Audiospecials - Phonolab Pro und Recompizer

  • Kurts Aussagen zu symmetrischen Verbindungen vom Dreher zum Pre kann ich auch für aktive MC-Phono-Pres (also ohne vorgeschalteten Übertrager) bestätigen.


    Ich hatte bei Cinch-Verkabelung stets Störungen (z. B. Schaltknackser) und unerwünschten Mittelwellen-Radioempfang (Radio Eriwan ließ grüßen). Nach Umrüstung auf eine symmetrische Verkabelung (XLR bzw. 3 poliges Mini-DIN) war Ruhe - keinerlei Störungen mehr.


    Grüße

    Gunter

  • Mit einem Steckeradapter von den Cinch auf XLR liegt dann das - Signal wieder blank und geschützt im Schirm. Also entweder passendes Phonokabel oder Adapterkabel von Audiospecials.

    Habe einen Fehler in meinen Text entdeckt. Richtig ist:

    Mit einem Steckeradapter von Cinch auf XLR am Phonolab Eingang liegt das -Signal wieder blank und ungeschützt im Schirm. Also unbedingt in den ODU/Lego Eingang am AS entweder mit passenden Phonokabel oder Adapterkabel von Audiospecials.


    Um Nachsicht bittend

    Kurt

  • Hi,


    nichts für ungut, aber die Formulierungen halte ich für fragwürdig, zumindest aus technischer Sicht.

    Der Kabelschirm dient eben jenem Zweck ... der Schirmung ... unabhängig ob es ein koaxiales Kabel mit einem oder zwei Leitern im Inneren ist -DAS ist nämlich neben den Steckern der einzige Unterschied!

    Bei RCA asymmetrisch liegt der Schirm auf einem niederohmigen, festen Potential und der heiße Leiter über eine mittlere bis höhere Impedanz ebenfalls auf diesem Potential.

    Bei XLR symmetrisch liegt der Schirm auf einem niederohmigen festen Potential und die zwei heißen Leiter jeweils über eine mittlere bis höhere Impedanz ebenfalls auf einem niederohmigen festen Potential ... so what?

    Es ist allein die hohe Gleichtaktunterdrückung des als Differenzverstärker arbeitenden Einganges der für die höhere Störunempfindlichkeit sorgt.

    Ob das Kabel einen oder zwei Innenleiter hat ist im Grunde dagegen wurscht.


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Hi,


    ich bin nicht lieb mein Herr ... leidensfähig vielleicht über so manche steile These in diesem Forum ... aber gerade daher nicht lieb ^^

    Die Übertragungstechnik bedingt das Kabeldesign ... nicht umgekehrt.

    Also bitte nochmal die letzten beiden Sätze aus #44 verinnerlichen.

    Im übrigen gibt es im Studio und PA-Bereich nicht nur XLR.

    Einfach mal auf die Geräte draufschauen was sich da so tummelt. :whistling:


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Moin,


    bin ja mit meiner Phonolab 1.0 noch in der Testphase😉, fühle mich aber irgendwie schon angekommen!

    Vor allem die SUT-Platine im Zusammenspiel mit dem ÜT Phasemation T-550 + Phonokabel Audio Spirit XLR haben das Classic GM E auf ein anderes Level gebracht.

    Der Recompizer hat sich bis dato vor allem bei fehlerhaften LP bewährt.

    Bei meinen LP von Marina Records der „The Bathers“ hatten 2 LP teils starke Knackser, dass mir Marina Records Ersatz geschickt hat, etwas bessere Pressungen, aber auch nicht fehlerfrei!

    Über die Höhendynamik lässt sich das nochmal deutlich reduzieren!

    Diese Scheiben höre ich nun erstmals mit einem echten Genussfaktor!


    Das ganze Testpaket ( danke auch an Jürgen shakti für den Phasemation) bleibt hier!


    Calvin, tolle Maschine und Grüße an Michael!


    LG Thomas


    PS. Das Benz Ruby Z an der MC-Platine ist gerade inaktiv, hat aber bereits überzeugt!

  • Hi,


    freut mich, daß Dir das kleine Maschinchen Freude bereitet. :thumbup:

    ... auch und gerade bei den weniger erfreulichen Pressungen.


    jauu

    Calvin

    ..... it builds character!


    gewerblicher Teilnehmer

  • Einen schönen Sonntag,


    habe den heutigen Vormittag damit verbracht, ein wenig „Cable dressing“ zu machen - sprich: Anlage säubern… ^^


    Da mich neben dem Colibri mit dem Benz Ruby Z und AT Art9 zwei weitere MC-Tonabnehmer erfreuen, habe ich nun auch mal das extrem praktische Steckkarten-System der AudioSpecials genutzt und aus jeweils MC/MM nun einen reinem MM-Phono sowie reinen MC-Phono „konfiguriert“.


    Und da ich die beiden Geräte nun schon mal offen hatte, gleich noch ein paar Bildchen gemacht - Bitteschön:


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    Links: Phonolab Pro mit MM und SUT-Karte

    Rechts: Recompizer mit 2x MC


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    Und warum nun das Ganze?


    Bereits gestern ist das SPU vom FR64s auf den Sorane TA-1 umgezogen.

    Auch wenn das Classic GME auf dem deutlich schwereren Arm von Fidelity Research merklich besser spielt - so „schlecht“ ist es am TA-1 auch nicht aufgehoben.

    Großen Anteil an der Performance hat natürlich auch der T550 von Phasemation sowie der Abschluss mit 20 KOhm an der SUT-Karte des Phonlabs.


    Aber sowohl das Ruby Z als auch das Art9 spielen umso deutlich besser am FR64s, als das sie es am TA-1 bisher taten. Daher nun der heutige Umbau, das ich das von den Anschlüssen sowie Platzierung der Geräte auf den beiden Racks besser hinbekomme.


    Weiterer Vorteil: im KH-Betrieb läuft jetzt neben dem Colibri auch das Benz / AudioTechnica.


    Hier noch mal ein Bild mit den beiden Armen auf dem DDX:


    6FCA9F4C-ACE6-4EC2-8B36-FF516F9EC93F.jpeg


    Nun spielt also das Benz Ruby Z im HS-4 Carbon-Headshell mit 1kOhm am Recompizer - läuft… :thumbup:


    Wünsch Euch noch nen schönen Nachmittag.


    Musikalische Grüße

    Tom

    Is that what you wanted, Alfred?

    AAA-Mitglied

  • Wenn die langen Winterabende kommen…


    Würde ich an dem TA-1 bei Dir gerne auch mal eine schwere AX1-G Tonarmbasis ausprobieren, dh die gunmetal Variante, ein Teil der ansprechenden FR64s Performance liegt möglicherweise auch an der verwendeten schweren Basis. Auch gibt es für den TA-1 ein schweres Spannfutter mit zentraler Kontermutter, welches dann besser passen würde.


    Oder man probiert alternativ auch mal einen der Glanz Arme aus 😀


    Gruss

    Juergen

    HEIMSTATT DER MUSIK:

    Veranstalter musikalischer Events,
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Hallo Juergen,


    machen wir - gerne :thumbup:


    Musikalische Grüße

    Tom

    Is that what you wanted, Alfred?

    AAA-Mitglied

  • sorry für die superblöde Frage - manchmal weiß ich weniger wie ein Anfänger;

    was ist ein Recompizer ?

    Hier entnommen.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Jazz vom Zettel ist voll Grütze (Volker Kriegel)


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