ANALOG SPIRIT - Eure Phonostufen und Übertrager Favoriten - Erfahrungen, Tips und Fotogalerie

  • Habe heute meinen neuen alten TD124 MKI neu Verkabelt.

    Mit SPU und dem Ortofon 212 Tonarm. Unter das Tonarmbrett eine kleine Alu Platte mit erstklassigen Cinchbuchsen und einer Hirschnann Grounddbuchse montiert.

    Alles Eigenbau.


    Mit einfachem Cinch Kabel verbunden zum T-550 Cinch Eingang.

    GND Kabel direkt die Phonostufe.


    Absolute Ruhe. Nicht die Spur eines Brumm :thumbup:


    _DSC1587.jpg

  • skeptiker

    Hallo Michael,

    die TAE86B ist ja die kleinere. Die TAE88B gefiel mir nicht so gut. Die hatte ich auch kurz. Hab ich glatt vergessen zu erwähnen. Die 86 war agiler, leichtfüßiger. Ich habe auch noch eine 86 in Reserve, noch ohne Revision.


    Der Verstärkerwechsel im letzten Jahrtausend hing anfänglich auch an unterschiedlichen Lautsprechern. Da war die Phonostufe ja fest eingebaut. Und bei Crimson und Horch waren die Vor- und Endstufe immer vom gleichen Hersteller. Das war dann mit Sony passé.

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Mit dem SPU erlebe ich diese Kombi im Gegensatz zu meiner Fidelity Research XF-1 Typ M als im Tiefbass noch konturierter, etwas transparenter, besser durchhörbar. Wer ganz besonderen Wert auf die Stimmwiedergabe legt hat aber auch mit der Fidelity seine Freude. Wenn auch die oberen /unteren Enden mich als Freund der Neutralität nicht ganz so überzeugen wie der T-550.

    Die Erfahrung mit den beiden ÜTs kann ich exakt so bestätigen. Zumindest mir dem kleinsten SPU.

    Den genannten Fidelity Research in der M Version möchte ich mal hervorheben für den Umgang mit den DL 103ern. Mit dem roten Shibui, oder auch mit einem normalen DL 103 + Shibata- Nadel klingt es mit diesem ÜT sehr passend.

    -Gruß Peter-


    `Im Jazzrock steckt die Chance zur Versöhnung von Körper und Geist.` - DIE ZEIT, 27/2003, S. 37.

  • Ich kenne dieses Brumm Problem in diesen Fällen nur dann, wenn das Massekabel des Tonarmkabels mit einem Signalminus verbunden ist, wie es zB bei alten Rega Armen der Fall ist.

    Diese Dummheit findet sich aber auch noch heute bei Tonarmkabeln, selbst bei namhaften Herstellern. Vor allem, wenn die Schirmung auch noch auf Masseeingang- wie Ausgangsseite liegt. Unbedingt kontrollieren, wenn nötig, auf einer Seite kappen. Der klangliche Gewinn ist erheblich!

    Jürgen

    AAA-Mitglied
    "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A. Einstein

  • Dieser Brumm in Verbindung mit meinen Technics 1210 MKII hat mir ja keine Ruhe gelassen.


    Des Rätsels Lösung. Die Übergangswiderstände in der Arm-Verkabelung waren auffällig hoch.

    Bei schlechter Masse ist der Brumm kein Wunder. Leider sind auch die Plus und Minus Leitungen des Phonokabls mit ähnlich hohen Übergangswiderständen belastet. Ich gehe mal von einem Exemplarfehler bei meinem Technics aus.


    Also Tonarm rausgebaut. Jetzt suche jetzt eine anständige Alternative.

    Ein Jelco TK 850/950 MKII S würde mir dort gefallen.

    Vielleicht ergibt sich sowas.

  • Reparatur war natürlich geplant. Aber.


    Nachdem mir während der Bodendemontage klar wurde, welch grandioses Laufwerk der 1210 MKII ist, habe ich umdisponiert. Da sind die Dämpfungsmaßnahmen auf die Spitze getrieben. Das Laufwerk ist ein Wolf im Schafspelz und verdient einen richtig guten Tonarm. Wobei der Technics Original Arm ohne weiteres ein guter ist und unterbewertet.


    Jetzt suche ich einen guten 9 Zöller.

  • Reparatur war natürlich geplant. Aber.


    Nachdem mir während der Bodendemontage klar wurde, welch grandioses Laufwerk der 1210 MKII ist, habe ich umdisponiert. Da sind die Dämpfungsmaßnahmen auf die Spitze getrieben. Das Laufwerk ist ein Wolf im Schafspelz und verdient einen richtig guten Tonarm. Wobei der Technics Original Arm ohne weiteres ein guter ist und unterbewertet.


    Jetzt suche ich einen guten 9 Zöller.

    Auf meinem 1210er liefen ein SME V, ein SME M2-9r, ein Jelco und ein Glanz MH 94s ganz hervorragend. Alle besser als der Originalarm (no na!). Aber schlecht war der auch keineswegs!

    Grüße aus Wien


    Michael

  • schau Dir mal die Daten vom Glanz MH-9B an,

    könnte gut zum Technics passen


    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Hat jemand am DL 103r mal einen Hashimoto HM3 gehört?

    Ein Freund von mir denkt gerade darüber nach. Das DL103r im Graphitgehäuse hat er schon.

    LG Hubert

    Ein guter Kumpel hat gerade ein schönes SUT Vergleichstreffen veranstaltet. Als System diente ebenfalls ein Denon DL103R. Unter anderem waren ein Pärchen großer Audio Note, Telefunken und Audio Consulting Step Up Transformer am Start (die genauen Modellbezeichnungen gebe ich noch an). Mit großem Abstand, da waren sich alle Beteiligten einig, hat der Audio Consulting Transformer aus der Schweiz das Rennen gemacht. Selbst der Audio Note kam an die Performance des Audio Consulting nicht ran. Der große Vintage Telefunken fiel deutlich gegen die beiden anderen ab. Folgende Phono von DHTRob wurde genutzt.


    https://www.dhtrob.com/projecten/phono_cf50_ac2.php


    Gruß

    Mike

    Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

  • Audio Note step ups sind üblicherweise eher für niederohmige Tonabnehmer, also eher nicht für ein 103 geeignet. Insofern ist es gut möglich, dass schlicht und ergreifend der elektrisch am besten passende step up auch am besten geklungen hat.


    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Ich gehe davon aus, dass man schon eine passende Version für das DL103R ausgewählt hat. Insofern vermute ich schon, dass man eine AN H-Version für das DL103R genommen hat. Genaueres werde ich wie schon erwähnt in Kürze in Erfahrung bringen.


    Gruß

    Mike

    Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

  • Hi Hubert,

    das DL103R hat 0,25mV Ausgangsspannung und 12 Ohm. Meine bevorzugte Kombi mit

    HM 3 hat 0.23mV und 16 Ohm. Das geht auch super!

    Mit dem DL103R würde ich mir keine Gedanken machen, passt schon. :thumbup:

  • Ich nutze seit mehreren Jahren zu meiner höchsten Zufriedenheit einen Phonopre des hierzulande nicht sonderlich weit verbreiteten kanadischen Herstellers MOON. Es handelt sich bei dem MOON 310LP um den Nachfolger des nahezu baugleichen LP5.3 und den Vorgänger des aktuellen 310LP Neo, der sich beim fernen Blick auf die Boards, hauptsächlich optisch vom Vorgänger unterscheidet. Die Parameter zur Anpassung an unterschiedliche Tonabnehmer sind über Jumper realisiert, die leider erst nach dem Entfernen von acht Schrauben zugänglich sind. Die Verstärkung ist mit max. 66dB für mich mehr als ausreichend. Intern läßt sich auch noch ein Jumper zur Umschaltung der RIAA-Kurve auf IEC setzen.

    Bei mir hat der MOON Phonopre seinerzeit die Lehmann Silver Cube Phonostage (1. Generation) ersetzt. Klanglich war sie für mich der angenehmere Partner. Die Lehmann SC war gerade im Zusammenspiel mit einem van den Hul Colibri etwas zu vorlaut, was den HT anbelangt. Für mich ist die MOON 310LP immer noch ein tolles Produkt, das ich im letzten Winter mit dem dazu passenden externen Netzteil 320S ausgestattet habe. Dies verbessert die ohnehin vorzüglichen Störabstände nochmals und bringt vor Allem im Bassbereich einen gehörigen Schub. Aktuell betreibe ich ein Phasemation PP-300. Das zuvor genutzte Ortofon Cadenza Bronze lief daran aber genauso hervorragend wie ein BENZ Wood SL.


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    Die grauen Sticker unter den Moon-Schriftzügen decken die etwas zu hellen, blauen LEDs ab. 😉


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    Oben in der Mitte und leicht rechts sind die beiden Jumperbänke. Hier steckten neben Brücken Widerstände um den Eingangswiderstand für‘s Cadenza passender zu machen.


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    Hier ein Foto vom externen Netzteil.