Phonokabel zwischen Übertrager und Phonopre gesucht

  • nur das 47pF als Basis verbaut sind.

    Moin Carsten,


    macht nix. Ich werde das im Auge behalten.


    Ich hatte ja auch ziemliche Unterschiede mit den Kabeln bemerkt. Viel mehr als erwartet, beim Sekundären.


    Aber wie das so ist, man nimmt schnell mal ein anderes....


    LG Winnie.

    Liebe analoge Grüße von Winnie.


    Thorens TD 1601 mit TAS 1600, Lundahl 1931, EAR 834P - Clone,

    als analog oder digital VolumIO mit Allo Boss2,

    weiter auf Reisong A12, Klipsch RP-600M.

  • Hallo Albus,


    in welche * - Klasse würdest Du das Sommer Cable Epilogue Cinch in diesem Zusammenhang einstufen?


    https://audio-hifi-shop.de/epa…ducts/Art.Nr.00210%5B6%5D


    Grüßend


    Tinitus

  • Das Epilogue ist ein absolut neutrales, "analytisches" Kabel der Topklasse mit sehr niedriger Kapazität. Ich habe es viele Jahre am TD 320 fest verlötet betrieben und zwei Jahre lang am TD 126III als RCA-RCA verwendet. Insbesondere mit dem 126er, an welchem bei mir nur MMs vor allem von ELAC und Nagaoka laufen, wußte es zu gefallen und hat die gelegentlich sehr zurückhaltende Höhenabtastung der ELACs wunderbar kompensiert. Wer mehr Bock auf "Wumms" hat, sollte das Sommer Albedo probieren, das habe ich zwischen dem AT 2000T Übertrager und dem MM Vorverstärker laufen.

    Gruß

    Hanner

  • Tag,

    und Tag Tinitus,


    gleich zur Sache gesagt: Zum "Epilogue" gibt es so gut wie keine Technischen Daten. Sommer Cable zeigt es nicht als Meterware mit "Ausschreibungstext". Der Fußnoten-artige Hinweis auf das 1 m Kabelstück des fertig konfektionierten Angebotsprodukts "800-0207" findet die SommerCable-Suche nicht.

    Was man überhaupt findet lässt eine Einschätzung dennoch zu. Mit 4 x 0,14 qmm Litze, d.h. AWG 26, gehört es in die Anspruchsklasse *** (Drei Sterne, Mittel). Ferner laufen die praktischen Kombinationsmöglichkeiten der vier grenzwertig dünnen Litzenleiter an RCA/Cinch-Steckern auf eine gehobene Kapazitätlast hinaus.


    Mit dem "EPILOGUE" verstösst Sommer Cable gegen grundlegende Kabelverwendungsregeln (Stephen H. Lampen, Audio/Video Cable Installers Pocket Guide, McGraw-Hill 2002, S. 214 u. 348):

    1. Larger is always better.

    2. Low capacitance is better.


    Freundlich

    Albus

  • Als unsymmetrisches bestens geschirmtes Kabel (Mehrfachschirmung) von Sommer, gibt es auch noch das SC-Stratos (Innenleiter 0,34 qmm). Anbei der Link zur Produktseite von Sommer mit Spezifikation, Datenblatt etc.. Kann ich auch sehr als Chinch-Verbindung empfehlen.


    Gruß Stephan

    __
    Nemu

  • Als unsymmetrisches bestens geschirmtes Kabel (Mehrfachschirmung) von Sommer, gibt es auch noch das SC-Stratos (Innenleiter 0,34 qmm). Anbei der Link zur Produktseite von Sommer mit Spezifikation, Datenblatt etc.. Kann ich auch sehr als Chinch-Verbindung empfehlen.


    Gruß Stephan

    Hallo Stephan,


    das von dir zitierte Sommer SC-Stratos verwende ich für alle unsymmetrischen Verbindungen und kann es nur wärmstens empfehlen... Erstklassiges Preis/Leistungsverhältnis! Geringe Kapazität und klanglich wirklich gut.


    Gruß

    Stefan

  • Mich würde interessieren, wie das Supra im Vergleich zum SC Albedo bzw. Carbokab 225 ist. Hat da jemand Erfahrungen? Sind da bei HiFi-üblichen Längen, sagen wir bis 1,5m, deutliche Unterschiede?

    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • Gegen dieses Kabel sind viele sogenannte High End Kabel einfach nur Spielzeug

    wie so manche sogenannte HighEnd Anlagen auch nur Spielzeug sind . :)


    hier mein GeheimTipp, Welter TKK braucht das alles nicht, gibt es auch nicht mehr !


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    das weiße Kabel ( dünn ) von Tonarm zum Übertrager.

    Vom Übertrager zur CaryAudio SLP 98, auf MM ,nun Neu angeschlossen tut es auch gute Dienste . :)


    Ludwig

  • Beide Phonostufen klangen ohne Übertrager eindeutig besser

    Das ist ja wie immer Ansichtssache und ist von Proband zu Proband unterschiedlich.

    Bisher hab ich es immer andersherum wahrgenommen.


    Aber es liegt natürlich auch am Rest der Kette, von der Phono bis zum Lautsprecher.

  • bevor sich jetzt manche an meinem Beitrag des TKK die Nase reiben.

    Ich besitze das Kabel seit 2006. In verschiedenen Längen.

    Ich erspare mir zu erörtern in welchen verschieden Kombinationen es mir bis heute gute Dienste erwies. Eine kleine Aufzählung von mir was kombiniert war .


    Jadis DPL

    Jadis DA8

    Jadis A15

    Welter WT 500

    Spark 530

    SymphonicLine * Erleuchtung *

    Octave HP 500

    DynaControl

    DynaWatt

    CaryAudio SLP

    Mc 275 MK VI


    ***


    FJ Dude

    MartinLogan Request

    Gradient Revolution

    Altec Valencia 846 A

    Quad ESL 57 Qa


    ***


    der Rest, steht in meiner Signatur . . .

    3 Mal editiert, zuletzt von Weise ()

  • Ich finde das Supra Effi auch wegen des technischen Aufbaus sehr interessant - und zwar speziell in echt symmetrischer Anschlußtechnik mit XLR-Verbindern.


    Supra hat aktuell offensichtlich die Kapazitätswerte Leiter/Leiter nach oben auf 75 pF/m korrigiert.

    Als RCA/Cinch Verbindung kommt dann leider wieder, wie bei allen symmetrischen Leitungstypen, die Schirmkapazität dazu. Dabei ist es egal ob der Schirmanschluss beidseitig oder nur einseitig, egal auf welcher Seite erfolgt. Die Ader/Schirmkapazität ist ganz entscheidend vom geometrischen Abstand des inneren Leiters zum Schirm abhängig.

    Beim Effi ist dieser Abstand vergleichsweise gering und die Kapazität damit hoch. D.h. RCA Verbindungen mit diesem Kabel haben generell eine deutlich erhöhte Kapazität im vgl. zu den Herstellerangaben, die sich ja nur auf die Leiter/Leiter Kapazität beziehen. Die Leiter/Schirm Kapazität wird bei Supra leider verschwiegen. Ich vermute bei RCA-Konfiguration, aus Erfahrung mit anderen ähnlich aufgebauten Kabeltypen, Werte um die 200 pF/m!

    Vielleicht hat jemand aus dem Forum dieses Kabel in RCA-Konfiguration im Einsatz, verfügt über ein Kapazitätsmessgerät und kann die Werte hier posten.


    Ich kann es immer nur wiederholen - kommt es auf geringe Kapazitätswerte an - dann ist ein Koaxialkabel die bessere Wahl!


    Beste Grüße

    Ulrich

  • Das ist ja wie immer Ansichtssache und ist von Proband zu Proband unterschiedlich.

    Bisher hab ich es immer andersherum wahrgenommen.


    Aber es liegt natürlich auch am Rest der Kette, von der Phono bis zum Lautsprecher.

    na Maiki :-)

    dir als reiner SPU Hörer gebe ich da auch recht. Unter 0,25mV macht es ganz klar Sinn mit Übertragern.

    aber dein ehemaliges Cadenza Bronze, was ja bei mir landete und Shibata/Boron retippt wurde, klang ohne Übertrager deutlich besser.

  • Albus2 und alle anderen Mitleser, Burkie wollte es auch wissen:


    Ich bin ja dann Albus Tipp gefolgt und habe das Sommer Corona Kabel mit 1m Länge fertig konfektioniert bestellt. Nun habe ich es seit mehreren Wochen gehört, der Unterschied zu meinem bisher benutzen Pro-ject Connect it - E ist deutlich hörbar. Zuerst war ich mit dem sehr hellen und kühlen Klang des Sommer Kabels unzufrieden und steckte wieder auf das Pro-ject um, das klang zwar wärmer, aber wohl auch, weil es Details schluckt und dadurch wärmer klingt. Das neue Kabel habe ich dann geduldig über einige Tage eingespielt und bin seitdem sehr zufrieden mit dem detailreichen Klangbild. Da es die Details transparenter weiterleitet sind natürlich Knistern und Knackser auch deutlich hörbarer als mit dem Pro-ject Kabel. Das Sommer Corona ist auf alle Fälle in meiner Kette schon einmal ein hörbarer Gewinn, und das für einen überschaubaren Preis. Momentan reizt es mich nicht noch andere Kabel zu höheren Preisen auszuprobieren, aber der nächste Winter kommt bestimmt und damit auch das Rumprobieren mit anderen Kabeln usw..


    :) Regina

    Auf Kohle geboren, zu Stahl veredelt :!: :D


    Feiner Klang möge meine Ohren erfreuen so lange es noch einen Empfänger zwischen ihnen gibt. Einst wird meine musikalische Reise auf dieser Ebene beendet sein.

    Einmal editiert, zuletzt von HiFi111 ()

  • Super Regina :thumbup:


    Dann viel Spaß mit dem gefundenen Kabel, es könnte im laufe der Tage und Wochen noch ausgeglichener und ausdrucksstärker klingen, das Einspielen dauert nach meiner Erfahrung bis zu mehreren Wochen.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180