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2A3 Triode noch zeitgemäß ?

  • cay-uwe
  • 4. April 2022 um 12:41
  • Avantgardist
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    • 4. Januar 2026 um 18:48
    • #421

    Wir sind gespannt!!!

    Avantgardist

    Rheinische Grüße

    Guido

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    • 4. Januar 2026 um 21:39
    • #422

    Also irgendwann 2024 bin ich beim stöbern bei Kleinanzeigen dann bei einem China-Amp Woodsound 2a3 hängengeblieben. Der Preis, damals 230€ mit Röhren war irgendwie verlockend. Beschreibung, "hat gequalmt und dann ausgeschaltet"! Na gut dachte dann kann ja so viel nicht kaputtgehen. Also gekauft. Als er dann hier ankam war ich über die Röhrenbestückung schon mal entzückt. Die PSVANE 2a3-C ist nicht schlecht. Aber die 6sl7GT von Sylvania waren schon sehr gut als Bestückung.

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    Nach einer ersten Inspektion war zu sehen das auf einer Seite beide Kathoden-R der 2a3 komplett abgeraucht waren.

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    Damals hatte ich noch nicht zu viel Ahnung von der Materie und hab den Amp dann zu Dietmar Hampel gegeben der ihn reparierte und auch ein mal gemessen hatte. Zitat: Die Trafos sind super Knapp 4 Watt. Naja aber irgendwie stand der Amp dann erstmal bei nem Freund rum der ihn vom Dietmar wieder abgeholt hatte für mich. Naja da stand er dann bis ich letztes Jahr im Sommer meine ersten eigenen Boxen gebaut hatte. Vor hab ich Aktiv gehört und der Amp war eher überflüssig. Dan kam das Frickelfest und ich bin mit dem Amp zusammen dann dort hin. Da hat er sich ganz wacker geschlagen, klang aber eher Nervös und mit zu wenig Höhen und so überhaupt nicht 2a3 mäßig. Als alles wieder Zuhause war gings dann an das optimieren. Ich probierte damals schon ein wenig mit KI rum um mein Wissen um die Röhren etwas auszubauen. Und zusammen mit Gemini und der Urschaltung der Sun Audio hab ich den Amp gehörig aufgeräumt und verbessert.

    Die Chinesen sind wenn man so sagen darf nicht dumm, aber etwas faul und knauserig. Und das hat man drinnen auch gesehen. Ein extrem billiger Koppel-C (Grünes Bonbon) und falsch dimensionierter Bypass-C am Treiber und der 2a3. Kein Gridstopper, weder am Treiber noch an der 2a3. Mickriger erster Ladeelko nach dem Gleichrichter.

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    Positiv: Heizung war an der ersten Treiberröhre hochgelegt und an einer Seite auch ein kleiner Siebelko am Widerstand dran. Die Treiberröhren sind also erstmal sicher.

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    Gitterableitwiderstand mit 330kohm Ok. Am Treiber auch. Kommen wir zur Schaltung an sich. Eine Sun Audio war und wird dieser Amp sicher nicht. Ich fand dann eine Schaltung bei Amazon wo dieser Amp mal verkauft wurde. Danach und so auch im gerät verbaut ist der Treiber als SRPP ausgeführt und das 2 System nur mit einem 2k Widerstand gekoppelt. Nach Frihu kann das ja nicht.. ach lassen wir das Kann schon wenn alles korrekt dimensioniert ist. Vorteil hier kann fast nichts kaputtgehen, und du kannst auch die Röhren wenn passen tauschen. Zuerst hab ich die billigen Metallfilm Widerstände am Kathodenbias der 2a3 gegen Mills MRA und einem 100uF Elna getauscht. Die Originalen 470uF waren einfach zu viel und der Amp damit zu lahm. Als Wert für den Bias hab ich 820 Ohm gewählt. Verbaut waren 750 Ohm Als Bypass zum Bypass :) einen zugegeben riesigen 1uF K75-10 Russenböller gewechselt. Klanglich war das echt super. Der Bass war jetzt sehr straff präsent und extrem tiefgehend. Auch die Auflösung hat sowohl im Raum als auch den Höhen nachgelegt. 2. Am Bias hab ich auch den wert verkleinert von 47uF auf 22uf und einfach besserer Qualität. Widerstand hab ich so gelassen. Das hat auch nochmal ein wenig aufgeräumt im Klang. Als letztes hab ich den Koppel-C gegen einen Mundorf Evo ÖL getauscht.

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    3. Netzteil. Hier haben wir ein klassisches CLC Netzwerk allerdings am Eingang noch einen 50ohm. Hab ich mal so gelassen. Erster Ladeelko war auch so ein mickriger blauer Zwerg mit 22uF 350V. Wert ist ok aber die Größe eher nicht. Was ich hier gelernt habe, Größe, also Hubraum ist nur durch mehr Hubraum zu ersetzten. Ich hab hier aber nicht die uF Zahl erhöht, das darf man nur bis max 40uF bei einer 5U4G. Stattdessen hab ich einen 20uF 500V PIO KGMB-2 eingebaut. Folienfläche ist hier der Hubraum. Das Ding hat grad so ins Gehäuse gepasst. 200g Kondensator wollen verbaut werden! Damit hat dann der Bass noch mehr an Kontur und Tiefgang gewonnen. Hier ist absolute Ruhe und Stabilität im Klangbild. Auch Komplexe Stücke zerfasern nicht mehr und nerven. Der Verstärker klingt jetzt sehr schön rund und ausgeglichen. Endlich 2a3 SE Zauber. Wo hat hier die KI geholfen. Erstaunlicherweise überall. Hat mir die Zusammenhänge der Kennlinien und Bauteile erklärt und vor allem immer gute Vorschläge gemacht. Bisher war alles richtig. Wichtig hier man muss die richtigen Fragen stellen. Das in der Kürze…. P.S. Gridstopper bin ich noch schuldig. 1k Takman Rex Kohle Widerstände mit 1% sind im Zulauf und kommen dann direkt an die Gitter der 4 Röhren. Damit ist dann aber auch gut. Ich plane für dieses Jahr einen eigenen 2a3 SE Amp aufzubauen mit sehr guten Trafos und meiner Erfahrung aus diesem Verstärker. Das Bild mit dem riesigen KGMB-2 liefer ich noch nach. Endstand bisher so.

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    Verbaute Röhren final:

    RCA Black Plate 5u4g NOS

    Treiber: MELZ 6sn7 NOS 1961

    Endröhren: PSVANE 2a3

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    LG Marco

    Es ist 6 Uhr morgens, und mein Kaffee dreht sich mit 33 U/min.

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    • 4. Januar 2026 um 21:50
    • #423

    Hallo spuli

    Ich finde es interessant, dass du dir von einem KI-Chatbot hast helfen lassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das in so einem Fall wunderbar funktioniert.

    Wünsche viel Spaß mit dem Amp. :thumbup:

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

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    • 4. Januar 2026 um 22:09
    • #424
    Zitat von schnupperabo

    Hallo spuli

    Ich finde es interessant, dass du dir von einem KI-Chatbot hast helfen lassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das in so einem Fall wunderbar funktioniert.

    Wünsche viel Spaß mit dem Amp. :thumbup:

    Es ging ja dabei um erstmalig Sachen zu verstehen und auch mal die Werte abzugleichen. Das mit dem Gridstopper findet man in fast keiner 2a3 Schaltung. Habs aber dann bei JELabs gefunden.

    LG Marco

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    • 4. Januar 2026 um 22:39
    • #425

    Spannender Ablauf, vielen Dank für`s teilhaben!

    Avantgardist

    Rheinische Grüße

    Guido

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    • 5. Januar 2026 um 01:05
    • #426

    Ich muss hier nochmal was zum Hubraum im Netzteil loswerden. Warum das Netzteil so wichtig ist. Folie Vs Elko. Elkos haben gegen Folienwiderständen einen sehr hohen Innenwiderstand (ESR) Folien einen sehr niedrigen. Ergo Elkos brauchen länger um auf Ladungszustände zu reagieren. Während der Elko also noch nachlädt, ist die Folie schon bereit zu liefern. 20uF als Folie kann also die Ladung viel länger halten und auch viel schneller abgeben. Wenn der Amp Strom braucht dann liefert das Netzteil einfach! Während das mit einem Elko nicht geht. Und da ich am ersten Ladeelko den Wert bei Röhrengleichrichtern nicht beliebig hochschrauben kann ist also eine Folie hier genau richtig am Platz. Der Innenwiderstand des Netzteils sinkt die Schaltung muss nicht gegen einen hohen Innenwiderstand ankämpfen. Der Klang wird schneller. Transienten können schneller verstärkt werden und brechen nicht zusammen weil das Netzteil am nachladen ist. Bassimpulse etc. Alles hängt hier zusammen. Wie man so schön sagt, der Fisch stinkt vom Kopf/Netzteil her.

    LG Marco

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  • AndreasS
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    • 5. Januar 2026 um 09:07
    • #427
    Zitat von spuli

    Wenn der Amp Strom braucht dann liefert das Netzteil einfach!

    Der Verstärker arbeitet in Klasse A, dass bedeutet, der Strom aus dem Netzteil ist unabhängig von der Ausgangsleistung konstant (das ist bei Transistorverstärkern in Klasse B anders).

    Gruß Andreas

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    • 5. Januar 2026 um 09:23
    • #428
    Zitat von AndreasS

    Der Verstärker arbeitet in Klasse A, dass bedeutet, der Strom aus dem Netzteil ist unabhängig von der Ausgangsleistung konstant (das ist bei Transistorverstärkern in Klasse B anders).

    Gruß Andreas

    Ja, man sieht es auch daran, dass die Zeiger der mA Meter nicht im Takt der Musik wackeln.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • Toni31
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    • 5. Januar 2026 um 12:03
    • #429
    Zitat von AndreasS

    Der Verstärker arbeitet in Klasse A, dass bedeutet, der Strom aus dem Netzteil ist unabhängig von der Ausgangsleistung konstant

    Der Strom, den das Netzteil liefern muss, entspricht dem Nutzsignal. Der Mittelwert des Stromes ist aber konstant. Damit ist auch die Leistung konstant, da diese über einen Zeitraum integriert wird.

    Zitat von schnupperabo

    Ja, man sieht es auch daran, dass die Zeiger der mA Meter nicht im Takt der Musik wackeln.

    Das liegt nur daran, dass die Zeiger derart träge sind, dass sie dem Stromverlauf nicht folgen können.

    So sieht der Stromverlauf aus dem Netzteil aus, wenn z.B. eine 211 Röhre mit 1kHz ausgesteuert wird.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Das Netzteil eines SE-Verstärkers muss dementsprechend ausgelegt werden.

    LG Toni

    Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.

    Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

  • schnupperabo
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    • 5. Januar 2026 um 12:08
    • #430
    Zitat von Toni31

    Das liegt nur daran, dass die Zeiger derart träge sind, dass sie dem Stromverlauf nicht folgen können.

    Ja schon, aber die Amplitude der Schwankung ist auch relativ gering.

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

  • Toni31
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    • 5. Januar 2026 um 12:33
    • #431
    Zitat von schnupperabo

    Ja schon, aber die Amplitude der Schwankung ist auch relativ gering.

    Nein, ist sie nicht!

    Der Spitzenstrom ist doppelt so hoch wie der Mittelwert!

    LG Toni

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    • 5. Januar 2026 um 12:37
    • #432

    Es geht hier ja auch um die Spannung und deren Schwankungen. Hatte mich da falsch ausgedrückt.

    LG Marco

    Es ist 6 Uhr morgens, und mein Kaffee dreht sich mit 33 U/min.

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    • 5. Januar 2026 um 13:35
    • #433
    Zitat von Toni31

    Nein, ist sie nicht!

    Der Spitzenstrom ist doppelt so hoch wie der Mittelwert!

    Okay, danke, falsch gedacht. :sorry:

    Mit freundlichen Grüßen, Jo

    Einmal editiert, zuletzt von schnupperabo (5. Januar 2026 um 13:46)

  • Zitronenfalter
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    • 5. Januar 2026 um 13:52
    • #434

    Toni31

    Nur zum Verständnis: dein Diagramm soll den Strom als Funktion der Zeit darstellen. Oben steht dann aber VF2: 50mV.
    Mir fehlt hier ehrlich gesagt eine nachvollziehbare Skalenbeschriftung, z.B. 5mA/ div, um wirklich sehen zu können, wie stark der Strom denn um den Mittelwert (Biasstrom) schwankt.

    Gruß Klaus

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    • 5. Januar 2026 um 14:03
    • #435
    Zitat von Zitronenfalter

    Toni31

    Nur zum Verständnis: dein Diagramm soll den Strom als Funktion der Zeit darstellen. Oben steht dann aber VF2: 50mV.
    Mir fehlt hier ehrlich gesagt eine nachvollziehbare Skalenbeschriftung, z.B. 5mA/ div, um wirklich sehen zu können, wie stark der Strom denn um den Mittelwert (Biasstrom) schwankt.

    Gruß Klaus

    Es geht ja nur darum zu demonstrieren das auch der Stromverlauf dem Signal folgt wenn das Netzteil das nicht auffängt.

    LG Marco

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    • 5. Januar 2026 um 14:13
    • #436
    Zitat von spuli

    Es geht ja nur darum zu demonstrieren das auch der Stromverlauf dem Signal folgt

    das ist so richtig

    Zitat von spuli

    wenn das Netzteil das nicht auffängt.

    was ist damit gemeint?

    LG Toni

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    • 5. Januar 2026 um 14:31
    • #437
    Zitat von Toni31

    was ist damit gemeint?

    Wenn Strom oder Spannung im Takt der Musik schwingt, und das sieht man ja beim Strom im Bild dann wird das natürlich hörbar. Der Amp klingt dann nervös etc. Das kann sehr subtil sein bis extrem unhörbar. Meine Erfahrung jetzt mit dem Netzteil bei meinem Amo ist das plötzlich ruhe, mehr Schwärze im Klangbild ist. Es gibt noch mehr was sich geändert hat, aber ich will hier auch nicht rumschwurbeln. Messbar ist es allenthalben.

    LG Marco

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    • 5. Januar 2026 um 15:03
    • #438

    spuli

    Der Strom muss so sein! Er muss sich exakt im Takt des Nutz-Signals bewegen. Je größer die Aussteuerung (Lautstärke) desto größer wird auch der Spitzenstrom. Der mittlere Strom (= der Wert vom positiven Spitzenstrom plus dem Wert vom negativen Spitzenstrom und dann geteilt durch 2) bleibt dagegen konstant.

    Die Spannung muss dagegen stabil sein und darf ihren Wert nicht ändern.

    Für ein Netzteil bedeutet das: Spannung so stabil wie möglich, auch wenn der maximale Strom gezogen wird. Strom so viel, wie für den Spitzenstrom bei Vollaussteuerung benötigt wird, wobei sich die Spannung nicht ändern darf.

    LG Toni

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    • 5. Januar 2026 um 15:41
    • #439
    Zitat von Toni31

    spuli

    Der Strom muss so sein! Er muss sich exakt im Takt des Nutz-Signals bewegen. Je größer die Aussteuerung (Lautstärke) desto größer wird auch der Spitzenstrom. Der mittlere Strom (= der Wert vom positiven Spitzenstrom plus dem Wert vom negativen Spitzenstrom und dann geteilt durch 2) bleibt dagegen konstant.

    Die Spannung muss dagegen stabil sein und darf ihren Wert nicht ändern.

    Für ein Netzteil bedeutet das: Spannung so stabil wie möglich, auch wenn der maximale Strom gezogen wird. Strom so viel, wie für den Spitzenstrom bei Vollaussteuerung benötigt wird, wobei sich die Spannung nicht ändern darf.

    An welchen Stellen kann ich das mal messen? Brauch ich nen x100 Tastkopf? Hab bisher nicht so viel gemessen. Bisher ist das Netzteil ein CLC mit Ladeelko 20uF dann 2H 200mA Drossel danach 2x 82uF Kondensatoren auf gesplittet Pro Seite.

    LG Marco

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  • Toni31
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    • 5. Januar 2026 um 18:02
    • #440
    Zitat von spuli

    An welchen Stellen kann ich das mal messen?

    Die Spannungen an den Kathodenwiderständen der 2A3 sind direkt proportional dem Strom, der aus dem Netzteil für die Endröhre gezogen wird. Ohne Aussteuerung ist dort nur eine Gleichspannung zu messen. Mit Aussteuerung sieht man dann die Gleichspannung, der eine Wechselspannung überlagert ist (natürlich nur, wenn kein Kondensator den Kathodenwiderstand überbrückt). Einfach den Tastkopf des Scopes da anschließen.

    Wenn der Tastkopf des Scopes die Spannung des Netzteils aushält (10:1 könnte reichen???), dann mit dem Scope direkt an dem letzten Elko des Netzteils die Spannung anzeigen lassen. Scope auf AC stellen und ohne Aussteuerung des Verstärkers den Ripple messen (dürften einige mV sein). Dann das Gleiche mit Aussteuerung; ein gutes Netzteil sollte dann nur wenige mV mehr zeigen.

    LG Toni

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