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  1. Analogue Audio Association
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Kennt jemand externe Tonkopf-Verstärker zur Tonbandwiedergabe??

  • cyrano
  • 18. März 2022 um 15:50
  • cyrano
    Tonmeister h.c.
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    • 18. März 2022 um 15:50
    • #1

    Ich unterhalte mich gelegentlich mit John Calladine in Kanada, der diese Website errichtet hat:

    https://reel-reel.com

    Der fragt mich heute:

    Zitat

    ... One question that I have for you is Our people in Germany or Europe aware that they can use an outside tape head preamplifier to get superior sound out of pretty much any regular production tape recorder?

    I was corresponding with a fellow in Dortmund who is pretty deep into these tape recorders and he had no idea that these devices even exist. He presented it to his apparently expert technician who had No idea either why one would take the signal off the tape head and run superior electronics.

    So I would be interested to know if these are relatively unknown in Europe.

    Zitat

    ---


    There are currently three of these on the market and quite expensive.
    At North American audio shows, The most popular configuration is to use a deck like a Technics 1500, a Studer Or just generally one that has a good transport.
    The sound is quite a bit better than the electronics that were offered back in the 1980's, assuming we are listening to a high-end system of course.
    Here's a link to one company and can send more if you want to see them...


    https://www.merrillaudio.net/master-trident…d-preamplifier/


    https://www.merrillaudio.net/master-tape-head-preamplifier/

    I met a Fellow through the website who has extensive electronics experience and he sent me his version which is excellent and quite a bit Less expensive.
    We have decided to do a relatively small production run of 5 of his Tape head preamplifier and will be offering it, likely at
    $ 7.5 K.
    It will be interesting to see how it is received in the North American market.
    Maybe one day, these devices will become more popular in Europe.

    Alles anzeigen

    Da gibt's wohl drei Anbieter in US, und die Preise fangen so bei 7.500 $ an...

    Und der Klang sei natürlich erheblich besser als alles, was man bisher gehört hat. :P

    Ob man da Käbelchen an den Tonkopf löten muss oder wie das sonst vonstatten geht, muss ich noch mal rausfinden...

    Schöne Grüße aus Bottrop
    Rainer

    AAA-Mitglied

    Gewerblicher Teilnehmer

    mit High-End-Musikaufnahmen auf Tonband, Kassette, Vinyl, CD und Downloads unter: http://www.tapemusic.eu

    Hier steht mein Geraffel...

  • Toni31
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    • 18. März 2022 um 16:32
    • #2

    Woher soll die externe Box wissen, mit welcher Geschwindigkeit und nach welcher Norm abgespielt wird (wichtig für die richtige Entzerrung). Und die Kabel vom Tonkopf müssen dann länger als die originalen sein. Das soll alles passen? :rolleyes:   :/


    Toni

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • Andreas.Melies
    Rumschraubär
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    • 18. März 2022 um 17:04
    • #3

    Ich hab ja keine ahnung aber Tonköpfe sind doch verschieden wie soll das gehen?

    Bzw für welchen Tonkopf konkret ist das entwickelt worden?

    LG Andreas

    Wer Rost nicht mag sollte IRON MAIDEN. Glück Auf !

  • Reibradi
    The normal one
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    • 18. März 2022 um 17:08
    • #4

    Manchmal hilft es zu lesen und nachzudenken, bevor man schreibt und sich am Ende noch ereifert :)
    Ich kenne nur eine professionelle Adresse: https://audioclassica.de/de/node/388.html

    Ansonsten nur Leute, die das selber machen.

    Viele Grüße

    Chris

  • cyrano
    Tonmeister h.c.
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    • 18. März 2022 um 17:24
    • #5

    Nee, Chris, das ist was anderes.

    Zum Beispiel für eine Telefunken M15 mit oder ohne A. Da geht aber das Tonkopf-Signal erst durch den Wiedergabeverstärker der Telefunken und dann in den Eternal Arts Verstärker.

    Das da oben geht direkt ab Tonkopf, wie auch immer.

    Schöne Grüße aus Bottrop
    Rainer

    AAA-Mitglied

    Gewerblicher Teilnehmer

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    Hier steht mein Geraffel...

  • Toni31
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    • 18. März 2022 um 18:31
    • #6
    Zitat von Reibradi

    Ich kenne nur eine professionelle Adresse:

    Was da gezeigt wird hat mit einem outside tape head preamplifier nichts gemeinsam.

    Toni

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • linus
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    • 18. März 2022 um 18:41
    • #7

    Hallo!

    Ja, ich habe im amerikanischen Tape Head Forum Leute darüber schreiben sehen. In der Regel geht es dabei ums Tuning der dort sehr verehrten AMPEX ATR 100/102. Die dort den Status des absolut machbaren hat. Vielfach vertreten und noch im Einsatz in verschiedenen Studios, mit einer aktiven Tuner Szene. Und hier wäre so ein Exemplar und zugehörigem Testbericht

    https://www.merrillaudio.net/tape-head-prea…8-aa1a2a58-db68

    http://www.enjoythemusic.com/superioraudio/…eamp_Review.htm

    Themen wie Geschwindigkeit und Norm sind berücksichtigt. Und bei dem Preis eigentlich klar nur für die ATR 100/102 ausgelegt.

    Viele Grüße

    Linus

  • erhard
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    • 18. März 2022 um 18:51
    • #8

    Hallo,

    ich hatte vor langer Zeit einen Fisher ( B 202-X)- Vollverstärker mit schaltbarer Tonkopfentzerrung. Das war offensichtlich in der "Röhrenära" gängige Ausstattung.

    Gruß

    Erhard

  • Online
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    • 18. März 2022 um 19:05
    • #9

    Hallo,

    bei der McIntosh Vorstufe C28 kann man Bandgeräte ohne interner Wiedergabeelektronik anschließen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Gruß Ulf

  • linus
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    • 18. März 2022 um 19:12
    • #10

    Spannend. Denn in dem Fall ist ja das Thema korrekte Entzerrungseinstellung nicht geregelt. Während es bei dem o.g. professionellen Ersatz berücksichtigt ist. Also: Warum? Für was?

    Viele Grüße

    Linus

  • Apadio
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    • 18. März 2022 um 19:20
    • #11

    Natürlich für Klangverbesserung.

    In meiner Studer werkeln da uralte OP, sicher könnte man da extern eine besser klingende Lösung stricken.

    Habe mal soetwas in einem Video gesehen und gehört. Ich finde es ästhetisch äusserst unschön die Geräte so zu verbasteln, nur um noch ein Fitzelchen Klang mehr rauszubekommen.

    Auf der anderen Seite sind die guten Chesky LP nicht umsonst mit einem Über- Röhren Bandmaschine abgemischt worden und halt nicht mit einer Studer A80. Und das hört man auch, die klingen viel mehr nach Röhre. Weil da halt direkt nach dem Tonkopf ein Röhrenverstärker werkelt und kein uralt Transistor Chip.

    Auch die Beatles LP sind mit einer Röhren Studer abgemischt und nicht mit diesem Transistorkram. Kommt alles dem Klang zugute, wenn es gut gemacht ist.

    Nur, ich brauche es nicht, diese ewigen Bastelbaustellen an eigentlich fertigen Geräten.

    Und der Kollege aus USA möchte das natürlich hier bekannt machen.

    Im Tapeheads Forum wurde ja schon davon berichtet.

  • Rolf ROW
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    • 18. März 2022 um 19:46
    • #12

    Ich meine mich erinnern zu können, das GamuT an so etwas gearbeitet hat. Es gibt ein Video auf YouTube mit einer Studer B 62.

  • Apadio
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    • 18. März 2022 um 19:58
    • #13

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  • linus
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    • 18. März 2022 um 20:22
    • #14

    Und am Ende bleibt das Magnetband das begrenzende Element in der ganzen Sache. Aber ich stimme im wesentlichen allen anderen Meinungen zu. Echte oder vermeintliche Klangverbesserung. Röhre oder nicht, bleibt oft Geschmacksache. Mir ist da eine ordentlich aufgebaute und transportable A 810 (oder alle anderen genannten Modelle) lieber. Und Beatles Aufnahmen wurden zuletzt voll digital in Dolby Atmos abgemischt. :)

    Viele Grüße

    Linus

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    • 18. März 2022 um 22:46
    • #15

    Bezüglich #11, zumindest für die Studer A80 gibt eine Lösung zum Abgreifen des Tape-Head Signals, die ohne bauliche Veränderungen auskommt:

    https://sepeaaudio.com/blog-news/sepe…e-tape-preamps/

    Ebenso alternative Aufnahme- und Wiedergabeverstärkerkarten für die A80:

    https://sepeaaudio.com/sepea-audio-upgrades/

    Ist das Tape-Head Signal separiert, bieten sich diverse Lösungen an, Merrill Audio wurde ja schon genannt, da gab es aber auch was Schönes für die Röhrenfraktion (nicht mehr in Produktion):

    https://www.manley.com/legacy/thpa

    Besitzer einer Cello Audio-Suite könnten auch nach Karten der P600 Baureihe Ausschau halten.

    Vergleiche wären sicher interessant aber den Anforderungen gemäss recht aufwendig.

    Gruß, Harald

  • Heizfaden
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    • 18. März 2022 um 22:57
    • #16

    Googlest Du nach: Bottlehead tube repro. Steht bei mir zu Hause und funzt super mit einer umgebauten Technics RS 1506.

    Gruß Jan

  • Peter Ruhrberg
    Tonmeister
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    • 18. März 2022 um 23:51
    • #17

    Einschub- bzw. Kassettenverstärker waren für Studiogeräte üblich, Beispiele aus der Nachkriegszeit:
    V47+V46
    V66+67
    V86+V87
    V296+V297

    Grüße, Peter

  • MartinR
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    • 19. März 2022 um 09:45
    • #18

    Hallo Zusammen,

    Zitat von Heizfaden

    Googlest Du nach: Bottlehead tube repro. Steht bei mir zu Hause und funzt super mit einer umgebauten Technics RS 1506.

    Das war auch einer der wenigen "bezahlbaren" die ich gefunden hatte.

    Bottlehead schreibt, daß der Wiedergabeverstärker mit Köpfen mit mittlerer Induktivität und hoher Induktivität arbeitet. Für Köpfe mit niedriger Induktivität wird ein Eingangsübertrager benötigt. Eine spezielle Kopfeinstellung gibt es nicht. Schaut man sich Schaltpläne verschiedener Hersteller an, braucht es das wohl auch nicht. Das Gitter einer Röhre interessiert sich recht wenig für die Induktivität des Kopfes, es wird die Spannung verstärkt.

    Geschwindigkeit und Entzerrung werden über Schalter eingestellt.

    Aufgrund der Preise habe ich mir meinen Wiedergabeverstärker selbst gebaut. Es funktionieren Köpfe mit mittlerer Induktivität genauso wie mit hoher Induktivität. Der einzige Unterschied ist der höhere Signalpegel.

    Das etwas längere Kabel zum Kopf bereitet keine Probleme und was den Klang angeht, der Unterschied bei einem Heimgerät ist doch recht deutlich.

    Viele Grüße

    Martin

    PS: Der V87 soll ja sehr gesucht und beliebt als Phonovorstufe in Südostasien sein. Das funktioniert auch umgekehrt. Eine gute Phonovorstufe lässt sich auch als Wiedergabeverstärker für einen Tonkopf verwenden. Man muß nur die Zeitkonstanten anpassen.

  • Garuda
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    • 19. März 2022 um 10:23
    • #19
    Zitat von Apadio

    Über- Röhren Bandmaschine abgemischt worden und halt nicht mit einer Studer A80.

    Die A80 ist eine Ansage die nicht leicht zu überbieten ist, auch nicht von den Studer Nachfolgemodellen.

    Und mit behutsamen Modifikationen der Aufnahme und Wiedergabe Verstärker kann man noch ein wenig nachlegen,

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    Da braucht es keine Röhrenlösung aus dem High End Wunderland. Wenn Röhrenbandmaschine, dann C37 8o

    Mit freundlichem Gruß aus dem Freistaat in der Nordsee

    Jürgen

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"

    Theresia von Avila

  • Captn Difool
    BastlWastl
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    • 19. März 2022 um 10:53
    • #20

    Ernst Schmidt (Pievox) meinte mal auf seiner Webseite, man könne die Karten auch mit hochwertigsten Bauteilen aufbauen (was ich trotzdem machen werde... :P ) und am Ende stellt man fest, das der Klang nicht wirklich besser wird, sondern fast nur von der Einmessung abhängt. Die Geräte oben sind für mich eher was für Leute, die schon alles haben, aber ihre Hobbykasse noch "zuviel" drauf hat....

    Gruß André

    ____
    High End sollte eine besondere, herausragende Technik haben und nicht aus teuer bezahlten Lifestylegadgets bestehen.

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