Karl-Heinz Fink - Der "perfekte Lautsprecher" - Erkenntnisreiche Informationen über Lautsprecher

  • Die Platte habe ich von einem Bekannten vermacht bekommen (mit einigen richtigen Platten) und als Testobjekt für die Ultraschallreinigung verwendet. Aufgelegt habe ich die Platte aber nicht - dazu bin ich zu feige 8o  :D :D :D

    .

    Dieser Herr (Adelsexperte und Starjournalist war nicht zu feige, es anzuspielen (23:40) :

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    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Es ist kein verharren im ewig gestrigen, wenn man Konstruktionsprinzipien aufführt, die nachweislich der Physik sehr zuträglich sind und waren. Diese Prinzipien sind leider ein seeehr alter Hut, das ist alles so alt, dass schon neue Generationen von Entwicklern drüber weg gestorben sind. Und m. E. waren solche LAUTsprecher halt in einigen Fällen sehr gut, aber sie waren leider auch oft teuer und groß. Man hat also versucht, das alles billiger und kleiner zu machen für den Konsumermarkt aufbereitet, damit auch eine Regalbox noch 30 Hz tiefe Bässe übertragen kann. Und man konnte vieles billiger gestalten, denn die Technik machte es möglich. Das hat jedoch nicht immer zur Qualität beigetragen, alles nur persönliche Ansichten. Alles knallhart miterlebt, nicht vom hörensagen oder aus Zeitschriften gelesen.

    Das sind stets die gleichen Pseudo-Argumente. Es läuft immer darauf hinaus: "Früher war alles besser. Heutzutage bestimmen nur noch Kauf- und Marketingleute was entwickelt und gebaut wird".


    Zu den "seeligen" Zeiten der Lautsprecher unterlagen die Entwickler ähnlichen Zwängen. "Laut"-sprecher wurden ja deshalb entwickelt weil man nur Verstärker mit einstelligen Watt-Leistungen zur Verfügung hatte. Kostendruck und Materialknappheit waren auch allgegenwärtig.


    Die Physik hat sich seither ebenfalls nicht geändert - jedenfalls nicht in dem hier relevanten Bereich. Daher haben "Laut"-sprecher auch diverse Nachteile.


    Wie Karl Heinz Fink sagte: Es gibt den perfekten Lautsprecher nicht. Den kann es auch nicht geben. Dafür machen ALLE Lautsprecher im Raum viele zu große Fehler, wenn man ein natürliches Signal als Maßstab nimmt.


    Noch vergessen: Das kann man selbstverständlich messen!


    Viele Grüße

    Mike

  • Zu den "seeligen" Zeiten der Lautsprecher unterlagen die Entwickler ähnlichen Zwängen. "Laut"-sprecher wurden ja deshalb entwickelt weil man nur Verstärker mit einstelligen Watt-Leistungen zur Verfügung hatte. Kostendruck und Materialknappheit waren auch allgegenwärtig.

    Diesen Blödsinn kann ich nicht mehr lesen.

    Auch damals gab es schon 1000 Watt-Verstärker.


    Es wird echt Zeit, dass ich aufhöre hier zu Lesen…

  • Das sind stets die gleichen Pseudo-Argumente. Es läuft immer darauf hinaus: "Früher war alles besser. Heutzutage bestimmen nur noch Kauf- und Marketingleute was entwickelt und gebaut wird".


    Viele Grüße

    Mike

    Ich habe auf physikalische Prinzipien verwiesen.

    Dieses können daher keine Pseudo- Argumente sein, denn es sind physikalische Gesetzmässigkeiten.

    Was Du beschreibst sind Vorbehalte gegen alles, was an früheren Entwicklungen heute noch Grundlage auch der modernen Lautsprecher ist. Denn diese Grundlagen bestimmen noch heute die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, nach denen auch diese Laut- oder Leisesprecher arbeiten.

    Ein in sich völlig verquerer Versuch, die Grundlagen der Lautsprechertechnik zu diskreditieren. Es hat überhaupt niemand geschrieben, dass früher alles besser war.

  • Ich fände es mal interessant, zu wissen, wie und was die damaligen Entwickler mit den heutigen Möglichkeiten entwickeln würden.

    Diese Überlegung schmälert nicht den Respekt vor der Leistung der damaligen Entwicklungen unter ihren jeweiligen Bedingungen.

    Viele Grüsse,
    Mario


    It is good taste, and good taste alone, that possesses the power to sterilize and is always the first handicap to any creative functioning. (Salvador Dali)

  • Apadio,


    Es ist (von einer bestimmten Gruppe "Anwender") immer die gleiche Leier: Die Altvorderen wussten was sie taten. Die heutigen Hersteller wollen uns nur über den Tisch ziehen.


    Kleines Beispiel: Der WE-755 ist als Durchsagelautsprecher konzipiert worden, wie ein paar andere heute getypte WE Wide Band Lautsprecher auch. Der musste nur Sprache übertragen. Der Frequenzgang war weitgehend egal. Das Teil sollte in Serie relativ günstig produziert werden können. Die Nachbauen von LM kenne ich recht gut. Ich sag's mal so: Er klingt so wie der Frequenzgang vermuten lässt. Das seltsame LM-Originalgehäuse tut dann ein übriges, dass ich mir die Kiste maximal 10 Minuten "geben" kann.


    Wie ich weiter oben schon schrieb, die Physik gibt den Rahmen vor!


    Viele Grüße

    Mike

  • Was Herr Fink da sagt, stimmt überwiegend. Wenn ich mir die Preise seiner LS anschaue, bin ich fassunsglos Borg =28900 Euro für eine 2 Weg Box mit 8" Bass und AMT

    die WM4 ca 65000 Euro 3 Wege 15" Bass 2 x 5,5" MT und AMT 90 dB

    Das Konzept der WM4 gefällt mir, habe so etwas ähnliches. Das Prinzip Appolito gefällt mir und habe es in mehreren Lautsprechern. Vom Hersteller selber kann man so was für 10000 Euro in MDF lackiert Verkaufspreis realisieren, wenn man Serienschassis verwendet.

    Ich habe in mehreren Lautsprechern Chassis von Eminence, Celestion, Peerless, B+C und SB Acoustic. Mein Lautsprecherentwickler hat daraus jeweils einen kompletten Laursprecher in MDF für mich gefertigt zu sehr günstigem Preis. Die Preise sind ja für Lautsprecher total durch die Decke gehauen. Vor 15 Jahren kostete die grosse Focal ca 120000, jetzt kostet sie fast 200000. Ja das Gehäuse ist etwas aufwendiger geworden, aber das rechtfertigt nicht diesen riesen Sprung. Vor 2 Wochen hörte ich bei einem Freund eine Whardedale 40.2.

    Ich war total überrascht toller Klang. 3 Wege Box mit AMT Hochtöner. Paarpreis 850 Euro.

    Wenn man so was für 850 Euro anbieten kann, dann müsste man grössere Boxen auch viel preiswerter anbieten können.

    meine Kriterien für sehr gute Lautsprecher

    Dynamik

    Tonalität

    Rundstrahlverhalten

    Räumlichkeit

    geringe bis keine Phasenverschiebungen

    wenig Klirr


    Herr Fink nannte diese auch als seine Kriterien ausser Dynamik

    Ich habe 4 LS mit SPL 96 bis 100 dB. Das klingt einfach viel dynamischer als 87 bis 91 dB,

    wo sich 97% der Hifi Lautsprecher bewegen. Die Musik bewegt sich dynamisch auf einen zu. Das muss man mal selbst gehört haben. Die meisten Hifi Lautsprecher klingen zu

    zurückhaltend.


    Von Serienlautsprechern haben mich bisher nur überzeugt

    Wilson Audio, Avalon, Acapella, MalValve, Living Voice, Martin Logan

  • Ich habe mir die Preise nicht angesehen. Ich empfinde sie ebenfalls „abgehoben“. Ebenso finde ich heute einige relativ günstige Lautsprecher recht brauchbar.


    Übrigens wie erfüllst du die Forderung?

    geringe bis keine Phasenverschiebungen


    Ansonsten sind die Aussagen von Karl Heinz Fink in meinen Augen größtenteils richtig und nachvollziehbar. Bei einigen Punkten bin ich allerdings anderer Ansicht. Frag zwei Leute zu einem Thema und du bekommst drei verschiedene Antworten :).


    Viele Grüße

    Mike

  • Was bahnbrechende Lautpsrecherentwicklung angeht müssen wir mal in die vergangenheit schaun

    Altec Lansing mit seiner VOTT und dem 604 Coaxialschassis

    JBL mit der 43xx und 44xx Serie und den vielen Hörnern

    Klipsch mit Klipschorn und anderen lautsprechern

    Electro Voice mit Sentry 3 und vielen Hörnern

    Quad und Martin Logan Elektrostaten

    Apogee Magnetosten

    Infinity mit den grossen Flächenlautsprechern

    MBL und German Physiks und Manger Biegewellenstrahler

    Heil Air Motion Tranformer heute Mundorf und andere Firmen

    Prof Braun Plasmahochtöner dann bei Magnat heute bei Acapella, Lansche ,

    Accouton Keramik Diamant Chassis

    Beryllium Chassis bei Scan Speak TAD u.a.


    Herr Fink hat sich selber nicht in die obige Ahnengalerie eingereiht, sondern sich sehr

    bescheiden gegeben als einen, der über viele Jahrzehnte stetig dazugelernt hat.

  • Ich war total überrascht toller Klang. 3 Wege Box mit AMT Hochtöner. Paarpreis 850 Euro.

    Wenn man so was für 850 Euro anbieten kann, dann müsste man grössere Boxen auch viel preiswerter anbieten können.

    Warum sollte man? Es geht bei einer Unternehmung immer nur um eines: den maximalen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.


    Es geht nicht um: was man alles günstiger anbieten könnte, was man den Kunden noch alles für Geschenke machen könnte, ohne es zu müssen.

    Das Wirtschaftsunternehmen wird immer versuchen, seine Produkte so im Markt zu positionieren, dass ein maximaler Gewinn erzielt wird. Und die Leute sind meist Profis in ihrem Geschäft.


    Dass man soetwas natürlich für sich selber günstiger bauen kann, keine Frage.

    Aber das ist nicht im Sinne der Unternehmen, und die allermeisten Leute können es auch nicht realisieren.

  • Man sollte die technische Entwicklung hinsichtlich der Netzwerke für die Korrektur der Lautsprecher auf keinen Fall vergessen. Billige Chassis mit guter Frequenzweiche können einen ausgezeichneten Lautsprecher ergeben. Perfektes Chassismaterial ist keine Garantie für einen guten Lautsprecher, wiederum.

  • „Es gibt keine schlechten Lautsprecherchassis, es gibt nur schlechte Filter“.

    ...da würde der Entwickler meiner Speaker aber entschieden widersprechen. Von den üblichen Hifi Chassis hält der nicht viel. Für mich gabs jedenfalls kein Zurück mehr auf Hifi Material, nachdem ich das erste mal gut gemachte, laute Lautsprecher mit hochwertigen PA Chassis an EL84 hörte. Aber jeder wie er mag.

  • Hier gibt es doch kaum Foristen, die gleiche Lautsprecher haben. Welche Gründe könnte das haben?

    Vielleicht aus denselben Gründen, die hier wohl niemals Einigkeit entstehen lassen. Ich finde das hervorragend. Es führt zur quasi unendlichen Variationsvielfalt der einzelnen Geräte. Es gibt so viel Gutes und Schönes. Ich mag z.B. die Haustür unseres Nachbarn links nicht. Die vom Nachbarn auf der anderen Seite schon.

  • Durch die Thiele Small Paramter, Frequenzgangkurven und Impedanzkurven

    kann man schon viel sehen bei der Auswahl von Chassis


    Beim Hören kann man aber erst endgültig ein Chassis beurteilen

    Das Verhalten der Membran, der Sicken und anderes kann man nicht in den

    Thiele Small Parametern sehen


    Meine Erfahrung ist , dass man mit preiswerten guten Chassis und sehr guter

    Frequenzweiche einen sehr guten LS bauen kann

    Es sollten gute Weichenbauteile genommen werden und diese gemessen werden

    Evtl sollten auch Windungen der Spulen abgespult werden für optimales Ergebnis

    Wenn man Wilson Audio und Avalon anschaut, verwenden diese keine super teuren

    und exotische Chassis. Bei vielen anderen Nobelherstellern ist es ähnlich

  • Macht wenig Sinn, der Spruch. Jedes schwabbel- gummisicken Chassis mit Ferritmagnet scheidet für mich bereits aus der Auswahl aus.. da hilft auch die beste Weiche nichts.