Nicht mehr viel los hier!?

  • Lies Dir einfach mal die Leserbriefe zu dem Thema vor ca. zwei Dekaden durch, dann wirst Du verstehen, was das damals mit Esoterik zu tuen hatte. Ich spreche hier nicht von der heutigen Sichtweise, sondern von der damaligen.

    Wo findet man die Leserbriefe, hast ne Link?

  • Wie, du hast nicht die Hifizeitschriften der letzten 30 Jahre zu Hause archiviert?

    8)

    Keine Angst, ich habe auch nur ein paar wenige, hauptsächlich die Plattenspielerhefte der LP.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • wegen zu viel Voodo

    :)

    Ein Realist :P


    Wenn man heutzutage alles messen kann, dann erkläre mir doch bitte warum man den oft je nach Tageszeit schwankenden Klang einer Stereoanlage immer noch nicht mit einem Messwert zuverlässig aufs komma genau messen kann, sogar zwischen exact gleichen Bausteinen gibts mitunter deutliche Klangunterschiede, selbst erlebt mit Bausteinen aus dem Transistor und Röhrenlager.


    Die Ohren müssen also immer noch das bessere Messinstrument sein, sonst dürfte es keine Klangunterschiede geben, es sei denn man kann den Ohren nicht trauen, was ein absurdum wäre.


    gruß

    volkmar




    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • es sei denn man kann den Ohren nicht trauen, was ein absurdum wäre.

    Volkmar, ich hatte irgendwo mal gepostet, dass ich eine überbordende Ohrenschmalz-Produktion habe. Alle 6-8 Wochen muss ich zum HNO, der den Mist absaugt. Danach wird jeglicher Klang wieder sehr viel heller.

    Ich habe aber in allen Phasen dieser Entwicklung Bestaufnahmen abmischen können, die später von den AAA-Rezensenten mit „1“ bewertet wurden. Guckst du in meiner Website unter Reviews.


    Wie das Gehirn das hinbekommt? Keine Ahnung! Es wird da für den Klang sowas wie einen „Weißabgleich“ in der Optik anwenden, glaube ich. Das kann kein Messinstrument!

  • es sei denn man kann den Ohren nicht trauen

    Genau das ist es. Abhängig von Blutdruck, Gemütsverfassung, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Dicke des Ohrenschmalzes etc. etc. sind Klangunterschiede vorhanden.


    Man kann weder seinen Ohren noch seinen Augen trauen. Das ist ja schon mehrfach bewiesen. Das einzig was zählt sind Messwerte, denen kann man wirklich vertrauen.


    Toni

  • Ich will nicht unbedingt recht haben, glaube dennoch eher meinen Erfahrungen.

    Ich auch und deshalb vertraue ich den Messgeräten. Ohne Messgeräte wüssten wir ja noch nicht einmal was Klirrfaktor ist. Von anderen Messungen ganz zu schweigen.



    Toni

  • Wie das Gehirn das hinbekommt? Keine Ahnung! Es wird da für den Klang sowas wie einen „Weißabgleich“ in der Optik anwenden, glaube ich. Das kann kein Messinstrument!

    Das mit dem Weißabgleich kann ich nachvollziehen.

    Zum Messinstrument: Das muss keinen Weißabgleich anwenden, da es ja - im Gegensatz zum Ohr - keinen Schwankungen unterliegt. (Es sei denn, dass es ein sehr schlechtes Messinstrument ist.)

    Stereo: MR-611, DA-305, DL-103, AU-300, NAD PP2; SABA HiFi-Stereo I; HK CC82

    Mono: wird momentan überarbeitet

    Schellack: Dual 1019, Shure M78S; SABA Villingen 9

  • Das mit dem Weißabgleich kann ich nachvollziehen.

    Zum Messinstrument: Das muss keinen Weißabgleich anwenden, da es ja - im Gegensatz zum Ohr - keinen Schwankungen unterliegt. (Es sei denn, dass es ein sehr schlechtes Messinstrument ist.)

    Was ich sagen will: das Ohr kann Unzulänglichkeiten ausblenden oder kompensieren.

    Das Messgerãt nicht.

  • Was ich sagen will: das Ohr kann Unzulänglichkeiten ausblenden oder kompensieren.

    Das Messgerãt nicht.

    Wie gut, dass es deshalb Messgeräte gibt.

    Sonst müsste ich mich ja auf die Unzulänglichkeiten anderer verlassen. Jeder Hörbericht ist damit also ad absurdum geführt.



    Toni

  • Was ich sagen will: das Ohr kann Unzulänglichkeiten ausblenden oder kompensieren.

    Das Messgerãt nicht.

    Schon klar. Das Messgerät muss halt keine Unzulänglichkeiten kompensieren, da es die nicht hat.

    Das geschulte Ohr eines Toningenieurs kann auf verschieden abgestimmten Anlagen in unterschiedlichen körperlichen Verfassungen gleichwertige Ergebnisse ermöglichen.

    Stereo: MR-611, DA-305, DL-103, AU-300, NAD PP2; SABA HiFi-Stereo I; HK CC82

    Mono: wird momentan überarbeitet

    Schellack: Dual 1019, Shure M78S; SABA Villingen 9

  • Das geschulte Ohr eines Toningenieurs kann auf verschieden abgestimmten Anlagen in unterschiedlichen körperlichen Verfassungen gleichwertige Ergebnisse ermöglichen.

    Mit einer Flasche Rotwein intus wohl kaum. ;)



    Toni

  • Toni du stichelst ;)


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Messungen sind eine wunderbare Sache. Nutze ich auch gerne. Aber zur Beurteilung des Klanges sind sie nicht sehr hilfreich. Man kann vieles messen, aber das Klangerlebnis halt leider nicht. Mir ist kein Messgerät dafür bekannt, was ich an Emotion und Klangempfinden von der Performance der Anlage mitnehme.

    Einmal editiert, zuletzt von Apadio ()

  • Es ist doch genau so wie beim Fernseh-Gerät. Messe ich die Eigenschaften eines heutigen Flachbildschirmes nach, so kann ich damit sehr schnell und eindeutig feststellen, wie gut die Bildqualität sein wird. Eine einzige Messung reicht dazu natürlich nicht aus, da gehört schon mehr dazu.

    Ähnlich verhält es sich mit der Audio Technik. Auch hier kann allein auf Grund von Messungen der Klang vorhergesagt werden. Nicht umsonst heisst es doch in den Audio Fachzeitschriften immer wieder entsprechend "Der Klangeindruck bestätigt die hervorragenden Messwerte". Ich könnte das auch umdrehen: "Die Messwerte bestätigen den hervorragenden Klangeindruck".

    Sind Messergebnisse eines Produktes aber grottenschlecht, dann glaube ich nicht, dass irgend jemand ein derartig bewertetes Produkt kaufen möchte; selbst wenn es klanglich spitze bewertet sein sollte. Da verlässt man sich dann doch lieber auf die Messtechnik als auf sein Gehör.


    Ob einem dann das eingespielte Material gefällt oder ob der Betrachter / Hörer doch noch an z.B. Helligkeit oder Treble dreht, das bleibt dem persönlichem Geschmack überlassen. Die Messtechnik ist zumindest etwas, das vergleichbare Ergebnisse liefert, da diese immer auf eine nachvollziehbare und objektive Referenz beruhen.


    Im Gegensatz zum Menschen, da ist es meistens subjektiv und manchmal schwer zu verstehen. ;)



    Toni