrieden.

    Freundlichst
    Heiner

  • Gurnemanz
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    • 29. August 2022 um 19:46
    • #70

    Steht unverdient leider irgendwo recht weit hinten. Eterna, 6 oder 7 LPs. DMM, oder?

    Prima Wieder-Hörtip für mich, Danke.

  • Urs
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    • 2. September 2022 um 14:28
    • #71

    Kurzes Up-Date:

    "PS: SLS 5053 finde ich bei Amazone - es ist aber irgendein Re-issue oder so"

    Es ist leider eine "Stereo-phonisierte" Version (ich kriegte sie günstig aus der Nachbarschaft )

    MUSIKALISCH gefällt sie mir aber recht gut - jetzt suche ich ein echte MONO-Version ;)

    Gruss

    Urs

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  • jhr
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    • 2. September 2022 um 15:11
    • #72

    Hallo Urs,

    die 8. Sinfonie in der Box ist angeblich eine echte Stereo-Aufnahme. Die anderen Sinfonien gibt es nur als einzelne Mono-Platten (nicht als Box mit sämtlichen Mono-Platten).

    Z.B. sind die Nr. 7 und die Nr. 3 auf separaten Mono-Platten 1953 erschienen, die garantiert nicht nach RIAA verzerrt sind:

    https://www.discogs.com/de/release/361…n-A-Major-Op-92

    -- Joachim

  • Gurnemanz
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    • 2. September 2022 um 15:16
    • #73

    Urs

    Diese Karajan Seite hilft vielleicht, die wirklichen Mono Columbias gibt es mWn nicht als Box.

    http://www.karajan.co.uk/vinyl2.html

  • Urs
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    • 2. September 2022 um 17:43
    • #74

    Danke Euch !

    Ja, es gibt da noch so "Neben-Probleme" !!" , wie : Stereo oder nicht ?, und EQ-Kurven ?

    Das mit RIAA und so kann ich aber gut lösen : ich habe ca. 20 Entzerrkurven zur Auswahl..... ;)

    Aber zuerst muss ich mal gucken, was der Markt da evtl. noch an "Extra-Versionen" produzierte.
    Stichwort: COLUMBIA, 33 CX etc.; dies scheint die Englische Original-Ausgabe zu sein

    Gruss

    Urs

    Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:

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  • Gurnemanz
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    • 3. September 2022 um 11:12
    • #75
    Zitat von jhr

    Hallo Urs,

    die 8. Sinfonie in der Box ist angeblich eine echte Stereo-Aufnahme. Die anderen Sinfonien gibt es nur als einzelne Mono-Platten (nicht als Box mit sämtlichen Mono-Platten).

    Z.B. sind die Nr. 7 und die Nr. 3 auf separaten Mono-Platten 1953 erschienen, die garantiert nicht nach RIAA verzerrt sind:

    https://www.discogs.com/de/release/361…n-A-Major-Op-92

    -- Joachim

    Das entspricht völlig Uehlings Karajan-Biografie (lesenswert). Die nachfolgende Aufnahme der Neunten fand dann wegen der Mitwirkung des Wiener Singvereins im Wiener Musikverein statt und der war technisch damals angeblich noch nicht für Stereoaufnahmen geeignet. Wobei mir persönlich nicht klar ist, wieso man da nicht ein paar mehr Mikrofone aufstellen konnte. Aber wahrscheinlich entspringt das meinen mangelnden Kenntnissen über Aufnahmetechnik.

  • naidyl
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    • 3. September 2022 um 12:11
    • #76

    Mit ein paar mehr Mikrofonen ist es ja nicht getan. Von wann ist diese Aufnahme? Die Stereo-Aufnahmetechnik wurde meines Wissens ab 1954 von Decca-Ingenieuren mit teilweise selbst modifiziertem Equipment nach und nach eingeführt, zunächst in Genf, wo Roy Wallace, der „Stamm-Toningenieur“ der Victoriahalle, „stationiert“ war. Wallace war ein Pionier und technisch verantwortlich für die ersten Stereo-Aufnahmen der Decca -gegen deutlichen Widerstand des Managements. Denn: Wer konnte etwas damit anfangen? Das Produkt war damals schlicht nicht vermarktbar.

    Frühere Versuche z. B. von RCA hatte mehr experimentellen Charakter, so wurden z.B. rechter und linker Kanal von zwei Tonbandmaschinen jeweils in mono aufgenommen und dann auf ein Stereo-Tape überspielt. Und als Stereo-Tonband vermarktet. Eine andere Möglichkeit, stereo abzuspielen, gab es noch nicht. Erst 1958 wurde der entscheidende Schritt zur Stereo-LP (der Schnitt) und damit zur Vermarktung geschafft. Zuvor waren die Stereo-Aufnahmen nur für das Archiv und quasi eine Wette auf die Zukunft.

    Ich nehme an, dass der Kontrollraum in Wien einfach nicht mit einem damals völlig neuartigen Tonbandgerät und insbesondere Mischpult ausgestattet war. Es galt ja auch, die drei aufgenommenen Kanäle zu einem Stereo-Signal zu mischen. Und die mit dieser Technik vertrauten Toningenieure waren an den Fingern einer Hand abzuzählen.

    Viele Grüße, Steff

  • Gurnemanz
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    • 3. September 2022 um 12:22
    • #77

    Da bin ich ganz bei dir, naidyl.

    Es war mit Augenzwinkern geschrieben und ich hatte deshalb explizit auf meine mangelnde Sachkenntnis verwiesen.

  • boxentroll
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    • 4. September 2022 um 21:02
    • #78

    Ich habe die Karajan Aufnahmen mit dem Philharmonia Orchestra und finde, sie ist klanglich schon echt kompromissbehaftet.

    Natürlich, wenn sie interpretatorisch gefällt, ist jede Diskussion überflüssig, aber mir wäre das zu historisch.

    Vielleicht mit passendem Wiedergabe Equipment „stimmig“.

    :sorry:

    Viele Grüße

    Christian

  • Gurnemanz
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    • 4. September 2022 um 21:34
    • #79

    Hallo Christian,

    meine Einstellung zu Karajan ist so zwiegespalten wie zu keinem anderen Künstler. Es gibt meisterhafte Interpretationen in jeder seiner Schaffensperioden. Bei den Beethoven Sinfonien kann ich mir aber wirklich nur die Londoner Aufnahmen anhören. Alle späteren mit den Berlinern oder dem Concertgebouw sind für mich schwer erträglich. Im Übrigen ist natürlich auch der Mensch Karajan zumindest vielschichtig, um das mal vorsichtig auszudrücken.

    Die Klangqualität zu "ertragen" musste ich lernen. Aber das ist bei Furtwängler, Toscanini, Calllas u.a. genau so.

  • boxentroll
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    • 4. September 2022 um 22:32
    • #80

    Hallo Marcus,

    ich mag viele ältere Aufnahmen mit den entsprechenden Kompromissen, habe auch länger gebraucht um hier die für mich richtigen Prioritäten zu setzen.

    Gutes, neutrales Equipment hilft hier ungemein.

    Aber gerade bei Beethoven finde ich gibt es schon Alternativen zu den Karajan Aufnahmen.

    Habe ich schon Gardiners Zyklus empfohlen?

    Das ist zwar auch etwas speziell und erfordert klanglich auch Kompromisse, wenn auch anderer Art, aber nach diesem oder auch nach Norringtons Zyklus mit den London Classical Players kann ich mir keine „klassische“ Aufnahme mehr anhören.

    Schon gar nicht von der Neunten.

    Die Geschmäcker sind halt verschieden.

    Deine Einschätzung zur Person Karajan teile ich vermutlich. Ich selbst gehe pragmatisch an die Sache heran und entscheide eher, ob mir eine Einspielung gefällt.

    Viele Grüße

    Christian

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