Reibradantrieb

  • Garnicht, wollt’s nur erwähnt haben 🙋🏼‍♂️

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

  • Ich überlege immer noch, ein wenig, ob ich den Tonarm (Grace) von der oberen originalen Platte trenne. Mit ganz dünnem Schnitt, damit die Geometrie erhalten bleibt.

    Neues Loch habe ich bohren müssen.

    Dann passt allerdings die geplante Ebel Zarge im Standard nicht.

    Bzw. wüsste ich erstmal nicht, wie ich den kleinen Tonarm Schnippel befestigen sollte.

    Gruß

    Dieter

  • Hallo zusammen,


    ich habe soeben das Lager fertiggestellt. Ich habe mich dazu entschlossen, zwischen das Lager und das Chassis einen Karton zu legen. Mein Gefühl sagt mir, dass der harte, voll flächige Kontakt kontraproduktiv bzgl. Geräuschübertragung sind.

    Deshalb habe ich auch den Spiegel um die Stärke des Kartons dicker gemacht - bei mir waren 2 Kunstoffplättchen drin (eins je 0,5mm) und der Karton hat 0,7mm - zur Sicherheit habe ich den Teflonspiegel 1,8mm gemacht. Sollte passen.

    Zudem habe ich den Bereich der Kugel mit Fett ausgestrichen, dass habe ich auch zwecks der Dämpfung gemacht. Die Welle gesteckt um dann über das Schraubloch Haushaltöl (Harz und Säurefrei) einzufüllen. Man musste immer die Welle ein wenig rein und rausschieben, damit das Öl sich nach innen sog. Nicht zuviel - man merkte schon den Unterdruck der Welle wenn man sie rausgezogen hat, sprang sie wieder zurück - Klasse!


    Ich probiere das mal so aus und werde berichten!


    Thomas

  • Ich habe mich dazu entschlossen, zwischen das Lager und das Chassis einen Karton zu legen. Mein Gefühl sagt mir, dass der harte, voll flächige Kontakt kontraproduktiv bzgl. Geräuschübertragung sind.

    Warum nicht eine dünne Weichholz-Schicht?

    Viele Grüße, Tony

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    Dit is een lied over een plant, een groene plant, een mooie plant ...

  • Warum nicht eine dünne Weichholz-Schicht?

    Richtig! Ich denke das ist eine schöne Spielwiese.

    Aktuell läuft er schon, den Motor höre ich nur wenn ich mein Ohr halb auf den Teller lege und das Lager ist geräuschlos.


    Hmm, das ging ja einfach! Spaß :sorry:


    Mir fällt auf das man nicht auf den Teller klopfen (mit dem Fingernagel) darf - dann klingelt es dreizehn! =O


    Hat hier schon mal wer was gemacht außer mit Plattentellerauflagen?

    Ist ja schließlich gewuchtet, dass Ding!


    Der Teller hat 1,2 Zehntel Höhenschlag - ich denke das geht i.O.


    Thomas

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    2 Mal editiert, zuletzt von Tommylion ()

  • Kannst Du das bitte etwas erläutern?

    Hallo zusammen,



    Deshalb habe ich auch den Spiegel um die Stärke des Kartons dicker gemacht - bei mir waren 2 Kunstoffplättchen drin (eins je 0,5mm) und der Karton hat 0,7mm - zur Sicherheit habe ich den Teflonspiegel 1,8mm gemacht.

    Gruß

    Dieter

  • Durch den Pappring sitzt das Tellerlager in Relation zum Chassis tiefer, der dickere Lagerspiegel gleich das wieder aus...

    Genau, ich habe dadurch quasi die Tellerachse um die Stärke des Pappring angehoben. Somit sitzt der Teller wieder auf seiner ursprünglichen Höhe, was ja aufgrund dem Reibrad Kontakt unerlässlich ist. Möglicherweise würde er sonst auch irgendwo schleifen.


    Wer das nachbauen möchte, muss bei sich nur die 0,7mm unter seinen Spiegel legen. Das geht auch!

    Irgendein Plastik zuschneiden oder so,…

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  • Hallo zusammen,


    ich mache hier mal weiter - hoffe das passt so!


    Ich hab mir eine Aufnahme für meine Tonarme gedreht (zweiteilig inkl. Gewinde). Funktioniert super. Das selbe habe ich auch an meinem Thorens gemacht. Bedeutet ich kann jegliche Tonarme von mir mittels Stecker an die jeweiligen Laufwerke einfach einstecken. Alle haben die selbe Hülse (Durchmesser) wie die Aufnahme selbst.


    Beim Lenco habe ich die Aufnahme kleiner gemacht als das Loch, damit ich mich darin noch ein weinig bewegen und ausgleichen kann.


    Anbei ein paar Fotos vom Lenco und dem Mission 774.

    Freu mich schon wenn er läuft!


    Grüße,

    Thomas

  • Der "774" ist nMm ein sehr guter Arm und passt herforragend zum Laufwerk sofern das passende System montiert ist.

    Ich bevorzuge zwar SME kompatible Arme liebe den 774 aber dennoch sehr da er mein ex MM (M75ED - alt und noch mit original Shure Nadel) wesentlich besser führte und zu echten Hochleistungen trieb als der SME 3009 II danach.

    Lang-lang ist`s her:/ !

    Besten Gruß

    Berthold


    "Ich bin froh, einer dieser Menschen zu sein, der problemlos Musik hören kann ohne dabei joggen zu müssen!"

  • Hallo Gemeinde,


    er läuft, und die Kombi versteht sich schon mal 8o

    Aktuell nur mal provisorisch gestellt, muss ich in ein paar dingen noch beigehen.

    Der "kleine" ist aber ganz schön bassstark.


    Ich habe das Chassis auf Sylomer gehockt, dass tut sich gut,..

    Als ich das nicht hatte, konnte man in der Werkstatt auf der Werkbank die Resonanz des Motors über die Werkbank hören, dass ist mit dem Sylomer weg.


    Auf dem Wandbrett läuft er sehr ruhig und schwarz im Hintergrund.

    Ist definitiv anders als meine anderen.

    Ich werde die Tage aber mal gegen die anderen testen und berichten.


    Viele Grüße,

    Thomas

  • Soooo,


    ich habe dem 774 eine Thakker Tonarmverkabelung spendiert und habe mir ein passendes Tonarmkabel konfektioniert.

    Zudem habe ich in der Zarge noch eine Anpassung für das Sylomer vorgenommen.

    Heut kam dann auch noch die neue XLM improved mkII Nadel.


    Summa summarum spielt das Ganze hervorragend, zum leid meiner anderen Dreher / Kombinationen. Da hat sich wohl ein Best-match hervorgetan,...

    Die Kombi spielt enorm offen und spielfreudig mit einem schwarzen Hintergrund den ich bei keinem anderen Dreher habe - macht sehr viel Spaß.


    Ich werde aber nochmals berichten wenn die erste Euphorie sich gelegt hat und ich mehrer gehört habe.


    Reibradler rolls!


    Thomas

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  • Hallo zusammen,


    ich hab wieder bisschen weiter gemacht, der Denon DA-50 ist gekommen. Leider für den Lenco zu hoch. Dadurch das ich zu faul war mir eine andere/flachere Buchse für den Tonarm zu drehen, musste ne andere Lösung her.

    Die Idee war, dass ich das Lager von unten auf das Blech oben lege, somit 7mm an Höhe gewinne. Zudem stört mich auch das Klingeln des Tellers. Deshalb hatte ich die Idee schon mal um den Teller zu beruhigen. Erstmal provisorisch ausprobiert, funktioniert schon mal gut. Mal sehen ob ich noch andere Materialien für den Ring teste - aber seht selbst!

  • Hallo Reibradler,


    ich baue mir ja gerade neben meinem L75, den L70 auf.

    Intuitiv habe ich bei dem L75 anscheinend schon alles richtig gemacht, was das Thema Entkopplung betrifft.


    Ich möchte meine Erfahrung mit euch teilen:


    Als ich den L70 fertig hatte, hatte ich kein Sylomer (Orange) mehr im Haus. Deshalb habe ich ihn direkt auf die Zarge gestellt. Somit hörte ich seit gestern. Heute kam das Sylomer und ich setzte es direkt unter die Anbindungen (Schraubansätze) der Federn am Chassis. Das Ergebnis war ziemlich begeisternd. Ich war gestern mit der Performance über 3 verschiedene Tonabnehmer ziemlich enttäuscht, dachte schon an den Denon DA-50 als Übeltäter - aber nein, heute mit dem Sylomer drunter spielt sogar mein altes Stanton 500 mit Pfeifer Nadel Vollmundig und erwachsen auf. Der Quercheck zu den Federn unterstrich das Erlebte nur, Sylomer ist an der Stelle nicht zu toppen.


    Das Sylomer kostet beim großen A gerade mal 10€, dass sollte einen Versuch wert sein.


    Viel Spaß und berichtet bitte,

    Thomas

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.