Lautsprecher mit Schwerpunkt Stimmwiedergabe

  • Rein theoretisch gesehen müßte ein Lautsprecher für die Aufgabenstellung optimal geeignet sein, der

    - ein Dreiwege-System ist

    - einen relativ großen Konus-Mitteltöner hat der

    - von ca. 200 Hz bis rauf zu ca. 2,5 kHz spielt

    Damit ist der wesentliche Frequenzbereich von Stimmen in der Verarbeitung durch ein Chassis. Dieser Mitteltöner muß dann natürlich auch gut sein...

    Das ist natürlich nur eine theoretische Betrachtung, das soll nicht heißen, daß es nicht auch gute Zweiwegeriche gibt, die Stimmenwidergabe sehr gut beherrschen. So war z.B. die Yamaha NS10 in den Studios durchaus gerade für diese Disziplin sehr geschätzt. Sie kann halt keinen Bass, da ist bei ca. 50-60Hz Feierabend (und der TE wollte ja deutlich tiefer runter - auch etwas, was tendentiell für einen Dreiwegerich spricht...).


    Gruß

    Andreas

    Ich bin so alt, als ich damals zur Schule ging, gab es noch keine Handys. Wir haben dann Unterricht gemacht. Wir hatten ja sonst nichts.


    Ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

  • == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Mahlzeit


    Was ich immer noch nicht bei all dem subjektiven Empfinden entschuldigt, Empfehlung verstehen mag, wir wissen nichts außer ein paar höchst individuell geschrieben Wünschen?


    Will man einen technisch richtig guten und anpassbaren zum Einsatzbereich passenden Lautsprecher, dann z.B. wäre mein Favorit von Genelec. Bohne für den Exoten Status, hat mir sehr gut gefallen!

    https://www.audiopro.de/de/18242.html

    https://bohne-audio.com/de/aktive-kompaktlautsprecher/


    ACHTUNG

    An für Mich Geschmacksverirrung gibt es deren viele, aber das ist scheißegal!


    Gruß

  • Hallo Frank,


    die haben mich spontan an ältere Audio Physic-Standlautsprecher erinnert - und siehe da: J. Gerhardt hat maßgeblich mitgewirkt.

    Rein von der Optik her bin ich zwar kein Freund dieser schmalen und sehr tiefen Gehäuse, aber die Gründe für diese Formgebung liegen hier klar und überzeugend auf der Hand.


    Davon abgesehen scheinen Papierkonusse wirklich eine gute Wahl. Nach -> Charles Altmann sogar die beste...


    (dessen LS-Bauvorschlag ist evtl. auch wegen der Dipolcharakteristik ganz attraktiv :/ ).


    Gruß Klaus

  • @ Kabel Thomas und LP Freund,


    irgendwie hab IHR beide noch nicht verstanden, das es verschiedene Geschmäcker gibt und nicht EINE Warheit.


    Ich schwöre auf die Kombi : Klipsch Lautsprecher und Hitachi Mos Fet Verstärker von Anno 1977-79.

    Mein Kumpel "Knurzi" schwört auf Röhren Verstärker (Thivan) und Elektrostaten von Quad.


    Wer hat jetzt recht von uns ?

    Wer hat den passenden Raum dazu ?

    Wer hat die musikalische Warheit gepachtet von uns 2 ?


    Alles egal wenn es dem User gefällt, egal was die Physik dazu sagt. Wir beide haben mit Sicherheit einige Details im Raum die den Hardkore Usern nicht gefallen würden. Sind wir deshalb dumm, oder blöd, oder verblendet , oder wiedersprechen der Physik?


    Nein wir hören nur anders und wir schei...auf alle Theorie, wenn es für uns klingt


    Ich hab sogar LSP die ich NUR dafür gebaut habe um ausschließlich in Zimmerlautstärke zu hören. (HT und Bass zu laut + kein Loudness am Amp vorhanden) wenn ich die Laut mache sind sie nicht mehr höhrbar, dann schalte ich um auf die Klipsch. Man bin ICH ein Ignorant der Physik ......

  • Also diese Problematik mit Raummoden hat mich auch schon ungut erwischt - zunächst mit (teilaktivierten) Manger Zerobox 109. Später hoffte ich, mit B&M Grande bzw. BM6 eine gute Wahl getroffen zu haben…

    Diese Lautsprecher sind bekanntlich aktiv geregelt und liefern für sich eine Basswiedergabe, die trockener nicht sein kann.


    Nur: wenn die Box ohne Pegelabfall so tief hinabreicht, daß die erste Raummode (hier im WZ ~36Hz) stark angeregt wird, hat man verloren. Hatte dann damals über eine Gegenbass-Anordnung nachgedacht, die passenden LS waren ja vorhanden. Nur war mir das fürs WZ zu heftig, es soll schließlich wohnlich bleiben.


    Letztlich erwarb ich für kleines Geld passive Kompaktboxen - Telefunken TL 500, Myro Coax-Monitor, aktuell Telefunken L5000 (noch kleiner als LS3/5a). Damit läßt sich hier deutlich besser Musik hören.


    Gruß Klaus

  • Und nur um das klarzustellen, ein Transistoramp mit niedriger Ausgangsimpedanz vermag einen LS besser zu kontrollieren, als eine 300b Triode ohne Gegenkopplung, die Raummode werden beide trotzdem anregen, da beißt die Maus keinen Faden ab.


    Das Problem bei Röhrenverstärkern ist der Ausgangsübertrager ..... :meld:

    Oh. Das ist ja Physik ..... lach ..... :S

  • physikalisch begründeten Kausalitäten.

    Ach ,


    dann dürfte der Leisesprecher mit dem Trioden Eintakter ,der ganze 3,5 Watt als Ausgangsleistung hat nicht funktionieren. TuT er aber gut.

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    Ausgangsleistung : 2x 3,5 Watt

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    OK, gebe zu, der Übertrager ist etwas klein geraten :)

    Als Vergleich habe ich zwei Pentoden . . .

    Ausgangsleistung : 2x40 Watt

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    Ausgangsleistung : 2x 70 Watt

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    man beachte, um die Power an den Lautsprecher zu bringen bedarf es das

    Stromkabel :)

    Einiges darf Physik aus Praxis lernen. Wie im wirklichen Leben .

    Alle drei Kombinationen machen am gleichen Lautsprecher unterschiedlichst Musik. Mir gefällt es. Es gab, gibt Anlagen bei denen ich sofort den Raum verlasse. Hat aber auch nichts zu sagen. Dem einen oder anderen könnte es ja gefallen.


    Der Beitrag dient nur Vorurteile Neu zu bedenken.


    Danke :)

  • Falsch, JEDER Lautsprecher erzeugt in JEDEM Raum Raummoden, die Verteilung ändert sich nur durch die Position. Unterschiedliche LS regen diese unterschiedlich an und auch, je nach Tiefgang und Frequenzgang, mehr oder weniger aber einen Raum ohne Raummoden gibt es nicht. :meld: